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360/PS3 Eure Wertung für L.A. Noire?

Eure Wertung für LA Noire:


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    56

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zimtzicke schrieb:
Man merkt IMO L.A. Noire sofort an, dass es vom Prinzip her erstmal einem GTA gleicht. Das ganze Grundgerüst gleicht einem "normalen" Open World-Action-Adventure.

Leg noch mal GTA oder RDR ein. L.A. Noire hat eine völlig andere Spielstruktur. Ich bin am Anfang eines Falls im Revier und durchlaufe dann die recht lineare Handlung des Falls, ist der Fall abgeschlossen gibt es einen Zeitsprung und es geht von vorne los.
Willst du das echt mit einem Sandboxtitel wie GTA vergleichen, wo ich quasi dauernd in der Spielwelt bin und eine nichtlineare Reihe von Missionen und Quests erledige oder anderen Aktivitäten außerhalb der Story nachgehe?

Dieses "Korsett" ist allgegenwärtig und hindert IMO das Spiel auch daran, mehr zu sein. Das Korsett sorgt nämlich bspw. dazu, dass die Geschichten IMMER linear sind.

Dass die Story linear ist, hat nichts mit der offenen Spielwelt zu tun. Im Gegenteil, es gibt nicht lineare Stories in offenen Spielwelten. Vermutlich sogar häufiger als bei Schlauchspielen, man schaue sich nur mal an, was Bioware und Co machen. Bei L.A. Noire hat man sich bewusst dagegen entschieden. Die lineare Story (was den Ausgang der meisten Fälle angeht, der Verlauf der Verhöre ist nicht linear!) hätte man sicherlich auch anders machen können, das kann man kritisieren, aber es hat imo nichts mit der offenen Spielwelt zu tun.

Ich tuh' mich auch mit dem Begriff Krimispiel schwer. Für Krimi fehlt der Handlung (pro Episode und auch global) z. b. ein wichtiges Element: Spannung.
Also ich finde die Fälle spannend. Und L.A. Noire ist eigentlich stilistisch ein Paradebeispiel für einen klassischen(!) Krimi, wie er in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt wurde. Die Fälle sind so typisch, dass man sie mit etwas Gehässigkeit als Cliché abtun könnte.

Zusätzlich verschenkt der Titel IMO enormes Potential beim Storytelling und bei den Charakteren.
Keine Frage. L.A. Noire macht als Krimispiel vieles falsch. Es wäre schön, wenn hier im Treff über genau diese Punkte diskutiert würde, anstatt dauernd die "Zu wenig Gameplay"- oder die "Scheiß Open World"-Keule zu schwingen.

Ich persönlich empfinde es eigentlich so wie ein Mafia II, wo der Action-Anteil runtergeschraubt wurde und das Dialog-System eingebaut wurde, es aber keinen Einfluss auf's Spiel nimmt.
Und welchen Einfluss hat das Geballer in Mafia II auf das Spiel, welchen Einfluss haben die Rätsel in Monkey Island auf das Spiel, welchen Einfluss haben die Verfolgungsjagden in Driver auf das Spiel? Richtig, nur einen einzigen: Dass die Story so lange nicht weiterläuft bis man die entsprechenden Gameplayabschnitte erfolgreich abgeschlossen hat.
Quantic Dream in allen Ehren, ich mag diesen Ansatz des Spieldesigns sehr gerne. Aber es ist auch Raum für andere Arten von Spielen.

Edit @Glod: Wenn du für dich entschieden hast, dass L.A. Noire nicht dein Spiel ist, dann ist das doch in Ordnung. Es ist völlig klar, dass der Titel nicht jedem gefällt, in diesem Fall sogar eine sehr spezielle Zielgruppe anspricht.
 
@ Nas

Vielleicht sollte ich es anders ausdrücken. Auf micht wirkt L.A. Noire wie ein Mafia II mit anderen Schwerpunkten. Es fühlt sich einfach als Spiel ähnlich an.

Aber wir können gerne über etwas Anderes weiter reden. Bspw. Story oder Charaktere. Bin dabei. :)
 
Ich würde ne 6/10 geben. Fängt verheißungsvoll an aber spätestens nach dem 10. Fall kommt der Tritt in die Eier und die ganz große Lanageweile macht sich breit.
 
Ui, hab ja ganz vergessen zu voten.

Bei mir ist's eine 8 von 10.

Kritikpunkte hatte ich zu hauf, aber trotzdem hat das Spiel Spass gemacht. Und es ist das erste Rockstar-Spiel dieser Gen, welches ich durchgespielt habe.

Ich hoffe, der Erfolg macht einen "Nachfolger" wahrscheinlich, der dann gerne ein paar Dinge verbessern darf.
 
Nicht nur das, es ist auch deutlich geradliniger. Eben kein Sandbox-Spiel wie GTA und zum Teil noch RDR. Da habe ich mich immer in der Spielwelt verloren und die Story aus dem Blick verloren.

Max Payne habe ich seinerzeit durchgespielt. War ja auch das R*-Logo drauf. Von daher muss ich meine Aussage eh zurückziehen. ;)
 
Zimtzicke schrieb:
Ui, hab ja ganz vergessen zu voten.

Bei mir ist's eine 8 von 10.

Kritikpunkte hatte ich zu hauf, aber trotzdem hat das Spiel Spass gemacht. Und es ist das erste Rockstar-Spiel dieser Gen, welches ich durchgespielt habe.

Ich hoffe, der Erfolg macht einen "Nachfolger" wahrscheinlich, der dann gerne ein paar Dinge verbessern darf.

Ich habe entgegen aller anderer Rockstar-Spiele in der Mitte abgebrochen und mir zum Klarkommen erstmal Lost and Damned und The Ballad of gay Tony zugelegt und die durchgespielt :D
LA Noire spielt sich irgendwie zäh.
Eigentlich bin ich nur dafür da vom Schauplatz zu Schauplatz zu fahren und Fragen zu stellen, es spielt sich eigentlich alles von alleine wie Bart treffend beschrieben hat.
Von mir kriegt es daher 65%. Ordentliches Spiel, ist auch ganz nett um zwischendurch mal eine Mission zu machen, packt mich aber nicht, zieht mich nicht in den Bann, reisst mich nicht mit.
 
Ich hab's noch immer nicht durch, da mir einfach die Motivation fehlt weiterzuspielen ...

wie lang spielt man denn durchschnittlich, wenn man einfach nur geradlinig der Story folgt?

//bin da auch Marcelllos Meinung ... da leg ich lieber Killzone 3 ein und spiel da ein paar Stunden im MP, reisst mich mehr mit :)
 
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