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360/PS3 Game Over - hier mein Fazit! (L.A. Noire)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habs jetzt auch durch. Was soll man sagen? Wenn man über die technischen Mängel des Spiels hinwegschaut ist es ein klasse Game. Story find ich topp, Spielprinzip mal was neues und die Atmosphäre auch richtig gut.

Jetzt freu ich mich auf den 2. Durchgang und auf dlc.
 
Das am Ende der Wichser von der Sitte

noch die Grabrede hält ist aber schon harter Tobak. Wieso läuft der eigentlich noch frei rum ? Und wieviel von den Arschgeigen der Immobilienverschwörung hat das denn nun den Kopf gekostet ? Eigentlich ist doch alles aufgeklärt oder ?[/quote]
 
so nach gut 20h bin ich durch :) entgegen vieler meinungen fand ich die ermittlungen rund um das branddezernat am besten und spannensten OO
was mich bissel ärgert ist das ende... hoffe es gibt nen dlc in dem ich den sittencop mit kelso dingfest mache...
 
Hab das Spiel jetzt auch durch, hier meine Gedanken zum Finale:

Das Ende fand ich spielerisch eigentlich ganz angenehm. Nach den ruhigen Krimifällen der zwei Discs des Spiels gab es beim Branddezernat dann erwartungsgemäß zum Ende hin den ganz großen Fall. Deutlich actiongeladener und geradliniger, wie man es von einem modernen Thriller erwartet. Besonders gefallen hat mir die Kanalisation, sehr atmosphärisch und eines der Highlights des Spiels, obwohl nur geballert wird.

Zur Rahmenhandlung gibt es nicht allzu viel zu sagen. Die hat mir über weite Strecken nicht gefallen. Zum Ende hin fügt sich dann das Puzzle zusammen, wobei das Geflecht an Beziehungen schon sehr arg konstruiert ist. Klar, jeder kennt jeden und Phelps Kammeraden sind auch in jeder zweiten Szene involviert. Das waren mir deutlich zu viele Zufälle.

Phelps Tod hat mich nicht die Bohne interessiert. Was vor allem daran liegt, dass das Spiel wenig Raum zur Identifikation lässt. Phelps ist einfach ein Arschloch und da helfen auch die erklärenden Kriegs-Rückblenden nicht, weil der Typ von Anfang an ein obrigkeitshöriger, übereifriger Trottel ist. Und wenn ein Arschloch traumatisiert ist, wird es nur noch schlimmer.

Eine Chance zur Identifikation wurde damit vertan, dass das Privatleben von Phelps komplett aus dem Spiel ausgeblendet wurde. Nur wenn es für die Haupthandlung relevant war, wurde es gezeigt. Eigentlich fällt mir nur die Szene mit Phelps' Frau bei seiner Degradierung ein. Auch bei Elsa werden die Szenen nach dem Öffnen der Tür immer ausgeblendet, es sei denn es hat wie später etwas mit dem Fall zu tun.

Achja, edit: Kelso >>> Phelps -> Es ist klar, was beim Nachfolger zu tun ist! :deal:


Unterm Strich trotzdem mein Lieblingsspiel dieser Konsolengeneration. Aber wegen der Hauptstory oder dem Hauptcharakter hab ich es sicher nicht so gerne bis zum Ende gespielt.
 
Nasreddin schrieb:
Hab das Spiel jetzt auch durch, hier meine Gedanken zum Finale:

Das Ende fand ich spielerisch eigentlich ganz angenehm. Nach den ruhigen Krimifällen der zwei Discs des Spiels gab es beim Branddezernat dann erwartungsgemäß zum Ende hin den ganz großen Fall. Deutlich actiongeladener und geradliniger, wie man es von einem modernen Thriller erwartet. Besonders gefallen hat mir die Kanalisation, sehr atmosphärisch und eines der Highlights des Spiels, obwohl nur geballert wird.

Zur Rahmenhandlung gibt es nicht allzu viel zu sagen. Die hat mir über weite Strecken nicht gefallen. Zum Ende hin fügt sich dann das Puzzle zusammen, wobei das Geflecht an Beziehungen schon sehr arg konstruiert ist. Klar, jeder kennt jeden und Phelps Kammeraden sind auch in jeder zweiten Szene involviert. Das waren mir deutlich zu viele Zufälle.

Phelps Tod hat mich nicht die Bohne interessiert. Was vor allem daran liegt, dass das Spiel wenig Raum zur Identifikation lässt. Phelps ist einfach ein Arschloch und da helfen auch die erklärenden Kriegs-Rückblenden nicht, weil der Typ von Anfang an ein obrigkeitshöriger, übereifriger Trottel ist. Und wenn ein Arschloch traumatisiert ist, wird es nur noch schlimmer.

Eine Chance zur Identifikation wurde damit vertan, dass das Privatleben von Phelps komplett aus dem Spiel ausgeblendet wurde. Nur wenn es für die Haupthandlung relevant war, wurde es gezeigt. Eigentlich fällt mir nur die Szene mit Phelps' Frau bei seiner Degradierung ein. Auch bei Elsa werden die Szenen nach dem Öffnen der Tür immer ausgeblendet, es sei denn es hat wie später etwas mit dem Fall zu tun.

Achja, edit: Kelso >>> Phelps -> Es ist klar, was beim Nachfolger zu tun ist! :deal:


Unterm Strich trotzdem mein Lieblingsspiel dieser Konsolengeneration. Aber wegen der Hauptstory oder dem Hauptcharakter hab ich es sicher nicht so gerne bis zum Ende gespielt.

Ich empfinde die ganzen Verstrickungen ziemlich gut. Klar sind die teilweise schon etwas arg konstruiert, gestalten aber das ganze wieder interessanter wie ich finde.

Generell finde ich sowohl den Drogen wie auch den Brandstifterhandlungsstrang super gelungen. Viel weniger vorhersehbar wie die Mordgeschichte und für meinen Geschmack von der Tragweite ein ganz anderes Kaliber.
 
Bin durch.

Das Branddezernat und das "grosse Ganze" in diesen Fällen war mir dann doch zu konstruiert. Das sorgte leider dazu, dass ich nicht abtauchen kann, wenn mein Gehirn die ganze Zeit "WTH" flüstert.

Die Sitte war gut bis sehr gut, auch von der Erzählweise. Mord- und Branddezernat, da wo eine übergreifende Story die Fälle verbinden sollte, haben bei mir nicht gezündet.

Alles in allem ein nettes Spiel. Muss mir meine abschliessenden Gedanken noch machen. Leider gab es für die 13/13 Zeitungen keine Trophy. :I
 
Fandest du das zu konstruiert ? Ich finde die übergreifende Story des Branddezernats schon nachvollziehbar und ziemlich glaubhaft.

Das einzige was etwas an den Haaren herbeigezogen ist

das der Brandstifter auch aus der alten Eineit ist, aber das hat mich jetzt nicht gross gestört. Aber ansonsten ist es doch schön spannend und imo auch glaubhaft das die Verschwörung bis nach ganz oben reicht. Typisch Krimi oder nicht ?
 
So, meine Gedanken zum letzten Dezernat:

Eigentlich dann doch enttäuschend. Schnell wird dem Spieler gesagt, dass die Brände zusammenhängen.

So weit, so gut. Die Wendung im letzten Fall ist dann zwar gut gemeint, IMO aber dann doch schlecht umgesetzt. Dass die Regierung dahinter steckt, hätte man eher gegen Mitte der Ermittlungen einbringen sollen, um dann (ganz generell) auf ein Finale furiosum hinzuarbeiten. So kam die Erkenntnis mit der eigenen Regierung im letzten Fall, es folgt eigentlich nur noch der Kampf im Tunnel. Wenn man die Wendung schon im letzten Fall einbringt, dann hätte die grosse Überraschung eigentlich sein müssen, WER der Täter ist. Wer ist Ira? Ok, man sagt mir als Spieler, dass er in meiner Einheit im Krieg war. Aber ich habe keinen Bezug zu dieser Person. Manchmal wäre es gut, wenn man sich als Spieler (oder Zuseher) nicht nur mit der eigenen Figur identifizieren kann, sondern auch mit dem Täter und seinen Motiven. Selbst in den Zeitungen fehlt Ira komplett. Er ist einfach plötzlich da und der Täter. Wie geil wäre es gewesen, wenn es z. B. Jack Kelso gewesen wäre. Tagsüber als Alibi auf der guten Seite, Nachts dann als Brandstifter, der für die Regierung seine schmutzige Arbeit erledigt. Oder Herrschel, der sich eine üppige Rente sichern möchte. Roy steckt zwar mit drin, der hätte sich seine Finger aber nie schmutzig gemacht...

Und was sollte am Ende die "Wendung", dass Elsa auch Patentin von Fountain war? Hat die Story irgendwie auch nicht bereichert.

Auch die ganzen Zeitungs-Einblendungen von Fountain und Sheldon... Zwar weiss man so, dass Fountain seine Finger sowohl in den Morphium- als auch Brandstiftungsfällen drin hat, aber irgendwie ist Fountain als Charakter nicht wichtig genug dargestellt worden (war er ja letztlich auch nicht, da waren andere Personen wichtiger). Und Sheldon... ist eigentlich komplett unwichtig.

Phelps Gedenkfeier war dann auch nicht viel besser. Leider.

Vieles war gut gemeint aber nicht gut umgesetzt. Leider sind gerade Mord- und Branddezernat, da wo die Story übergreifend ist, nicht so gelungen. IMO natürlich.

Die letzte Rückblende nach den Credits zu zeigen ist IMO auch suboptimal. Gerade nach so langen Credits. Ich hab das nur durch Zufall gesehen, weil ich kurz eine rauchen war und die Credits laufen liess. Normalerweise mach ich dann nämlich aus.
 
@Zicke:
Zimtzicke schrieb:
Wie geil wäre es gewesen, wenn es z. B. Jack Kelso gewesen wäre. Tagsüber als Alibi auf der guten Seite, Nachts dann als Brandstifter, der für die Regierung seine schmutzige Arbeit erledigt. Oder Herrschel, der sich eine üppige Rente sichern möchte.
Ich sag dir wie geil das gewesen wäre: Überhaupt nicht! Solche lächerlichen Twists waren schon vor fünf Jahren in Film und Spiel derart abgedroschen. Und es ist gut, wenn Regisseure und Spielemacher endlich realisieren, dass das Stilmittel an die Wand gefahren worden ist, wenn in jedem x-beliebigen Thriller der Täter immer eine "Überraschung" aus dem direkten Umfeld ist.

Die letzte Rückblende nach den Credits zu zeigen ist IMO auch suboptimal. Gerade nach so langen Credits. Ich hab das nur durch Zufall gesehen, weil ich kurz eine rauchen war und die Credits laufen liess. Normalerweise mach ich dann nämlich aus.
Es wäre besser gewesen, die schwachen Rückblenden komplett aus dem Spiel zu streichen. Oder empfindet irgendjemand die eindimensionale Kriegsstory als Bereicherung? Rausstreichen und stattdessen Phelps Privatleben ins Spiel integrieren. Und Frau und Geliebte nicht nur dann zeigen, wenns gerade was mit der Kriminalstory zu tun hat.
 
@ Nas

Bei deinem zweiten Punkt gebe ich dir vollkommen recht. Dein angesprochenes Problem führt ja auch massgeblich dazu, dass man sich als Spieler irgendwie garnicht mit Phelps identifizieren kann.

Was Punkt 1 angeht... Joa, der Twist wäre abgedroschen gewesen. Aber ganz ehrlich. Es wäre mir lieber gewesen als jemand ganz unbekanntes, jemand, der im ganzen Spiel für zwei Minuten gezeigt wird. Ira hätte man zumindest irgendwie mehr in die Story oder Phelps Vergangenheit einbauen sollen. Ist wohl auch Geschmacksache.
 
@Zimtzicke
Das Elsa Lichtmann Patientin von Fontaine war, wird doch in ersten Szene mit ihr klar, als Roy Earle sie Cole im Backstagebereich des Blue Room vorstellte. Das ist doch keine Wendung.

Warum setzt ihr Spoiler in diesem Thread ? Im Game Over Thread wird natürlich gespoilert ;)
 
So ganz eindeutig ging das afair auch nicht hervor.

Da aber von Zwangsenteignungen die Rede war und einzelne Politiker alleine keine Autobahn in der Stadt durchbringen könnten (denk ich mal)... ist aber auch egal. Kommt grundsätzlich ja fast auf's Gleiche raus.
 
So, auch ich habs jetzt durch. Ich habe es fast seit Release und fast jeden Tag daran gespielt, aber erst gestern Abend habe ich die letzten beiden Missionen absolviert.

Fazit: :huldig:

Dieses Spiel hat mich allerbestens unterhalten, ein Nachfolger darf bitte sofort erscheinen mit ebenso tollen Charakteren, schöner Grafik und liebevollen Welt :dhoch:
 
Joe Genius schrieb:
Ich fande es wirklich anstrengend durchzuspielen und bin froh das ich es nach heute hinter mir habe und verkaufen kann.

Same here. Ich war anfangs wirklich begeistert, aber mit der Zeit hat doch kein Arsch mehr mit den ganzen Charakteren durchgesehen und das Ende war wirklich mies. Ich hätte mir einen großen Fall gewünscht und nicht mehrere mittlere, kleine.
 
Hab´s durch und muss sagen, dass die letzte DVD eigentlich nur noch Qual war! :traurig:
Die änfänglichen positiven Eindrücke sind nach kurzer Zeit einfach der Monotie gewichen und haben mich dazu veranlasst dem Spiel eine gute 6/10 zu geben!
 
So gerade läuft der abspann, was soll ich sagen...ich bin begeistert. ein so dramatischen spielethriller hab ich selten gespielt, meiner meinung nach übertrifft es selbst Heavy Rain.


Selten wird man so tief in eine spielwelt eingeführt und bis zum schluss festgehalten. ich bin richtig traurig das es zuende ist. viele kritiken kommen mir halbgar und teilweise nicht nachvollziehbar vor. klar es hat macken, aber das perfekte spiel wurde und wird es auch nie geben. die charaktere sind toll herrausgearbeitet, cole ist tiefgründig, aber auch ein arschloch, was sich in den zwischensequenzen und erinnerungen herauskristalliesiert. die partner sind dreck. klar, wenn ich mir vorstelle dass du den ganzen tag mit betrügern, gewaltätern, süchtigen, mörder, diesem ganzen dreckspack zu tun hast, dann verändert dich das. deshalb rastet cole auch aus. wenn jemand vor dir sitzt und du weisst das er dich anlügt bleibst du doch auch nicht cool. nein du willst ihn fertig machen, ihn seine gerechten strafe zufügen.

anfangs hab ich noch etwas gelangweilt. spätestens bei der mordkommision, wo es um mörder, um korruption, drogen und menschliche schicksalen geht, war ich restlos begeistert. die fälle werden immer spannender, die zusammenhänge klären sich auf. es macht spaß mit cole mitzufiebern. die begegnungen mit alten bekannten, feinden und früheren partnern verfeinern die atmosphäre noch mehr. man fühlt sich in einer geschlossenen welt wo jedes detail ausgearbeitet ist.

nur die logikfehler die den fortschritt angehen nerven. wenn ich in einem fall totalen bullshit gebaut habe werde ich trotzdem befördert?! das hätte man besser lösen können. aber spätestens nach der 4 oder 5 mission hat man den dreh raus. ich habe die letzten 7 oder 8 fälle mit 5 sternen abgeschlossen und dieses gefühl war total geil und befriedigend.

die grafik hat mich absolut nicht gestört. ein paar ruckler die wirklich selten vorkamen. wayne? die gesichtsanimationen haben dieses wieder wett gemacht. so viele verschiedene charaktere und abwechslungsreiche umgebungen, wow!

viele haben dem spiel mangelnde abwechslung vorgeworfen. hab ich zu keinem zeitpunkt so empfunden. das ist so als würde man einen shooter abzug geben weil man 6 oder mehr stunden schießt. absolut nicht nachvollziehbar. die fälle und tatorte haben sich zu keiner zeit geglichen. die verfolgungsjagten und zeugen aussagen waren immer wieder eine herrausvorderung. genau so wie die action ein lagen und ballereien.

besonders die musikalische untermalung will ich hervorheben. eine so geniale spielemusik hat die welt selten gesehen. die musik passt immer und hebt die dramaturgie auf ein extrem hohes level. genial! zu keinem zeitpunkt ist sie fehl am platz und steigt und fällt je nach geschehen.

ohne die logikfehler und den lahmen anfang hätte es das game of the year werden können. bitte, tema bondi macht ein 2 teil und verbessert diesen makel.

meine wertung:
9/10
 
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