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MULTI Eure Ersteindrücke aus Northern Realms

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also gerade der Witcher Welt 0815 Fantasy zu unterstellen ist schon etwas weit hergeholt. Das Witcher Universum ist eigentlich so ziemlich das Gegenteil davon.
Und was ist jetzt so einzigartig daran? Mag sein dass es sich aus den Romanen so ergibt aber aus Witcher 1 &2 ist das nicht ersichtlich.
Und die Spiele waren auch nicht so gut, dass sie mich bewogen haben die Romane zu kaufen und ich lese eigentlich gerne Fantasy Romane.
 
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Aktuell gönne ich dem Hexer den GotY-Thron mehr, weil das eine Serie ist, die sich konstant weiterentwickelt, während Bloodborne sich schon in einigen Aspekten des Gameplays dem Mass Appeal gebeugt hat und versimplifiziert wurde.

Und The Witcher ist doch echt meilenweit vom Herr der Ringe-Fantasy entfernt. Es gibt quasi nur Graustufen, eine einzigartige, sehr erwachsene Lore, das Ding ist sehr politisch, gesellschaftskritisch etc.
Standardfantasy ist für mich auch plumpes Menschen-vs-Orks, das Böse bedroht die Erde-Blabla.
 
Game of the year könnte es sicher werden. Zu bloodborne kann ich nix sagen. Die souls Reihe ist mir zu viel Stress, das geb ich zu.

Da ich nicht glaube das Fallout 4 dieses Jahr erscheint, wird es wohl kaum mehr Konkurrenz geben, es seidenn batman schlägt voll ein. Ist aber auch nicht so meins.

Ich muss sagen ich freu mich riesig auf den 09.06 und auf ESO. Die beta war schon geil.
 
MGS könnte noch am Thron rütteln. Bisher sind Bloodborne und TW3 aber definitiv Anwärter auf Goty.

Wobei Witcher eigentlich schon gewonnen hat. :grins:
 
Nicht nur Rpgs können game of the year werden ;)

Für manche mag es auch zb the order sein. Weil sie wert auf Grafik legen.

Mgs hab ich vergessen, stimmt. Ground Zero war schon cool.
 
MGS könnte noch am Thron rütteln. Bisher sind Bloodborne und TW3 aber definitiv Anwärter auf Goty.

Wobei Witcher eigentlich schon gewonnen hat. :grins:
Den hat es sicher , den Reviews nach zu urteilen.
Die Frage ist ja nur noch ob es ein persönliches GOTY wird. Ich hoffe nur dass es im Gegensatz zum Vorgänger es schafft mich ohne Motivationslücken bis zum Ende zu führen. Mehr verlange ich gar nicht.
Ich habe nie verstanden warum Teil 2 so gehypt wurde. Ich habe noch soviele nur angespielte Titel auf der Festplatte.. Witcher 1 habe ich auch damals zum Vollpreis gekauft . Mehrmals probiert weiterzuspielen, immer aufgegeben.
Ich habe eine Menge Spiele zum Vollpreis gekauft, sie nicht gespielt und mich dann beim Steam Sales geärgert. :)
 
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Nun über 10 Stunden gespielt und werde gut unterhalten. Aber den Lobhudeleien hier im Forum kann ich mich nicht anschliessen.

Ja, das Spiel hat einen guten Look. Es ruckelt aber Stellenweise arg und manche Gräser sehen einfach nur schlecht aus. Die Steuerung ist wie schon erwähnt sehr hackelig, gerade in Gebäuden. Die Menüführung und Übersicht find ich auch nicht optimal, gerade wenn man ein volles Inventar hat. Die KI der Gegner zickt rum, bleiben stecken, finden den Weg nicht etc. Das Lock-on funktioniert auch nicht immer zuverlässig. Da werden Gegner plötzlich gewechselt die viel weiter weg sind. NPCs verschwinden im Boden.

Die Welt finde ich, wie bereits jemand anderes schon erwähnt hat, auch einfach "eine weitere Fantasywelt". Schön gemacht klar, aber jetzt nichts Weltbewegendes. Ich kenne aber die vorhergehenden Teile nicht.

Klingt jetzt wohl sehr negativ, das Spiel macht aber Spass. Nur ein GotY, eine 92 Metacritic, ist es für mich nicht.
 
Kann mit Gerald und den Witcher spielen bisher gar nichts anfangen. Aber das klingt ja zumindest so, als wäre das ein gutes Rollenspiel. Und dafür, bin ich schon arg zu begeistern. Denn in Dragon Age, wo ich den Lore, die Charaktäre und Dialoge gefressen habe, würde ich neben den 140h, die ich schon investiert habe, noch weitere 50h investieren.

Da bin ich einfach gespannt, was der Witcher da jetzt abfackelt.
 
Kann mit Gerald und den Witcher spielen bisher gar nichts anfangen. Aber das klingt ja zumindest so, als wäre das ein gutes Rollenspiel. Und dafür, bin ich schon arg zu begeistern. Denn in Dragon Age, wo ich den Lore, die Charaktäre und Dialoge gefressen habe, würde ich neben den 140h, die ich schon investiert habe, noch weitere 50h investieren.

Da bin ich einfach gespannt, was der Witcher da jetzt abfackelt.

Es gibt eine Menge Sex.
 
Hab das Spiel jetzt etwa 3 Stunden gespielt und finde es bisher sehr gut. Ich muss dazu erwähnen das ich mit Teil 2 damals auf der 360 überhaupt nicht warm geworden bin.

Die Grafik auf der One ist wirklich sehr gut und ich hatte bisher nur Ruckler in der ersten Zwischensequenz. Die Steuerung geht eigentlich ganz gut von der Hand, mich stört nur das man die Sticksensivität vom linken Stick scheinbar nicht einstellen kann, dieser reagiert nämlich überempfindlich und ein langsames bzw genaues bewegen ist dadurch oft schwierig.

Ansonsten muss man sich halt wirklich in das Spiel einarbeiten. Bei jeder Quest sollte man zuerst herausfinden womit man es zu tun hat und dann erst gut auf den Gegner vorbereiten.

Schade das man noch keine Screenshots von der One hochladen kann :(
 
Komm einfach morgen vorbei, dann überzeuge ich dich vom Game. Und wahrscheinlich kriege ich dann mein zweites Exemplar, das du gleich mitnehmen kannst. :D

Morgen bin ich leider bis 20 Uhr in der Uni :/ könnte aber trotzdem demnächst mal wieder bei dir vorbei. Halo müssen wir auch noch weiter zocken! Hab nur gerade keine freien Tage.
 
Ersteindruck nach bereits etlichen Spielstunden (seit Freitag jeden Tag mindestens 2 Stunden gespielt, oft auch sehr viel mehr)...

Würde ich jetzt kleinlich sein, dann könnte ich das Spiel nun mit einer Liste an kleineren und größeren Makeln zerpflücken. Um nur ein paar aufzuzählen: Framerate Dips, Pop-ups, den Leuten mit Ausnahmen der Wachen ists egal wenn man sie beklaut, die dumme KI vor allem bei den menschlichen Gegnern oder das etwas einfache, im Vergleich zum Vorgänger vercausalisierte Gameplay/Kampfsystem (welches dennoch Spaß macht).

Ist natürlich Kritik die man nicht unter den Teppich kehren sollte, aber jetzt auch nichts was meinen Spielspaß wirklich nachhaltig trübt. Man sollte sich auch vor Augen halten, dass man besonders bei einem Open World Titel IMMMER etwas finden kann, was sich bemängeln lässt.

Was aber viel wichtiger ist, bei dieser Art von Spiel und damit meine ich nicht die unglaublich atmosphärisch und organisch wirkende Welt, sondern die Geschichten und Abenteuer die man in ihr erlebt. Das ist der Punkt der diesem Spiel Flügel verleiht, mit dem es sich weit vor der Konkurrenz positioniert. Noch nie zuvor hatte ich ein Open World Game vor mir bei dem ich nicht hauptsächlich damit beschäftigt war die Welt im Sinne eines Wanderschafts Simulators (Hallo TES!) zu erkunden oder sinnlosen Kram in der Dauerschleife zu erledigen, sondern mich von einem gut geschriebenen Abenteuer ins nächste zu stürzen.

Die letzten Abende habe ich nichts anderes gemacht als mein Quest-Log an Haupt- und Nebenquests anzugehen und wurde in stundenlange Abenteuer verwickelt, die mich mal mehr und mal weniger ins Staunen versetzten, aber bei keinem davon könnte ich nun sagen, dass da jetzt eine irgendwie lieblose oder schlechte Quest dabei gewesen wäre. Manche darunter gehören gar zu den besten Quests die mir je in meiner Laufbahn als RPG Fan unterkamen. Das schöne daran: Dieses verdammte Quest Log will und will sich einfach nicht leeren. Ständig bekomme ich neue Quests und Contracts hinzu, bei denen ich schon regelrecht darauf brenne zu erfahren was sich hinter ihnen verbirgt. Welche tollen Geschichten man mir hier wieder erzählt, auf welche Monster man demnächst stößt und welche Entscheidungen hier wieder zu treffen sind...oder in weiterer Folge, wie werden sich diese Entscheidungen auswirken?

Das Spiel mag sich in vielen Punkten in besserer Konkurrenz wiederfinden (es gibt Spiele mit weitaus besserem Kampfsystem, weitaus besserem Crafting oder Spiele die technisch weitaus sauberer sind), aber was das Quest Design angeht ist es besonders im Open World Genre vollkommen konkurrenzlos. Kein Elders Scrolls, kein Fallout 3 und kein Rockstar Titel kommt in dieser Disziplin auch nur in die Nähe von Witcher 3. Auch unter seinen weniger offenen RPG Kollegen ist es eine Ausnahmeerscheinung, mit der nur ganz wenige Meisterwerke konkurrieren können, wie etwa mein liebstes West-RPG Planescape: Torment.

Es ist ein sehr gutes Open World Spiel aber ein genialer Geschichtenerzähler, der Seinesgleichen sucht und dies nur in sehr, sehr wenigen anderen Titeln findet.

Das ist der Hauptgrund weshalb mich der Hexer momentan so zu faszinieren und begeistern weiß. :liebe:
 
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Ersteindruck nach bereits etlichen Spielstunden (seit Freitag jeden Tag mindestens 2 Stunden gespielt, oft auch sehr viel mehr)...

Würde ich jetzt kleinlich sein, dann könnte ich das Spiel nun mit einer Liste an kleineren und größeren Makeln zerpflücken. Um nur ein paar aufzuzählen: Framerate Dips, Pop-ups, den Leuten mit Ausnahmen der Wachen ists egal wenn man sie beklaut, die dumme KI vor allem bei den menschlichen Gegnern oder das etwas einfache, im Vergleich zum Vorgänger vercausalisierte Gameplay/Kampfsystem (welches dennoch Spaß macht).

Ist natürlich Kritik die man nicht unter den Teppich kehren sollte, aber jetzt auch nichts was meinen Spielspaß wirklich nachhaltig trübt. Man sollte sich auch vor Augen halten, dass man besonders bei einem Open World Titel IMMMER etwas finden kann, was sich bemängeln lässt.

Was aber viel wichtiger ist, bei dieser Art von Spiel und damit meine ich nicht die unglaublich atmosphärisch und organisch wirkende Welt, sondern die Geschichten und Abenteuer die man in ihr erlebt. Das ist der Punkt der diesem Spiel Flügel verleiht, mit dem es sich weit vor der Konkurrenz positioniert. Noch nie zuvor hatte ich ein Open World Game vor mir bei dem ich nicht hauptsächlich damit beschäftigt war die Welt im Sinne eines Wanderschafts Simulators (Hallo TES!) zu erkunden oder sinnlosen Kram in der Dauerschleife zu erledigen, sondern mich von einem gut geschriebenen Abenteuer ins nächste zu stürzen.

Die letzten Abenden habe ich nichts anderes gemacht als mein Quest-Log an Haupt- und Nebenquests anzugehen und wurde in stundenlange Abenteurer verwickelt, die mich mal mehr und mal weniger ins Staunen versetzen, aber bei keinem davon könnte ich nun sagen, dass da jetzt eine irgendwie lieblose oder schlechte Quest dabei gewesen wäre. Manche darunter gehören gar zu den besten Quests die mir je in meiner Laufbahn als RPG Fan unterkamen. Das schöne daran: Dieses verdammte Quest Log will und will sich einfach nicht leeren. Ständig bekomme ich neue Quests und Contracts hinzu, bei denen ich schon regelrecht darauf brenne zu erfahren was sich hinter ihnen verbirgt. Welche tollen Geschichten man mir hier wieder erzählt, auf welche Monster man demnächst stößt und welche Entscheidungen hier wieder zu treffen sind...oder in weiterer Folge, wie werden sich diese Entscheidungen auswirken?

Das Spiel mag sich in vielen Punkten in besserer Konkurrenz wiederfinden (es gibt Spiele mit weitaus besserem Kampfsystem, weitaus besserem Crafting oder Spiele die technisch weitaus sauberer sind), aber was das Quest Design angeht ist es besonders im Open World Genre vollkommen konkurrenzlos. Kein Elders Scrolls, kein Fallout und kein Rockstar Titel kommt in dieser Disziplin auch nur in die Nähe von Witcher 3. Auch unter seinen weniger offenen RPG Kollegen ist es eine Ausnahmeerscheinung, mit der nur ganz wenige Meisterwerke konkurrieren können, wie etwa mein liebstes West-RPG Planescape: Torment.

Es ein gutes Open World Spiel aber ein genialer Geschichtenerzähler, der Seinesgleichen sucht und sie nur in sehr, sehr wenigen anderen Titeln findet.

Das ist der Hauptgrund weshalb mich der Hexer momentan so zu faszinieren und begeistern weiß. :liebe:
Ui Respekt! Das ist ja ein objektiver Bericht von Dir. Ich dachte Du schwebst noch auf Hype Wolke 7 nach Deinen Postings der letzten Tage. :)
 
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