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MULTI Eure Ersteindrücke aus Northern Realms

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber beim Baron verstehe ich diese Anischt nicht. Bin da auch gerade und an Abwechslung und Überraschungsmomenten mangelt es nicht. In so einer Art Spiele kann ich mir eine Quest kaum gehaltvoller vorstellen.
 
Das was man innerhalb der Quests macht ist natürlich überwiegend das selbe wie man es in so gut wie jedem Videospiel macht. Man killt etwas/jemanden oder sammelt wichtigen Stuff.
Aber das besondere sind doch vor Allem die Entscheidungen die man fällen muss und wie sich sich selbst viele Stunden später noch auf das Spiel auswirken. Das is schon keine Selbstverständlichkeit und dürfte derzeit wohl auch seinesgleichen suchen.
 
Ich hab' jetzt ein paar Stunden in das Spiel investieren können, aber gepackt hat es mich soweit noch nicht. Bin gerade dabei dem Bloody Baron seine Frau und Tochter zu finde, aber eigentlich ist das egal, weil es unter'm Strich auch nur bedeutet, dass ich irgendwelchen Wegpunkten auf der Minimap hinterherrenne bis ich schließlich mit dem guten, aber auch nicht soo guten Kampfsystem irgendwelche Monster oder Banditen plätte. Ich find's zwar alles schon nicht übel in Szene gesetzt und geschrieben, aber vom Hocker reisen tut es mich nicht. Been there, done that.
Wenn du das so siehst hast du generell ein Problem mit Videospielen :D
Wo läufst du denn mal nicht nem Marker hinterher (oder zum Ziel) und erledigst auf dem Weg Gegner?
Was hast du denn gedacht macht man in diesem Spiel? :o
 
The Witcher ist sicher nicht weltbewegend, im Sinne von revolutionierend. Dafür orientiert es sich zu sehr an den klassischen Genrekonventionen. Aber diese beherrscht es so perfekt wie kein zweites Rollenspiel. Es vereint eigentlich alles, was ich von diesem Genre erwarte und bringt es auf den Punkt: Eine stimmige, abwechslungsreiche, große, aber nicht zu gigantische (= belanglose Laufwege) Welt, ein motivierendes Loot- und Levelsystem und spannende Geschichten und Charaktere, von denen ich auch eine gewisse Rückmeldung erhalte, je nachdem wie ich handle. Genau das bekomme ich hier, in einem ungeahnten Ausmaß.

Die Welt ist umfangreich, aber eben nicht nur eine große, leere Landschaft, sondern voller Details und liebevoll durchdachter Motive. Das spielerische Grundgerüst ist einwandfrei. Es gibt vieles und vor allem sinnvolles, weil verwendbares, zu entdecken/sammeln, Erfahrungspunkte und Geld werden einem auch nicht inflationär hinterhergeworfen und die Kämpfe sind verhältnismäßig anspruchsvoll und sauber umgesetzt. Und da wir nun mal ein Monsterjäger sind, macht es auch Sinn, dass wir regelmäßig Monster jagen und das Gameplay deswegen auch durchaus actionorientiert ist. Die Story ist spannend, angenehm ernst und mit politischen und gesellschaftskritischen Perspektiven ausgestattet. Die Charaktere sind ebenso vielschichtig und interessant und wie die einzelnen Personen, ihre (und die eigenen) Handlungen und die übergreifende Geschichte zusammenhängen, ist schlichtweg genial! Man spürt einfach die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen, manchmal sofort, teilweise aber auch erst sehr viel später oder wird gar von ihnen in anderen Questreihen überrascht, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun hatten. Das Drehbuch und die Möglichkeit es merklich zu beeinflussen ist meiner Meinung nach schon fast einzigartig gut. Selten derart komplexe, glaubwürdige und überraschende Storystrukturen in einem Spiel gesehen.

Oben drauf gibt es noch eine traumhafte Präsentation. Downgrades sind zweifelsohne vorhanden, aber das ändert nichts daran, dass es atemberaubend aussieht. So lebendig, stimmig und filmreif erzählt. Allein Geralts Animationen, seine Mimik und Gestik in Gesprächen, die passend gewählten Perspektiven und fantastische Synchronisation, lassen mich gerne vergessen, dass ich hier gerade ein Spiel vor mir habe. Und trotzdem steckt da auch spielerisch so viel Komplexität und Spielspaß drin.

Es mag vielleicht nicht jedes Element absolut rund sein (ich würde beispielsweise gerne mehr mit NPCs interagieren können, die Steuerung dürfte direkter sein und ja, es gibt auch Grafik- und Soundbugs), aber ich habe auch noch kein anderes Spiel gezockt, das näher am perfekten Rollenspielerlebnis dran war.
 
Bin jetzt Level 5, hab mainquestmäßig mit dem Baronzeug angefangen, beschäftige mich aber hauptsächlich mit Gwint (so gut <3) und Nebenquests. Writing und Atmosphäre sind witchertypisch wieder allererste Klasse, da kann CDPR kaum jemand etwas vormachen. Generell nimmt das Spiel eigentlich alle anderen OW-RPGS (damit meine ich Spiele mit großen Spielwelten wie TES, nicht z.B die Souls Reihe), die ich bisher gespielt habe, mit Leichtigkeit auseinander.

Die PC Version läuft auf meinem Core i7-4780K + GTX 970 System wie Butter mit 100% konstanten 60 fps mit den meisten Grafikreglern am maximum. Bisher auch keine Bugs, Abstürze oder sonstiges, nur die Popups von manchen NPCs direkt vor meiner Nase nerven etwas. Was mich aber gewaltig nervt ist missable Content wie z.B die Gwint Karten bei der Taverne im Prolog, solch ein Gamedesign sollte schon seit Jahren der Vergangenheit angehören...

Es liegt vielleicht an der Natur von OW-Games und auch daran, dass ich mit OW Spielen generell eher wenig anfangen kann, aber mir gibts in dem Spiel ein Bisschen zu viel Leerlauf bzw. zu viel Landfläche auf der Karte, wo einfach nichts passiert und man einfach nur geradeaus richtung Questmarker läuft. Muss aber fairerweise auch sagen, dass ich noch kein OW-Spiel gespielt habe, bei dem mich das noch nicht gestört hat und Witcher 3 im Gegensatz zu den anderen Vertretern des Genres mit Abstand die lebendigste Spielwelt bietet.

Das Kampfsystem gefällt mir ebenfalls sehr gut, auch wenns vom reinen Spielspaß und Gameplay / Spielgefühl her nicht an die Souls Reihe bzw. Bloodborne rankommt, woran sich alle ARPGS bei mir messen müssen. Dazu Spielt sich Witcher 3 ein Bisschen zu träge.

Insgesamt jedenfalls ein klasse Spiel und das beste Open World Spiel, das ich bisher spielen durfte. Wenn sich zukünftige OW Spiele an der Spielwelt und dem Questdesign von Witcher 3 orientieren würden, könnte es sein, dass ich mich vielleicht mal ein paar mehr Spielen von der Sorte widmen werde.
 
Die PC Version läuft auf meinem Core i7-4780K + GTX 970 System wie Butter mit 100% konstanten 60 fps mit den meisten Grafikreglern am maximum. Bisher auch keine Bugs, Abstürze oder sonstiges, nur die Popups von manchen NPCs direkt vor meiner Nase nerven etwas. Was mich aber gewaltig nervt ist missable Content wie z.B die Gwint Karten bei der Taverne im Prolog, solch ein Gamedesign sollte schon seit Jahren der Vergangenheit angehören...

Das ist imo falsch. Ich verpasse auch ungern etwas, aber Konsequenzen gehören in ein Rollenspiel.
 
Sondern? Was unterscheidet deine Aussage jetzt von allen anderen?
Keine Ahnung, von welchen Aussagen Du sprichst und warum die mich interessieren sollten.
Wenn du das so siehst hast du generell ein Problem mit Videospielen :D
Teilweise, ja. Aber ich komme auch gerade von Bloodborne und da hat mir der Spielablauf deutlich mehr imponiert. Auch wenn das Spiel in gewissen Aspekten auch der Blender unter den Souls Spielen ist.
 
Das ist imo falsch. Ich verpasse auch ungern etwas, aber Konsequenzen gehören in ein Rollenspiel.

Wenn das aufgrund einer meiner Entscheidungen passiert wäre, könnte ich das noch tolerieren. Aber das kam total aus dem Nichts. Und warum man gerade diesem NPC wichtige Items geben musste und die nicht irgendwo anders hätte platzieren können, erschließt sich mir auch nicht.
 
Wichtige Items? Eine Karte für ein Minigame?
Ja. Eine Karte für ein Minigame.
Mich pisst das mächtig an. Erstmal... weil ich bei solchen Spielen gerne Completionist bin. Und zweitens, auch wenn eher unwichtig, hängt damit ne Trophäe zusammen, die ich mir jetzt in den Arsch schieben kann.
 
UAsserdem ist es von der Story her ein wenig widersprüchlich wenn ich
1) Eigentlich verzweifelt auf der SUche nach Ciri sein müsste
2) Meine Zeit dafür nütze um NPCs einen Gefallen zu tun und meine Sammlung an Gwint Karten aufzubauen. Das Kartenspiel ist aber super. Gestern nacht wieder deswegen kaum bei der Hauptquest weitergekommen.
 
Einfach herrlich. Nach dem noch ziemlich verhaltenen Tutorial Gebiet startet das Spiel dann wirklich erst richtig. Auch wenn das Kampfsystem wohl nicht so viel anders ist wie in Teil 2, gefällt es mir hier viel besser. Die Kämpfe machen Spaß auch wenn ich mir eine etwas genauere Steuerung des Hexers wünschen würde, so kommt man doch gut in einen Flow. Überhaupt scheint in Teil 3 alles viel zugänglicher wie zuvor zu sein. So schafft es Teil 3 dann auch problemlos mich ein zu ziehen. Ist auf jeden Fall eine Welt bei der man sich freut länger in ihr verweilen zu dürfen.

Tatsächlich ist mein größtes Problem, dass ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit ne Runde Grint spiele bevor ich wieder auf Götze steige. Das Kartenspiel macht mir sauig Spaß. Als Magicspieler ist man da wirklich schnell drin. Was das Spiel trägt ist letztlich aber dann doch die Story und die Gespräche. Und das dann eben in schönen Zwischensequenzen. Das ist etwas was imho allen Bethesda RPGs abgeht. Die Storyimmersion gelingt dort nicht so, da alles in der Spielegrafik stattfindet. Macht das RPG Gefühl in der Ego Perspektive zwar intensiver, nicht aber das Spielerlebnis an sich. Wobei ich da z.B. Skyrim und Witcher nicht wirklich vergleichen möchte, da sie zwar zunächst ähnlich wirken, aber dann doch andere Schwerpunkte setzen. So hat mir die Welt und die ersten 10 Stunden in Skyrim schon noch ein stückweit besser gefallen, umgekehrt ist man in Witcher aber doch schneller in die persönliche Story und die Machtverhältnisse der Welt verstrickt.

Und ich liebe die Wälder in Witcher. Einfach herrlich bei einem Sturm durch sie zu streifen, denWind zu hören, die Bäume und das Gras sich bewegen. Doch, Teil 3 schafft es endlich dass der Hexer und ich dicke Freunde werden. Werde wohl die nächsten Monate nichts anderes spielen.
 
Von mir nur kurz: Ersteindruck ist sagenhaft gut :sabber:
Die Welt ist fantastisch atmosphärisch, gefüllt mit Leben und Geschichten, dazu noch glaubhaft dreckig und schön zugleich, je nachdem wo man sich befindet. Grafisch sieht das dann auch noch entsprechend gut aus :shock:

Ich bin rundum zufrieden, begeistert trifft es wohl am besten :dhoch:
 
Was mich an dem Game am meisten stört sind folgende Punkte (PS4 Version):

- die unkonstanten FPS
- die hakelige Steuerung, da ist selbst AC Gott gegen
- das man oft an kleinsten Kanten hängen bleibt
- das Pferd scheint nicht mal den Hauch einer KI zu haben, wenn man das ruft muss man meist eh dahin weil es sich wieder irgendwo verfängt oder an einer Stelle spawnt wo es nicht raus kommt
- das es kein area looten gibt.
- Kerzen auf Truhen!!!! Das macht mich wahnsinnig wenn man zig mal probieren muss um die Truhe zu looten weil ständig die Kerze im Fokus ist
 
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