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Gast
Hallo an alle interessierten und engagierten GTS-Fahrer. Über den Sommer hat sich ein Grüppchen gefunden, dass in der Langsamkeit und aufgrund geriatrischer Einschränkungen des Alters eine neue Liebe in Gran Turismo gefunden hat: Den alten Fiat 500.
Mit dem letzten Update sind noch der VW 1200 und der Mini Cooper S hinzugekommen, und den ollen Sambabus kann man in diesem Feld auch hervorkramen.
Da wir uns außerdem kurz vor unserer Alzheimer nochmal daran erinnerten, dass wir doch noch ein paar Restreflexe haben, könnte der 2009er Abarth 500 auch noch von Interesse sein. Wir kamen aber noch nicht dazu, mit dem Ding entsprechende Testfahrten zu unternehmen.
Nun sehe ich drei, vier Ideen, die sich fortführen ließen in einem Spaß-Cup, der an den Montagen ZWISCHEN der Saison 3 ausgetragen wird:
Idee 1: Mini mit BOP
Gestern haben wir den Mini Cooper S mit aktiviertem BOP ausprobiert. Fährt sich spürbar zügiger als der Fiat 500, fährt sich einfach wegen Frontantrieb und niedrigem Schwerpunkt und man hat noch relativ wenig Traktionsprobleme. Einzige Einstellung: Individuell anpassbares Getriebe. Damit ging der Hobel fast, aber wirklich ganz knapp an die 200 km/h auf den langen Geraden in Le Mans.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen böte sich ein Mini-Markenpokal an mit starkem Windschatten und einstellbarem Getriebe an.
Idee 2: Vier Oldtimer auf Ausfahrt
In unseren gestrigen Abstimmungsrennen haben wir, wie Zimti schon im anderen Thread schrieb, den Käfer und den Samba Bus, den Mini und den Fiat 500 auf ein Leistungsniveau gebracht. Das wären die Leistungsdaten für ausgeglichene Rennen:
Fiat 500
Tuning: Volle Lotte, also maximale 36 kW Leistung und 94 % Leistungsgewicht
Anpassbares Getriebe
VW Käfer
Tuning: Motorleistung 175 %, Gewicht 100 %
Anpassbares Getriebe
Mini Cooper S
Standard-Konfiguration
Standard-Getriebe
VW Samba Bus
Tuning: 55 kW, Gewicht 930 kg (niedrigste Einstufung)
Anpassbares Getriebe
Anmerkungen:
1. Der Fiat 500 ist die Benchmark, weil sein maximales Tuning der begrenzende Faktor in dieser Oldie-Runde ist.
2. Wir müssten nochmal schauen, ob der Mini bei anpassbarem Getriebe spürbar an Beschleunigung gewinnt. Falls ja, müsste man ihn in der Leistung etwas runterschrauben, damit er dem Fiat 500 nicht wegfährt.
Ich sehe bei starkem Windschatten nämlich die Gefahr, dass der Mini mit Standardgetriebe auf einigen Strecken in den Begrenzer rödeln könnte. Bei Dragon Trail war das aber nicht der Fall, oder?
3. Der Käfer hat im Prinzip 2-3 kW zuviel. Durch seine antriebsbedingten Vorteile - Heckantrieb und Heckmotor, wesentlich mehr Drehmoment als Mini und Fiat - beschleunigt er aus dem Stand/niedrigen Geschwindigkeiten mit derzeit ca. 43 kW besser als Mini und Fiat.
Dieser kleine Bonus in der Beschleunigung ist gedacht wegen seines "interessanten" Fahrverhaltens in der Kurve, wie gestern jeder auf dem Red Bull Ring erleben konnte. Ich gebe zu bedenken, dass beim Red Bull Ring über 70 kW in den Käfer eingebaut waren, nichtsdestotrotz ist er auch mit 43 kW zickiger als die anderen Kandidaten.
Wer den Käfer jedoch beherrscht, hat mit den 2-3 kW zuviel einen spürbaren Vorteil. Mini und Fiat können im Windschatten mithalten, brauchen aber länger, um sich ranzusaugen.
4. Der Samba Bus ist am schwierigsten einzustufen. Mit den 55 kW und denselben Konzeptvorteilen wie der Käfer (siehe Punkt 3) lässt er beim stehenden Start Mini und Fiat eiskalt stehen.
Jenseits der 130 wird es aber relativ zäh für ihn wegen der Schrankwand-Aerodynamik. Im starken Windschatten anderer kann er wieder richtig zulegen, aber ohne Windschatten kommen Mini, Fiat und Käfer jenseits der 120, 130 flotter voran. Eventuell müsste man wegen des Beschleunigungsvorteils trotzdem 3-5 kW runtergehen. Ich würde weitere Testfahrten empfehlen.
In den Kurven liegt der Samba Bus wie eine Eins. Durch den längeren Radstand keine Unruhe wie beim Käfer. Auch der hohe Schwerpunkt macht ihn nicht anfällig. Kann in den Kurven mit 500 und Mini durchaus mithalten.
Idee 3: Verschiedene Varianten des Abarth 500
Der 2009er Abarth 500 kann auch Spaß machen. Ich habe das Ding mal auf dem Red Bull Ring und in Tsukuba ausprobiert. Um das Untersteuern wegzukriegen, wäre ein einstellbares Differenzial empfehlenswert.
Um hier die verschiedenen Geschmäcker abzuklopfen, könnten wir uns auf eine von drei Leistungsvarianten einigen.
Variante 1: Serienleistung und -gewicht, kein einstellbares Differenzial.
Variante 2: Wir hieven den Hobel auf die Leistung des derzeit stärksten Serien-Abarth, den 595 Competizione. Das wären 180 PS (132 kW), Leergewicht bleibt. Da es den Competizione mit Sperrdifferenzial zu kaufen gibt, würde ich hier direkt das einstellbare Differenzial verwenden. Vielleicht mit fest vorgegebenen Werten für alle.
Variante 3: Wir pimpen das Ding und machen einen Markenpokal draus, so wie die Trofeo 500.
Das dortige Topmodell, der 695 Trofeo, rennt mit 215 PS und sequenziellem Getriebe. Das Gewicht liegt wohl bei ca. 920 kg, was ich so herausfinden konnte. Der Hobel sollte schon ordentlich ziehen. Einstellbares Differenzial und Getriebe frei für alle in GTS.
Idee 4: Abarth 500 und Freunde
Wir finden auch für den Abarth 500 noch ein paar Spielgefährten und passen diese an. Peugeot 208 GTi, Citroen DS3, Alfa Romeo Mito, Mazda MX-5, Toyota GT86. Persönlich tendiere ich eher zum Abarth Trofeo-Markenpokal.
2 Beispiele für Meisterschaftskonzepte
1. Markenpokal-Kombination
--> In einer Zwischenwoche fahren wir alle den Mini mit BoP, siehe Idee 1.
--> In der nächsten Zwischenwoche fahren wir den Abarth Trofeo, siehe Idee 3, Variante 3.
Insbesondere mit dem Abarth wären wir in Sachen Beschleunigung und Geschwindigkeit auf einem Niveau, das auch für die "Meckertanten" akzeptabel sein könnte. Der Mini ist in BoP-Form auch kein Verkehrshindernis und bietet denselben Spaß wie der alte Fiat in etwas schneller. Unsere Le Mans-Windschatten-Versuche haben gezeigt, dass da was geht.
Kalender: 6 Termine
Rennformat: 2x 20 Minuten Rennlänge pro Termin, also 20 Minuten plus zu fahrende Runde als Rennzeit festgelegt.
12 Strecken: tbd
Windschatten: bei Mini stark, beim Abarth Trofeo aus oder gering (gibt es die letzte Option?)
Punktesystem: tbd
2. Oldtimer-Wechselspielchen
An 4 Terminen mit 12 Rennen fahren wir vier Fahrzeuge aus der Oldie-Gruppe von Idee 2 (VW Bus und Käfer, Mini, Fiat 500). Jeder muss jedes Auto drei Mal fahren während der Meisterschaft, kann sich das Auto für das jeweilige Rennen aber frei einteilen.
Rennformat: 3x 15 Minuten, wobei die 15 Minuten um nicht mehr als 1 Minute überschritten werden sollten. Die entsprechende Rundenanzahl muss im Vorfeld darauf abgestimmt werden.
Windschatten: stark
12 Strecken: tbd
Punktesystem: tbd
Die Meisterschaftskonzepte ließen sich natürlich auch kombinieren, weiter anpassen usw. Vorschläge zum Punktesystem und der Startreihenfolge, um nur zwei Punkte zu nennen, sind beispielsweise willkommen.
Ich freue mich auf eine lebendige Diskussion und hoffe, dass wir ein Format finden, das uns auch in den meisterschaftsfreien Läufen gut unterhält.
Mit dem letzten Update sind noch der VW 1200 und der Mini Cooper S hinzugekommen, und den ollen Sambabus kann man in diesem Feld auch hervorkramen.
Da wir uns außerdem kurz vor unserer Alzheimer nochmal daran erinnerten, dass wir doch noch ein paar Restreflexe haben, könnte der 2009er Abarth 500 auch noch von Interesse sein. Wir kamen aber noch nicht dazu, mit dem Ding entsprechende Testfahrten zu unternehmen.
Nun sehe ich drei, vier Ideen, die sich fortführen ließen in einem Spaß-Cup, der an den Montagen ZWISCHEN der Saison 3 ausgetragen wird:
Idee 1: Mini mit BOP
Gestern haben wir den Mini Cooper S mit aktiviertem BOP ausprobiert. Fährt sich spürbar zügiger als der Fiat 500, fährt sich einfach wegen Frontantrieb und niedrigem Schwerpunkt und man hat noch relativ wenig Traktionsprobleme. Einzige Einstellung: Individuell anpassbares Getriebe. Damit ging der Hobel fast, aber wirklich ganz knapp an die 200 km/h auf den langen Geraden in Le Mans.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen böte sich ein Mini-Markenpokal an mit starkem Windschatten und einstellbarem Getriebe an.
Idee 2: Vier Oldtimer auf Ausfahrt
In unseren gestrigen Abstimmungsrennen haben wir, wie Zimti schon im anderen Thread schrieb, den Käfer und den Samba Bus, den Mini und den Fiat 500 auf ein Leistungsniveau gebracht. Das wären die Leistungsdaten für ausgeglichene Rennen:
Fiat 500
Tuning: Volle Lotte, also maximale 36 kW Leistung und 94 % Leistungsgewicht
Anpassbares Getriebe
VW Käfer
Tuning: Motorleistung 175 %, Gewicht 100 %
Anpassbares Getriebe
Mini Cooper S
Standard-Konfiguration
Standard-Getriebe
VW Samba Bus
Tuning: 55 kW, Gewicht 930 kg (niedrigste Einstufung)
Anpassbares Getriebe
Anmerkungen:
1. Der Fiat 500 ist die Benchmark, weil sein maximales Tuning der begrenzende Faktor in dieser Oldie-Runde ist.
2. Wir müssten nochmal schauen, ob der Mini bei anpassbarem Getriebe spürbar an Beschleunigung gewinnt. Falls ja, müsste man ihn in der Leistung etwas runterschrauben, damit er dem Fiat 500 nicht wegfährt.
Ich sehe bei starkem Windschatten nämlich die Gefahr, dass der Mini mit Standardgetriebe auf einigen Strecken in den Begrenzer rödeln könnte. Bei Dragon Trail war das aber nicht der Fall, oder?
3. Der Käfer hat im Prinzip 2-3 kW zuviel. Durch seine antriebsbedingten Vorteile - Heckantrieb und Heckmotor, wesentlich mehr Drehmoment als Mini und Fiat - beschleunigt er aus dem Stand/niedrigen Geschwindigkeiten mit derzeit ca. 43 kW besser als Mini und Fiat.
Dieser kleine Bonus in der Beschleunigung ist gedacht wegen seines "interessanten" Fahrverhaltens in der Kurve, wie gestern jeder auf dem Red Bull Ring erleben konnte. Ich gebe zu bedenken, dass beim Red Bull Ring über 70 kW in den Käfer eingebaut waren, nichtsdestotrotz ist er auch mit 43 kW zickiger als die anderen Kandidaten.
Wer den Käfer jedoch beherrscht, hat mit den 2-3 kW zuviel einen spürbaren Vorteil. Mini und Fiat können im Windschatten mithalten, brauchen aber länger, um sich ranzusaugen.
4. Der Samba Bus ist am schwierigsten einzustufen. Mit den 55 kW und denselben Konzeptvorteilen wie der Käfer (siehe Punkt 3) lässt er beim stehenden Start Mini und Fiat eiskalt stehen.
Jenseits der 130 wird es aber relativ zäh für ihn wegen der Schrankwand-Aerodynamik. Im starken Windschatten anderer kann er wieder richtig zulegen, aber ohne Windschatten kommen Mini, Fiat und Käfer jenseits der 120, 130 flotter voran. Eventuell müsste man wegen des Beschleunigungsvorteils trotzdem 3-5 kW runtergehen. Ich würde weitere Testfahrten empfehlen.
In den Kurven liegt der Samba Bus wie eine Eins. Durch den längeren Radstand keine Unruhe wie beim Käfer. Auch der hohe Schwerpunkt macht ihn nicht anfällig. Kann in den Kurven mit 500 und Mini durchaus mithalten.
Idee 3: Verschiedene Varianten des Abarth 500
Der 2009er Abarth 500 kann auch Spaß machen. Ich habe das Ding mal auf dem Red Bull Ring und in Tsukuba ausprobiert. Um das Untersteuern wegzukriegen, wäre ein einstellbares Differenzial empfehlenswert.
Um hier die verschiedenen Geschmäcker abzuklopfen, könnten wir uns auf eine von drei Leistungsvarianten einigen.
Variante 1: Serienleistung und -gewicht, kein einstellbares Differenzial.
Variante 2: Wir hieven den Hobel auf die Leistung des derzeit stärksten Serien-Abarth, den 595 Competizione. Das wären 180 PS (132 kW), Leergewicht bleibt. Da es den Competizione mit Sperrdifferenzial zu kaufen gibt, würde ich hier direkt das einstellbare Differenzial verwenden. Vielleicht mit fest vorgegebenen Werten für alle.
Variante 3: Wir pimpen das Ding und machen einen Markenpokal draus, so wie die Trofeo 500.
Das dortige Topmodell, der 695 Trofeo, rennt mit 215 PS und sequenziellem Getriebe. Das Gewicht liegt wohl bei ca. 920 kg, was ich so herausfinden konnte. Der Hobel sollte schon ordentlich ziehen. Einstellbares Differenzial und Getriebe frei für alle in GTS.
Idee 4: Abarth 500 und Freunde
Wir finden auch für den Abarth 500 noch ein paar Spielgefährten und passen diese an. Peugeot 208 GTi, Citroen DS3, Alfa Romeo Mito, Mazda MX-5, Toyota GT86. Persönlich tendiere ich eher zum Abarth Trofeo-Markenpokal.
2 Beispiele für Meisterschaftskonzepte
1. Markenpokal-Kombination
--> In einer Zwischenwoche fahren wir alle den Mini mit BoP, siehe Idee 1.
--> In der nächsten Zwischenwoche fahren wir den Abarth Trofeo, siehe Idee 3, Variante 3.
Insbesondere mit dem Abarth wären wir in Sachen Beschleunigung und Geschwindigkeit auf einem Niveau, das auch für die "Meckertanten" akzeptabel sein könnte. Der Mini ist in BoP-Form auch kein Verkehrshindernis und bietet denselben Spaß wie der alte Fiat in etwas schneller. Unsere Le Mans-Windschatten-Versuche haben gezeigt, dass da was geht.
Kalender: 6 Termine
Rennformat: 2x 20 Minuten Rennlänge pro Termin, also 20 Minuten plus zu fahrende Runde als Rennzeit festgelegt.
12 Strecken: tbd
Windschatten: bei Mini stark, beim Abarth Trofeo aus oder gering (gibt es die letzte Option?)
Punktesystem: tbd
2. Oldtimer-Wechselspielchen
An 4 Terminen mit 12 Rennen fahren wir vier Fahrzeuge aus der Oldie-Gruppe von Idee 2 (VW Bus und Käfer, Mini, Fiat 500). Jeder muss jedes Auto drei Mal fahren während der Meisterschaft, kann sich das Auto für das jeweilige Rennen aber frei einteilen.
Rennformat: 3x 15 Minuten, wobei die 15 Minuten um nicht mehr als 1 Minute überschritten werden sollten. Die entsprechende Rundenanzahl muss im Vorfeld darauf abgestimmt werden.
Windschatten: stark
12 Strecken: tbd
Punktesystem: tbd
Die Meisterschaftskonzepte ließen sich natürlich auch kombinieren, weiter anpassen usw. Vorschläge zum Punktesystem und der Startreihenfolge, um nur zwei Punkte zu nennen, sind beispielsweise willkommen.
Ich freue mich auf eine lebendige Diskussion und hoffe, dass wir ein Format finden, das uns auch in den meisterschaftsfreien Läufen gut unterhält.
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