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KT Bart Wux denkt: Where is my happy ending?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der nutzt sich ab, wenn er plump umgesetzt ist. Es gibt kommt auf Grund der Fülle an Figuren trotzdem immer überraschend und ist immer ein Tiefschlag, der nicht ganz einfach zu verdauen ist. Dafür steckt in den Figuren zuviel Leben, zuviel Charakter, als dass es unbedeutend wäre. Das sind "echte" Menschen und nicht einfach irgendwelche Figuren.
 
Die grosse Kunst ist es wohl, überhaupt eine gute Story zu liefern. Ob das Ende dann gut oder schlecht ist, ist dann erstmal sekundär interessant. Was nützt mich ein gutes Happy End, wenn die komplette Story davor einfach schlecht und/oder belanglos war. Und darunter leiden leider die allermeisten Videospiele.
 
Ich meinte ja auch nicht unbedeutend, sondern vorhersehbar. Wenn ich genau weiß, daß wieder jemand drauf geht, ist das für mich kein Tiefschlag mehr, auch wenn ich noch nicht weiß, wer es diesmal ist. Genauso wie der unvermeidbare Storytwist oder "überraschende" Verrat, wenn mal sich mal wieder Feinde verbünden. Aber gut, ich kenne die Bücher nicht, ich will mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Mich langweilt sowas nur sehr schnell.
 
Ich meinte ja auch nicht unbedeutend, sondern vorhersehbar. Wenn ich genau weiß, daß wieder jemand drauf geht, ist das für mich kein Tiefschlag mehr, auch wenn ich noch nicht weiß, wer es diesmal ist. Genauso wie der unvermeidbare Storytwist oder "überraschende" Verrat, wenn mal sich mal wieder Feinde verbünden. Aber gut, ich kenne die Bücher nicht, ich will mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Mich langweilt sowas nur sehr schnell.

Vorsehbar ist es trotzdem nicht. Man liest so ein Buch ja auch nicht, mit der ständigen Erwartungshaltung, dass irgendjemand das Zeitliche segnet. Dafür ist der "Rest" auch einfach zu wichtig und gibt den Takt vor. Und wie gesagt, man hat eine Fülle an Figuren. Daher ist es eher eine Unsicherheit, die da mitschwingt, weil es jeden treffen kann. Das macht es authentisch und unkalkulierbar.
 
Was ich ganz bestimmt nicht möchte, ob in Filmen oder Spielen, ist der Ritt in den Sonnenuntergang oder die Party zum Schluss. Ich möchte Enden/Szenen wie in Donnie Darko, die Unzertrennlichen, Straßen in Flammen, TWD S7 E1, The Last of Us oder Shadow of the Colossus. Für alles andere gibts es Heimatfilme und Asterix..... Die "guten" Enden sind immer noch viel austauschbarer und vergänglicher als die mittlerweile inflationären Tode der Protagonisten. Und bei den von @Bart Wux genannten Shootern ist mir das Ende sowieso vollkommen egal. Ich habe in noch keinem COD in irgendeiner Weise eine Beziehung zum Hauptcharakter aufbauen können. Das ist das reinste Fast Food für mich...mehr nicht.
 
Ich meinte schlecht nicht im Sinne von schlecht erzählt, sondern negativ behaftet (Tod des Protagonisten). Ein schlecht gemachtes Ende ist immer schlecht, da hast du recht. :D


"lassen wir das Ende doch einfach weg"

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