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KT Bart Wux denkt: Darum werde ich nie ein Souls Spiel beenden.

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Uncharted oder Tomb Rider habe ich auch nicht für eine Stunde angeworfen. Da gibts zu wenig Progress und man steht wieder irgendwo an. Da muss ich minimum immer ein Kapitel abschließen. Für eine Stunde schmeiß ich eher sowas wie Heroes of the Storm an, wo eine Runde in rund 20 Minuten gegessen ist. Single Player Spiele mit Story Progress starte ich für unter 2 Stunden gar nicht.
 
Bei mir hat es einwandfrei funktioniert und der Fortschritt ist auf einem gänzlich anderen Level, als bei einem Bloodborne. Das ist aber am Ende auch der saure Apfel, in den ich beißen muss. Wenn ich nur dann Spiel einwerfen würde, wenn ich sicher bin, dass ich ungestört zwei Stunden spielen kann, dann könnte ich das Hobby auch gleich an den Nagel hängen.
 
I Ich muss es noch einmal machen. Ich muss den Bogenschützen nun manuell erlegen während der nächste Wasserblob von hinten attackiert. Ich muss den Speerkämpfer erneut bezwingen während sein Kumpel das Schwert in meinen Rücken bohrt.
[...]
Durchrennen ist nicht, jeder Gegner ist zu behandeln wie ein Boss.

Genau hier liegt dein Denkfehler. Es ist in Spielen wie NIOH und Souls durchaus möglich, durch das Level zu rennen und normale Gegner einfach zu ignorieren. Nicht ohne Grund wird genau dieser Umstand bisweilen von der "Elite" sogar kritisiert; es gibt zuhauf Möglichkeiten, Gegner "auszutricksen", weil sie im jeweiligen Level nur einen begrenzen Bewegungsspielraum einprogrammiert haben und ab einem gewissen Punkt die Aggro auf den Spieler verlieren und wieder zurückgehen. Schau' dir einfach mal Let's Plays dieser Spiele an, insbesondere in Situationen, in denen der Spieler x-mal einen Boss wiederholt und daher immer wieder zum Nebeltor laufen muss - so ziemlich jeder wird ab dem dritten Mal einfach nur noch die schnellstmögliche Route abrennen und sämtliche Gegner schlichtweg ignorieren.

Deshalb braucht man auch keine Angst zu haben, dass einen Gegner bis zum Ende der Welt verfolgen. Sie resetten einfach. Und deshalb ist es auch problemlos möglich (sofern man nicht versehentlich in einen Abgrund oder ins Wasser fällt), nach einem Tod durch das Level bis zu seinen Seelen zu rennen, ehe man sich wieder in Kampfsituationen begibt.

Wenn man sich diesen Umständen bewusst ist, nimmt das in meinen Augen vieles von deiner beschriebenen Angst. Und es spielt sich dann entsprechend auch deutlich entspannter. Außerdem: Speziell in NIOH gibt es mit der Beschwörerkerze sogar ein (gar nicht mal so seltenes) Item, das es dir erlaubt, deinen "verlorenen" Fortschritt aus dem Level einfach zu dir an den Schrein "teleportieren" zu lassen, sodass du im Endeffekt nichts verloren hast.

Also: Items effektiv nutzen und Gegner auch einfach mal Statisten sein lassen, dann funktionieren die Spiele vielleicht auch für dich.
 
Ich mags auch nicht zu schwer ...aber von den Souls Teile komme ich nicht los ...nur sind die Bosse mir viel zu schwer.. Nioh ist im Game zu leicht aber von den Bossen angenehm. Ein Mix aus beidem wäre gut ...der schwierigkeitsgrad von Souls und ab den Bossen dann der von Nioh ..wäre für mich perfekt.


ansonsten bleibt mir zu sagen...wenn du high level hast und du stirbst und du ne mille an souls da rum liegen hast , ist der nervenkitzel ennorm wenn du sie dir wieder holen mußt . ich liebe das ..und wenn du auf den weg dorthin nochmal stirbst...der gedanke der in einem aufkommt..dieses entsetzen.....

nein die spiele sollen so bleiben wie sie sind ..nur bei den souls teile sollten die bosse einfacher werden..ansonsten ist es perfekt
 
Ich find die Nioh Bosse wesentlich härter als alles bei Souls. Liegt aber vielleicht auch daran dass die Nioh Bosse bisher alle recht billige Tricks haben um dir aufn Sack zu gehen.

Das merkt man halt den Qualitätsunterschied.
 
Wobei das doch dann auch wieder ein wenig die Atmo vom Spiel zerstört. Wenn man da einfach an den Gegner vorbei rennt? Gerade solche Spiele leben doch eigentlich von der bedrohlichen Atmo. Aber gut, das ist hier jetzt auch eigentlich nicht das Thema.
 
Ich find die Nioh Bosse wesentlich härter als alles bei Souls. Liegt aber vielleicht auch daran dass die Nioh Bosse bisher alle recht billige Tricks haben um dir aufn Sack zu gehen.

Das merkt man halt den Qualitätsunterschied.
die souls bosse schaffe ich nicht alleine ..keine chance ...die von nioh schaffe ich beim 3-4 versuch...
 
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nein die spiele sollen so bleiben wie sie sind ..nur bei den souls teile sollten die bosse einfacher werden..ansonsten ist es perfekt

Die sollen auch gar nichts daran ändern. Spiele sind ja nicht für die gesamte Spielegemeinde, sondern sprechen bestimmte Gruppen an. Vor 10 Jahren hätte ich ein Bloodborne vermutlich auch weggesuchtet, wie ich es auch bei Ninja Gaiden vor gefühlten Ewigkeiten gemacht habe. Jetzt hab ich Bloodborne kurz angespielt, fand es grandios, spiele aber erst später weiter, wenn ich mehr Zeit dafür finde. Gibt mir einfach nichts, wenn ich Abends das erste Areal so gut kenne, dass ich bei Gascoigne lande und dann mit rasendem Herzschlag den You Died Schriftzug sehe. Das Ganze dann ein paar Mal hintereinander und ich muss die Konsole wieder ausmachen. Gibt nen guten Adrenalinschub, ist am Ende dann aber doch unbefriedigend. Irgendwann haue ich dem Penner aber die Rübe ein. Hab ich mir fest vorgenommen. :D
 
Hm, also ich bin ja normalerweise auch eher der Mainstreamzocker und mag meine Spiele i.d.R. auch eher casual was den SG angeht. Das hat vor allem zeitliche Gründe, aber auch meine Geduld kann schnell an ihre Grenzen stoßen. Einzige Ausnahme bilden gerade die Soulsborne Titel. Diese Spiele sind für mich genau der richtige Gegenpol den ich mir dann 1x im Jahr gönne und wo ich mich dann auch versuche durchzubeißen. Ich bin jetzt nicht scharf auf jedes Soulslike, aber die Originale wissen zu überzeugen da halt auch vielmehr dahinter steckt als nur der allseits bekannte happige SG.

...und im Endeffekt isses ja auch so, kennst du eins, kennst du alle. Das nimmt Folgetiteln schon erstmal eine große Hürde da man irgendwann halt auch weiß wie man so ein Spiel anzugehen hat.
 
Ich hänge gerade wieder an DS3, und es ist einfach eine Haßliebe. Teilweise bin ich schwer frustiert, aber bei kaum einem anderen Spiel verspüre ich einen solchen Nervenkitzel, wenn ich in ein neues Gebiet vordringe. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass ich nicht einfach jederzeit speichern kann.
Die Bosse treiben mich dann aber fast in den Wahnsinn, da ich unzählige Anläufe benötige, am Verzweifeln bin und meine Zockerzeit doch auch begrenzt ist. Letztendlich hat es DS aber geschafft mich so zu fesseln, wie kaum ein anderes Spiel, daher ist es für mich eben eine Haßliebe.
Mein Charakter bei DS3 ist auf Level 91, ich habe über 60 Stunden auf der Uhr und bin noch nicht mit der Hauptstory durch. Ohne grinden wäre ich einfach nur chancenlos, aber ich beiße mich durch (und wenn ich eine Stunde lang nur den gleichen Boss versuche zu bezwingen => Aldrich hat mich mit seiner 2. Phase unendliche Nerven gekostet).
 
Sry, aber jeder der mal 2h Souls gespielt hat weiß, dass man, bevor man sinnlos in einen Bossraum rennt, noch einmal zurück geht, levelt und mit quasi 0 Seelen da wieder aufschlägt. Die Spiele bestehen daraus, dass man die Gänge auskundschaftet, Abkürzungen findet und diese auch benutzt.

Klar gehen mal ein paar Seelen verloren, aber das ist doch nicht weiter tragisch, solange man konstant seine Level abholt. Da ist dann auch ein wenig der Grind versteckt.

Dark Souks 3 war, bis auf diesen einen wirklich echt fiesen Boss in der Drachenburg, doch nun wirklich mehr als machbar. Eigentlich war das Spiel für einen Souls-Titel schon wieder viel zu leicht.
 
Sry, aber jeder der mal 2h Souls gespielt hat weiß, dass man, bevor man sinnlos in einen Bossraum rennt, noch einmal zurück geht, levels und mit quasi 0 Seelen da wieder aufschlägt. Die Spiele bestehen daraus, dass man die Gänge auskundschaftet, Abkürzungen findet und diese auch benutzt.

Klar gehen mal ein paar Seelen verloren, aber das ist doch nicht weiter tragisch, solange man konstant seine Level abholt. Da ist dann auch ein wenig der Grind versteckt.

Dark Souks 3 war, bis auf diesen einen wirklich echt fiesen Boss in der Drachenburg, doch nun wirklich mehr als machbar. Eigentlich war das Spiel für einen Souls-Titel schon wieder viel zu leicht.

Ich bin ein Lappen, für mich ist nichts zu leicht und schon gar nicht DS3. :D
 
Ich bin ein Lappen, für mich ist nichts zu leicht und schon gar nicht DS3.

Kommt dann vielleicht auch darauf an, wie viele Souls-Teile du schon gespielt hast. Ich habe DS 2x durchgespielt, Bloodborne auch platiniert und DS3 war dann einfach nicht mehr so die Überraschung.

Aber ja, bei Bart Wux denke ich mir, dass er solche Probleme mit diesen Spielen hat, weil er einfach in seinen früheren Zockerjahren seine Leistungsfähigkeit nicht auf die Spitze getrieben hat.
 
So gehts aber auch nur uns Veteranen @Dow Jones

Ist halt nur ein weiterer Serienaufguss und wir sind mit den Mechaniken nur allzu gut vertraut. Wir wissen genau wie wir diese Spiele anzugehen haben. Jemand der neu an die Serie heran geht dem wirds vmtl gänzlich anders ergehen. Wenn ich da an meine erste Souls Erfahrung mit Demons Souls zurück denke...holy shit :O_o:
 
Man sollte nicht alles auf die Arcade-Vergangenheit zurückführen, damit blendet man im Grunde Jahrzehnte der Spieleentwicklung auf den Heimcomputern aus, welche mit dem Münz-Konzept null am Hut hatten. Klar gab es dort portierte Konzepte von Arcade-Spielen, aber auch Rollenspiele und Adventure, welche nichts mit der Häppchen-Unterhaltung zu tun hatten. Und genau hier liegt der Punkt. Das waren Spiele die teilweise nichts erklärt haben, bzw. ihre Erklärung in Hand- und Begleitbüchern, Landkarten und anderen Beilagen versteckten. So was wie ein Quest-Log war eine Seltenheit, Informationen mussten mitgeschrieben und ein erwähnter Ort gefunden werden. Diese Spiele waren wirkliche Abenteuer mit denen man sich befassen musste, es ging nur weiter je mehr sich der Spieler selbst investierte und diese Einstellung war eine Norm über viele Jahrzehnte, auch auf den Konsolen. Und genau auf diese Ära bezieht sich ein Souls oder Nioh, nicht auf die Arcades.

Genau genommen ist der seichte und massentaugliche Anspruch heutiger Spiele genau das was damals die Arcade-Games waren, mit überschaubaren Konzepten und Anzeigen. Zeit war damals genau so begrenzt, wer sich nicht in komplexe Rollenspiele, Strategie oder Adventure wühlen wollte, der spielte halt ein paar Runden Super Mario oder Pac-Man. Nur je beliebter Videospiele wurden, desto massentauglicher mussten sie auch werden und möglichst niemanden überfordern. Deswegen wird uns auch mittlerweile jeder Scheiß nur noch vorgekaut. Ein Ort muss nicht mehr gefunden werden, man läuft lediglich der Markierung entgegen. Eine Aufgabe muss nicht mehr verstanden werden, die Lösung steht bereits in der Questbeschreibung. Gehen dir gewisse Items aus werden sie dir hinterhergeschmissen, stirbst du im Spiel ist das nur noch eine Lappalie. Konsequenzen werden immer weiter eliminiert und damit auch ein gewichtiger Spiele- und Motivationsfaktor.

Leute spielen kein Souls oder Nioh weil sie gerne sterben, Leute spielen diese Spiele weil sie sich durch diese Gewichtung wieder motivieren können. Eine Motivation die nicht daraus besteht, dass man möglichst viel Sammelkram erledigt oder eine spektakuläre Sequenz freischaltet, sondern eine wirkliche Aufgabe bewältigt, einen Boss besiegt, eine Geschichte erleben und Gebiete erforschen und das mit einem Minumum an Hilfestellungen. Nicht jedes Spiel muß diesen Anspruch haben, aber es gibt halt immer noch wenig Alternativen. Gerade die Spiele großer Firmen definieren mittlerweile Anspruch nur noch über die einstellbaren Hitpoints ihrer Gegner, das vorgekaute Gameplay bleibt trotzdem. Wenn jemand heutzutage keine Zeit oder Lust auf solche Hürden hat dann ist das völlig ok, nur der Hang zum Anspruch, die Lust auf Konsequenzen und wirklichen Aufgaben ist bei weitem kein seltsamer, elitärer Masochismus, sondern einfach nur die Rückbesinnung und das Verlangen nach alten Videospielwerten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt Übungssache, wie so ziemlich alles. Mit der richtigen Ausdauer und dem richtigen Zeitaufwand, bekommt man eine Routine rein, die so ein Spiel dann auch wieder angenehm macht. Ein Lord Ekka rockt auch in jedem neuen Fifa das Stadion, während ich völlig überfordert bin von der Tastenbelegung.
 
So gehts aber auch nur uns Veteranen @Dow Jones

Ist halt nur ein weiterer Serienaufguss und wir sind mit den Mechaniken nur allzu gut vertraut. Wir wissen genau wie wir diese Spiele anzugehen haben. Jemand der neu an die Serie heran geht dem wirds vmtl gänzlich anders ergehen. Wenn ich da an meine erste Souls Erfahrung mit Demons Souls zurück denke...holy shit :O_o:

Ich bin bei diesen Spielen ja auch ein vorsichtiges Küken. Ich hab immer nur so viele Seelen gesammelt bis ein Aufstieg möglich war, dann ging ich zurück zum Feuer. Dann ging ich wieder los und machte das selbe. Irgendwann groovt man so durch das Gebiet und wenn man meint, so 2-3 Runden kann man noch gehen, dann macht man das und irgendwann erinnert man sich daran, dass es noch einen Boss gegeben hat. Da geht man dann ohne Seelen hin, oder kann zumindest damit leben, dass die Seelen, die man hat, verloren gehen könnten. Alles kein Problem.

Und irgendwann ist man dann so auf Level 120 und klatscht alles weg. Ich kann mich noch erinnern, wie ich bei DS3 schwarze Ritter gefarmt habe, damit ich ENDLICH das Black Knight Greatsword haben konnte. Das ist für mich DIE Waffe in diesem Kosmos.

Aber ich schweife ab. Die große Kunst von DS liegt imo auch darin, dass der Spieler sich sein Pacing einfach selbst einteilen kann. Er hat es ja fast vollständig in der Hand a) welche Risiken er eingeht und b) wie schnell er durch die Games will.
 
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