Für mich ist genau das Gegenteil der Fall. Dies ist ja alles Ausgestaltung der Wandlung der Industrie und der Gamer. Früher stand halt vieles noch im Lichte der Arcades, wo das Ziel eben war, Kindern Taler aus den Taschen zu ziehen. NES und SNES Spiele mussten super schwer und undurchsichtig sein, sonst hätte man sie fast alle in 40 Minuten durch gespielt und dafür dann 150,00 DM bezahlt. Aber die Kiddies von damals sind nun mal heute erwachsene Männer (und zwei Frauen) im Alter zwischen Anfang 30 und Anfang 40. Die haben Beruf und Familie. Viele, dazu zähle ich mich, haben dann nach Feierabend weder die Zeit noch die Lust, anderthalb Stunden in Nioh mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen und dann gefrustet das Spiel zu beenden ohne einen Hauch von Fortschritt gemacht zu haben.
Der stetige leichte Fortschritt spricht ja auch einen Teil unseres Gehirns an, weswegen dieses Ubi Design, so sehr wir auch alle darüber schimpfen, wahrscheinlich wissenschaftlich ein ziemlich brilliantes Design, was die Stimulation des Suchtverhaltens des Spielers betrifft.