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Das Ende der Game Mags?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kinofilme und vor allem Musik sollte man m.M.n. generell nicht mit Punktewertungen testen. Allerdings scheint das sehr beliebt zu sein, IGN zum Beispiel testet ALLES, vergibt Punkte, macht Top 10 Listen und generiert so Traffic.

Videospiele sind noch nicht so weit als daß sie über einer Bewertung stehen, die versucht, objektiv zu sein. Zumal das Problem ist, daß die Dinger i.d.R. teurer und starr in der Preisgestaltung sind. Ein lieblos dahingeschludertes Spiel kostet die gleichen 60 Euro wie ein Meisterwerk. Nur die wenigsten Leute kaufen sich so viele Spiele wie wir, daher finde ich es wichtig zu versuchen, ein wenig zu objektivieren. Ich finde ich schon, daß Spiele sich einem Test unterziehen müssen, der nicht nur die bloße Spielerfahrung beschreibt sondern der sich auch mit objektiven Features befasst, die vorhanden sind oder eben nicht. Ein Wet muss sich durchaus mit einem Uncharted messen lassen, weil beide ungefähr das gleiche kosten und man die unterschiedlichen Production Values nicht nur sieht sondern auch beim Spielen fühlt.
 
Nur mal ein klassisches Beispiel, was ich eigentlich von einem Review erwarte.

Tom Raider Underworld. Was hab ich mich auf Lara gefreut. Was waren die Videos so schön... Was hatten Legend (und auch Anniversary) noch eine gute Steuerung...

Die ersten Minuten in Underworld fand ich auch sehr gelungen. Aber dann offerierte sich die teils mieserable Steuerung. Ungenau, hakelig, teils war es aufgrund der Kamera unmöglich, einen passgenauen Sprung hinzulegen. In fast allen Reviews wurde das zwar "am Rande" erwähnt, aber es hatte quasi nie Auswirkungen auf das Gesamtbild. Mir hat aber die Steuerung das gesamte Spiel versaut, weil es mitunter das wichtigste Element eines Spieles ist. Dazu die Glitches, die schon häufig vorkamen.

So etwas will ich in einem Review lesen, sowas MUSS IMO auch Auswirkungen auf das Fazit haben und nicht in einer Randbemerkung abgespeist werden. Deswegen mag ich Barts Reviews ungemein, obwohl wir nicht immer den gleichen Spielegeschmack haben. Er nennt Schwächen der Spiele, Dinge, die ihm als Spieler aufgefallen sind.
 
Ähm

Dir is schon klar das du nem Film/Musik/Game nicht so testetn kannst wie die Stiftung Warentest nen Kühlschrank.

Mir kommt beim lesen deines Posts vor das sich genau da der Punkt versteckt warum du so unzufrieden bist
 
Dow Jones schrieb:
Bexter schrieb:
Deine Kritik ist in meinen Augen, sorry Dow, Schwachsinnig. Du erwartest scheinbar, dass jeder Journalist eines Gamemags in der lage ist einen Test SO zu schreiben, dass DU dich damit aus der Seele gesprochen fühlst. Menschen, die Dinge testen, und damit meine ich nicht nur aus der Gamesbranche, müssen und können immer nur zum Teil aus ihrer subjektiven Sichtweise bewerten - das lernt man in jedem Journalistikstudium.

Nein, ich erwarte von einem Journalisten, dass er, sollte er ein Review schreiben, über sein reines intuitives und subjektives Gefühl hinausgeht. Nicht in jedem Bereich, das ist unmöglich, aber im großen Teil.
Er kann jeweils den Sinn und Unsinn, von einem jeden Element eines Spiel auszeichnen. Steuerung, Gameplay, Grafik, Ton, Spezial Featues und die Dinge, die du in deinem eigenen Beitrag alle aufzählst. Das einzige (!) was subjektiv sein darf, ist die eigene Meinung zum Spiel.
Tests sind letztendlich in ihrem Gesamtbild IMMER subjektiv

Was soll ich mit diesem Satz anfangen? Ich will ein Review, dass zu größten Teilen nicht subjektiv ist, weil ich der Überzeugung bin, dass man ein Spiel, als Sachurteil, objektiv bewerten kann. Die eigene Meinung darf ein Journalist gerne haben....aber oft eben auch für sich behalten. Wie kommt es zum Beispiel, dass euer HALO: ODST Test, der so gerne von allen Seiten, auch von dir, gerne mal zerrissen wird? Ja, weil es eben hier andersrum geschehen ist. Die Meinung zu einem Spiel hat alle objektiveren Gesichtspunkte des Spiels völlig vernichtet.
Das Unterhält zwar (zumindest alle, die das Spiel haben wollen) bringt aber nichts!

Ich warte nicht, dass man mir aus der Seele spricht. Dafür kann ich Bart Wux anrufen. Bei einem Review will ich grade etwas haben, dass NICHT aus meiner Seele spricht. Die Seiten, bei dem Review und meine spätere Meinung übereinstimmen, besuche ich natürlich häufiger. Deshalb besuche ich ja auch Gameswelt ziemlich häufig. Leider scheint diese Übereinstimmung immer weiter abzunehmen, dass ja nicht unbedingt eure Schuld sein muss, dennoch die Kritik bleibt.

Was macht denn in deinen Augen dann bitte einen guten Journalisten aus, außer der Tatsache, dass er gut und flüssig schreibt? Dass er die Gedanken jedes einzelnen Users lesen soll? Er kann sich nur auf Tatsachen, Recherchen und eigenen Erfahrungen durch das Spielen des Spiels beziehen.
Erstmal will ich erwähnen, dass du hier jetzt selbst mehr Kriterien angibst. Und deine erste Bestimmung für einen guten Journalisten mehr zu einem trivialen Nebensatz verkommt. Das wäre Punkt eins.
Meine Bestimmung eines guten Journalisten besteht darin, sich zum großen Teil unabhängig von seinen eigenen Empfindungen zu machen. Es gibt eben Punkte an einem Spiel, die man objektiv bewerten kann, weil man es einfach sieht und hört.
Und wenn irgendwo der Satz auftaucht " Das war mir persönlich etwas zu dunkel" kann ich damit leben aber wenn wieder mal im besagten Beispieltest von eurem HALO: ODST folgendes auftaucht, muss man grübeln:

"Wenig Neues? Sicher, aber tatsächlich ist Halo 3: ODST ein echter Shooter-Spaß, der sich keineswegs hinter den bisherigen Episoden verstecken muss."

Wenn man den Test liest stellt sich die Passage "Wenig Neues" auf das Gameplay, die Grafik, die Sprachausgabe, sowie die restlichen Kritikpunkte, die ich jetzt nicht alle aufzähle und das Fazit lautet im Grunde genommen nur: Kaufen, alle Xbox-Besitzer sollte es kaufen, weil es MIR Spaß gemacht hat. Ich trete alle Fakten mit Füßen und schließe von meinem Spielspaß auf die Wertung von 89....nen Award gibt es schließlich auch noch!

Und das ist meiner Meinung nach der verkehrte weg. Deine Meinung darf und soll natürlich erwähnt werden, es sollte aber nicht die Note bestimmen. Das interessiert mich in dem Fall auch nicht. Ich will Fakten zum Spiel.

Dass muss er dann in einem kompetenten, flüssigen und unterhaltsamen Text packen.
Das ist lediglich die Mindestanforderung!

Und lass da jetzt Gameswelt außen vor. Das bezieht sich in meinen Augena uf die Pressearbeit im allgemeinen...

Nein, nehmen wir mal die Stiftung Warentest, die stellt sich auch nicht hin und sagt....mir gefällt dieser Kühlschrank, deshalb bekommt er ein "sehr gut" Es geht hier im Kriterien, die auch ein Spiel durchaus erfüllt. Scheint aber im Review nicht weiter zu interessien.
Alle springen auf den postmodernen - mir gefällts egal, was die anderen sagen Zug auf und der Leser darf mal lachen.
Is das dein Ernst?

Sorry Dow, da kommen wir einfach nicht auf einen Punkt. Ein Gamesmagazin, dass wie die Stiftung Warentest, die ich übrigens sehr gut finde, handeln würde, würde NULL funktionieren. Die Stiftung testet übrigens auch nur Nutzgegenstände und nichts aus dem Entertainmentbereich. Und ein Kühlschrank bietet sicher keinen Spielspaß oder eine tolle Storyline...
Es bringt auch nichts, wenn wir uns da zu Tode diskutieren und ich will mich da auch nicht mit dir streiten. Du siehst die Dinge da einfach etwas zu simpel bzw. aus der Sicht eines Aussenstehenden und so funktioniert das in der Praxis nicht (was du natürlich jetzt auch wieder widerlegen wirst). Der HALO ODST Test war in meinen Augen ebenfalls kein gutes Zeugnis unserer Seite, war ja kein Wunder, dass das nun wieder ausgepackt werden muss und drüber hergezogen wird.

@Ächti: Danke, genau so geht es mir nämlich auch!
 
ne Dow ihr wart nur zu schnell

Ich bitte um Link zum ODST test damit ich euch auch mal zerreissen kann.

Ich muss zugeben das ich noch nie was bei euch gelesen habe.
 
Hier mal der Link: http://www.gameswelt.de/articles/reviews/6024-Halo_3_ODST/index.html

Der Test ist wirklich viel zu stark und positiv ausgefallen und sicher nicht gerade rühmlich für uns. Da trifft aber zum Beispiel auch noch mal ein anderes Problem auf: Leute zu finden, die sich auch mit den Themen auskennen und "neutral" beschäftigen können. Wir haben circa 15 Redakteure. Bei einem HALO Test, sollte man so neutral rangehen, dass man sich nicht hypen lässt, aber sich auch mit dem Universum auskennt. Nun hatten wir nur Leute unter den Redakteuren, die HALO gar nicht mögen und damit auch wieder nicht für einen Test geschaffen sind, da denen auch das Hintergrundwissen fehlt. Also blieb als einziges unser HALO-Fanboy übrig. Der Test hat gezeigt, dass wir hier den Fehler gemacht haben auf seine Objektivität zu vertrauen, denn die Wertung ist leider eine Fanboy-Wertung - muss ich peinlicherweise zugeben...
 
bexter weist du was mich tierisch ankotzt?

ich bekomme oft Links von leuten die auf euch verweisen und ich kann Sie alle nicht nutzen! Auch deinen nicht.

ich komme auf die Seite sogar auf die Richtige die mir verlinkt wird. Danach kommt ne riesen Werbung und wenn ich die wegklicke bin ich auf der ganz normalen Startseite.

Also weis nicht mach ich n en Fehler oder woran happerts da?
 
Bexter schrieb:
Sorry Dow, da kommen wir einfach nicht auf einen Punkt. Ein Gamesmagazin, dass wie die Stiftung Warentest, die ich übrigens sehr gut finde, handeln würde, würde NULL funktionieren. Die Stiftung testet übrigens auch nur Nutzgegenstände und nichts aus dem Entertainmentbereich. Und ein Kühlschrank bietet sicher keinen Spielspaß oder eine tolle Storyline...
Es bringt auch nichts, wenn wir uns da zu Tode diskutieren und ich will mich da auch nicht mit dir streiten. Du siehst die Dinge da einfach etwas zu simpel bzw. aus der Sicht eines Aussenstehenden und so funktioniert das in der Praxis nicht (was du natürlich jetzt auch wieder widerlegen wirst). Der HALO ODST Test war in meinen Augen ebenfalls kein gutes Zeugnis unserer Seite, war ja kein Wunder, dass das nun wieder ausgepackt werden muss und drüber hergezogen wird.

Ich wollte eigentlich nur 3-4 Sätze zum Anspruch sagen, dass ein Review für mich erfüllen sollte. Und das sind erstmal objektiv dargelegte Fakten zum Spiel. Meinungen des Redakteurs können teilweise sehr hilfreich sein, dürfen aber nicht unbedingt gewertet werden, da diese eben subjektiv sind. Aber auch Dinge wie Storyline kann man objektiv bewerten. Es gibt Methoden um Geschichten funktionieren zu lassen etc.
Den ODST Test habe ich nur vorgekramt, weil es hier meiner Meinung eben anders passiert ist. Meinung führt zu Fakten und nicht, wie von mir gewollt, andersrum.

Und ich habe in deinen ersten Beitrag eben Anzeichen dafür gesehen und wollte mal konsequent nachfragen.
Wie der Altag bei euch aussieht, weiß ich nicht, ob es wichtig für mich ist, weiß ich auch nicht. Aber ich fände es eben schön, wenn ich wieder objektive Tests bekomme. Keine bewerteten Meinungen. Dann klappts auch mit dem Kaufentscheid! :lol:
 
Dow Jones schrieb:
Bexter schrieb:
Sorry Dow, da kommen wir einfach nicht auf einen Punkt. Ein Gamesmagazin, dass wie die Stiftung Warentest, die ich übrigens sehr gut finde, handeln würde, würde NULL funktionieren. Die Stiftung testet übrigens auch nur Nutzgegenstände und nichts aus dem Entertainmentbereich. Und ein Kühlschrank bietet sicher keinen Spielspaß oder eine tolle Storyline...
Es bringt auch nichts, wenn wir uns da zu Tode diskutieren und ich will mich da auch nicht mit dir streiten. Du siehst die Dinge da einfach etwas zu simpel bzw. aus der Sicht eines Aussenstehenden und so funktioniert das in der Praxis nicht (was du natürlich jetzt auch wieder widerlegen wirst). Der HALO ODST Test war in meinen Augen ebenfalls kein gutes Zeugnis unserer Seite, war ja kein Wunder, dass das nun wieder ausgepackt werden muss und drüber hergezogen wird.

Ich wollte eigentlich nur 3-4 Sätze zum Anspruch sagen, dass ein Review für mich erfüllen sollte. Und das sind erstmal objektiv dargelegte Fakten zum Spiel. Meinungen des Redakteurs können teilweise sehr hilfreich sein, dürfen aber nicht unbedingt gewertet werden, da diese eben subjektiv sind. Aber auch Dinge wie Storyline kann man objektiv bewerten. Es gibt Methoden um Geschichten funktionieren zu lassen etc.
Den ODST Test habe ich nur vorgekramt, weil es hier meiner Meinung eben anders passiert ist. Meinung führt zu Fakten und nicht, wie von mir gewollt, andersrum.

Und ich habe in deinen ersten Beitrag eben Anzeichen dafür gesehen und wollte mal konsequent nachfragen.
Wie der Altag bei euch aussieht, weiß ich nicht, ob es wichtig für mich ist, weiß ich auch nicht. Aber ich fände es eben schön, wenn ich wieder objektive Tests bekomme. Keine bewerteten Meinungen. Dann klappts auch mit dem Kaufentscheid! :lol:

Word! Das ist ja auch dein gutes Recht und ich sehe das aus der Praxis dieses Thema einfach problematischer und nicht so einfach umsetzbar, wie du es eben möchtest. Wie gesagt, bei einer Stiftung Warentest funktioniert das und entspricht sicher wunderbar deinen Ansprüchen, aber in der Entertainment Branche sehe ich das, aus meinen Erfahrungen, eben so nicht umsetzbar. Zwei Menschen, zwei Meinungen - lass uns zu Maischberger gehen :P

Der_Geächtete schrieb:
bexter weist du was mich tierisch ankotzt?

ich bekomme oft Links von leuten die auf euch verweisen und ich kann Sie alle nicht nutzen! Auch deinen nicht.

ich komme auf die Seite sogar auf die Richtige die mir verlinkt wird. Danach kommt ne riesen Werbung und wenn ich die wegklicke bin ich auf der ganz normalen Startseite.

Also weis nicht mach ich n en Fehler oder woran happerts da?

Puh, ehrlich gesagt keine Ahnung. Werbung kommt zwar, aber wenn ich die wegklicke, dann komme ich auch normal auf die verlinkte Seite - komisch. Ansonsten geh einfach mal auf Gameswelt.at und gib in der Suche HALO ODST an.
 
Der_Geächtete schrieb:
Ähm

Dir is schon klar das du nem Film/Musik/Game nicht so testetn kannst wie die Stiftung Warentest nen Kühlschrank.

Mir kommt beim lesen deines Posts vor das sich genau da der Punkt versteckt warum du so unzufrieden bist

Na, die Diskussion können wir auch führen.

Der Redakteur meint, er habe spaß am Spielen dieses Spiels (abseits der Qualität des Titels) der Typ von der Stiftung Warentest, könnte sich auch hinstellen und (abseits der Qualität des Titels) sagen, boah.....geile Farbe.

Wieso sollte der Tester der Stiftung keine Werturteile unabhänig der Sachurteile fällen können? Wichtig ist nur, dass er es im Test nicht macht.
Erkläre mir bitte, wo du den Unterschied zwischen dem Wertuteil über ein Spiel und einen Kühlschrank klar machen kannst und ich kassiere meine Thesen alle wieder ein.

Bexter schrieb:
Word! Das ist ja auch dein gutes Recht und ich sehe das aus der Praxis dieses Thema einfach problematischer und nicht so einfach umsetzbar, wie du es eben möchtest. Wie gesagt, bei einer Stiftung Warentest funktioniert das und entspricht sicher wunderbar deinen Ansprüchen, aber in der Entertainment Branche sehe ich das, aus meinen Erfahrungen, eben so nicht umsetzbar. Zwei Menschen, zwei Meinungen - lass uns zu Maischberger gehen :P




Puh, ehrlich gesagt keine Ahnung. Werbung kommt zwar, aber wenn ich die wegklicke, dann komme ich auch normal auf die verlinkte Seite - komisch. Ansonsten geh einfach mal auf Gameswelt.at und gib in der Suche HALO ODST an.

Ja, ich würde in dem Fall einfach gerne wissen warum es hier Unterschiede gibt. Ich kann sie nicht sehen. Klar, kann jeder Redakteur seine Meinung schreiben, er sollte sie eben nur nicht in die Bewertung einfließen lassen. Mehr will ich doch nicht. Es wäre von zweierlei Vorteil. Der User weiß um die Meinung des Autors und gleichzeitig, weil diese eben nicht mit einfließt, bekommt er eine Wertung vom Spiel, die sich besser mit den anderen Vergleichen lassen.

Schwierig ist es immer.


EDIT: Findet man sicher auch über Google.
 
Dow Jones schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
Ähm

Dir is schon klar das du nem Film/Musik/Game nicht so testetn kannst wie die Stiftung Warentest nen Kühlschrank.

Mir kommt beim lesen deines Posts vor das sich genau da der Punkt versteckt warum du so unzufrieden bist

Na, die Diskussion können wir auch führen.

Der Redakteur meint, er habe spaß am Spielen dieses Spiels (abseits der Qualität des Titels) der Typ von der Stiftung Warentest, könnte sich auch hinstellen und (abseits der Qualität des Titels) sagen, boah.....geile Farbe.

Wieso sollte der Tester der Stiftung keine Werturteile unabhänig der Sachurteile fällen können? Wichtig ist nur, dass er es im Test nicht macht.
Erkläre mir bitte, wo du den Unterschied zwischen dem Wertuteil über ein Spiel und einen Kühlschrank klar machen kannst und ich kassiere meine Thesen alle wieder ein.

Ein Spiel bietet einen Unterhaltungsfaktor, der wiederum von verschiedenen Faktoren abhängt: Szenario, Spannung, Genre, Spielzeit, etc.

Die Farbe eines Kühlschrankes entspricht einer visuellen Komponente, die uns nicht auf Dauer fesselt kein Mensch steht stundenlang vor dem Kühlschrank und sagt: Boah, tolle Farbe, ich habe nach einer Stunde wieder neue Akzente entdeckt.

Ein Redakteur bei einem Spiel kann das Szenario sehr gerne mögen und nach etlichen Stunden Spielzeit neue Facetten entdecken, die ihn dann wieder begeistern.Nehmen wir Uncharted. Geile Grafik, tolles Gameplay alles Dinge, die man recht objektiv anhand von Fakten bewerten kann. Aber was, wenn der Redakteur das Dschungel-Szenario nicht mag? Was, wenn ihm der Hauptcharakter unsympatisch ist. Unterbewusst beeinflusst dies mehr, als die Farbe eines Kühlschrankes. Oder, um beim Beispiel Uncharted zu bleiben, das Spiel begeistert in allen Punkten. Aber plötzlich im Spiel kommt die übersinnliche Komponente rein und Monster tauchen auf - ein Twist in der Storyline, der vielen Leute, wie ich selber weiß, das Spiel versaut hat, weil die Leute sich eher ein "Abenteuer" Spiel gewünscht haben, das frei von übersinnlichen Trara ist. Das zieht dann vielleicht auch, vor allem unbewusst, die Wertung runter und sollte ja auch irgendwo angesprochen werden, da es vielen Spielern so gehen könnte. Bei Kühlschränken hast du eben solche Faktoren nicht, die vor allem auch irgendwo ein Stück emotional sind, aber auch nicht unter den Teppich gekehrt gehören...
 
Bexter schrieb:
Ein Redakteur bei einem Spiel kann das Szenario sehr gerne mögen und nach etlichen Stunden Spielzeit neue Facetten entdecken, die ihn dann wieder begeistern.Nehmen wir Uncharted. Geile Grafik, tolles Gameplay alles Dinge, die man recht objektiv anhand von Fakten bewerten kann. Aber was, wenn der Redakteur das Dschungel-Szenario nicht mag? Was, wenn ihm der Hauptcharakter unsympatisch ist. Unterbewusst beeinflusst dies mehr, als die Farbe eines Kühlschrankes. Oder, um beim Beispiel Uncharted zu bleiben, das Spiel begeistert in allen Punkten. Aber plötzlich im Spiel kommt die übersinnliche Komponente rein und Monster tauchen auf - ein Twist in der Storyline, der vielen Leute, wie ich selber weiß, das Spiel versaut hat, weil die Leute sich eher ein "Abenteuer" Spiel gewünscht haben, das frei von übersinnlichen Trara ist. Das zieht dann vielleicht auch, vor allem unbewusst, die Wertung runter und sollte ja auch irgendwo angesprochen werden, da es vielen Spielern so gehen könnte. Bei Kühlschränken hast du eben solche Faktoren nicht, die vor allem auch irgendwo ein Stück emotional sind, aber auch nicht unter den Teppich gekehrt gehören...

Na, die Diskussion die wir jetzt führen ist die über Geschmack. Ob man darüber streiten kann oder nicht, werden wir nicht entscheiden können ABER ich will versuchen zu zeigen, dass ich das Beispiel mit dem Kühlschrank ähnlich aufziehen kann, wie mit einem Spiel. Da beide ästhetisch einfach vom Geschmack abhängen.

Nehmen wir mal meine Freundin, was die schon vor Einbauküchen bei IKEA gestanden hat und sich Kühlschränke ansieht, empfinde ich auch nicht mehr als normal, aber das nur als Randinfo. Und sie findet immer noch mehr Kleinigkeiten am Design des Kühlschranks aber eben auch, wie dieser Kühlschrank in der Wohnung wirkten könnte, wenn man X und Y noch dazu stellt. Was passiert, wenn man kein Tageslicht zur Verfügung hat? Wie wirkt der Kühlschrank wenn er voll ist. Aber auch noch andere Komponenten kommen hinzu. Wie es sich anfühlt, diese Kühlschrank anzufassen, die Haptik wenn er schließt.....etc etc.

So jetzt haben wir den ersten Punkt schon abgehakt. Die neuen Facetten, die bei einem Spiel durchaus auftreten können.
Und was ist aber, wenn der Käufer, die Farbe des Kühlschranks nicht mag? Naja, das gleiche wie der Redakteur, der das Dschungel-Szenario nicht mag. Er wird das Ding weder spielen, noch der Käufer den Kühlschrank kaufen. Wäre hier eine Wertung angebracht, würde beides ins Minus gehen. Das wäre Punkt 2 im Vergleich.
Zu Punkt 3: Der Twist in der Story, der dir nicht Gefällt. (Story kann übrigens OBJEKTIV bewertet werden, gewisse Dingen ergeben Sinn und andere eben nicht, aber egal)
Bei Unchartet sind es Monster, die später im Spiel auftauchen und das Erlebnis versauen. Beim Kühlschrank ist es eben das Knarzen oder die gebogenen Gitter, wenn das Ding mit Essen beladen ist, oder dass man feststellt, dass die Pizza eben nicht so reinpasst, wie beschrieben.

Ich will durchaus zugestehen, dass ein Spiel quantitativ mehr zu bieten hat als ein Kühlschrank, aber eben nicht qualitativ eine andere Kategorie.
Leider sieht man ein, dass der Kühlschrank keine subjektiven Eindrücke für eine Bewertung braucht, bei Spielen ist man eben noch nicht so weit.
 
Dow Jones schrieb:
Naja, das gleiche wie der Redakteur, der das Dschungel-Szenario nicht mag. Er wird das Ding weder spielen,

Siehe Barts BL Test :kaffee:

Bexter schrieb:
BSJ hat heute doch noch gar nichts geschrieben, oder habe ich das übersehen???

ne gestern aber ich habe bereits während ich den Blog gelesen hab auf ne Antwort von Luibl gewartet
 
Das sollte eigentlich nur als parade beispiel dafür stehen das dies bei jedem kritiker auftritt.

Kuck bei Filmen is das viel ausgeprägter. Da hat jeder zweite seien präferenzen.

ich zB kan gut mit Filmstarts. ich weis aber auch genau das ich in Genre XY nix auf Filmstarts geben brauch weil das immer der selbe anguggt und der keien Ahnung hat beziehungsweise das genre nicht mag
 
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