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Das Ende der Game Mags?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da muss ich KaKun beipflichten. Die Gamepro ist nun wirklich ein Verwertungsmedium der Gamestar geworden. Die Test sind absolut generisch ohne den Witz und Charme der alten Ausgaben. Auch werden oft viele Artikel von irgendwelchen Praktikanten oder externen Journalisten geschrieben und dann gibt einer der bekannten Redis noch seine Meinung im Kasten dazu ab ohne dass er den Bericht geschrieben hat. Bis ins 2006 habe ich noch jede einzelne Gamepro. Vielleicht sogar noch länger. Danach kaufte ich sie mir nur noch sporadischer. Alles gibt es online und das MAgazin bietet leider absolut NULL Mehrwert zu ihrer eigener Internetseite. Kein Wunder gehen die Zahlen immer weiter runter, man findet ja alles online auf gamepro.de.

Ich habe letztes Jahr wieder vermehrt die Maniac, also M!Games angefangen zu lesen. So richtig gekriegt, haben sie mich mit ihrer Jubiläumsausgabe, der 200. Ausgabe in der es auch einen Rückblick auf die vergangenen 12 (?) Jahre gegeben hat. Irgendwie hat mich das alles ungemein angesprochen und ich habe mir das Magazin weiterhin am Kiosk gekauft. Seit zwei Monaten bin ich nun Abonennt. Und ja, ich lese gerne Tests im Internet, ich mag auch Ergüsse wie diejenigen von Bart, aber schlussendlich freue ich mich immer wieder darauf das neue Magazin in den Händen zu halten und durch zu blättern. Auch bietet die Maniac zumindest einen Mehrwert, in dem sie ne Hintergrundartikel, Retro und Interviews ins Magazin packt. Und im Gegensatz zur Gamepro sind die Tests nicht bereits schon vor dem Erscheinen des Hefts online.
 
Ich hab ehrlich gesagt nur noch ein Printmagazin und das ist die NZZ folio. Aber seitdem ich gesehen habe, dass ich da wegen edm Abbonement automatisch auch den Zugang zur digitalen Fassung aus dem Store bei iTunes bekomme, liegt das Heftchen nur noch rum.
 
Ich denke die meisten besorgen sich die Informationen einfach anders. Warum ein 60 Seiten dicke PDF-Datei irgendwo mühsam suchen und herunterladen, anstatt sich auf irgendeiner der tausenden Newsseiten zu informieren + Video und allem was noch dabei ist.
 
Ich behaupte einfach mal (vllt irre ich mich auch), dass die Artikel von Printmagazinen unterm Strich ein klein wenig hochwertiger sind. Ist zumindest beim Spiegel, Focus etc. so.
 
Der mögliche qualitative Unterschied ist bei einem normalen Spieletest aber imo nicht besonders relevant. Wichtiger ist es vermutlich bei Kommentaren, Hintergrundartikeln oder Interviews, aber diese Inhalte waren bei den meisten Magazinen ohnehin selten zu finden.
 
@tim_buktu
Genau aus dem Grund habe ich ja auch ein Abonnement der NZZ und der Zeitung BaZ.

Aber wir reden hier von Spiele Mags (und nur darauf habe ich mich bezogen), ich glaube hauptsächlich wollen die Leute mit Informationen gefüttert werden und dieses Verlangen kann man wohl bestens und ziemlich rasch im Netz befriedigen.

Einen Teil wird natürlich dennoch zum Druckerzeugnis greifen. Und das ist auch gut so. Für die sind die einzelnen Artikel vllt wichtiger als der Anteil an möglichen (neuen) Informationen.
 
tim_buktu schrieb:
Ich behaupte einfach mal (vllt irre ich mich auch), dass die Artikel von Printmagazinen unterm Strich ein klein wenig hochwertiger sind. Ist zumindest beim Spiegel, Focus etc. so.

Ich denke das dürfte klar sein. Ohne jetzt den Onlineleuten zu Nahe zu treten, aber Redis von Printmedien sind festangestellt und haben auch einen entsprechenden Lohn (nicht dass die sich dumm und dämmlich verdienen, im Gegenteil). Während bei Onlineseiten meistens 30 Leute mitarbeiten und Artikel, News etc. schreiben und zusammentragen. Da alles auch äusserst schnell gehen muss, kommen Fehler auf Grund des Zeitdrucks und mangelnder Recherchen halt öfter vor. Und Hintergrundberichte und gute Interviews mit Entwicklergrössen findet man leider auch nicht sehr oft online (jedenfalls im DE-Bereich).
 
Man muss ja noch bedenken, dass bei den IVW gelisteten Zahlen die gedruckte Auflage steht und das laaaang nicht an die verkaufte Auflage heran kommt. Rückläufe, Freihefte, etc. sind da auch alle mit enthalten. Man kann von den IVW-Zahlen gut und gerne noch mal 30% abziehen.

CBS bin ich gespannt, wie es da weitergeht, nachdem es da derbst Knatsch gibt und über 50% der Belegschaft gekündigt wurde. Man sieht ja, wie das aktuelle Team aussieht - sehr junge Zielgruppe, würde ich mal sagen! ;)

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Schön zu sehen, daß Spieleheftcrews heute noch genauso gruselig aussehen wie vor 15 Jahren mit Pummelblitz...wie heisst er...Boris und dem Heinrich :lol:
 
Jetzt mal im Ernst, so sehen doch Fotos vom Cast eines schlechten Erotikfilmes aus. Wieso druckt man solche Fotos?
 
Es geht gar nicht um die Leute an sich, sondern um die Fotos. Die werden ja wohl kaum ein Bild geschossen und das sogleich abgedruckt haben... Wobei das da halt genau so aussieht. Jeder guckt auf einem Bild schonmal blöd, Augen zu, Mund schief - whatever. Aber das Foto nimmt man dann eben nicht.
 
Meine letzte Spiele-Zeitschrift, die ich gekauft habe, war die PlayZone. PlayZone war sowieso fast die einzige Zeitschrift, die ich ziemlich regelmäßig gekauft habe. Die fand ich immer gut und habe die immer gern gelesen.
Ab und an war auch mal die OPM2 dabei, vor allem wegen den Demos.
 
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