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Das Ende der Game Mags?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der_Geächtete schrieb:
Das sollte eigentlich nur als parade beispiel dafür stehen das dies bei jedem kritiker auftritt.

Kuck bei Filmen is das viel ausgeprägter. Da hat jeder zweite seien präferenzen.

ich zB kan gut mit Filmstarts. ich weis aber auch genau das ich in Genre XY nix auf Filmstarts geben brauch weil das immer der selbe anguggt und der keien Ahnung hat beziehungsweise das genre nicht mag

Ja, das ist doch Scheiße! Entweder ein Veriss oder ein Hype. Das ist einfach, ein wirklich gutes Review zu schreiben, was sich mal nur um Spiel dreht, ist eben schwer. Ich behaupte ja auch nichts anderes. Ich meine nur, es sollte der Anspruch sein, wenn man ein Mag oder Online-Mag ist.
 
Der_Geächtete schrieb:
Also in meinen Augen wiedersprichst du Dir grad selbst :skep:

Wieso? Ich bin für objektive Reviews ohne die subjektive Wertung. Bart lese ich gern, aber er schreibt, meiner Meinung nach, eher ein Erlebnisbericht. Der ist so subjektiv wie er nur sein kann.
Wenn du schon weißt, dass dein Filmfuzzi kein ordentlichen Bericht zur Stande bekommt, weil er das Genre nicht mag, ist das doch kacke.

Wo ist der Widerspruch?
 
Jetzt weiß ich wie Ächti auf seine Milliarden Beiträge kommt. Gestern erst die ewigen Diskussionen und heute gehts hier wieder los. Wurde Opel oder BMW schon erwähnt?
 
Der_Geächtete schrieb:
Siehe Barts BL Test :kaffee:

Irgendjemand soll erstmal kommen und mir sagen, dass meine Kritikpunkte, die Musik ausgenommen, objektiv nicht zutreffen.

Die Spielwelt ist objektiv gesehen abwechslungsreich? Die Sidemissions sind objektiv gesehen alle sehr verschieden? Das Spiel ist objektiv gesehen sehr lang? Das Gameplay ist objektiv gesehen ein sehr tiefes Kampfspiel? Die Strategyelemente sind objektiv gesehen sehr vielfältig und perfekt auf den Controller zugeschnitten? Die Fahrzeugsteuerung ist objektiv gesehen extrem präzise und exakt?
 
darum gehts nicht!

Es ging mir einzig und alleine um die Tatsache das Kritiker auch Dinge testen/ansehen/spielen mit denen Sie offenkundig Probleme haben oder Ihnen auch das fundierte Wissen fehlt. Was jetzt nicht auf Dich gemünzt sein soll sondern allgemein.

Und das steht eben im Gegensatz dazu das DJ meint er könne eine Stiftung Warentest für Spiele ins Leben einberufen.

Wenn das so toll funktionieren würde wären sich in 70 Jahren Filmgeschichte oder 1 Milliarde Jahre Buchdruck sicher schon wer darauf gekommen und es gäbe eine zentrale Kontrollinstanz. Und es würde Normen geben an die man sich halten muss und hach wäre das leben schön.

Es is aber nicht so
 
Der_Geächtete schrieb:
darum gehts nicht!

Es ging mir einzig und alleine um die Tatsache das Kritiker auch Dinge testen/ansehen/spielen mit denen Sie offenkundig Probleme haben oder Ihnen auch das fundierte Wissen fehlt. Was jetzt nicht auf Dich gemünzt sein soll sondern allgemein.

Und das steht eben im Gegensatz dazu das DJ meint er könne eine Stiftung Warentest für Spiele ins Leben einberufen.

Wenn das so toll funktionieren würde wären sich in 70 Jahren Filmgeschichte oder 1 Milliarde Jahre Buchdruck sicher schon wer darauf gekommen und es gäbe eine zentrale Kontrollinstanz. Und es würde Normen geben an die man sich halten muss und hach wäre das leben schön.

Es is aber nicht so

Das es nicht immer so ist, ist kein Argument dagegen, dass es nicht so sein sollte. Und selbst Bexter hat angemerkt, dass einige Leute in der Redaktion nicht alles testen können, da der Chef es verbietet.
 
Anscheinend ist Boris gerade in Hochform. Der interessanteste Absatz in dem langweiligen (seit über 10 Jahren gibts schon die Wertungsinflation) ist wohl dieser hier
Ich habe hier eine ganz klare Meinung: Da es sich hier um eine unlautere Methode handelt, ein Produkt auf eine Zahl von 1 bis 100 zu reduzieren, darf ich als Hersteller auch alles legale versuchen, diesen Prozess zu beeinflussen und die Zahl möglichst hoch erscheinen zu lassen.

Schade nur, daß er nicht gesagt hat, was er unter "legal" alles versteht. :roll:
In meinen Augen haben aber auch die Publisher eine Mitschuld an der jetzigen Praxis.
 
Ich hole mal diesen alten Thread wieder hoch, weil ich mir neben der abonnierten M! Games heute mal die Consol Plus gegönnt habe. Bei der M! Games wundere ich mich schon seit einiger Zeit wie die überleben mit so wenig Anzeigen im Heft, und ich dachte, daß das vielleicht ein Einzelfall wäre. In der Consol Plus sieht es aber keineswegs besser aus - wie bei der M! Games gibt es kaum Spielewerbung sondern meist nur Werbung für Erzeugnisse aus dem eigenen Verlag.

Gerade jetzt, wo soviele hochkarätige Spiele namhafter Publisher erscheinen, kann das m.M.n. nicht angehen! Ich verstehe die Prioritäten der Industrie da nicht. Wieso fährt man die Preview Events nicht eine Stufe runter indem man die Journalisten nicht um die Welt fliegt und an teuer angemieteten, exotischen Locations unterhält und schaltet dafür mehr Anzeigen On- wie auch Offline? Die Presse hätte durch die größere Jobsicherheit dann auch was davon. Im Endeffekt verbrennt die Industrie so oder so ihr Geld, nur wäre eine Investition in die Medien m.M.n. besser als das ewige Party feiern.

Vielleicht liegt es auch am kleinen deutschen Videospielemarkt. Die Edge ist voll mit Anzeigen, diesen Monat z.B. mit einer geilen, vierseitigen Heavy Rain Anzeige.
 
Ist kein deutsches "Problem". Future Press (USA / UK) hat auch massive Einheitenrückgänge bei fast allen Formaten zu verkraften.

Der Rückgang der Werbung hängt wohl mit dem starken Verkaufsrückgang aller Printmags zusammen. Warum sollen sie Geld in Werbung investieren, die keiner sieht?

Genau das Gegenteil ist im Web-Bereich der Fall. Ich glaube, es gab noch nie soviel Werbung auf Games-Seiten. Teilweise meide ich manche Seiten deswegen.
 
Zimtzicke schrieb:
Genau das Gegenteil ist im Web-Bereich der Fall. Ich glaube, es gab noch nie soviel Werbung auf Games-Seiten. Teilweise meide ich manche Seiten deswegen.
Allerdings muss das Anzeigengeschäft im Web deswegen nicht mehr einbringen. Im Web geht es ja noch einfacher, als in einem Heft Werbung nicht zu sehen / beachten. Ohne AddBlock und CO würde ich fast keine Webseite mehr aufrufen wollen.
 
Fergy schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Genau das Gegenteil ist im Web-Bereich der Fall. Ich glaube, es gab noch nie soviel Werbung auf Games-Seiten. Teilweise meide ich manche Seiten deswegen.
Allerdings muss das Anzeigengeschäft im Web deswegen nicht mehr einbringen. Im Web geht es ja noch einfacher, als in einem Heft Werbung nicht zu sehen / beachten. Ohne AddBlock und CO würde ich fast keine Webseite mehr aufrufen wollen.

Nun gut, aber dein Hit wird ja trotzdem gezählt oder irre ich mich da?
Wer klickt denn schon auf einen Werbebanner? :D
 
Gamepro schafft gerade so noch 20k Exemplare und PCGames ist auf unter 80k Hefte gestürzt (- von über 20%)


Bin ja schon äußerst gespannt wie lange es die GP noch geben wird.
Durch Text Verwertung Deluxe (GamePro, Gamestar und Online) schafft man es zwar Kosten zu senken, aber..

Vor allem erschließt sich mir nicht der Sinn die noch zu kaufen, sofern man einen Internetanschluss hat (Qualität mal außen vor).
Von den Tests der letzten Ausgabe gibt es nur einen nicht Online und die meisten Previews (paar nachgeschaut und nur Beyond fehlt) gibt es ebenfalls.
Einige Artikel (z.B. Tests) gibt es gar vorher, auf der Webseite.
 
Computer Bild Spiele 173.000 Einheiten :fp: unfassbar.

Eine Zeitschrift die ein Spiel abwertet wenn es nicht auf älteren PC's läuft.....
 
Als ich zum letzten Mal eine GamePro in der Hand hatte, das war als mit dem letzten Heft mein Abo auslief, haben da gefühlt nur noch zwei Redakteure (Wittulski und Veltin) alle Tests geschrieben und die gingen mir mit ihrer generischen Schreibweise und den lustlosen Tests voll auf die Nüsse. Zu allem Überfluss wurden selbst die meisten Videos auf der DVD von diesen zwei Typen besprochen und die kann man echt nicht am Kopf haben.

Ganz selten das mal ein Ernst, Schmidt oder Kerl aus dem langweiligen Geschreibsel herausstachen. Damals als André Horn noch dabei war ist die Gamepro richtig gut gewesen, die DVD war ein wirkliches Highlight des Hefts und man hatte richtige Persönlichkeiten als Redakteure, welche dem Magazin ein Gesicht gaben. Mittlerweile sind das nur noch Random-Redaktions-Fuzzies wie ich sie auf jeder Onlineseite finde.

Eine Spielezeitschrift im Jahr 2012 sollte meines Erachtens journalistische Leistungen erbringen, Reportagen, Berichte aus der Videospielkultur, Interviews, Retro, Indie-Games und die Spiele-Entwicklung an sich. Ich will ernsthaften und erwachsenen Spielejournalisums, gerne auch kreativ und verspielt wie die GEE, halt Dinge die ich im Web nicht finde.
 
Ich war hier im Forum ja einer von denen, die noch lange Zeit Mags gekauft haben, obwohl das Internet schon so präsent war.

Aber ich glaub, mein letztes Mag ist jetzt auch schon fast zwei Jahre her.
 
Wir kriegen GS und GP immernoch ins Büro, aber ich verschwende da eigentlich keinen Blick mehr dran. Ich weiss ja eh schon alles was drinsteht ein, zwei Wochen vorher.
 
Gerri schrieb:
Computer Bild Spiele 173.000 Einheiten :fp: unfassbar.

Eine Zeitschrift die ein Spiel abwertet wenn es nicht auf älteren PC's läuft.....

Ich vermute aber mal, dass davon die wenigsten Stammleser sind. Die CBS kriegste ja überall, mittlerweile bei Aldi, LIDL und Co und sogar bei diversen Bäckern. Kein Wunder, dass die sich so gut verkauft.
 
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