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PS3 Das Ende [Spoiler Inside, echt jetzt!]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

im ersten durchgang habe ich aus wut (selten mal sowas in videospielen gespürt) sofort den doc erschossen, bevor er noch das skalpell vor sich halten konnte... da war ich dann richtig beeindruckt vom emotionalen einfluss, welches das spiel auf einen ausüben kann.
 
Gestern Nacht beendet. Ein Meisterwerk der Videospiel Geschichte. Das Spiel war von Anfang bis Ende wie ein toller Actiondrama. Die Charaktere, die Schauplätze, die Dialoge oder der Soundtrack. Die Messlatte für andere Spiele dieses Genres wurde immens hoch gelegt.
Das Ende hat mir gut gefallen, da die Handlung nicht beendet wird und somit Raum für einen zweiten Teil herrscht. Das dem Spieler letzten Endes ein geteiltes Bild von Joel hinterlassen wird, zeigt eigentlich auf der anderen Seite auch, wie weit die Menschen für Ihre Liebsten gehen würden, da er ja schon am Anfang des Spieles eine Tochter in dem Alter verloren hat. Des Weiteren hat er ja auch so reagiert, da ihm vor der Operation noch mitgeteilt wurde, dass die Chancen für das Überleben von Ellie gegen Null stehen. Er hat sich als Vaterfigur und Beschützer gefühlt und dementsprechend gehandelt.
Mir hat nur nicht gefallen, dass Ellie ihm gegenüber am Ende richtig skeptisch ist und dieses auch zum Vorschein bringt. Auch wenn der Mann dich belogen hat, er hat dies zu deinem eigenen Wohl gemacht.

Ich hoffe auf einen Nachfolger und danke Naughty Dog für dieses Meisterwerk.

:dhoch:
 
So.. bin eben durch, war etwas spät dran, hab es jetzt erst auf der Ps3 gespielt. Habe 12 Std gebraucht... hatte es wohl etwas falsch eingestellt auf leicht, nachdem bei Amazon stand, es wäre ja soo frustrierend sonst.

Aber zum Ende: Naughty Dogs mag Massenmörder, oder? Das Spiel ist genial, gar keine Frage. Aber von jeder Fraktion quasi alle zu ermorden find ich manchmal etwas too much. Der Rest ist ohne Zweifel, wie schon gesagt, richtig gut.

Militär: Alles ok, die sind selbst nicht zimperlich und haben unschuldige gekillt.

Dieses Dorf, welches sich selbst versorgt und scheinbar Menschen isst: Hier hab ich mich schon nicht mehr so wohl damit gefühlt, alle eiskalt zu killen. Klar, die haben durch die Menschenfresserei und den Typ der am Ende abdreht doch noch dafür gesorgt, dass man die alle hassen kann. Aber man löscht ja quasi alleine alle aus. Und wenn das sie Joel angreifen find ich erstmal auch verständlich.

Fireflys: Das man die alle tötet find ich noch bescheuerter. Sind wir mal ehrlich, im echten Leben wäre diese OP auch durchgeführt worden. Klar, man hätte vielleicht auch dann versucht die kleine zu retten, aber dafür 50 Leute zu töten, die ja eigentlich gutes im Sinn haben, naja.........

Dann noch die Lüge am Ende... also ich geh gerade mit etwas geteilten Gefühlen hier raus :)
 
Ich hab Sie alle mit der Shorty niedergestreckt. :oops:
im ersten durchgang habe ich aus wut (selten mal sowas in videospielen gespürt) sofort den doc erschossen, bevor er noch das skalpell vor sich halten konnte... da war ich dann richtig beeindruckt vom emotionalen einfluss, welches das spiel auf einen ausüben kann.

Das mit der Wut kann ich gut nachvollziehen. Bin erst rein, hab gar nicht verstanden was der Doc gebrabbelt hat, nur das Skalpell gesehen und die ganze Bande abgeknallt. Ein Schwester war noch am röcheln, da bin ich hin und hab völlig wutenbrannt das ganze Pistolen Magazin in sie gepumpt. :ugly:
Paar Sekunden später dachte ich, nee das war nicht richtig, hab den Checkpoint geladen und die Schwestern am Leben gelassen. Marlene hätte ich wohl auch nicht abgeknallt wenn es meiner Entscheidung überlassen gewesen wäre, klar es ist nachvollziehbar weil sie Ellie verfolgen könnte aber so ganz geschmeckt hat mir diese Aktion von Joel nicht. Mir kamen Gedanken wie Ellie wohl darauf reagieren würde und ob sie Joel das verzeihen könnte, schließlich war auch Marlene eine wichtige Bezugsperson im Leben von Ellie.

Das Ende lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück was in dem Fall eindeutig fürs Spiel spricht. Auch fühle ich mich ein wenig ausgelaugt nach dieser spannenden und mitreißenden Reise. Die Intensität die übers gesamte Spiel aufrecht erhalten wird ist Wahnsinn, nachdem die Anspannung ein Ende hat, merkt man erst wie es einen emotional mitgenommen hat. Gedanklich wird mich das sicherlich noch einige Zeit beschäftigen. :huldig:
 
Ich wünschte, ich könnte das wieder zum ersten mal spielen.

Wüsche ich mir auch immer bei so genialen Sachen, aber nachdem ich das Game nach dem PS3-Release erst wieder auf der PS4 erneut durchgespielt habe, war die Erfahrung noch mal intensiver. Fand es damals schon wahnsinnig gut, aber dann beim zweiten mal war es noch mal geiler. Sonst habe ich nie den selben Impact wenn ich den Inhalt schon kenne, aber war diesmal ganz anders. Habe viele Dinge bewusster wahrgenommen.
 
Ich bin eventuell einen Hauch von late to the party, aber ich hab es jetzt auch durch :D

Ja, das Ende ist schon irgendwie was Besonderes. Vielleicht sogar gerade weil es nicht auf die übliche Art versucht was Besonderes zu sein (superduper Twist/Hauptperson stirbt/Happy End)

Und klar hätte man am Ende den Spieler entscheiden lassen können, aber ich finde es so schon besser.

Man steht am Ende da, kriegt das Ende serviert und das Hirn kaut noch ne Weile darauf rum.

Was genau hatten die Fireflies Ellie erzählt?
Dementsprechend, was glaubt Ellie ihm am Ende?
Wie gebrochen ist sie?
Wie sehr distanziert sich der Spieler im Verlauf des Endes von Joel?
Ist er rücksichtsloser Beschützer und Retter für eine andere Person oder ist sein Handeln zugunsten der anderen Person nicht einfach nur komplett für ihn selbst?
usw.


Ellie war schliesslich nicht die erste, die immun ist, und sie wird auch nicht die letzte sein.

Da hab ich wohl was verpasst?! :?
 
Nein, wahrscheinlich hatte ich da was falsch interpretiert; oder zumindest anders interpretiert als die meisten, mit denen ich nachträglich über das Ende gesprochen habe:

So 100% erinnere ich mich nicht mehr an die Details, aber im letzten Level gab doch diese Tapes vom Doctor. Er erzählt von den Experimenten (bzw Schädel- MRI Bilder und Bluttests u.a.) von Ellie und vergleicht diese mit "anderen". Diese anderen, an denen auch schon experimentiert wurde, werden nicht weiter charakterisieren. Ellie wird von ihnen aber abgegrenzt und als "einzigartig" oder "special" (oder so ähnlich).
Ob diese anderen nun normale Infizierte waren, oder Menschen, bei denen die Infektion langsamer (oder gar nicht, wie bei Ellie) fortgeschritten ist, dürfte Spekulation sein. So wie Ellie war zuvor niemand, aber vlt gab es auch schon Menschen, die anders, "besser" auf die Infektion reagiert haben? ich habe mir das damals so zusammengereimt.
Es wird nie erklärt, warum die Infektion in Ellie mutiert ist und in ihr keine Symptome ausgelöst hat, richtig? Was in Ellie passieren kann, kann vermutlich auch in anderen passieren. Aber wir kennen noch niemanden.
 
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