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KT Bart Wux denkt: I have no kids. Fuck me, right?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab gerade nochmals den Start-Post von Bart gelesen und eigentlich kann ich immernoch nur zu der Erkenntnis kommen, dass die Spiele, die er (und andere hier ja anscheinend auch) fordert, immernoch in der überwältigenden Mehrheit sind.

Na ja, besser stumpfsinnige Stories als welche, die am eigenen Anspruch schon im Ansatz scheitern. :D
 
Ich bin auch über 40 und habe keine Lust auf Familie. Ich geniesse mein Leben, kaufe mir unnötiges Zeug, wechsel meine Jobs wenn es sein muss und hab generell keine große Verantwortung zu tragen. Wir haben uns bewusst entschieden keine Kinder zu haben. Kein Haus zu bauen usw... war allerdings auch ein Prozess. Im ersten Moment wird man durch die Gesellschaft quasi dazu gedrängt, es sei ja normal. Allerdings haben wir uns unser Leben etwas anders aufgebaut. Innerhalb von 7 Jahren eine Wohnung abbezahlt, drei neue dolle Autos gekauft, die besten TVs auf dem Markt stehen hier rum usw... Keine Schulden zu haben, ein Stück freier zu sein, als die meisten anderen. Auch mal die Freiheit haben mit wenig Geld auskommen zu können.

Und das interessiert mich. Ich finde es toll Abends in einen OLED zu schauen und auf einem FALD zocken zu können. Das ist sicher nicht der Lebenssinn... aber es ist für mich ein gutes Gefühl das kaufen zu können, worauf ich gerade Lust habe.

Meine Bekannten dagegen, bauen auf Pump, kaufen Autos auf Pump, setzen sich dann in den Keller zu ihrem 40er TV für 300 Euro und trinken Bier. Während die Frau oben mit zwei Kindern sitzt und qualitativ schlechtes Fernsehen ansieht.. Bezahlt ist von alledem sogut wie nix. Und da schnürt es mir den Hals zu. Wenn ich dann noch erlebe, wie sie sich in Jobs zwingend, die sie nicht mögen oder wegen Schichterei belastend ist dann naja..

Ich wäre also überhaupt nicht geeignet für diese Verantwortung. Ich würde wahnsinnig werden wenn ich meinen Job machen müsste, den ich vielleicht hasse "nur" um meine Familie gerade so durchzubringen, um denen ein "normales" Leben in einem Reihenhaus bieten zu können. Um die Schulden zu bezahlen.

Man muss also wissen was man will und ehrlich zu sich selbst sein. Unser Weg ist es, so wenig wie möglich für andere arbeiten zu gehen. Also für Banken, Bauherren, Immobilienverkäufer oder Vermieter.

Zu wissen was Gut für einen ist und was man vom Leben erwartet ist allerdings recht schwer. Habe auch lange dafür gebraucht um mir klar zu werden was ich möchte. Jetzt weiß ich es. Ich möchte schnellstmöglich mit dem arbeiten aufhören können und mir die Welt anschauen. Ein paar Fotos schiessen... wenn ich das mit 50 machen kann, dann habe ich alles richtig gemacht. Und das dann alles aus eigener Kraft, ohne Erbe oder Lottogewinn.

Denn eines wird mir mit 40 immer Klarer. Wir haben nur eine begrenzte Zeit auf diesem Planeten und ich möchte sicher nicht bis zum umfallen arbeiten müssen. Ich möchte am Meer frühstücken, auf einer Konsole spielen, am Kindle lesen und die Ruhe geniessen. Dafür braucht man nicht viel Geld.

Und das ist machbar, auch ohne Millionen auf dem Konto!

Alter Falter....was hast du für ein Bild von Familien mit Kindern :ugly::ugly::ugly:

Und der Rest...ist irgendwie...ähm..."zusammenhanglos"
 
Also, ich als "Jungvater" (8 Monate) finde auch dein Bild schon etwas ähhhhh, "komisch" von ner Familie heutzutage @Masukali
Ich kann zu 100% nachvollziehen, dass es Menschen gibt, welche keine Kinder brauchen oder die Verantwortung einfach nicht übernehmen wollen.
Aber deine Gründe verstehe ich nicht so ganz. Ich kann mir auch noch alles gönnen was ich will. Ein Kind kostet zwar Geld, aber wenn du nen normalen Job hast, wirst du dir trotzdem nen fetten TV kaufen können und Abends OLED schauen.
Wichtig ist, dass du das mit deinem Partner abklären kannst. Ich gehe trotzdem noch weg (bin im Zweitjob auch DJ und muss Abends weg sein), aber dann pass ich halt mal auf unseren Sohn auf, und die Frau geht mit ner Freundin außer Haus.
Beim Lesen hört sich das bei dir so an, als wäre dann das Leben schlechter.
Durch das Vater sein ist mein Leben eher anders geworden. Ich habe weniger Zeit für mich alleine, dafür gibt mir aber die Zeit mit meinem Kind mehr Halt und Kraft.
Aber unsere Lebensqualität hat sich nicht verschlechtert. Aber vielleicht hab ich das auch falsch verstanden.
 
Was soll ich für ein Bild haben? Kinder kosten nunmal viel Geld. Ein Haus kostet viel Geld. Und ich möchte nicht meine Lebenszeit damit verschwenden um nur kämpfen zu müssen. Kämpfen um genug Geld ranzuschaffen.

Und das sehe ich in den Männern. Sie alle machen sich für die Familie kaputt. Jeder den ich kenne, hat oder macht sich kaputt. Und keiner ist, wenn er mal damit durch ist wirklich glücklich darüber oder würde wieder Kinder haben wollen.

Und ich rede hier nicht von irgendwelchen HARTZIV Empfängern, sondern schon von Familien die zumindest 4 bis 6k Euro brutto erwirtschaften. Also die normale Mittelschicht.

Ich sag ja das dein Bild irgendwie nicht der Realität entspricht. Dein Bild ist einfach maßlos überzogen und negativ.

Woran es liegt kann ich nicht sagen. Vermutlich an deinen subjektiven Erfahrungen. Oder es sind schlicht die Ängste vor Abhängigkeit / finanzieller Schwierigkeiten die dir dieses Bild vermitteln.

Ich akzeptiere völlig deine Meinung. Auch die Meinung all derer die sich gegen Kinder entscheiden.

Nur kann ich deine Meinung, wie es mit Kindern wäre, völlig negativ aus Vermutungen und fremden Erfahrungen generiert, nicht unkommentiert lassen.

Und da spreche ich selber als Familienvater, mit fast abbezahltem Haus, ohne finanzielle Probleme darüber welche Erfahrungen ich persönlich gemacht habe / mache.

Mal abgesehen davon das mein Auto bezahlt ist und mein Fernseher bezahlt ist (hab mich aus optischen Gründen gegen einen OLED entschieden) hab ich mich übrigens mit 40 bewusst dazu entschieden das mir Karriere und Geld unwichtiger sind und ich damit aufhöre dem hinterher zu rennen und noch ne Schippe draufzulegen und noch eine. Und es reicht alles auch so dicke zum Leben.
 
Teilweise kann ich den ersten Gedanken von Masukali nachvollziehen. Bin seit 13 Monaten Vater und der kleine Mann war vor allem in den ersten Monaten eine Wucht. Wenig Schlaf, viel tragen und dazu die eigene Umstellung, dass man nun für den Zwerg mitdenken muss. Da hatte ich selbst manchmal den Gedanken: Was hab ich nur getan. Von außen wirkt es wahrscheinlich noch krasser. Je älter er jedoch wird, desto mehr verändert sich meine Einstellung und der Umgang.

Wenn man jedoch den Post weiterliest, klingt es eher so, dass man versucht Alles zu finden, dass man seinen Lebensstil rechtfertigen will. Wenn man ohne Familie und mit viel Konsum glücklich ist, dann ist es doch toll. Aber da hat doch jeder seine eigene Lebensvorstellung.
 
Da existieren halt wahnsinnig unterschiedliche Vorstellungen davon, was einen glücklich macht und was nicht. Da ist jeder anders gestrickt und das ist auch gut so. Ich finde es nur unnötig, wenn man seine eigene Situation/Philosophie versucht ins rechte Bild zu rücken, indem man das Gegenteil entsprechend schlecht redet. Das ist wie Marvel mögen, aber unbedingt betonen, wie schlecht DC ist. Oder PS4-Fan loben und immer auch einen Seitenhieb auf die Xbox starten.

Nicht jeder ist dafür geeignet ein Vater/eine Mutter zu sein. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, wenn die Leute sich dessen bewusst sind, bevor sie ein Kind in die Welt setzen. Aber dann muss man doch nicht im nächsten Atemzug solche haltlosen Behauptungen in den Äther pusten und so tun, als wenn man als Elternteil nicht glücklich oder gar ein gutes Leben führen könnte. Wenn ich mir das Posting durchlese, schwingt da einfach eine wahnsinnig überhebliche Art mit, die für eine sachliche Diskussion kein sonderlich gutes Fundament bietet.
 
Kinder verändern dein ganzes Leben. Von Grund auf.

Persönliche Freiheiten, Finanzen, Zeit... alles ändert sich. Manchmal erinnern meine Frau und ich uns auch an die Zeiten, wo man sich Abends einfach hingesetzt hat und spontan einen Urlaub gebucht hat. Geld war da, Zeit war da, warum also nicht? Das geht heute so nicht mehr.

Würden wir uns heute wieder für Kinder entscheiden? 100% ja!
 
Ich wollte da echt niemandem zu nahe treten. Sorry, wenn es falsch rüber kam. Es sind halt meine Erfahrungen mit jungen Vätern und Müttern, welche sicher nicht allgemeingültig sind.

Es gibt halt soviel Negatives innerhalb der Familien. Vielleicht sind auch meine Verwandten und Bekannten nur alle so verkorkst.. keine Ahnung. Aber ich bin vom naturell her schon jemand der recht genau beobachtet und hinterfragen kann.

Und wenn mann dann sieht wie der stolze Papa sich immer mehr in den Keller zurück zieht, ist ja irgendwie was falsch gelaufen. Und das ist kein Einzelfall. Ich kenne tatsächlich aktuell niemanden der davon überzeugt ist Papa zu sein oder nochmals werden würde. Einen Kumpel habe ich, der kümmert sich um seine kleinen Kinder. Also er hat da ne gute und realistische Einstellung, viel mehr glaube ich ist da aber auch nicht...

Ich schwärme tatsächlich mehr von meinem Hund oder meinem Roadster als andere von ihren Kindern! Ah ne.. mir fällt noch ne Mutter von meiner Frau ein, die lebt für ihre drei Jungs. Das hat sogar mich überzeugt. Sowas ist in der Tat aber eher selten.

Wenn ihr froh seid, eure Kinder zu haben, ist doch alles schick.

Mir bist du nicht zu nahe getreten. Und das du dich dagegen entscheidest ist auch völlig ok.

Dein Bekanntenkreis tut mir aber schon leid!
 
Ja gut, wenn das deine Erfahrungen sind, dann ist irgendwie traurig und prägt dich natürlich. Aber ich kenne nicht einen Vater, der in den Keller muss. Ich kenne auch niemanden, der, vor die Wahl gestellt, sich nicht erneut für das Kind entscheiden würde. Ich habe, wie erwähnt, kein Problem damit, wenn du dich für einen anderen Weg entscheidest. Soll halt jeder glücklich werden, wie er mag, solange er anderen Menschen damit nicht im Weg steht. Mir will nur nicht in den Kopf, warum man dabei auf die Leute einknüppeln muss, die einen anderen Weg eingeschlagen haben.
 
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