Die "alles ist mindestens in-engine" Ankündigung ist das Beste, was passieren konnte.
Denn in-engine bedeutet eine sehr gesunde "Weitsichtigkeit".
In-game/Gameplay wird logischerweise meistens für zeitnahe Games gezeigt, die vielleicht in den nächsten 12 oder 18 Monaten erscheinen. CGI hingegen wird für Projekte verwendet, die noch in weiter Ferne liegen. Das Final Fantasy VII Remake wurde beispielsweise 2015 via CGI angekündigt und ist erst 2020 erschienen. Oder so was wie State of Decay 3. Das wird noch dauern. Da liegen dann gut und gerne vier, fünf Jahre zwischen. Und oben drauf wird so ein CGI Teaser auch oft outgesourct und hat später womöglich gar nicht mehr so viel mit dem Endprodukt gemeinsam.
Aber in-engine bedeutet normalerweise, dass das Studio bereits aktiv mit der Engine arbeitet. Zum einen dürften diese Spiele dadurch nicht ganz so weit weg sein wie eine CGI Ankündigung und zum anderen spiegeln sie auch besser den Ton der Titel wider, da sie innerhalb der eigentlichen Engine und meist mit tatsächlichen Assets zusammengebaut werden.
Und das ist das beste aus beiden Welten. Mit CGI kannst du viel ankündigen. Aber das schürt häufig falsche Erwartungen oder lässt uns dann noch dröfzig Jahre aufs Spiel waren. Gameplay ist natürlich super, aber halt meist nur für zeitnahe Games vorhanden. In-engine Material bildet das Spiel stilistisch dabei schon ganz gut ab, kann aber eben auch super für Titel genutzt werden, sie erst in zwei, drei Jahren kommen.
Ich erwarte nun also tatsächlich auch einen gewissen Ausblick auf die nächsten Xbox Jahre, ohne aber diese random CGI Teaser, von denen wir nicht wissen, ob das Game überhaupt jemals erscheint. Ein Indiana Jones oder Perfect Dark hätte ich bisher beispielsweise nicht erwartet. Aber nun kann ich mir sogar vorstellen, für solche Games dieses Jahr schon einen in-engine Trailer zu kriegen.