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Das Ende der Game Mags?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist vollkommen richtig, das PES damals einen Prozentpunkt mehr als FIfa 09 bekommen was nur an den privaten Wetungen der Redakteure lag hat mich schon ziemlich genervt.

allein 40 Prozentpunkte gehen nur auf Wertungen von 4 Redakteuren zurück das ist echt mies.
 
Das Wertungssystem der GamePro finde ich allerdings nicht einmal so schlecht, da man am Schluss nicht nur eine Stimme in der Wertung sieht, sondern mehrere Redakteure den Titel bewerten.
Ein System, in dem die Meinungen mehrerer Redakteure einfließen, finde ich einem Review, welches ausschließlich auf der Meinung eines einzigen Redakteures basiert, deutlich überlegen.
 
Leider...
Hoffe ja weiterhin, dass sich irgendein Mag (egal ob print oder online) einmal hervortut, in dem wirklich mehrere Redakteure an einem Review schreiben und nicht nur am Schluss kurz von mehreren bewertet wird.
Sieht man ja immer wieder gut, wie manche ein Spiel regelrecht zerreißen und andere das Gegenteil tun. Die perfekte Mischung würde es ergeben, wenn Gegensätze an einem Review hängen würden und somit einen Titel wirklich von vorne bis hinten beleuchten könnten.
 
Trayal schrieb:
Das Wertungssystem der GamePro finde ich allerdings nicht einmal so schlecht, da man am Schluss nicht nur eine Stimme in der Wertung sieht, sondern mehrere Redakteure den Titel bewerten.
Ein System, in dem die Meinungen mehrerer Redakteure einfließen, finde ich einem Review, welches ausschließlich auf der Meinung eines einzigen Redakteures basiert, deutlich überlegen.

Das wird aber irgendwie ad absurdum geführt, weil bei objektiv guten Titeln nie was dabei ist, was niedriger ist als ne 8, also ein Wertungsbereich von 8-10. Wenn sowas nützlich sein soll, dann muss ein Redakteur auch mal wirklich sagen, dass ihm ein Spiel überhaupt nicht gefällt und dann einfach mal ne 6 oder 7 geben - wobei es am besten wäre, wenn das sowieso nicht in die Endwertung einfließt. Die Games Aktuell hat da immer ne nette Seite im Heft, wo jeder Redakteur in nem kleinen Kästchen seine Meinung zu jedem gestesteten Spiel im Heft abgeben kann, pluss einer 1-5 Sterne Wertung - da kommen dann auch regelmäßig gravierende Unterschiede zu Tage.
 
Das schlimmste an der Gamepro ist deren Schreibstil, der einfach so langweilig ist, dass man schon nach dem ersten Absatz keinen bock mehr hat. Das geht mir bei der Maniac aber auch schon seit einiger Zeit so. Ich mag da eher einen vielseitigeren Schreibstil wie in der GEE. Auch wenn es manchmal etwas hochgestochen und gestellt klingt, lese ich lieber Texte von jemandem, der alle Facetten der dt. Sprache beherrscht, als langweilige Inhaltsangaben.
 
Game-Mags sind perfekt als Klo-Lektüre. Ok, die meisten sind sogar fürn Arsch, aber was solls... :grins:

Ich finde aber, dass sich die M! positiv entwickelt hat. IMO war die Maniac schon mal am Rande des unerträglichen, hat sich aber wieder gefangen und ist deutlich lesenswerter als die GamePro.
 
Insane Kraut schrieb:
Der "epic fail" (Wort von Reaver geklaut ausm Fallout-Thread :grins: ) der GamePro liegt darin, dass sie es verpasst haben, mit den Lesern mitzuwachsen. Die damaligen Anfangsleser von vor fünf (?) Jahren sind heute größtenteils erwachsen. Die GamePro allerdings hat über all die Jahre ihrer Existenz ein kindlich-plakatives Niveau gehalten, was Schreibe, Aufmachung u.a. angeht.

Als ich 14 oder 15 war, haben mich gelbgrelle Eyecatcher wie "Gears of War 2 - brutaler als Deine Mutter es erlaubt!!!" vielleicht noch angesprochen, aber mittlerweile finde ich diese Art der Cover-Aufmachung eher peinlich. Anstatt sich der älter werdenden Zielgruppe anzupassen, bleibt die GP lieber ein Tennie-Mag, wie mir scheint.

Außerdem hat sie natürlich mit der Erschaffung ihres unsäglichen Wertungs-"Systems" noch einen weiteren "epic fail" hingelegt...

Richtig , die Zielgruppe wird immer älter , man muß sich ja nur mal die Altersumfrage hier ansehen . Die ist zwar nicht repräsentativ , zeigt aber auch die selbe tendenz .
Auf die Maniac trifft das selbe zu . Die habe ich mir lezten Monat mal wieder gekauft , aber ich passe wohl einfach nichtmehr in die Zielgruppe .

Die GEE und die games.tm sind für mich noch lesbar , der rest aber eher nicht .
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Das schlimmste an der Gamepro ist deren Schreibstil, der einfach so langweilig ist, dass man schon nach dem ersten Absatz keinen bock mehr hat. Das geht mir bei der Maniac aber auch schon seit einiger Zeit so.

Ich weiß was du meinst. Probier mal Console Plus. Die sind zwar nicht anspruchsvoller, aber die haben irgendwie ne witzge Art, die Spiele zu beschreiben. Vielleicht langweilt mich das nach einigen Ausgaben auch, aber jetzt ist es noch ganz unterhaltsam.

Ich hab ein grundsätzliches Problem mit Magazinen. Die Tests sind für einfach nicht glaubwürdig. Ich glaube ihnen weder, daß sie sich immer ein unabhängiges Urteil erlauben können, noch das sie überhaupt die Zeit dafür haben, ein solches zu fällen. Was heißt ich glaube, nein, ich weiß einfach, daß die meist gar nicht wissen, worüber sie da schreiben und falls doch, müssen sie die Wahrheit trotzdem schönschreiben und immer schön "fair" bleiben. :D
Nee, also ne Kaufentscheidung hab ich schon ewig lange nicht mehr aufgrund eines Tests gefällt.
 
Einzelne Magazintests taugen sowieso nichts mehr. Eine wirklich brauchbare Tendenz sieht man imo erst, wenn man 30+ Wertungen auf Gamerankings vergleicht und auch mal in dt. Magazine schaut, da fälle ich dann auch Kaufentscheidungen. Ich glaube die Gamepro war sogar verantwortlich, dass ich Perfect Dark Zero damals gekauft habe - allein dafür hasse ich sie :D.
 
liest eigentlich noch jemand hier die Gamefront? Die haben definitiv die besten Tests, wenn auch alles andere als aktuell und regelmäßig.
Die Inhaltsangabe ist meistens nur ein kurzer Absatz, und dann kommt einer oder mehrere Fazitkästen in dem sich die Redakteure auslassen. Das Ganze meistens recht witzig. Außerdem mag ich ihre Art Lesebriefe zu beantworten :D
 
Seo schrieb:
Das steht jetzt aber nicht wirklich so auf deren Cover? :staun:

Kleine Übertreibung. Aber von der Richtung her stimmt's.

Mondknallschlumpf schrieb:
Das schlimmste an der Gamepro ist deren Schreibstil, der einfach so langweilig ist, dass man schon nach dem ersten Absatz keinen bock mehr hat.

Jap, immer dasselbe Schema. Extrem ermüdend. Aber ein Problem bei den meisten deutschen Game-Mags, sogar der GEE, die unverständlicherweise ihre Tests seit dem Relaunch in dieses "Wie sieht's aus"-, "Was uns begeistert"-, etc.-Korsett presst.

Mondknallschlumpf schrieb:
Ich mag da eher einen vielseitigeren Schreibstil wie in der GEE. Auch wenn es manchmal etwas hochgestochen und gestellt klingt, lese ich lieber Texte von jemandem, der alle Facetten der dt. Sprache beherrscht, als langweilige Inhaltsangaben.

Leider sind den GEEs imho irgendwann die Ideen für gute Artikel ausgegangen, deswegen hab ich ababonniert.

DaMeep schrieb:
Die GEE und die games.tm sind für mich noch lesbar , der rest aber eher nicht .

Die deutsche games TM ist leider teilweise ebenso ein Rip-off des englischen Originals wie damals die deutsche EDGE. Nicht mein Geschmack. Außerdem sind mir Magazine suspekt, deren Redakteure scheinbar alle zwei Wochen den Arbeitgeber wechseln bzw. parallel arbeiten, wie AFAIK bei 360 live und games TM der Fall.
 
Früher habe ich mir alle Mags gekauft heute nur mehr die M und die GP aber auch nur weil in der Badewanne und am Klo der PC oder Notebook ein wenig unkomfortabel ist.

Nur die Preise sind meiner Meinung nach auch zu hoch, habs jetzt nicht im Kopf aber soviel ich weiss kosten die Magazine über 5 Euro und dann gibts noch ein haufen Werbung.

Ich denke einmal wenn die den Preis senken würden könnten sie mehr User erreichen und anschliessend könnten sie auch wahrscheinlich weniger Werbung in die Zeitschrift nehmen aber dafür mehr verlangen.

Ich denke einmal das eine Zeitschrift die eine Auflage von 2-300.000 erreicht auch für die Werbung interessanter ist als eine die 40-60.000 Leser hat.
 
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