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KT Bart Wux denkt: I have no kids. Fuck me, right?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich schätze mal, vieles kann man vielleicht auch erst nachvollziehen, wenn man selbst betroffen ist.

Wenn ich einen extrem guten Tag hatte, kann ich Abends mit meiner Frau darüber sprechen, vielleicht was trinken, es uns gutgehen lassen. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, muss ich mir nicht extra einen Freund raussuchen und mich mit ihm treffen, wenn ich Redebedürfnis habe. Meine Frau ist immer da für mich. Und das ist ja auch nur ein Aspekt von Liebe.

Genau wie mit den Kindern. Es vergeht kein Abend, wo mich meine Kinder nicht geradezu euphorisch begrüssen, wenn ich heim komme. Die Kleine knutscht mich ab, mit dem Grossen noch lernen oder eine Runde Fussball auf der Strasse spielen. Man sieht ihnen bei der Entwicklung zu, merkt, wie in ihnen ein Teil des eigenen Ichs heranwächst.

Genauso spürt man diese unendliche Liebe, wenn man das Kind mit 41,6° Fieber und wimmernd auf dem Arm hält und einfach nur Angst hat.

Das sind Dinge, die sind nur schwer zu vermitteln, wenn man das nur vom Hörensagen anderer kennt.

Wenn man will, lebt man durch seine Kinder ja auch noch nach dem Ableben ein Stück weit weiter. Meine Schwiegereltern sprechen heute noch sehr häufig von ihren Eltern, wie die Zeit mit ihnen war, was sie von ihnen gelernt haben. Und die sind seit 20 Jahren tot. In der Erinnerung bleibt man unter den Lebenden und wird nicht vergessen.
 
Ich schätze mal, vieles kann man vielleicht auch erst nachvollziehen, wenn man selbst betroffen ist.

Wenn ich einen extrem guten Tag hatte, kann ich Abends mit meiner Frau darüber sprechen, vielleicht was trinken, es uns gutgehen lassen. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, muss ich mir nicht extra einen Freund raussuchen und mich mit ihm treffen, wenn ich Redebedürfnis habe. Meine Frau ist immer da für mich. Und das ist ja auch nur ein Aspekt von Liebe.

Genau wie mit den Kindern. Es vergeht kein Abend, wo mich meine Kinder nicht geradezu euphorisch begrüssen, wenn ich heim komme. Die Kleine knutscht mich ab, mit dem Grossen noch lernen oder eine Runde Fussball auf der Strasse spielen. Man sieht ihnen bei der Entwicklung zu, merkt, wie in ihnen ein Teil des eigenen Ichs heranwächst.

Genauso spürt man diese unendliche Liebe, wenn man das Kind mit 41,6° Fieber und wimmernd auf dem Arm hält und einfach nur Angst hat.

Das sind Dinge, die sind nur schwer zu vermitteln, wenn man das nur vom Hörensagen anderer kennt.

Wenn man will, lebt man durch seine Kinder ja auch noch nach dem Ableben ein Stück weit weiter. Meine Schwiegereltern sprechen heute noch sehr häufig von ihren Eltern, wie die Zeit mit ihnen war, was sie von ihnen gelernt haben. Und die sind seit 20 Jahren tot. In der Erinnerung bleibt man unter den Lebenden und wird nicht vergessen.

Sehr schön geschrieben Zicklein!

Besonders der erste Satz ist wichtig und diese Gefühle kann man eben nicht erklären, man muss Sie fühlen. Ich bin nun seid 10 Jahren geschieden und bis heute hatte ich keine Lust mir wieder ein Weibchen zuzulegen, sind alle ganz nett und man hat halt Spaß zusammen, aber sonst komme ich besser allein zu Recht. Doch meine Kinder sind mit großen Abstand, das beste, wichtigste und schönste in meinem Leben und ich koste noch heute (sind 13&16), jede einzelne Minute mit Ihnen aus. :liebe:

Das alles meinte Bart zwar nicht mit seinem (wie immer sehr geil geschriebenen) Ausgangspost, aber ich denke das viele nur das negative sehen (Kinder werden krank, oder nerven, oder sind anstrengend, oder teuer, oder, oder), aber eben die schönen Seiten, die das Herz berühren nicht sehen können.

Geht mal in ein Altersheim und fragt diese Menschen was wichtig war in Ihrem Leben, oder noch ist!
 
Ich find den Bogen lustig den der einleitungspost nimmt. Ich hab erst mal nur den ersten abschnitt und den letzten Satz gelesen und es sprang von "Ich habe weder Frau noch Kinder und fühle mich jünger als ich tatsächlich bin" hin zu "Ich hoffe die Entwickler holen noch mehr aus dem Medium raus" :lol: das war schon nicht schlecht. #onlyinKT
 
Aber auch nur 1-2 Generationen lang, danach war es das mit der Erinnerung. Ich kenne z.b. keine einzige Geschichte von meinen Uropas/Uromas und ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht was meine Vorfahren so getrieben haben. :p

Na ja, ein, zwei Generationen ist ja schon was.

Wenn du später abnippelst ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass weite Teile deiner Familie auch schon tot sind. Vielleicht überlebt dich Freundin/Frau. Wenn die aber ein ähnliches Alter hatte, reden wir auch nicht mehr über viel Zeit, und das auch nur im besten Falle. Und deine Buddies sind auch entweder a) tot oder sitzen b) mit Demenz im Altenheim.

Ich meine, das ist jetzt nicht DER Grund für Kinder, aber zu Lebzeiten geliebt zu werden ist ja auch kein schlechtes Argument.
 
Viele glauben ja nach wie vor, daß zu einem erfüllten Leben Frau und Kinder gehören. Erst die Tage nen Opa hier gehabt, dem ich erzählt habe, daß ich mit meinem Laden gar keine Familie ernähren könnte. Darauf er "Wofür lebt man ohne Kinder?". :lol: Hab ich nur erwidert "für mich selber, ich hab genug Hobbies und Interessen, die mich erfüllen".
Diese Denkweise finde ich echt furchtbar, teils etwas beschränkt. Wenn man den Sinn des Lebens nur in der Fortpflanzung sieht, finde ich das schon etwas bemitleidenswert. Diese Menschen leben anscheinend nur für andere und nicht für sich selbst. :D

Bart nehme ich das voll ab.
Er ist so. Das liest du mit jedem Wort,er hat kein Bock auf Familie und das ist so absolut okay. Er ist sich mit sich selbst im Reinen.
Dir kann ich das aber nicht abnehmen.
Vielleicht irre ich mich aber da hoffe ich schon, dass eines Tages jemand Besonderes einen Schlüssel nachmachen lassen möchte.
 
Dir kann ich das aber nicht abnehmen.
giphy.gif
 
Schnucki, ich gönn dir das Beste und ich glaube das wäre schon das Beste aber deine Einstellung ist Bombe.
Genieß die Zeit. Das ist alles was man tun kann. Der Rest kommt oder eben nicht.
 
Ich seh Fikka vor meinem geistigen Auge.
Leicht wie eine Feder tänzelt er über die duftenden Gräser. In seiner Linken ein Weidekörbchen mit frischen Erdbeeren, einer Flasche Sekt und an Gläsern deren zwei. In seiner Rechten umschmeichelt er die Hand seiner Geliebten.
Es ist ein paar Wochen her, seit er seine Konsolen, Oled und Lego an ein Waisenhaus gestiftet hat aber es fühlt sich so gut an.

So ungefähr.
 
bin da ganz bei @Zimtzicke . will da gar keinem raten wie er zu leben hat. den sinn seines lebens muss jeder selbst entdecken, kann nur von mir erzählen. ich dachte auch lange nicht daran vater zu werden. dann traf ich meine heutige frau und die war recht direkt was ihre zukunftsvorstellung bezüglich kinder anging. ich hab mich da eher treiben lassen und war sehr neutral. kurz vor der geburt meiner ersten tochter hatte ich immer noch keine tiefen vatergefühle und machte mir sorgen nach dem motto "was stimmt nicht mit mir".

dann kam der moment der geburt.... ich werde nie vergessen was für ein flash das war als ich meine erste tochter im arm hatte. diese winzige ding das mit seiner hand meinen daumen umklammerte und mit grossen offenen augen mich betrachtete, ganz ruhig und neugierig. ich kann das nicht beschreiben aber es war als hätte jemand einen schalter umgelegt oder ein upgrade in mir freigeschaltet. mein sinn des lebens lag da auf einmal in meinem arm und hies Sophie.

seit dem bin ich, zitat meiner töchter " der beste papa der welt". es hat sich alles geändert, die sicht auf dinge, auf das leben, politik, job etc. das wirft mich auch heute noch um. ja kinder sind anstrengend aber das einzige was ich ein wenig bereue ist das ich ruhig früher hätte Vater werden sollen.

nur war die Zeit wohl notwendig um die richtige frau zu treffen, die bei der ich auch nach 10 Jahre ehe mich jeden tag darauf freue sie zu sehen und mit ihr zusammen zu sein.

wenns passiert, passierts.

das einzige (und deshalb nervt mich gewalt an kinder szenen) was bei kindern schlimm ist, ist die angst die man in gefahrensituationen um sie hat. nehmt eure schlimmste angst und potenziert die x100 und dann habt ihr so eine ungefähre vorstellung. gibt nichts schlimmeres. hab es zweimal mit gemacht, zwei Unfälle bei je einem meiner kinder mit op, rettungswagen bzw. rettungsheli. brauch ich nie wieder.
 
Um sich auf das Thema zu fokussieren.

Ich kann Bart voll und ganz verstehen.
Aus der Sicht eines Familienvaters sieht das so aus, dass ich die volle Packung habe. Zwei Kids mit all dem Spaß aber auch Anstrengungen. Trödel nicht, putze dir bitte die Zähne, Kopf über den Teller.
Was meint Ihr, wie groß ist mein Interesse ist, im Game, also in meiner Freizeit, Kinder neben mir her rennen zu haben !? Gleich null.
Ich hoffe das macht keine Schule.
Sonst rennt Lara Croft irgendwann mit zwei kleinen adoptierten asiatischen Zwillingsmädchen rum und in Red Dead Redemption 3 muss man erst mal per Quick Time Event ein Geschenk für den Neffen basteln.
Aus der Sicht eine Vaters:
Kinder in Videogames: jein.
Ich finde tatsächlich in GOW oder TLOU funktioniert das. Sie nerven nicht, sie sterben nicht, sie rennen nicht über eine Klippe oder bleiben an einem Gegenstand hängen, weil die Kollisionsabfrage nicht funktioniert.
Die Charaktere erfahren eine Entwicklung und in diesen Beiden Beispielen, vor allem bei Elli, ist das halt auch eine für mich eine schöne Erfahrung.
Atreu oder wie er heißt hat für mich persönlich zu wenig Tiefgang. Es ist eine KI, ein Kind, nervt kaum, ist nett und wird stetig besser. Punkt.
Wenn ich es mir aber aussuchen darf, bin ich alleine unterwegs. Die Kinder hab ich bereits die restliche Zeit in meinem Leben. Das ist schön so aber in meiner Freizeit hätte ich gerne was anderes.
 
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