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PS4 Horizon: Eure Ersteindrücke

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So hab jetzt ein paar Stunden hinter mir und bin nach den ganzen Lobpreisungen leicht enttäuscht. Die Grafik ist schön anzusehen aber die Welt wirkt bisher recht leer. Dieses ständige töten von Maschinen nervt mit der Zeit und es kommt das Gefühl auf dass es an Spieltiefe fehlt. Die Story erinnert bisher an einen Disney Streifen. Ich muss aber zugeben dass ich etwas auf Witcher Level erwartet habe und dem Hype verfallen bin.
 
Ja, die Witcher Vergleiche kann ich bisher nur bedingt nachvollziehen. Ähnlichkeit ist ja eigentlich "nur" dass es beide WO Titel sind die extrem schön aussehen. Aber ansonsten stellt sich da schon nen ganz anderes Gefühl ein. Witcher ist schon so etwas wie das Game der Gen und hatte außerdem Gwint. Ohne dass kann Horizon überhaupt nicht an den Witcher heran kommen.
 
Ich würde Horizon ja eher als die Sony-Version eines Ubisoft-Titels bezeichnen, also mit besserer Präsentation und ohne gameplaytechnische Verarschungen. :D
 
Habs mir noch gar nicht gekauft. :ugly: Spiel gerade noch immer Fallout und wollte danach skyrim von vorne beginnen und danach witcher neu beginnen. :ugly: oh mann!
 
Also Horizon ist von den Quests her sicherlich kein Witcher 3.

Aber ich finde auch nicht, dass die Welt leer oder unbelebt wirkt. Ganz im Gegenteil. Imo ist diese perfekt getroffen und das umherwandern und entdecken macht mir zumindest extrem viel Spaß. Vom "Vibe" her, erinnert mich Horizon aber schon oft an den Witcher. Und da steckt für mich auch ein wenig die Magie drin.

Trotzdem sollte man bei Horizon kein Rollenspiel erwarten. Es ist und bleibt ein OW Adventure.
 
Ich habe jetzt 10 Stunden auf der Uhr und wahrscheinlich noch zu wenig gesehen, aber ich möchte trotzdem paar Worte über dieses Spiel verlieren.

Ich bin kein großer OW-Fan, vielleicht gebe ich mich deswegen auch mit weniger zufrieden als der Rest. Horizion: Zero Dawn macht spielerisch und inhaltlich nicht viel anders, als die anderen Genre-Vertreter. Die Dinge die man bei einem Assassins Creed, Far Cry, oder auch dem Witcher kritisiert hat, wird man auch hier kritisieren müssen. Rein auf die Regeln und Mechaniken eines OW-Spieles bezogen. Vielleicht sollte man den Hexer da ein wenig ausklammern, da er im Gegensatz zu den üblichen OW-Titeln und seinen Schwächen, gerade im Story und Questdesign große Stärken hat.

Kommen wir aber zurück zu Horizon. Bisher sind Story und die Quests zwar auf 08/15-Niveau, aber wo andere von peinlich und "Cringefest" sprechen, finde ich die ganze herangehensweise sympathisch und authentisch für die Welt. Klein Aloy als Kind zu begleiten war amüsant, sieh als junge Frau durch den Ritus zu führen, packend. Ich habe durch die Heranführung an den Charakter, große Lust die Spielwelt zu erkunden. Sie ist bisher ein schön ausgearbeiter Charakter, mit dem man gerne mehrere Stunden verbringt und dies ist mir sehr wichtig an einem Spiel.

Noch kurz zu den Quests. Bisher rechne ich es dem Spiel hoch an, nicht damit erschlagen zu werden, beim Genre-Primus (für die meisten, bei mir ist es noch immer RDR) hatte ich zum selben Zeitpunkt wohl dass 10fache an Quests und Aufträge im Gepäck und irgendwann hat dies einfach nur genervt. So sehr ich es ja schätze, wenn sich aus einer Quest ne neue und daraus wiederum ne andere ergibt, mich störte dies aber irgendwann sehr massiv. Hier ist das Questmenü sehr aufgeräumt und überschaubar, so mag ich das. Wie es sich später entwickelt, kann ich jetzt natürlich nicht sagen. Es ist aber sehr angenehm durch die Welt zu laufen und nicht jede 2m von neuen Quest angesprungen zu werden. Sowas reißt mich einfach aus der Immersion.

Das Kampfsystem ist eingängig und unspektakulär, es nimmt sich nicht zu wichtig und dafür gibt es auch nen Like! Ich muss mich nicht groß mit befassen und kann einfach abgehen. Dazu als Stealth-Liebhaber gibt das Spiel mir die Möglichkeit, teilweise wie Snake mich im Gebüsch an Gegner anzupirschen und heimlich auszuknipsen. Vorher wird natürlich das Gebiet ausgekundschaftet, evtl hier ne Falle, da ne Falle. Macht Spaß, denn es kommt meinem üblichem Spielstil sehr entgegen.

Vergangene Nacht dann aber einen der magischsten Momente seit langer Zeit erlebt. Und zwar traf ich dass erste mal auf nen Tallneck (thx Kakun) und wenn nicht schon allein diese Begegnung allein etwas ganz besonderes war, so war es dann noch die Location und Atmosphäre. Es war Nacht und Vollmond. Ich bewegte mich langsam durchs Gras, überall Bäume und das Mondlicht brach sich durchs Geäst, ein atmosphärisches Hoch wie selten zuvor. Bin kein Grafikguru, aber was man hier geboten bekommt, ist einfach so herausragend. Dazu sind Flora und Fauna so vielseitig, es wirkt total harmonisch und lebendig alles. Die Lichteffekte sind der Wahnsinn. Sowas trägt einfach massiv zur Glaubwürdigkeit der Welt bei.

Natürlich wird manchmal jeder Mist gehyped und es ist auch kein Verbrechen wenn man mit dem Spiel nicht warm wird, aber man muss GG es einfach so hoch anrechnen, was sie nach Killzone (und ich mag die Reihe) aus dem Boden gestampft haben. Natürlich ist nicht alles auf hohem Niveau. Aber Die Welt ist es, der Mix aus SciFi und vergangener Zivilisation wirkt wie aus einem Guss und es ist so erfrischend. Der Artstyle kann sich locker mit den ganz großen messen lassen. Und die Welt ist so authentisch und vielseitig aufgebaut, für mich bis dato die eindrucksvollste OW.
 
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Also Horizon ist von den Quests her sicherlich kein Witcher 3.

Aber ich finde auch nicht, dass die Welt leer oder unbelebt wirkt. Ganz im Gegenteil. Imo ist diese perfekt getroffen und das umherwandern und entdecken macht mir zumindest extrem viel Spaß. Vom "Vibe" her, erinnert mich Horizon aber schon oft an den Witcher. Und da steckt für mich auch ein wenig die Magie drin.

Trotzdem sollte man bei Horizon kein Rollenspiel erwarten. Es ist und bleibt ein OW Adventure.

Man findet auf jeden Fall genug zu tun und zu entdecken und ich bin gerade mal außerhalb des Startgebietes unterwegs. Dabei pflastert es seine Welt nicht wie Ubisoft mit Collectibles zu, sondern mit interresanten Orten. Die Icons auf der Map sind zur Orientierung und keine ABM-Checkliste...auch wenn man sich das Anzeigen der überschaubaren Sammelaufgaben bei Händlern erkaufen kann. Eigentlich ist das ganze Spiel mit seinem Crafting und den Materialien sehr unaufdringlich wie ich finde, das ergibt sich eher im Verlauf des Gameplays, als das es wie 'ne aufgesetzte Notwendigkeit und Spielstreckung wirkt. Ich hab jetzt gestern für ein Outfit ein Bauteil benötigt, das könnte man vielleicht unter Farmen einstufen, aber für mich war's eher auf die Pirsch zu gehen, das gesuchte Vieh zu finden, die Herde zu erlegen und dann hatte ich auch schon das Item. Das war wiederum ein kleines Abenteuer für sich und am Ende hab ich mich dann mit 'nem coolen Outfit belohnt.
 
Vom Nachbarn heute ausgeliehen und mal 2 Stunden reingeschaut.. Holy Shit im März schon das Spiel des Jahres zu zocken ist krass. Das Jahr ist noch lange aber HZD legt ja schon ziemlich krass vor. Spiele mit der Pro und Grafik + HDR ist Göttlich.
Natürlich spiele ich mehr Auflösung anstatt Leistung und es ist genau richtig für mich.

Allerdings dreht die Pro ganz schön auf aber 1 Klick lauter bei den Kopfhörer und es war zum genießen.
Hut ab an den Entwickler, dachte so was hat nur Naughty Dog.

Um so geiler zu sehen was mit einem 400 Euro Gerät möglich ist mein 5 x so Teuren PC hatte ich bis jetzt noch nicht so ein WOW Effekt und darum ist es immer gut Konsolen im Haus zu haben :)

Edit. aber genau so gut einen PC, die Mischung macht es aus.
 
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Hatte es ja von einem Freund gegen meine Switch + Zelda geliehen bekommen und gestern Abend bzw. heute Morgen bereits einige Stunden runter gespielt, um einen gewissen Ersteindruck davon zu erhalten.

Holy moly, optisch ist das ja selbst auf der alten PS4 ein Brett sondergleichen. Kann die Leute verstehen die hier nach dem bestaussehendsten Spiel schreien, so~ klasse sieht das aus. Das Gameplay geht bisher auch ganz gut von der Hand, zwar kein Breath of the Wild Maßstab aber es flutscht, wirkt sehr poliert und es sind besonders die Kämpfe gegen die Mecha Dinos in denen Horizon so richtig zu scheinen weiß - mal sehen wie lange die Faszination hier hält oder ob es sich mit der Zeit dann doch einmal abnutzt. Der Einstieg in das Spiel war aber schon zäh wie Kaugummi, obwohl ich versucht habe das so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.

Die Story und das Acting der Charaktere erwecken bislang leider einen ziemlich unausgewogen und unrunden Eindruck. Man ist bemüht und versucht sich daran eine bedeutsame Story bzw. Inszenierung abzuliefern, das man merkt man aber so richtig talentiert scheint Guerrilla Games in dieser Disziplin irgendwie nicht zu sein. Das Acting der Charaktere wirkt für eine Produktion dieses Kalibers und in Anbetracht der hammermäßigen Technik auffällig flach und hölzern. Bei einigen Dialogen musste ich auch schon ganz stark die Augen verdrehen, denn das Writing scheint nicht gerade zu GGs Stärken zu zählen. Das ist sehr schade, denn grundsätzlich wirkt die Welt und ihre Geschichte ja interessant aber es mangelt bislang am Vollzug.

Die Open World sieht echt umwerfend aus und ich habe mich bereits dabei erwischt planlos durch sie zu wandern, einfach nur um die mächtigen Schauwerte des Spiels zu bestaunen (die es auf jeden Fall wert sind bestaunt zu werden), jedoch offenbart ihr Game Design schon ziemlich schnell seine nicht ganz so hübsche Fratze. Da sind einige Dinge dabei die Horizon besser als andere Open Worlds seiner Art umsetzt aber im Kern äfft es doch leider stark die Ubisoft Schule nach, sodass es mir unweigerlich zu unliebsamen Flashbacks kommt. Gerade nachdem mir Nintendo mit Breath of the Wild gezeigt hat wie man Open World Game Design noch angehen kann, wirkt Horizon in dieser Angelegenheit irgendwie ernüchternd. Die Nebenquests scheinen auch weder über CDPRs Writing noch über Nintendos Gameplay Kreativität zu verfügen.

Mal sehen wie es weitergeht. Sieht atemberaubend aus, der Kampf gegen die Mecha Dinos macht Spaß aber der Funke ist bisher noch nicht so ganz übergesprungen und der Ersteindruck durchwachsen, mit viel hit and miss. Klingt jetzt schlechter als es ist. Horizon ist eigentlich in Ordnung bisher, haut mich aber aufgrund genannter Probleme noch nicht vom Hocker und verschenkt da ordentlich Potential.
 
Horizon ist wohl bereits der größte Fehlkauf des Jahres bei mir. Nachdem ich in Meridian angekommen bin habe ich gar keine Lust weiterzumachen. Es ist mir einfach zu monoton, ständig durch die Gegend zu grasen und irgendwelche Roboter zu erledigen. Schon seit 2 Wochen das Ding nicht angerührt. Ich kann mittlerweile wirklich nur noch Open World RPGs mit einer genialen Story wie Witcher oder strikt lineare Games spielen. Alles was dazwischen liegt funkt nicht mehr. Die Open World Ermüdung hat begonnen...
 
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nur für dich..use it!
 
Bei mir echt umgekehrt. Ich bin gestern dann endlich mal in Meridian angekommen und dachte auf dem Weg dorthin auch auch nach erreichen nur für mich: "Das muss das beste Spiel des Jahres sein". Für mich bleibt das einfach nur atemberaubend wie hier quasi jeder Ausblick auf die Landschaft quasi ne Postkarte wert wäre. Mich hat das Spiel tatsächlich einfach schon durch diese wunderschöne Welt. Etwas was ich zuletzt eigentlich bei Skyrim hatte. Hab jetzt Stufe 25 erreicht, fühle mich aber immer noch irgendwie am Anfang. Eigentlich ein gutes Zeichen für so ein Game.

Hatte gestern auch die erste Begegnung mit Schnappmäulern und vor allem einem Sturmvogel. Was für ein heftiger Kampf. Umso stolzer war ich wie das Vieh am Ende bezwungen war.
 
Der Lüfter der PS4 dreht bei dem Spiel ja mächtig auf. Kommt an die Lautstärke eines Ventilators dran.

:ugly:

PS: Auch sehr geil, wie Asynchron das Spiel ist.
 
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