Was mich bei Open-World am schnellsten anödet ist das etappenhafte Storytelling, die Welt bewegt sich um Grunde nie weiter, bis man nicht den bestimmten Punkt erreicht, den eine Questgeber aufgesucht hat, oder eine andere Mission beendet hat. Im Grunde wartet jeder in der Welt auf den Spieler, als wäre man in der Truman Show und die großen, offenen Welten sind nichts weiter als der Raum zwischen A und B.
Ich finde es sollte viel mehr mit einer konsequent fortschreitenden Welt gemacht werden, wie z.B. in Dragon's Dogma, Dead Rising oder dem Musterbeispiel "Way of the Samurai", in denen sich individuelle Abenteuer aus der eigenen Spielweise und dem eigenen Tempo entwickeln, die Welt selber aber keine Rücksicht auf den Spieler nimmt und seine Geschichten erzählt, egal ob der Spieler nun am bestimmten Ort ist oder nicht. Das liefert auch einen viel höheren Wiederspielwert, als das Spielerlebniss nur mit noch mehr Sammelkram zu strecken.