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VOTE Wie belastet seid ihr durch Corona?

Wie belastet seid ihr durch die Corona Pandemie

  • Bei mir alles cool, komme gut klar

    Stimmen: 48 60,8%
  • Bin belastet, da ich mir finanzielle Sorgen machen

    Stimmen: 7 8,9%
  • Bin belastet, da ich mir gesundheitliche Sorgen machen

    Stimmen: 2 2,5%
  • Bin belastet, da mich die Gesamtsituation psychisch angreift.

    Stimmen: 18 22,8%
  • Sonstiges/keine Ahnung

    Stimmen: 4 5,1%

  • Umfrageteilnehmer
    79

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mandos

Aure entuluva!
Corona beschäftigt uns ja schon das ganze Jahr. Ich muss zugeben, dass ich persönlich mittlerweile über nahezu jede Belastungsgrenzen hinweg bin und und das mental wie auch körperlich massiv spüre. Dabei ist es weniger die finanzielle Sorge, sondern wirklich die Belastung durch die Arbeit und die fehlenden Ausgleichsmöglichkeiten. Wir sind nur ein kleines Büro, meine Frau arbeitet mit und macht für die ganzen Mandanten die Kurzarbeitergeldabrechnungen, hat aber auch noch unsere beiden Kinder am Laufen. Im Lockdown war das schon grenzwertig zu bewerkstelligen. Ich selbst komme überhaupt nicht mehr zu normaler Arbeit, sondern spiele Seelentröster, Vertröster und befasse mich von Morgens bis Abends, Montags bis Sonntags mit den ganzen Themen rund um Coronahilfen etc. und verzage da eben auch langsam. Ständig wird aus Berlin etwas neues erlassen, nichts funktioniert, wenig ist wirklich klar geregelt. Mandanten verstehen das eh schon nicht mehr. Kann man auch nicht mehr. Dazu kommt dann wirklich, dass ich mich eben auch dieses Jahr so gut wir gar nicht mit Freunden treffen konnte. Ich habe quasi null Ausgleich. Das ganze hat dazu geführt, dass ich vor kurzem 4 Wochen Dauerübelkeit hatte und kaum etwas essen konnte. Das ist dann erst besser geworden, als ich mal ne kleine Notbremse gezogen haben und einfach weniger, eher normal, gearbeitet habe. Ich bin dauermüde und sehe momentan kaum nen Hoffnungsschimmer für die nächsten Monaten. Also habe ich momentan zwar die glückliche Situation, dass ich mir finanziell wenig Sorgen mache, aber auf allen anderen Ebenen eigentlich alles Scheiße ist und ich eigentlich nicht mehr mag. Ich glaube dieses Jahr bin ich 5 Jahre gealtert. Wegen der Gesamtsituation Arbeit/Kinderbetreuung/Ausgleich hatten meine Frau und ich auch zum ersten Mal in unserer Ehe nen heftigen Streit weil uns beiden einfach die Sicherungen durchgebrannt sind. Der Sommer kann für mich nicht früh genug kommen.

Wie ist bei euch die Situation? Seid ihr cool mit der Situation, kommt ihr damit klar? Oder seid ihr auch in dem ein oder anderen Punkt belastet?
 
Tut mir leid, das zu höre @Mandos

Ich muss sagen, dass dieses Jahr abseits der Corona-Beschränkungen ein absolutes Bombenjahr für uns ist. Unsere Rücklagen und Investments mehren sich und schütten ordentlich Rendite aus und unsere Firma ist in diesem Jahr richtig durchgestartet, sodass wir nun wirklich davon träumen dürfen, in wenigen Jahren komplett davon zu leben - ich würde dann meinen derzeitigen Job kündigen. Zudem haben wir im Laufe des Jahres viele Umbaumaßnahmen am Haus vorgenommen, was unsere Lebensqualität enorm steigert. Ja, ich würde gerne mal wieder auf den Weihnachtsmarkt oder in den Urlaub, aber davon ab geht es uns großartig.
 
Ich würde nicht sagen, dass alles "cool" ist, aber ich gehöre wohl zu der Gruppe, bei der die Pandemie weniger ins Gewicht fällt. Beruflich ist meine Reisetätigkeit weggefallen, ein paar berufliche Entscheidungen wurden vertagt, geldtechnisch haben wir, so fies das klingt, von der Pandemie eher profitiert (Mehrwertsteuer, Kindergeld...). Der Mallorca-Urlaub ist weggefallen, Fitnessstudios dicht - unschön, aber vertretbar. Dafür wurde halt viel im- und ums Haus gemacht, Garten, Jogging...

Da ich weder Partyfuchs- noch Shoppingqueen bin, haben mich die Beschränkungen auch sicherlich weniger belastet als andere, soziale Kontakte beschränke ich, abseits von der Familie, ohnehin auf ein Minimum.

Ich bin super dankbar, wenn der Mist vorbei ist und es beruflich weiter geht, klagen darf ich aber nicht.
 
Bei uns ist es eine Misch-Situation.

Mein berufliches Jahr war natürlich weniger erfolgreich im Autohandel. Aber es geht. Meine Frau leidet im Homeoffice und einem Kind, was in der Schule seit Sommer 150% geben muss deutlich mehr als ich, der den ganzen Tag nicht da ist.

Ich habe durch den Job auch per se deutlich mehr soziale Kontakte als sie.

Urlaub haben wir durch Pool ersetzt, was wohl die beste Entscheidung war, auch für die Zukunft.

Wir waren seit März nicht mehr im eigentlichen Sinne shoppen, nur im Sommer in Restaurants (Aussengastro), Partys sind für Eltern auch ohne Corona eher die Seltenheit als die Regel. Als Sport haben wir Laufen/Walken, betrifft uns also nicht. Und wir haben das Wandern/Geo Caching für uns entdeckt, was wir wirklich so gut wie jeden Sonntag machen.

2020 war also kein einfaches oder schönes Jahr, aber ich glaube, es gäbe viel schlimmere Situationen, in die man kommen kann.
 
angespannt? ja
belastet? würde eher sagen nein.

Ich komm ganz gut klar, nehme die AHA Regeln sehr ernst und hab keine Kontakte mehr innerhalb des Hauses, nur noch draußen beim Bierwandern etc.
Das ist schon nervig aber noch kann man es aushalten.

Dass es allerdings keine Konzerte mehr gibt macht mir doch etwas mehr aus und mit der Dauer wird es natürlich nicht besser.....

Die Kurzarbeit dagegen dieses Jahr war für mich persönlich ein Segen.

edit: ich denke auch stramm wird jetzt der Anfang 2021 da sich einfach alles noch zieht und "das Ende" noch nicht richtig in Sicht ist.
Dann wird man auch immer mehr merken dass man immer weniger Leute sieht, da ja einfach immer mehr Zeit vergeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hänge seit März im Homeoffice und manchmal fällt mir die Decke auf den Kopf. Habe die ersten drei Monate davon auch meinen Sohn noch zuhause gehabt und das war für mich nicht angenehm, alles unter einen Hut zu bringen. Jetzt ist es beruflich sehr ruhig und ich muss gucken, dass ich den Tag rum kriege.
Meine Frau ist in einem Alten- und Pflegeheim beschäftigt und dort brennt der Baum. Z.Zt. 15 positive Fälle. Also sie trifft es wesentlich härter, zumal sie auch zur Risikogruppe gehört.
Des weiteren prügeln wir uns immer noch mit unserem Ex-Vermieter rum, meine Mutter ist im Frühjahr gestorben, mit der Hälfte der Familie gibt es Stress aber trotzdem kann und will ich nicht klagen. Es gibt größere Probleme.
 
Ich und meine Frau kommen mit der Situation bislang ziemlich gut zurecht. Das liegt in erster Linie daran, dass wir keine Kinder haben und lediglich uns selbst "managen" müssen. Auch beruflich läuft es. Bei uns in der Familie ist auch (noch) keiner in gesundheitlicher oder wirtschaftlichlicher Weise durch Corona beeinträchtigt. Dennoch sehe ich natürlich viele gesellschaftliche und private Probleme bei z.B. Freunden und Bekannten, da die Work-Life-Balance in verschiedenen Bereichen des Lebens nicht mehr richtig funktioniert. Was für mich persönlich wichtig ist, ist einen entsprechenden Ausgleich für die Situation zu finden um z.B. eine Art Lagerkoller zu vermeiden. Mehr Lesen, mehr Zocken, regelmäßig Laufen gehen etc. Auch der aktive Verzicht auf zuviel Informationskonsum bezüglich Corona hat mir geholfen da einen weitestgehend klaren Kopf zu bewahren. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich in der Pandemie von vielen Problemen die die Gesellschaft tragen muss nicht betroffen bin und wünsche allen die ein schweres Päckchen zu tragen haben viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate.
 
Scheiss Jahr.

Beruflich läuft es bestens. Ja Home Office ist nur bedingt möglich aber sonst sind wir Auftragstechnisch gesegnet. Meine Frau arbeitet beim Notar und da brennt die Luft vor Arbeit.

Dafür ist menschlich viel passiert. Schwiegerpapa hat berufliche Rechtstreite, Schwiegermama ist dank Burn Out zur das ganze Jahr schon in Behandlung. Die Oma meiner Frau war im Januar noch topfit und hatte dann während einer OP einen Schlaganfall und ist in einer Pflegeeinrichtung. Dann die Schule von meinem Kurzen hat nicht mehr alle Latten auf dem Zaun. 3. Klasse und jeden Tag 1-2 Stunden Hausaufgaben.

Jetzt hatte ich die ersten Corona Fälle im Arbeitsumfeld und zwei Kollegen geht es anscheinend richtig dreckig. Da verstummen die "Nur ne Grippe" Affen schon verdammt schnell. Und gestern gehört das in der Kur bei meiner Schwiegermama zwei Patienten aus der Gruppe gestern positiv getestet wurden. Jetzt wird meine Schwiegermama nach Hause geschickt. Auch toll.

Einkaufen mit Maske ? who cares. Das normalste der Welt geworden. Mein Sohn setzt beim verlassen des Hause die Maske schon automatisch auf. Kinder sind echt unproblematisch was das angeht.

Mir fehlen aber die Freunde.... Ne ordentliche Party :( ... Konzerte.... All das werden wir nachholen in 2022 (!?!) bis es scheppert.

Dafür ist mangels Urlaub viel zu Hause passiert. Der Garten wird dieses Jahr richtig hübsch gemacht. 77

Gruss

Der Dita
 
Ich bin glücklicherweise nicht belastet.
Beruflich habe ich weniger zu tun und damit überhaupt keinen Stress. Das gefällt mir sogar.
Dem Unternehmen schadet Corona enorm. Kurzfristig wird das Unternehmen es Stämmen können. Ich musste halt auf Weihnachtsgeld und Gehaltsanpassung verzichten, was aufgrund der Situation mehr als verständlich ist und mir nicht groß schadet.
Meine Freizeit musste ich komplett umstellen und spiele mehr Videospiele und spare mir damit nen Haufen Geld.

Es ist halt echt nen Vorteil wenn man sowieso schon immer ein Technik und Videospielnerd war, da kann man dann auch mal ne längere Zeit es sich schön Zuhause machen. Ich liebe meine Wohnung, die viel Unterhaltungselektronik zu bieten hat.

Da ich keine Kinder habe, gibt es da auch keine Probleme.

Die Corona Zeit belastet mich nur minimal und ist im Vergleich mit anderen nicht der Rede wert.
 
Mit dem zu Hause bleiben an sich hab ich nicht so das Problem, da kann ich gut mit um. Ich sorge mich aber um viele(s) andere, was ich einfach generell auch nie so gut abstellen kann. Zu allem Überfluss ist am 28.11. auch noch ein guter Freund von mir gestorben, nur ein Jahr älter als ich und im Prinzip einfach eingeschlafen. Aufgrund der pandemiebedingten Überforderung der entsprechenden Stellen ist er aber bis heute nicht obduziert. Allein diese Situation und die Gedanken an das direkte Familienumfeld machen fertig.

Finanziell bin ich ein Glück gut aufgestellt. Ich glaub ich hatte seit Jahren keinen so hohen Girokontostand, trotz der Konsolenreleases und so weiter. Alles was einem sonst Geld aus der Tasche zieht, findet derzeit einfach nicht statt.

Wenn ich irgendwann, hoffentlich gesund und munter, wieder mit knapp 30.000 anderen auf den Stufen des Millerntor-Stadions stehen kann, werde ich glaub ich weinen, einmal alles rauslassen, und dann ist hoffentlich wieder normales Leben angesagt.
 
Also eigentlich komme ich ganz gut damit klar.
Mit der Maske, mit Abstand und dem ganzen pipapo.
Ich habe in der Regel auch eher ein sonniges Gemüt, so dass ich auch mental bisher gut damit zurechtkomme und keinen großen Durchhänger habe. Fußball gucken ohne Zuschauer ist auch sehr merkwürdig für mich und da muß ich auch sagen verliert es den Glanz. Gucke weniger und nicht so intensiv wie vorher, aber das ist ja auch kein großes Ding. Ich vermisse es natürlich auch mal Leute ohne schlechtes Gefühl in den Arm zu nehmen und auch mal wieder einen Geburtstag mit mehreren zu feiern.
Eigentlich das einzige was mich wirklich negativ beeinflusst sind die geschlossenen Fitnessstudios. Mir fehlt der Sport, mir fehlt die Bewegung, mir fehlt der Ausgleich zur Büroarbeit. Ich fühl mich einfach schlapper und träger und nicht so gut ohne den Gang zum Gym.
Also wie gesagt ich komme klar, alles ok soweit, aber auch weil ich eben irgendwo ein Ende in Sicht sehe. Nicht kurz- aber zumindest mittelfristig, von daher muß man es jetzt eben noch aussitzen, weiß aber dass es dann irgendwann besser wird.
 
Bei mir ist alles cool, hab zwecks Nebenjob im Moment sogar mehr Kohle zur Verfügung, allerdings gehts meiner Freundin nicht so gut, die Uni macht ihr schon zu schaffen da hier nur Home Uni stattfindet.
 
null probleme.
Homeoffice beste

Ansonnsten hat sich nichts geändert. Kontakte pflegen wir keine. Gerne shoppen tun wir auch nicht, bei uns kommt wie eh und je alles von Amazon.
Wir würden gerne mal wieder essen gehen. Das ist eigentlich alles.
 
Ich komme recht gut klar. Hab aber auch keine Kinder. Somit flexibler.
Verdiene so wenig in der Produktion das die Kurzarbeit das Kraut auch nicht gemacht hat.
Habe Anfang 2020 meine VL bekommen und mit Aktien angefangen
Lief sogut, das ich finanziell ein paar Monate sorgenfrei über die Runden käme. Somit lebt es sich ruhiger.
Hatte jahrelang schon anders ausgesehen bei mir.
Hoffe trotzdem, das alles bald ein Ende hat. Aber hauptsächlich, weil ich Angst habe, dass noch mehr Menschen umkippen und in Richtung Querdenker und QAnon abdrifften.
 
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