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Wenn heute Bundestagswahl wäre!

Wen würdet ihr Wählen?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 19 15,6%
  • SPD

    Stimmen: 31 25,4%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 23 18,9%
  • FDP

    Stimmen: 1 0,8%
  • Die Linke

    Stimmen: 13 10,7%
  • Piraten

    Stimmen: 21 17,2%
  • AfD

    Stimmen: 7 5,7%
  • Andere Partei

    Stimmen: 7 5,7%

  • Umfrageteilnehmer
    122

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hana-Bi schrieb:
Dann mach das mal mit den Rosinen picken. Das Problem liegt nicht an zu viel Zuwanderern sondern an zu geringen Integrationsmöglichkeiten. Wenn man als Asylbewerber gleich in die nächst beste Baracke gesteckt wird ohne einen Kontakt nach außen zu fördern, dann wird das eben schwierig mit einer Integration.

Und wenn man dann schon dabei ist nur die besten der besten zu nehmen: warum dann nicht gleich die faulen deutschen Jugendlichen abschieben? Die können teilweise noch weniger deutsch und zeigen einen noch geringeren Willen sich in die Gesellschaft zu integrieren...

Dann sollen sie die Integrationspolitik ändern, kommt aufs gleiche raus.
Funktioniert in anderen Ländern doch auch.

Ich sage ja nicht, dass wir nur die besten nehmen sollen. Es kann auch gerne jemand kommen, der nix aufm Kasten hat und es einfach nicht auf die Kette kriegt, was zu lernen, aber der sich bemüht. Der zeigt, dass er will.

Über die faulen deutschen Jugendlichen brauchen wir garnicht zu sprechen, da läuft auch einiges schief...


edit: Weiterhin ist es auch nicht meine Sache, WIE es realisiert wird. Dafür haben wir doch die Politiker, oder was machen die den ganzen Tag? Die bieten mir an, was an der Integrationspolitik zu ändern. Steh ich drauf, nehme ich. Und dann mache ich meinen Job weiter.
 
Ich habe dieses Jahr richtig Probleme mich für eine Partei zu entscheiden. In der Vergangenheit gab es wenigstens das ein oder andere Parteiprogramm dass mir zugesagt hat und es ging dann nur darum abzuwiegeln wer am wenigsten lügt.

Dieses Jahr ist es aber so, dass mir kein Programm wirklich zusagt. Und die ganzen hohlen und sich ständig wiederholenden Debatten in den letzten Wochen helfen mir da auch nicht weiter.
 
Mandos schrieb:
Ich habe dieses Jahr richtig Probleme mich für eine Partei zu entscheiden. In der Vergangenheit gab es wenigstens das ein oder andere Parteiprogramm dass mir zugesagt hat und es ging dann nur darum abzuwiegeln wer am wenigsten lügt.

Dieses Jahr ist es aber so, dass mir kein Programm wirklich zusagt. Und die ganzen hohlen und sich ständig wiederholenden Debatten in den letzten Wochen helfen mir da auch nicht weiter.

Geht mir auch so. Wobei bei mir die FDP und wohl die Grünen schon rausfallen.
 
Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg ist Die Republikaner zu wählen, wenn einem wirklich an einer besseren Integration von Ausländern gelegen ist.
 
in einigen Punkten kann man Phear aber durchaus recht geben, und da muss man nicht aus dem braunen Lager stammen

unsere Einwanderungsgesetze sind dermaßen lasch, dass hier wirklich so gut wie jeder rein darf. Und das zieht eben auch jede Menge Schmarotzer an, die hier dann ihr Geld vom Staat kassieren und mit ihren 4 Kindern in ner 30m² Wohnung hocken. Genügsam sind sie ja meistens, weil da wo sie herkommen hatten sie ja gar nix

Dazu kommen die ganzen in Deutschland geborenen Schmarotzer, die einfach keinen Bock auf Arbeit haben und auf Kosten anderer leben.

Dass solche Leute, die sich einfach ins gemachte Nest setzen (und sich dann am besten, im Falle der Einwanderer, noch mit anderen von der Gesellschaft abschotten und in ihrer eigenen kleinen Welt leben) dem für sein Geld schuftenden Steuerzahler auf den Sack gehen, ist schon nachvollziehbar.

Dass da natürlich auch die gesamte Struktur der Integrationspolitik mit reinspielt steht außer Frage. Da müsste man eigtl ja als erstes ansetzen

Trotzdem sollte es für jeden Menschen, egal woher er kommt, eine Selbstverständlichkeit sein, den Leuten, die ihm ein besseres Leben überhaupt ermöglichen, etwas zurückzuzahlen.. und wenn es nur in Form von Teilhaben am alltäglichen Leben ist
 
Ich würde mir ein beschleunigtes Asylverfahren wünschen, damit auch wirklich nur die Asyl bekommen, die an Leib und Leben bedroht sind und Mißbrauch wirksam vermieden werden kann.

Ein besseres und schnelleres Asylverfahren sollte auch dazu genutzt werden die teilw. grauenhaften Zustände in Asylunterkünften abzustellen und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
 
(Sorry für meinen zigsten Ausländer-Rage-Beitrag mit dem gleichen Inhalt)

Ich hasse diese Arroganz und Ignoranz. Wir distanzieren uns gerne von sozialer Ungerechtigkeit, vom Kastenwesen, von Aristokratie, von Sklaverei, von jeder Form der Abgrenzung sozialer Gruppen. Auf nationaler Ebene haben wir mit Stolz alles abgeschafft. Aber was hinter der Grenze passiert, interessiert uns dann wieder wenig. Ahmed ist halt als Sklave geboren und soll in seiner Schuhfabrik arbeiten. Sein Pech, dass er nicht ins deutsche Bürgertum hineingeboren wurde. Muss er sich halt was ausdenken.

Seine Familie denkt sich was aus und reist nach Deutschland. Dort bekommt der Mensch das Existenzminimum vom Staat zugesichert. Und Geld kann der Türke, ich meine - politisch korrekt - "Anatolier", nicht genug haben. Da interessiert es ihn wenig, dass er seine Heimat, seine Familie und Freunde verlässt und ihn ein Land zieht, in dem er nicht einmal die Sprache spricht.

Okay, genug Sarkasmus. Denkt wirklich jemand ernsthaft, dass sich Asylanten hier nicht wünschen würden, die Sprache zu sprechen, Freunde zu finden, in einem schönen Viertel zu wohnen, einen Beruf auszuüben, ihren Kindern Bildung zu schenken? Ich kenne so viele Ausländer, die so unglaublich dankbar wären einen einfachen Bürojob zu haben und ihre 1200€ netto zu verdienen. Aber was für so ziemlich jeden Deutschen zu schaffen ist, ist für viele Ausländer unerreichbar. Und das liegt nicht an fehlender Bildung ohne Intelligenz, nicht einmal an den fehlenden Sprachkenntnissen. Meistens reichen ein fremdländischer Name, ein osteuropäischer Akzent, ein "südländischer" Hautton.
Und viele geben da nicht auf und nehmen halt jeden Scheißjob ab. Wer putzt denn unsere öffentlichen Gebäude, die Klos, wer sticht unseren Spargel, fährt Güter und Sendungen, bedient uns im Restaurant, arbeitet im Lager? Das sind alles Ausländer. Das geht soweit, dass wir bei uns im Unternehmen zwei schwarze promovierte Lageristen haben. Das ist pervers und ich könnte etliche Beispiele auflisten. Und wie werden dann solche Menschen behandelt, die Vollzeit unsere Drecksarbeit erledigen uns dabei so wenig Geld bekommen, dass das Arbeitsamt den fehlenden Betrag zum Existenzminimum auffüllen muss? Ja, scheiße. Das fängt damit an, dass bei den einfachen deutschen Kollegen oft Weltoffenheit nicht an erster Stelle steht und jeder Türke, jeder Pole, jeder Schwarze darf sich bei so einem Job von Vorgesetzten und Mitarbeitern etwas anhören. Aber wie sieht es bei gebildeten Menschen aus? Auch wir lachen über polnische Putzen und Nutten, unverständliche Inder bei McDonald's, Körner-fressende Türken in der Mittagspause. Hier herrscht null Respekt für Ausländer dieser Regionen, egal wie hart sie arbeiten um ihren Teil zur Gesellschaft beizutragen. Sogar, wenn sie sich selbstständig machen, meist in ihrer Heimat Schulden aufnehmen um hier unabhängig zu werden, alles riskieren, kein Wochenende und keine Arbeitszeitschutzgesetze kennen, dürfen sie sich anhören, dass sie sich integrieren sollen anstatt mit ihren Gemüseläden das Kiez zu verdrecken und Kopftuchmädchen zu produzieren.

Ich könnte kotzen, wenn ich sowas sehe und dann immer wieder von Integration und Isolation hören muss. Zu dem Thema noch einmal. Versucht mal mit einem Araber oder (noch besser!) einem Inder in einen Club zu kommen. Das ist nicht möglich. Echt nicht. Bis auf einige Assi-Clubs und vielleicht noch Raggea-Schuppen geht es nicht. Nur wegen der Hautfarbe. Egal, wie sie sich kleiden und wie gebildet sie sind. Nicht einmal, wenn sie eine ultrafreundliche Ausstrahlung haben. Isolation und Ausgrenzung liegen nahe beieinander.

Klar, gibt es solche und solche Menschen, aber sowohl solche als auch solche Menschen haben es hier nicht leicht. Soll jeder seine Meinung haben, keine Ausländer hier haben wollen, weil sie ihm das Geld aus der Tasche und die Ästhetik seines Wohngebietes nehmen, aber man, tut nicht so, als wären Ausländer mit ihrem Leben als Bodensatz der Gesellschaft zufrieden.

(Ich bin übrigens ein Asylatenheimkind und obwohl ich meinen Eltern sehr dankbar dafür bin, dass sie mir das Leben hier ermöglicht haben, weiß ich nicht, ob ich ihre Entscheidung hier Asyl zu suchen ihnen zuliebe verhindert hätte, wenn ich könnte.)
 
Gab ja hier bei mir vor paar Wochen einen großen Aufschrei, als man Asylanten angeblich "Sklavenarbeit" hat verrichten lassen. (Gepäck tragen zu nem Lohn von 1,05€ die Stunde)

Das ganze ging nicht mal drei Tage gut. Niemand hat die Asylanten gefragt ob sie denn solch eine Arbeit gerne machen würden oder nicht. Sie waren ziemlich niedergeschlagen, als sie nicht mehr arbeiten durften, denn zur Zeit haben sie quasi keinen Kontakt zur Außenwelt und können auch nicht mit den Leuten sprechen. Die Arbeit hatten sie als Chance gesehen mal raus zu kommen. Mit den Deutschen zu sprechen und eben auch endlich mal einen Sinn in ihrem Aufenthalt zu sehen. Leider wird aber auf so etwas meist nicht Rücksicht genommen.
 
Für mich stellt sich halt die Frage; was bedeutet Asylrecht eigentlich?!?

Holen wir die Menschen in unser Land weil sie in ihren Ländern von Tod, Folter und Vertreibung bedroht werden und sind wir dazu verpflichtet diese Menschen bei uns zu integrieren und in Arbeit zu bringen?

Wie schaut es in den Krisenländern aus, von wo aus diese Menschen geflüchtet sind?

Wer baut diese Länder wieder auf, wenn die Krisen überwunden sind und wir die Menschen trotzdem alle bei uns behalten und sie deshalb nicht zurückkehren - generiert das nicht automatisch mehr Elend und mehr Flüchtlinge in diesen Regionen?

Ist es denn nicht unmenschlich, den Flüchtlingen in aller Welt zu sagen, das sie alle zu uns kommen sollen, weil hier Milch und Honig fließen und sie dann zu Tausenden in ihren Nussschalen im Mittelmeer ertrinken?
 
generell unterstütz ich ja deine Aussagen eape
mir ging es auch nicht um Asylanten und Flüchtlinge, ich denk mal da sollte sich im Prinzip jeder vernünftig denkende Mensch einig sein, dass diese Menschen Hilfe brauchen (Syrien lässt grüßen)

ich hab auch nen Kumpel, der sieht nicht mal wie n Ausländer aus. hat aber nen polnischen Nachnamen. Der hatte früher, als er noch jünger aussah, auch Probleme in so manche Klubs hier reinzukommen.
Allerdings gibt es manchmal bis oft 2 Seiten der Medaille. Hier in der Nähe wurde eine Disco früher quasi von Russen dominiert. Inklusive mortz Rabatz, Messerstechereien und Tote. Besonders in eher ländlichen Gebieten ist es schwierig einen solchen Club wieder zu einem guten Ruf zu verhelfen. Da werden vor allem die Jüngeren von der älteren Generation gewarnt, was das früher für ein Schuppen war. Sowas spricht sich eben rum und die Veranstalter tun alles, um von diesem Image wegzukommen. Passiert da einmal was dummes und zufälligerweise ist auch noch ein Osteuropäer mit involviert, kann der Besitzer das Ding gleich wieder dicht machen.

Ist aber ein generelles Problem von vielen Großraum-Discos, denk ich. Ziehen eben auch viele Assis, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, whatever an.

Von daher: hört mehr Reggae, geht in "Reggae-Schuppen" und habt Spaß an guter Musik :p nirgendwo anders sonst hab ich erlebt, dass sich jemand bei mir entschuldigt hat, dass ich ihm auf den Fuß getreten bin, weil er im Weg stand :D

One Love!
 
09OzgI9.jpg

https://twitter.com/sebibrux/status/375258647586422785

:staun:
 
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