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Wenn heute Bundestagswahl wäre!

Wen würdet ihr Wählen?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 19 15,6%
  • SPD

    Stimmen: 31 25,4%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 23 18,9%
  • FDP

    Stimmen: 1 0,8%
  • Die Linke

    Stimmen: 13 10,7%
  • Piraten

    Stimmen: 21 17,2%
  • AfD

    Stimmen: 7 5,7%
  • Andere Partei

    Stimmen: 7 5,7%

  • Umfrageteilnehmer
    122

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

eMKay schrieb:
@Jiders

Ich habe doch schon geschrieben, dass ich Grün wählen werde. Daher gehe ich auf das Piratenthema mal nicht ein.
Obwohl vielleicht doch - aber nur am Rande, versprochen :)

Was mich an Deiner Erklärung fasziniert ist, dass du (wenn ich das mal so zusammen fassen darf) der CDU eine gewisse Kompetenz in allen Bereichen bescheinigst (das lese ich aus der mehrfachen Nennung eines umfassenden Wahlprogramms und dem Ankreiden des Fehlens selbigen bei anderen Parteien) und die CDU deshalb als das geringere Übel bezeichnest.

Für mich ist das vielleicht etwas unverständlich, da ich mir bei einer Wahl überlege wer meine Kerninteressen (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiewende, Bio etc.) am Besten vertritt.
Wobei jetzt der Teil mit den Piraten kommt - Wenn mein Kerninteresse dem der Piraten entspricht (schätze mal das ist immer noch Internet, Urheberrechte etc.) spricht im Prinzip nichts dagegen diese Partei zu wählen. Für mich spricht die Organisation der Partei dagegen, da ich einfach nicht glaube, dass sie funktioniert.

Die CDU halte ich für die Partei, die am besten für die deutsche Wirtschaft (mein Kerninteresse, wenn du so willst) ist. Sie vernachlässigt dabei andere ebenfalls wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. nicht. Klar sind Kompromisse zu machen, aber wie gesagt: für mich die beste Philosophie. Ohne Anspruch auf alleinige Richtigkeit, aber findest du das nicht nachvollziehbar? Ich bin bereit, mich auf einen eventuellen Denkfehler aufmerksam machen zu lassen ;)
 
Oh schreck. Wenn ich hier die Grünen ganz vorne sehe, wenn ich dran denke was das Forum finanziell immer alles ausgeben will - dann frag ich mich ob manche Leute wissen in welches Verderben sie rennen.

http://www.focus.de/politik/deutschland/oekonomen-kritisieren-wahlprogramme-gruene-steuerplaene-kosten-steuerzahler-50-milliarden-euro_aid_1015865.html

Aber gut. Wer braucht schon eine florierende Wirtschaft, wer braucht familienfreundliche Politik. Wenn man Kinderlos und Single ist, totaler Geringverdiener oder so dermaßen ein Spitzenverdiener ist, dass einem das auch nichts mehr ausmacht -ja, dann kann man Grün wählen!

Und wenn jetzt jemand sagt, dass das nur die Spitzenverdiener treffe:

Danach muss ein in Westdeutschland lebendes Ehepaare mit zwei Kindern schon ab einem monatlichen Bruttolohn von 5151 Euro mehr Steuern zahlen.
 
Jiders schrieb:
eMKay schrieb:
@Jiders

Ich habe doch schon geschrieben, dass ich Grün wählen werde. Daher gehe ich auf das Piratenthema mal nicht ein.
Obwohl vielleicht doch - aber nur am Rande, versprochen :)

Was mich an Deiner Erklärung fasziniert ist, dass du (wenn ich das mal so zusammen fassen darf) der CDU eine gewisse Kompetenz in allen Bereichen bescheinigst (das lese ich aus der mehrfachen Nennung eines umfassenden Wahlprogramms und dem Ankreiden des Fehlens selbigen bei anderen Parteien) und die CDU deshalb als das geringere Übel bezeichnest.

Für mich ist das vielleicht etwas unverständlich, da ich mir bei einer Wahl überlege wer meine Kerninteressen (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiewende, Bio etc.) am Besten vertritt.
Wobei jetzt der Teil mit den Piraten kommt - Wenn mein Kerninteresse dem der Piraten entspricht (schätze mal das ist immer noch Internet, Urheberrechte etc.) spricht im Prinzip nichts dagegen diese Partei zu wählen. Für mich spricht die Organisation der Partei dagegen, da ich einfach nicht glaube, dass sie funktioniert.

Die CDU halte ich für die Partei, die am besten für die deutsche Wirtschaft (mein Kerninteresse, wenn du so willst) ist. Sie vernachlässigt dabei andere ebenfalls wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. nicht. Klar sind Kompromisse zu machen, aber wie gesagt: für mich die beste Philosophie. Ohne Anspruch auf alleinige Richtigkeit, aber findest du das nicht nachvollziehbar? Ich bin bereit, mich auf einen eventuellen Denkfehler aufmerksam machen zu lassen ;)

Ich will dich nicht überzeugen oder auf einen Denkfehler aufmerksam machen. Aber kurz: CDU und soziale Gerechtigkeit? Warum fälscht man dann beispielsweise den Armutsbericht? Doch nur um die Realität zu beschönigen, weil man gar kein Interesse an wesentlichen Veränderungen hat. Und ob das Thema Nachhaltigkeit ein originär konservatives ist oder eher aus rein wahltaktischen Gründen hochgehalten wird kann sich jeder selbst beantworten. Imo ist die CDU ein reiner Kanzlerwahlverein und hat nichts, was es wert wäre, als Philosophie bezeichnet zu werden. Außer natürlich ihre Gesellschaftsvorstellungen aus den 50ern. (Frauen, Schwule etc.)
 
Die Wahlmöglichkeit "ungültig" hast du vergessen.

Ich wähle ungültig, bis endlich mal etwas anderes als die üblichen Finanz-Marionetten präsentiert werden.
 
Darth Gregoth schrieb:
Jiders schrieb:
eMKay schrieb:
@Jiders

Ich habe doch schon geschrieben, dass ich Grün wählen werde. Daher gehe ich auf das Piratenthema mal nicht ein.
Obwohl vielleicht doch - aber nur am Rande, versprochen :)

Was mich an Deiner Erklärung fasziniert ist, dass du (wenn ich das mal so zusammen fassen darf) der CDU eine gewisse Kompetenz in allen Bereichen bescheinigst (das lese ich aus der mehrfachen Nennung eines umfassenden Wahlprogramms und dem Ankreiden des Fehlens selbigen bei anderen Parteien) und die CDU deshalb als das geringere Übel bezeichnest.

Für mich ist das vielleicht etwas unverständlich, da ich mir bei einer Wahl überlege wer meine Kerninteressen (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiewende, Bio etc.) am Besten vertritt.
Wobei jetzt der Teil mit den Piraten kommt - Wenn mein Kerninteresse dem der Piraten entspricht (schätze mal das ist immer noch Internet, Urheberrechte etc.) spricht im Prinzip nichts dagegen diese Partei zu wählen. Für mich spricht die Organisation der Partei dagegen, da ich einfach nicht glaube, dass sie funktioniert.

Die CDU halte ich für die Partei, die am besten für die deutsche Wirtschaft (mein Kerninteresse, wenn du so willst) ist. Sie vernachlässigt dabei andere ebenfalls wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. nicht. Klar sind Kompromisse zu machen, aber wie gesagt: für mich die beste Philosophie. Ohne Anspruch auf alleinige Richtigkeit, aber findest du das nicht nachvollziehbar? Ich bin bereit, mich auf einen eventuellen Denkfehler aufmerksam machen zu lassen ;)

Ich will dich nicht überzeugen oder auf einen Denkfehler aufmerksam machen. Aber kurz: CDU und soziale Gerechtigkeit? Warum fälscht man dann beispielsweise den Armutsbericht? Doch nur um die Realität zu beschönigen, weil man gar kein Interesse an wesentlichen Veränderungen hat. Und ob das Thema Nachhaltigkeit ein originär konservatives ist oder eher aus rein wahltaktischen Gründen hochgehalten wird kann sich jeder selbst beantworten. Imo ist die CDU ein reiner Kanzlerwahlverein und hat nichts, was es wert wäre, als Philosophie bezeichnet zu werden. Außer natürlich ihre Gesellschaftsvorstellungen aus den 50ern. (Frauen, Schwule etc.)

Du hast viel Meinung/Wertung in deinem Beitrag. Der Armutsbericht wurde soweit ich weiß nicht gefälscht. Dass es Beschönigung in der Politik gibt, ist ein altes Drama. Ich verteidige das auch nicht. Zum Rest deines Postings: Nachhaltigkeit und Soziales wird ausreichend betrieben (meine Meinung). Wirtschaftliche Effizienz steht in einem Trade-Off zu diesen Themen. Es ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks und Dafürhaltens, wie eine optimale Balance auszusehen hat. Ich finde, das muss man sich klarmachen. Die CDU hat ein diesbezüglich ausgewogenes Programm. Bei den Grünen sieht die Gewichtung anders aus. Ist nicht verkehrt, man muss nur für sich selbst entscheiden, was einem sinnvoller erscheint. Eine Sache gestehe ich dir aber zu: Ein Wertebild, das momentan auf den neuesten Stand gebracht werden sollte. Beim Thema Homoehe kann ich moralische/ethische Contra-Argumente einfach nicht gelten lassen.
 
Jiders schrieb:
Darth Gregoth schrieb:
Jiders schrieb:
eMKay schrieb:
@Jiders

Ich habe doch schon geschrieben, dass ich Grün wählen werde. Daher gehe ich auf das Piratenthema mal nicht ein.
Obwohl vielleicht doch - aber nur am Rande, versprochen :)

Was mich an Deiner Erklärung fasziniert ist, dass du (wenn ich das mal so zusammen fassen darf) der CDU eine gewisse Kompetenz in allen Bereichen bescheinigst (das lese ich aus der mehrfachen Nennung eines umfassenden Wahlprogramms und dem Ankreiden des Fehlens selbigen bei anderen Parteien) und die CDU deshalb als das geringere Übel bezeichnest.

Für mich ist das vielleicht etwas unverständlich, da ich mir bei einer Wahl überlege wer meine Kerninteressen (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiewende, Bio etc.) am Besten vertritt.
Wobei jetzt der Teil mit den Piraten kommt - Wenn mein Kerninteresse dem der Piraten entspricht (schätze mal das ist immer noch Internet, Urheberrechte etc.) spricht im Prinzip nichts dagegen diese Partei zu wählen. Für mich spricht die Organisation der Partei dagegen, da ich einfach nicht glaube, dass sie funktioniert.

Die CDU halte ich für die Partei, die am besten für die deutsche Wirtschaft (mein Kerninteresse, wenn du so willst) ist. Sie vernachlässigt dabei andere ebenfalls wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. nicht. Klar sind Kompromisse zu machen, aber wie gesagt: für mich die beste Philosophie. Ohne Anspruch auf alleinige Richtigkeit, aber findest du das nicht nachvollziehbar? Ich bin bereit, mich auf einen eventuellen Denkfehler aufmerksam machen zu lassen ;)

Ich will dich nicht überzeugen oder auf einen Denkfehler aufmerksam machen. Aber kurz: CDU und soziale Gerechtigkeit? Warum fälscht man dann beispielsweise den Armutsbericht? Doch nur um die Realität zu beschönigen, weil man gar kein Interesse an wesentlichen Veränderungen hat. Und ob das Thema Nachhaltigkeit ein originär konservatives ist oder eher aus rein wahltaktischen Gründen hochgehalten wird kann sich jeder selbst beantworten. Imo ist die CDU ein reiner Kanzlerwahlverein und hat nichts, was es wert wäre, als Philosophie bezeichnet zu werden. Außer natürlich ihre Gesellschaftsvorstellungen aus den 50ern. (Frauen, Schwule etc.)

Du hast viel Meinung/Wertung in deinem Beitrag. Der Armutsbericht wurde soweit ich weiß nicht gefälscht. Dass es Beschönigung in der Politik gibt, ist ein altes Drama. Ich verteidige das auch nicht. Zum Rest deines Postings: Nachhaltigkeit und Soziales wird ausreichend betrieben (meine Meinung). Wirtschaftliche Effizienz steht in einem Trade-Off zu diesen Themen. Es ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks und Dafürhaltens, wie eine optimale Balance auszusehen hat. Ich finde, das muss man sich klarmachen. Die CDU hat ein diesbezüglich ausgewogenes Programm. Bei den Grünen sieht die Gewichtung anders aus. Ist nicht verkehrt, man muss nur für sich selbst entscheiden, was einem sinnvoller erscheint. Eine Sache gestehe ich dir aber zu: Ein Wertebild, das momentan auf den neuesten Stand gebracht werden sollte. Beim Thema Homoehe kann ich moralische/ethische Contra-Argumente einfach nicht gelten lassen.
:D;)
 
Fanatic schrieb:
Jiders schrieb:
Darth Gregoth schrieb:
Jiders schrieb:
eMKay schrieb:
@Jiders

Ich habe doch schon geschrieben, dass ich Grün wählen werde. Daher gehe ich auf das Piratenthema mal nicht ein.
Obwohl vielleicht doch - aber nur am Rande, versprochen :)

Was mich an Deiner Erklärung fasziniert ist, dass du (wenn ich das mal so zusammen fassen darf) der CDU eine gewisse Kompetenz in allen Bereichen bescheinigst (das lese ich aus der mehrfachen Nennung eines umfassenden Wahlprogramms und dem Ankreiden des Fehlens selbigen bei anderen Parteien) und die CDU deshalb als das geringere Übel bezeichnest.

Für mich ist das vielleicht etwas unverständlich, da ich mir bei einer Wahl überlege wer meine Kerninteressen (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiewende, Bio etc.) am Besten vertritt.
Wobei jetzt der Teil mit den Piraten kommt - Wenn mein Kerninteresse dem der Piraten entspricht (schätze mal das ist immer noch Internet, Urheberrechte etc.) spricht im Prinzip nichts dagegen diese Partei zu wählen. Für mich spricht die Organisation der Partei dagegen, da ich einfach nicht glaube, dass sie funktioniert.

Die CDU halte ich für die Partei, die am besten für die deutsche Wirtschaft (mein Kerninteresse, wenn du so willst) ist. Sie vernachlässigt dabei andere ebenfalls wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. nicht. Klar sind Kompromisse zu machen, aber wie gesagt: für mich die beste Philosophie. Ohne Anspruch auf alleinige Richtigkeit, aber findest du das nicht nachvollziehbar? Ich bin bereit, mich auf einen eventuellen Denkfehler aufmerksam machen zu lassen ;)

Ich will dich nicht überzeugen oder auf einen Denkfehler aufmerksam machen. Aber kurz: CDU und soziale Gerechtigkeit? Warum fälscht man dann beispielsweise den Armutsbericht? Doch nur um die Realität zu beschönigen, weil man gar kein Interesse an wesentlichen Veränderungen hat. Und ob das Thema Nachhaltigkeit ein originär konservatives ist oder eher aus rein wahltaktischen Gründen hochgehalten wird kann sich jeder selbst beantworten. Imo ist die CDU ein reiner Kanzlerwahlverein und hat nichts, was es wert wäre, als Philosophie bezeichnet zu werden. Außer natürlich ihre Gesellschaftsvorstellungen aus den 50ern. (Frauen, Schwule etc.)

Du hast viel Meinung/Wertung in deinem Beitrag. Der Armutsbericht wurde soweit ich weiß nicht gefälscht. Dass es Beschönigung in der Politik gibt, ist ein altes Drama. Ich verteidige das auch nicht. Zum Rest deines Postings: Nachhaltigkeit und Soziales wird ausreichend betrieben (meine Meinung). Wirtschaftliche Effizienz steht in einem Trade-Off zu diesen Themen. Es ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks und Dafürhaltens, wie eine optimale Balance auszusehen hat. Ich finde, das muss man sich klarmachen. Die CDU hat ein diesbezüglich ausgewogenes Programm. Bei den Grünen sieht die Gewichtung anders aus. Ist nicht verkehrt, man muss nur für sich selbst entscheiden, was einem sinnvoller erscheint. Eine Sache gestehe ich dir aber zu: Ein Wertebild, das momentan auf den neuesten Stand gebracht werden sollte. Beim Thema Homoehe kann ich moralische/ethische Contra-Argumente einfach nicht gelten lassen.
:D;)

Dir ist klar, dass ich meine Meinung extra (!) kenntlich gemacht habe, oder? ;)
 
Ich muss wohl mal nen Thread aufmachen "Wie nutze ich die Zitat Funktion richtig"

Und ich wähl diesmal die Piraten, mir gehen die Etablierten alle nur noch auf den Sack.
 
Jiders schrieb:
Darth Gregoth schrieb:
Jiders schrieb:
eMKay schrieb:
@Jiders

Ich habe doch schon geschrieben, dass ich Grün wählen werde. Daher gehe ich auf das Piratenthema mal nicht ein.
Obwohl vielleicht doch - aber nur am Rande, versprochen :)

Was mich an Deiner Erklärung fasziniert ist, dass du (wenn ich das mal so zusammen fassen darf) der CDU eine gewisse Kompetenz in allen Bereichen bescheinigst (das lese ich aus der mehrfachen Nennung eines umfassenden Wahlprogramms und dem Ankreiden des Fehlens selbigen bei anderen Parteien) und die CDU deshalb als das geringere Übel bezeichnest.

Für mich ist das vielleicht etwas unverständlich, da ich mir bei einer Wahl überlege wer meine Kerninteressen (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiewende, Bio etc.) am Besten vertritt.
Wobei jetzt der Teil mit den Piraten kommt - Wenn mein Kerninteresse dem der Piraten entspricht (schätze mal das ist immer noch Internet, Urheberrechte etc.) spricht im Prinzip nichts dagegen diese Partei zu wählen. Für mich spricht die Organisation der Partei dagegen, da ich einfach nicht glaube, dass sie funktioniert.

Die CDU halte ich für die Partei, die am besten für die deutsche Wirtschaft (mein Kerninteresse, wenn du so willst) ist. Sie vernachlässigt dabei andere ebenfalls wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. nicht. Klar sind Kompromisse zu machen, aber wie gesagt: für mich die beste Philosophie. Ohne Anspruch auf alleinige Richtigkeit, aber findest du das nicht nachvollziehbar? Ich bin bereit, mich auf einen eventuellen Denkfehler aufmerksam machen zu lassen ;)

Ich will dich nicht überzeugen oder auf einen Denkfehler aufmerksam machen. Aber kurz: CDU und soziale Gerechtigkeit? Warum fälscht man dann beispielsweise den Armutsbericht? Doch nur um die Realität zu beschönigen, weil man gar kein Interesse an wesentlichen Veränderungen hat. Und ob das Thema Nachhaltigkeit ein originär konservatives ist oder eher aus rein wahltaktischen Gründen hochgehalten wird kann sich jeder selbst beantworten. Imo ist die CDU ein reiner Kanzlerwahlverein und hat nichts, was es wert wäre, als Philosophie bezeichnet zu werden. Außer natürlich ihre Gesellschaftsvorstellungen aus den 50ern. (Frauen, Schwule etc.)

Du hast viel Meinung/Wertung in deinem Beitrag. Der Armutsbericht wurde soweit ich weiß nicht gefälscht. Dass es Beschönigung in der Politik gibt, ist ein altes Drama. Ich verteidige das auch nicht. Zum Rest deines Postings: Nachhaltigkeit und Soziales wird ausreichend betrieben (meine Meinung). Wirtschaftliche Effizienz steht in einem Trade-Off zu diesen Themen. Es ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks und Dafürhaltens, wie eine optimale Balance auszusehen hat. Ich finde, das muss man sich klarmachen. Die CDU hat ein diesbezüglich ausgewogenes Programm. Bei den Grünen sieht die Gewichtung anders aus. Ist nicht verkehrt, man muss nur für sich selbst entscheiden, was einem sinnvoller erscheint. Eine Sache gestehe ich dir aber zu: Ein Wertebild, das momentan auf den neuesten Stand gebracht werden sollte. Beim Thema Homoehe kann ich moralische/ethische Contra-Argumente einfach nicht gelten lassen.

Klar hab ich Meinungen und Wertungen im Beitrag. Nächstes Mal werd ich es deutlicher machen. Gefälsch war übrigens wirklich das falsche Wort. Zensiert wollte ich eigentlich schreiben.
 
Woran man schön sehen kann, daß es keine echten FDP-Wähler waren, sondern eher Protestwähler oder Uninformierte. Die FDP hat sich ja in den letzten 10 Jahren kaum verändert. Die sind jetzt bei den Piraten oder der AfD, mal sehen, wo sie in 4 Jahrn hinpilgern
 
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