Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.



Osa-chan schrieb:Google hat sich doch schon geäußert, dass in dem Scanning-Programm welches sie verwenden leider noch alte Scanning-Routinen waren, die eben auch solche Dinge ausgelesen haben (sofern sie einfach so zugänglich waren!!!!).
Überhaupt ist das so lächerlich, was diese "Datenschützer" von sich geben. Als ob es Google interessieren würde, welches Passwort Tante Vettel für ihr W-LAN oder ihr E-Mail Konto nutzt.
Mit diesen Infos kann Google ja genau 0 Dollar verdienen, deswegen wollen sie die unbedingt.
Ganz im Ernst, einige dieser "Datenschützer" gehen mir immer mehr auf den Geist und für mich sprechen die ganz bestimmt nicht, bei dem Schwachsinn den die teilweise von sich geben.![]()
Steffko schrieb:Osa-chan schrieb:Google hat sich doch schon geäußert, dass in dem Scanning-Programm welches sie verwenden leider noch alte Scanning-Routinen waren, die eben auch solche Dinge ausgelesen haben (sofern sie einfach so zugänglich waren!!!!).
Überhaupt ist das so lächerlich, was diese "Datenschützer" von sich geben. Als ob es Google interessieren würde, welches Passwort Tante Vettel für ihr W-LAN oder ihr E-Mail Konto nutzt.
Mit diesen Infos kann Google ja genau 0 Dollar verdienen, deswegen wollen sie die unbedingt.
Ganz im Ernst, einige dieser "Datenschützer" gehen mir immer mehr auf den Geist und für mich sprechen die ganz bestimmt nicht, bei dem Schwachsinn den die teilweise von sich geben.![]()
Spannende Theorie. Meine Frage dazu: wenn Google mit WLAN oder E-Mail Passwörtern des Nutzers nichts anfangen kann - nicht heute, nicht morgen und auch nicht gestern - warum wird dann in diesen noch verwendeten, alten Scanning-Routinen genau das ausgelesen? Die Aussage von google macht dahingehend imo genau 0,0 Sinn.
„Falscher Code“
Für das „unabsichtliche“ Ausspähen der Daten machte der Google-Sprecher einen Fehler beim Aufsetzen der Scan-Software verantwortlich. In das Programm sei aus Versehen auch ein Code aus einem anderen Projekt eines Programmierers eingeflossen, in dem der Datenverkehr einer Funkstation vollständig analysiert worden sei. Dieser Fehler sei erst aufgefallen, nachdem man sich bei Google intern mit einem detaillierten Fragenkatalog des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar auseinandergesetzt habe.
Bei den gespeicherten Daten handle es sich in der Regel nur um Bruchstücke von Nutzdaten, da der eingesetzte Funkscanner fünfmal in der Sekunde den Empfangskanal wechsle, sagte der Sprecher. Nicht erfasst worden seien verschlüsselte Daten, die beispielsweise in einem Webbrowser mit dem HTTPS-Protokoll geschützt gewesen seien. Dennoch nehme Google den Vorfall sehr ernst und werde nun mit einer „externen Partei“ sicherstellen, dass die unrechtmäßig gespeicherten Daten gelöscht werden. Außerdem suche Google in dieser Angelegenheit aktiv den Kontakt zu den Datenschutzbehörden und Regulatoren.
Dow Jones schrieb:Street View muss eben verboten werden.
Dow Jones schrieb:Merkwürdiger Vergleich. Es geht doch darum, dass ein Mensch keine Daten sammelt und diese an Drittanbietern verkauft. Google schon.
Wo kann ich mich denn bitte dagegen wehren, dass meine Daten von diesen Leuten gegen meinen Willen "geschützt" werden? Ich bin ein mündiger Bürger und brauche niemanden, der ohne meine Zustimmung meine Daten "schützt".
Der_Geächtete schrieb:.....
Im Dashboard sieht man was von einem gespeichert wird und kann es gegebenenfalls löschen.
Facebook hingegen ist einfach eine Datensau im Fressrausch und alle jubeln Ihr zu.
Osa-chan schrieb:Zwei Argumente sprechen dafür, dass das wirklich bloß ein Versehen war:
1.)Google hat diese Vorfälle ja freiwillig zugegeben. Sie hätten auf den Fragenkatalog ja auch einfach falsch antworten können und die betreffenden Daten still und leise löschen.
Stattdessen haben sie gesagt, was passiert ist und bis zur Klärung der Vorfälle Street View gestoppt.
2.) Welchen Sinn hätte es wenn der Funkscanner 5 Mal pro Sekunde den Empfangskanal wechselt und daher mit absoluter Masse bloß Datenfragmente gesammelt werden? Es ergibt einfach keinen Sinn, Google hier vorsätzliches Handeln zu unterstellen.
dweezzu schrieb:Ich sehe Oksts Punkt schon. Ihm ist es egal. Er gibt alles her und hat keine Nachteile dadurch. Er verkündet offen seinen Namen, seinen Familienstand, seine bevorzugten sexuellen Praktiken, etc.. Na und?
Nur sollte es selbstverständlich dem Menschen selbst überlassen sein, ob er sowas möchte. Wer will, kann sich ja heute schon genug ins internetliche Schaufenster legen und sich in die verschiedenen Online-Kataloge eintragen (facebook, youpr0n, twitter, blaVz, myspace...).
Und diese Entscheidungsmacht muss gewahrt werden.

Der_Geächtete schrieb:Mir scheint aber Dow dass du, wie viele andere, verkennst was schon alles lange möglich und am Markt ist. Was befürchtest du denn das Google mit deinen Daten macht? Hast du dich schon mal mit Bonitätsprüfung software auseinander gesetzt? Davon wissen die meisten immer nix. Aber praktisch jede Firma kann dir ziemlich tolle Details über dein Leben ja sogar deine Nachbarn ja je nachdem welche Software Sie einsetz sogar über dein gesamtes Viertel und dessen Beschaffenheit geben. Das ist allen egal? Ne isses nicht aber es weis eben niemand davon. Und wo kein Kläger da kein Richter.
Was ich ausserdem so toll finde ist dass sich hier Leute über Google beschweren die selber bei Facebook angemeldet sind.

Für solche ortsbasierten Dienste ist entscheidend, dass das Internet-Handy immer genau weiß, wo es gerade ist - selbst in engen Straßenschluchten, geschlossenen Räumen oder mehrstöckigen Gebäuden. Ein GPS-Sensor allein wäre zu ungenau. Deshalb wird der Planet gerade mit einem unsichtbaren, sehr feinen Ortsraster überzogen, in dem ein Handy jederzeit genau bestimmen kann, wo es sich befindet.
Die US-Firma Skyhook etwa hat dafür weltweit in Städten die anonymen Kenndaten von WLAN-Stationen in Privathaushalten, Kneipen und öffentlichen Gebäuden aufzeichnen lassen. Die Datenbank von Skyhook umfasst bereits 100 Millionen solcher bekannten Koordinatenpunkte - das erlaubt oft eine metergenaue Ortung.
Zu den Profiteuren dieser Technik gehört die Firma Sense Networks mit Sitz in New York. Die Forscher dort sehen in Echtzeit auf ihren Monitoren, wie sich Zehntausende Menschen als farbige Leuchtpünktchen durch die Stadt bewegen - ihre Handys melden stets, wo sie sind. Alex Pentland, Professor am MIT und einer der Firmengründer, versucht aus dem Gewimmel herauszulesen, womit die Stadt gerade beschäftigt ist. "Die Mobiltelefone", sagt er, "sind die Neuronen eines entstehenden globalen Nervensystems."
Die Forscher sehen zu, wie die Pünktchen zum Konzert einer Jazzband strömen. Sie haben registriert, wo die Pünktchen vorher essen waren, und nach dem Konzert werden sie sehen, in welche Nachtclubs sie entschwinden.
Nach ein paar Wochen sind Wegmuster erkennbar: Nachtschwärmer, Freunde des HipHop oder Geschäftsreisende zeigen verschiedene Vorlieben. Wer sich auffallend unregelmäßig bewegt, ist vermutlich arbeitslos. Bei den anderen wird sich bald ausrechnen lassen, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie am Freitagnachmittag in welchem Café aufkreuzen dürften - die meisten Menschen leben in einem recht vorhersehbaren Trott.
Wenn die Handynutzer alle in ihre Sozialgruppen einsortiert sind - die Firma spricht von "Stämmen" -, können sie unterwegs mit passender Werbung bespielt werden. Eine Software namens Citysense soll es ihnen bald auch erlauben, in einer fremden Stadt ihre Stammesgenossen aufzuspüren. Auf dem Handybildschirm sehen sie dann, wo ihresgleichen sich gerade ballen. Oder sie lassen sich anzeigen, wo Leute ihres Schlages nach dem Theaterbesuch hinzugehen pflegen.
Die Bewegungsdaten stammen von einer Telefongesellschaft - streng anonymisiert, wie die Firma versichert. Sie bekomme nur Zahlencodes zu sehen. Trotzdem lässt sich damit jeder Nutzer genau verfolgen - solange er damit einverstanden ist.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen