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MULTI L.A. Noire

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In erster Linie freue ich mich darauf, Los Angeles zu erkunden. Ob die Detektiv-Arbeiten dann anspruchsvoll werden oder nicht ist mir relativ egal wenn Inszenierung, Abwechslung und Shoot-Outs Gaudi bringen. :D
 
Naja es beleuchtet aber genau die Kritikpunkte, die ich mir schon gedacht hatte. Zum Beispiel ist das Hinweise suchen doch absurd, wenn der Controller vibriert wenn etwas wichtiges in naher Umgebung ist. Außerdem sollen die Schauplätze wenig Atmosphäre erzeugen und die Spielfigur ist nur ein blasser Charakter. Auch die Story soll recht gradlinig sein, da das Spiel in Episoden erzählt wird.

Mal schauen, was am Ende bei rumkommt. Das es für den Massenmarkt nicht zu schwer sein darf ist klar.
 
hm, mal abwarten, viele schreiben aber, dass man alle Rätsel oder Fundstücke nicht übersehen kann, weil das Game einen so an die Hand nimmt, dass das nicht passieren kann, zB mit Sound oder Musikunterstützung
 
xbox360besitzer schrieb:
Naja es beleuchtet aber genau die Kritikpunkte, die ich mir schon gedacht hatte. Zum Beispiel ist das Hinweise suchen doch absurd, wenn der Controller vibriert wenn etwas wichtiges in naher Umgebung ist.

Wenn du Objekte suchen willst, dann hol dir doch ein Wimmelbildspiel. Sowas ist in vielen Adventures und zum Glück auch in LA Noire Vergangenheit. Es sollte um die Analyse und Interpretation von Beweisen gehen, nicht um deren Suche.
 
Ach ich bleibe weiter Optimistisch,wird schon schief gehen.
Vor allem die Info mit den Verhören fand ich interessant (das man etwas übersehen kann wenn man zu vorschnell Schlüsse zieht )
 
Der Gameplay Trailer sieht schonmal ganz gut aus. Jedoch befürchte ich, dass dieses Spiel ähnlich wie RDR nach dem durchspielen total langweilig wird. Über die Länge mache ich mir jedoch bei Rockstar keine Sorgen.
 
Wieso wird denn hier immer noch so viel Wert auf Artikel von 4players gelegt? Ist ja nicht das erste Mal, dass die Spiele um Welten kritischer betrachten wie der Rest (und wie nötig wäre)...
Versteh ich nicht, das müsst sich doch inzwischen rumgesprochen haben, dass deren Taktik ist, Klicks durch schlechte BEwertungen von Hype-Spielen zu generieren...

Die können schreiben, was sie wollen, denen würd ich nicht mal glauben, wenn sie mir sagen, dass es nachts dunkel und tags hell draußen ist... :kaffee:

Nasreddin schrieb:
xbox360besitzer schrieb:
Naja es beleuchtet aber genau die Kritikpunkte, die ich mir schon gedacht hatte. Zum Beispiel ist das Hinweise suchen doch absurd, wenn der Controller vibriert wenn etwas wichtiges in naher Umgebung ist.

Wenn du Objekte suchen willst, dann hol dir doch ein Wimmelbildspiel. Sowas ist in vielen Adventures und zum Glück auch in LA Noire Vergangenheit. Es sollte um die Analyse und Interpretation von Beweisen gehen, nicht um deren Suche.

Bingo.

Zumal in diesen Spiel der FOkus wohl nicht auf Tatort abklappern liegt, was ja ohne Hilfen erbärmlich langweilig und frustrierend werden könnte, im Spiel klappt so Sucherei doch immer schlechter als im echten Leben.
Der Fokus liegt beim kombinieren und dem Befragen der Verdächtigen.
 
Nasreddin schrieb:
Wenn du Objekte suchen willst, dann hol dir doch ein Wimmelbildspiel. Sowas ist in vielen Adventures und zum Glück auch in LA Noire Vergangenheit. Es sollte um die Analyse und Interpretation von Beweisen gehen, nicht um deren Suche.

Sorry, aber bei einem Detektivspiel, bei dem quasi der ganze Fall auf der Beweislast ruht, darf deren Suche schon etwas ausgefeilter sein. Wenn ich vom Spiel selber erfahre, was ich mitzunehmen habe und ob sich noch etwas relevantes am Tatort befindet, dann geht ein ziemlich interessanter Aspekt der ganzen Sache flöten. Während nämlich nachlässige Spieler so schnell mal auf Grund stoßen würden, weil sie beim ersten gefundenen Zigarettenstummel den nächstbesten Raucher nach Sing Sing schicken, werden gründliche Naturen mit besseren Hinweisen belohnt.
So möchte ich aber mal sehen, welcher Spieler einfach mal als wichtig markierte Hinweise liegen lässt und vor allem, wer von einem Tatort verschwindet, bevor das Spiel anzeigt, das man alles hat.
Ich kann hier wirklich nur hoffen, dass die Entwickler das immerhin so gestaltet haben, dass einen das Spiel wirklich immer nur auf die Hinweise aufmerksam macht, die vom rein logischen Gesichtspunkt her mitnahmewürdig sind und man im Verlauf eines Falles nochmal an einen Tatort zurückkommen muss, um nach weiteren Beweisstücken zu suchen.
Falls nicht, wird das ziemlich schnell ziemlich langweilig werden.

el_barto schrieb:
Die können schreiben, was sie wollen, denen würd ich nicht mal glauben, wenn sie mir sagen, dass es nachts dunkel und tags hell draußen ist... :kaffee:

Was die prinzipielle Effektheischerei von 4players angeht, so gebe ich dir recht. Aber man muss schon unterscheiden, ob die einen Fakt schildern, oder ob die eine Meinung formulieren. Und die Sucherei am Tatort ist definitiv ein Fakt...sicher einer aus einer Vorabversion, aber anderes Material haben die anderen Mags auch nicht.
Und das, was sie da schreiben, klingt angesichts des speziellen Genres nicht sehr toll. Es ist ein Krimispiel, was sich speziell um die Fälle dreht. Wenn einem da das Spiel 50% eines Falles in den Schoß fallen lässt, dann stimmt irgendwas nicht.
 
wenn mir das spiel nicht sagen würde, dass ich alles hätte bin ich einer von denen die 10 stunden den tatort absuchen....ob das dann noch spaß macht?

aber man sollte schon beweise einführen die man nicht finden muss, bzw angezeigt werden

die werden das aber schon machen
 
Bzgl. des Tatort Absuchens sollten wir an Heavy Rain denken und uns beruhigen. Das ist hier und in Reviews ziemlich gut angekommen, und da wurden die entscheidenden Hinweise sogar eingeblendet, entweder durch die Matrix-Sonnenbrille oder durch Button-Prompts, die man für Interaktion drücken sollte. Ich denke hier wie dort wird der Schwerpunkt auf dem Erleben einer Story liegen und nicht auf dem Ermitteln à la CSI.
Ich erwarte mir eher ein etwas offeneres Phoenix Wright Spielerlebnis. Wer das kennt, weiß auch, daß die Tatort-Ermittlungen da meist nicht im Vordergrund stehen und wie das Problem von Nachforschen vs. Spielfortschritt dort gelöst ist.
 
Glod schrieb:
Sorry, aber bei einem Detektivspiel, bei dem quasi der ganze Fall auf der Beweislast ruht, darf deren Suche schon etwas ausgefeilter sein. Wenn ich vom Spiel selber erfahre, was ich mitzunehmen habe und ob sich noch etwas relevantes am Tatort befindet, dann geht ein ziemlich interessanter Aspekt der ganzen Sache flöten. Während nämlich nachlässige Spieler so schnell mal auf Grund stoßen würden, weil sie beim ersten gefundenen Zigarettenstummel den nächstbesten Raucher nach Sing Sing schicken, werden gründliche Naturen mit besseren Hinweisen belohnt.

Du bist ja nicht der einzige, der sich von dem Spiel eine realitätsnahe Polizeisimulation erwartet. Ich weiß nicht, wie ihr euch den Ermittleralltag vorstellt, aber so ein Spiel wäre völlig spaßbefreit. Es ist doch klar, dass Rockstar versuchen muss monatelange frustrierende Kleinstarbeit in der Realiät in wenige Stunden unterhaltsames Gameplay packen muss.

Konkret zum Tatort absuchen: Denken wir an die Adventures der 90er. Da haben wir Spieler irgendwann einfach nur noch jeden verdammten Pixel auf dem Bildschirm angeklickt in der Hoffnung doch noch ein Objekt zu finden. Die Hölle! Und einer der Gründe, weshalb das Genre in die Nische verschwunden ist, wo es heute nur mühsam versucht rauszukommen.

Das gleiche gilt für das Verhör von Verdächtigen. Wie stellst du dir das Spiel vor? Eine offene Welt, in der du den Täter suchst? Die komplette Nachbarschaft befragen? Das klingt in der Theorie alles verlockend, aber das lässt sich niemals in der in einem Spiel umsetzen. Stattdessen wird man eine neue Chance bekommen, wenn man ein Verhör verkackt hat. Was ich gut finde.
 
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