nick goat schrieb:
was sind denn so die Kritikpunkte?

ich habe die wohl in meiner Euphorie überlesen/verdrängt/vergessen
Alle richtigen Previews beziehen sich derzeit wohl auf ein Event letzten November. Da wurde die versammelte Fachpresse eingeladen.
Ein Kritikpunkt soll wohl die Technik sein. Zwar sei die Grafik wohl hübsch, aber teilweise wird von sichtbar schlechter als bei Mafia II gesprochen. Solange technische Defizite die Atmosphäre nicht beeinträchtigen, wäre mir das aber egal.
Die Verhöre laufen wohl immer nach dem gleichen Schema ab. Du sprichst mit einer Person, musst auf ihre Worte und Mimiken achten und hast dann vier Buttons / Auswahlmöglichkeiten wie "glauben" oder "misstrauen" zur Auswahl. Sonstige Interaktionen scheinen zu fehlen. Und bei den Mimiken gab es ja auch schon Stimmen, die von "Grimassen" gesprochen haben, damit man es ja nicht fehlinterpretiert...
Die gezeigte Mission hatte als Finale eine wilde Verfolgungsjagd und an-/ abschliessend eine Schiesserei mit (O-Ton von ign.com) unnatürlich vielen Gegnern. Gameplay wie bei GTA / Mafia. Hier habe ich einfach nur die Befürchtung (!), dass jeder Fall ein solches Finale haben wird. Untersuche den Fall, finde den Täter und erledige ihn in einem Showdown.
Laut diversen Previews ist es unmöglich, einen Fall nicht zu lösen. Nicht nur, dass man durch wechselnde Musik und Piano-Klänge auf Hinweise aufmerksam gemacht wird, man kann einen Fall quasi nicht nicht lösen, wenn man mit den Leuten nur lange genug spricht.
Rockstar assured me that even total idiots who constantly read people the wrong way and can't connect the dots will still be able to solve cases; it'll just take more legwork. The better you are as a detective, the quicker you can find the bad guys. With so many permutations of conversations, there should be replay value even in cases where you know the outcome. If there's any sandbox element to L.A. Noire, it's with the conversation system.
Auch wurde als Gefahr genannt, dass Verhöre und Ermittlungen immer gleich ablaufen könnten. Wenn man mal ein paar Fälle gelöst habe, wird's möglicherweise eintönig, da es wohl keine zusammenhängende Story gibt.
Gibt noch ein paar Sachen, die ich aufzählen könnte.
Ich sehe für meinen Geschmack einfach die "Gefahr", dass man bei einem solchen Spiel ziemlich viel verhunzen kann. Diese Gefahr ist bei einem 08/15-Actionspiel geringer. L.A. Noire muss durch seine Atmo leben, will angeblich wenig auf Action setzen, darf durch sein gemächlicheres Tempo und die Dialoge anderweitig Akzente setzen. Das kann durchaus gut gehen, ich gehe aber nicht so weit und verliere jegliches Skepsis, weil RockStar Publisher ist.
edit: bitte, wie gesagt, ich wünsche mir, dass die da ein Hammerspiel daraus gemacht haben.