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Flüchtlinge

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Was für ein Volk habe ich denn verurteilt? Ich habe ausschließlich von den Anhängern einer gewissen Religion gesprochen. Das ist meiner gesunden Schulbildung nach nicht die Definition eines Volkes.

Vielleicht solltest du selber erstmal erfüllen was du forderst und vorher ein wenig nachdenken bevor du hier um dich schlägst wie ein kreischendes Mädchen.
Ich habe dich doch gar nicht mehr zitiert, eben aus genau diesem Grund ;) :)
 
In Hamburg werden jetzt wohl um die 15.000 Wohnungen für Flüchtlinge gebaut. Im angeblichen Schnellverfahren. Ist ja nicht so das wir nicht ohnehin schon ein Wohnproblem hatten und diese Wohnungen nicht gerade schnell entstanden sind. Ich würde auch gerne mal umziehen aber die Preise sagen mir nicht zu.

Vielleicht sollte ich auch mal Asyl beantragen.
 
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Was möchtest du mir damit jetzt sagen?

Dass es unter den etwa 70 Millionen deutschen Staatsbürgern geschätzte 50 Hohlbirnen gibt die Brandanschläge verüben?

Interessante Argumentation. Du sprichst also von bedauerlichen Einzelfällen? Das mag auch alles so sein, aber wenn man mal hier so den Thread verfolgt, wird deutlich dass genau dieses Argument den "Gutmenschen" gerne vorgeworfen wird.

Was ich damit sagen möchte ist, dass es unter allen Flüchtlingen mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein paar Hohlbirnen gibt, ich aber eine so starke Verallgemeinerung nach wie vor für nicht zielführend halte.

Auch was du machst ist btw. verallgemeinern. Du beziehst deine Eindrücke, die du in deinem Umfeld machst auf eine gesamte Personengruppe.
 
In Hamburg werden jetzt wohl um die 15.000 Wohnungen für Flüchtlinge gebaut. Im angeblichen Schnellverfahren. Ist ja nicht so das wir nicht ohnehin schon ein Wohnproblem hatten und diese Wohnungen nicht gerade schnell entstanden sind. Ich würde auch gerne mal umziehen aber die Preise sagen mir nicht zu.

Vielleicht sollte ich auch mal Asyl beantragen.

Sowas darfst Du doch nicht sagen !! ;)
Das könnte man wieder als negativ auffassen.
 
Sowas darfst Du doch nicht sagen !! ;)
Das könnte man wieder als negativ auffassen.

Das kann man nicht anders auffassen.
Der Ton macht die Musik. Hier in Köln gibts auch viel zu wenig Wohnungen und die Preise sind jenseits von gut und Böse.

Das ist kein Flüchtlingsproblem sondern lediglich ein politisches.
Problem gibts ebenfalls Weltweit in den Großstädten. Versuch mal in NY, London, Tokyo und co "bezahlbaren Wohnraum mit viel Komfort" zu finden.
 
Ich beteilige mich seit längerem nicht mehr gerne an Diskussionen zum Thema Flüchtlinge. Jeder darf seine Meinung dazu haben und ich bin es Leid mich dauernd als ausländerfeindlichen Idioten hinstellen zu lassen, bloß weil ich meine persönliche Meinung dazu habe, die nicht in das Lemminge-Schema der "Die Welt kann so schön sein"-Ideologen (bzw. mittlerweile eher "linke Demagogen" mMn) passt. Ich stimme in großen Teilen den Usern zu, die nicht fernab der Realität denken und argumentieren. Ich finde allmählich sind - oder besser sollten wir - an einem Punkt sein, an dem die leidigen Themen Ausländerhass, Willkommenskultur, Leitkultur, Humanität etc. gar nicht mehr wichtig sind. Ja, ich finde es erbärmlich was die EU tut oder besser gesagt nicht tut und versäumt hat. Das ist der tragische Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur. Nicht nur reden, sondern machen! Aber was macht man? Der Entropie mit noch mehr Entropie entgegenwirken kann nicht Sinn der Sache sein. Mir kommt das langsam so vor, als wären Flüchtlinge keine Menschen mehr, sondern nur noch Zahlen auf einem Schmierblatt einer EU Richtlinie. Und das ist verdammt traurig. Wir beschweren uns über Probleme, die Europa ausbaden muss (!!), die wir jahrelang versäumt haben (oder vielleicht wollten es gewisse Parteien versäumen). Vor nicht einmal zehn Jahren hieß es immer wir haben schon die Integration der Gastarbeiter, die damals kamen, versäumt. Jetzt überholt uns das Problem wie eine Lawine und wir reden immer noch über Toleranz, Akzeptanz, Integration? Die USA und Russland bringen - offensichtlich im stillen Einvernehmen mit Europa - dem Nahen Osten eine derartige Instabilität, dass sich ein Nährboden für extremes Gedankengut bildet und sich Menschen radikalisieren lassen, die in ständiger Furcht vor Diktatoren, Armut und Gewalt leben und wir wundern uns, dass das Fass irgendwann nun mal überläuft? Was wir in Afrika mit den Kolonien angerichtet haben, hat der Kalte Krieg und jahrelanges "drüber-hinweg-sehen" mit dem Nahen Osten angestellt. Das Nachbeben hat jetzt nicht länger was mit "Wir sind besser als die" oder "Kanaken sind sowieso alle scheiße" zu tun, sondern sollte zu der logischen Konsequenz führen: Ja, wir haben versagt! Jetzt reißen wir uns mal zusammen und bringen Ordnung in diese Länder, damit niemand vor Krieg und Terror fliehen muss. Einfach gesagt. Putin macht es uns aber vor. Zwar handelt er aus falschen Motiven und ist bei Weitem nicht an Stabilität in diesen Ländern interessiert, aber als Akteur in der Außenpolitik zolle ich ihm dafür etwas Respekt. Er redet nicht nur.
Mal im Ernst... Ich sehe in mindestens 10 Jahren einen Bürgerkrieg in Deutschland drohen, wenn das so weitergeht wie bisher. Hier wird nichts getan, weil wir nichts tun könnten, sondern weil diese Situation so gewollt ist. Und jetzt könnt ihr ruhig alle mit dem Finger auf mich zeigen und "Doofer Verschwörungstheoretiker" schreien. Aber für mich sieht die Flüchtlingsproblematik aus wie die Sache mit der Ablenkung des Publikums eines Magiers...
 
Naja, z.B. hier lebende Flüchtlinge gegen radikale Deutsche (die mit Sicherheit immer mehr werden) oder Deutsche gegen Deutsche, wenn die Diskussionen nicht mehr auf ein Forum beschränkt sind. ;)
 
Klang einfach so. Ich bin hingefahren, wollte spenden. Dann wurde ich bepöbelt. Ende der Geschichte. Dann noch mit der Frage "Hat das von Euch schon mal jemand getan?" - daraus hatte ich verstanden, du gehst davon aus, das würde jedem passieren. Wenns ein Mißverständnis war, sorry.

Eh ich bin in einer Community. Wir helfen auch anderen auch schon bevor die Flüchtlinge zum Thema wurden. Wir helfen auch Obdachlosen und Krebskranken Kindern wir sind nicht erst aktiv geworden seit es Flüchtlinge gibt. Ja ich hatte das Gefühl ihr quatscht hier nur. Sorry
 
...bloß weil ich meine persönliche Meinung dazu habe, die nicht in das Lemminge-Schema der "Die Welt kann so schön sein"-Ideologen (bzw. mittlerweile eher "linke Demagogen" mMn) passt. Ich stimme in großen Teilen den Usern zu, die nicht fernab der Realität denken und argumentieren.

Das ist dein gutes Recht, aber ich hab mir diesen Satz trotzdem mal rausgewählt. Denn die Welt ist überhaupt nicht schön, und dass die Flüchtlinge überhaupt kommen müssen ist der Graus. Man konnte jahrzehntelang die Augen verschließen, auch wobei Deutschland überall Mittäter war, dass es zu dieser Situation kommt. Dass sich das irgendwann mal rächt, ist doch klar. Nur wo waren diejenigen da, die heute angeblich "nicht fernab der Realität" denken?

Dass es Menschen in Deutschland gibt, die auf die Realität mit Dummheit und Rassismus reagieren, ist nicht die Schuld der Flüchtlinge. Das ist kein Vorwurf an dich, ich erwähne dass nur, weil du diese Reaktionen in der Bevölkerung ebenfalls thematisierst.

Ich hoffe, dass niemand z.B. Merkels Arschkriecher-Besuch bei Bush vergessen hat, als CDU/CSU noch Opposition waren mit dem Tenor "Wenn wir an der Macht wären, würden wir mit Euch in den Irak marschieren!" Insbesondere dann, wenn sie wirklich den Friedensnobelpreis erhalten sollte. Und heute das ganze Geseier (besonders der CSU) zu hören, tingelt irgendwo zwischen Hohn und Menschenverachtung.



Allgemein: Ich habe gestern eine Kolumne bei Zeit Online gelesen, die ich sehr gut fand. Sie ist wirklich lang, deswegen nur bei wirklichem Interesse anfangen ;)

Prominente Intellektuelle fordern: Asylrecht solle künftig nur "nach Maßgabe der Möglichkeiten" gewährt werden. Eine wahrhaft innovative Rechtsidee! Die Rechtskolumne. Thomas Fischer ist Bundesrichter in Karlsruhe und schreibt für ZEIT und ZEIT ONLINE über Rechtsfragen. Weitere Artikel seiner Kolumne finden Sie hier – und auf seiner Website.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-fischer-im-recht
 
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Also sorry Johnny die Aussagen sind so fernab das tut schon weh. Nur weil wir den Platz haben können wir nicht immer mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das ist das fatale an dem Denken. Können wir schon aber wo sollen sie bleiben auf dem Feld? Auf der Wiese? Im Wald?

Ich bin sehr dafür zu helfen aber wenn man nichts mehr hat um zu helfen dann hilft es nicht wirklich.

Es fehlen Unterbringungen, wenn ich sehe wie sie jetzt schon wie "Tiere" eingepfercht werden ist das doch schon nicht mehr menschlich. Dann noch sagen es sollen ruhig alle kommen die wollen, dann haben wir aber ein Problem. Die Augen sollte man davor nicht verschließen.

Und ja es werden neue Unterkünfte gebaut. Werden sie auch schnell genug gebaut?

Was mich aber richtig traurig macht an der ganzen Situation ist, jetzt macht jeder einen auf Helfer und Retter aber all die Jahre zuvor haben nur wenige versucht den Obdachlosen zu helfen. Die sind erfroren und verhungert im Winter da hat sich der Staat einen Scheiss drum gekümmert.

Ich hoffe nur, dass alle Flüchtlinge eine warme Unterkunft im Winter haben und ausreichend zu essen.
 
Also sorry Johnny die Aussagen sind so fernab das tut schon weh. Nur weil wir den Platz haben können wir nicht immer mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das ist das fatale an dem Denken. Können wir schon aber wo sollen sie bleiben auf dem Feld? Auf der Wiese? Im Wald?

Ich glaub du hast den Herren nicht verstanden. Der fordert nicht, dass 60 Millionen Flüchtlinge kommen sollen, aber gut. Sei's drum. Vielleicht ist der Artikel ja aber was für andere :)


Was mich aber richtig traurig macht an der ganzen Situation ist, jetzt macht jeder einen auf Helfer und Retter aber all die Jahre zuvor haben nur wenige versucht den Obdachlosen zu helfen. Die sind erfroren und verhungert im Winter da hat sich der Staat einen Scheiss drum gekümmert.

Das ist schlichtweg falsch. Das liegt an der Freiheit der Menschen in diesem Land. In Deutschland muss niemand obdachlos sein, sie sind es aber. Wir betreuen hier alle Obdachlosen unserer Stadt. Einige kommen in den Wintermonaten mal ganz geknickt hierher und holen sich ihren Tagessatz ab, weil sie nicht genug Geld durch Pfand sammeln oder Spenden der Passanten zusammen bekommen. Es ist mitnichten so, dass keine Wohnung bekommen könnten, aber dazu müssten sie erstmal WOLLEN, dass "ohne festen Wohnsitz" aus ihrem Pass verschwindet. Wir hatten mal einen Fall, da hat sich ein Obdachloser dazu entschieden eine Wohnung zu nehmen, hat nachher sein Hab und Gut darin eingeschlossen, aber auf ner Parkbank in Sichtweite seiner Wohnung geschlafen, weil er selbst das nach Jahren nicht mehr ausgehalten hat mit dem Dach über dem Kopf. Mehr als Streetworker und ehrenamtliches Engagement ist da kaum machbar bzw. wird oft nicht akzeptiert. Im Kontakt mit Obdachlosen bin ich auch lieber privat, als dienstlich.

Von daher finde ich es auch eher schlimmer, dass Obdachlose (oder Kindergärten, oder Alte, oder oder oder) im Moment für die rechte Rhetorik (nicht NAZI, sondern rechts) mißbraucht werden, obwohl genau diese Menschen all die letzten Jahre einen scheiss darauf gegeben haben, ob auf diesen Gebieten was passiert. "Bevor die blöden Flüchtlinge was kriegen, denk ich doch glatt ma eher an die Obdachlosen. Die stören mich sonst zwar auch tierisch, aber sind wenigstens Deutsche.... naja, meistens"... Und bei etwas höheren Schichten war das höchste der Gefühle vielleicht "Ja, die sollten fairer bezahlt werden" in eine TV-Kamera zu rülpsen, wenn KiTa-Angestellte gestreikt haben und die Leutz mal wieder persönlich betroffen waren. Und jetzt? Machen viele unter jedem öffentlichen Spendenaufruf für Flüchtlinge im Social Media einen auf Maude Flanders.

Ich hoffe nur, dass alle Flüchtlinge eine warme Unterkunft im Winter haben und ausreichend zu essen.

Dito. Und damit meine ich nicht nur die Flüchtlinge, die es nach Deutschland geschafft haben.
 
Bin ja nun doch eher der Fraktion "grünlinksverseuchter Gutmensch" zuzuordnen, aber deshalb muss ich ja nicht alles was mit Flüchtlingen zu tun hat bejubeln. Ein Beispiel aus dem Nachbarort. Ein Tagungszentrum mit Unterkünften für Tagungsteilnehmer und Schulklassen, kirchlicher Träger, wird spontan zum Flüchtlingslager umgewandelt. Ab November.

Die Vorlaufzeit für die Gemeinde quasi gleich Null. Erwartet werden mindestens 130 Flüchtlinge, die Zahl soll aber noch weiter steigen. In einem Ort der selbst gerade mal 500 bis 600 Einwohner hat. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Fußmarschnähe absolut gar keine, außer einem Kindergarten ist nichts in der Nähe. Keine Kneipe, nada. Das Ding wird auch als Erstaufnahmeeinrichtung verwendet, sprich es dient der Entlastung der vollkommen überlasteten Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Es werden also nicht unbedingt 200 syrische Kriegsflüchtlinge dort untergebracht, sondern auch jene, die null Aussichten auf Asyl haben. Den Mitarbeitern des Tagungszentrums wurde quasi die Pistole auf die Brust gesetzt, dass sie nun mitziehen und die nächsten 5 Jahre de facto ein Flüchtlingsheim leiten oder sich nach etwas anderem umsehen. Wir reden von einem Tagungszentrum mit Jugendherberge. Das sind ältere Menschen die bislang ohne große Sprachkenntnisse ihre "Gäste" bewirten konnten und keine 24/7/365-Dauerbetreuung für Familien übernehmen mussten. Sämtliche Veranstaltungen die geplant und von Gästen in Zukunft gebucht waren wurden gekündigt - Klassenfahrten, Tauffeiern, Konfirmandenfeiern, Hochzeitsgäste.

Ich schrieb ja: eigentlich bin ich eher der Gutmensch bei dem Thema. Aber diese Sache hier, da wurde so verdammt viel falsch gemacht. Natürlich müssen die Flüchtlinge im Winter in stabilen Unterkünften wohnen und können nicht mehr in provisoirschen Zeltlagern in Gießen leben. Nur die Art wie es hier zustande kam und bislang kommuniziert wurde, das ist quasi die perfekte Formel wie man innerhalb der Dorfgemeinschaft Missgunst & Unzufriedenheit schürt. Durch persönliche Gespräche mit den Leuten dort weiß ich auch dass es keine generelle Abneigung gegen Flüchtlinge gibt, aber die Art wie es hier durchgezogen wird stößt vielen vor den Kopf und sie machen sich Gedanken, wie die Situation in den nächsten 5 Jahren aussehen wird. Der Kindergarten ist direkt daneben und die Mitarbeiter des Tagungszentrums werden wohl kaum Security-Aufgaben übernehmen können.

Ich glaube und hoffe zwar, dass sich kein demonstrierender Mob mit PEGIDA-Plakaten vor dem Gebäude versammeln wird, aber das sind so die Grundlagen wie man die Sorgen auch der moderaten Bürger komplett ignoriert und vollkommen unnötig Munition für die Gegner liefert.
 
Ich sag ja, die Augen wurden brav verschlossen. Syrien vielleicht so circa 4-5 Jahre, Dublin-Abkommen mehr als ne Dekade. Das war aber alles deutsche, gewählte Politik. Nichts von dem, was gerade passiert ist überraschend. Die einzige, die eigentlich drüber gesprochen hat, war die oft verpönte Linkspartei. Daher gab es nur zwei Möglichkeiten: Sich darauf vorbereiten oder halt warten und den Leuten ihren Hochzeitssaal kündigen.

Auch wenn es leider letzteres wurde, ändert es nichts daran, dass es gewuppt werden muss. Von allen. Hätte es auch mit genügend Vorlaufzeit, aber da wäre der einzige Unterschied die Vorlaufzeit gewesen.
 
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Auch wenn es leider letzteres wurde, ändert es nichts daran, dass es gewuppt werden muss.

Da geb ich Dir Recht. Aber das ist halt dann Wasser auf die Mühlen derer, die dann vom gekündigten Hochzeitssaal den Gedankengang zu Bevorzugungen bei Geldleistungen von Flüchtlingen gegenüber Deutschen etc. machen. Und in dem aktuellen Fall war es nicht mal die hiesige Politik, das war eine Entscheidung der Kirche. Der Bürgermeister hatte wohl nur sehr wenig bei der Sache zu melden.

Ich find es halt brandgefährlich. Man kann wie Du sagst sich vorbereiten und das offen kommunizieren und Bedenken und Ängsten entgegenwirken oder mit dem Holzhammer durchsetzen und sich dann nachher wundern, wo die Asylkritiker auf einmal alle herkommen.
 
Ich denke kaum, dass sich da jemand wundert. Genau wie damals bei Rostock-Lichtenhagen, wo quasi zwei Tage vorher in der Zeitung stand, was passieren wird und sich niemand vorbereitet hat, kann mir auch heute keiner erzählen, dass die dumpfe Wut auf die Flüchtlinge umzuleiten nicht politisches Kalkül ist.

Es gibt da sogar absurderweise ein passendes Zitat von Hitler, der mal sagte:
"Was für ein Glück für die Regierenden, daß die Menschen nicht denken!" ;)
 
Bei einer Kollegin in Hamburg Neugraben-Fischbeck sind letztens abends mehrere junge Männer mit handgeschriebenen Zetteln ("Brauche Geld, need money") von Haus zu Haus gezogen und haben so aufdringlich nach Geld gefragt, dass einige Anwohner sich bedrängt fühlten und die Polizei gerufen haben. Betrifft natürlich nur nen Teil der Flüchtlinge, ist aber für Anwohner sicherlich sehr unangenehm und teilweise wohl auch beängstigend.
 
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