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Flüchtlinge

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@Scuzzlebutt Also vergleichst du Flüchtlinge mit dummen Hooligans?
Findest du das nicht etwas fremdenfeindlich? :gerri:

Äh nein, ich vergleiche Gewalt mit Gewalt und sehe dass das Eine seit Jahrzehnten Millionen Steuergelder frisst und es "keine" Sau interessiert und bei dem Anderen wird sich gierig drauf gestürzt damit man seinen Hass und Unmut auf ein paar Säulen stützen kann. Aber gut, gegen Fußballgewalt UND Asylsuchende auf die Straße gehen wäre auch grotesk, da würden verdammt viele ja gegen sich selbst demonstrieren.
Ich frag mich auch warum Asylkritiker sich über die Gewalt in den Heimen aufregen, im Endeffekt heißt es doch im Volksmund eh immer wieder so oder so ähnlich "sollen die sich doch die Köpfe einschlagen, ein Problem weniger".
 
05.10: Toter bei Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Saalfeld
06.10: Flüchtlingsheim in Xanten brennt
02.10: Geplante Unterkunft in Bischhagen brennt
19.09: Wertheim: Brandanschlag auf geplante Unterkunft
20.09: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Rostock
15.09: Brandanschlag auf Flüchtlingsheim bei Minden
usw. usf.
Ich habe bei Google News "Brandanschlag Flüchtlingsunterkunft" eingegeben und einfach mal einige Links von Seite 1 hier reinkopiert. Und das sind btw noch nicht alle Fälle von Brandstiftung, von denen man auf der ersten Seite der Suchergebnisse lesen kann!
Nun zur Gretchenfrage: Nur ein paar Vollidioten oder landesweites Problem?
Und nein, es geht mir nicht darum Gewalttaten geflüchteter Menschen irgendwie schön zu rechnen. Ich finde es nur interessant zu sehen, wie die vermehrte Berichterstattung über Gewalttaten in Unterkünften als Anlass aufgefasst wird sich größte Sorgen machen zu müssen, während man sich an das Thema "Anschläge auf Unterkünften" fast schon gewöhnt zu haben scheint.
Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Vielleicht denkt man mal darüber nach, ob es bei einer rasant steigenden Anzahl an geflüchteten Menschen hier im Land und angesichts überbelegter Unterkünften nicht logisch ist, dass wir in den Medien derzeit vermehrt von Konflikten in eben diesen lesen? Und ob wir daraus wirklich solche Schlüsse zu ziehen haben, wie es hier teilweise getan wird?
Und andersrum kann man sich auch fragen, warum die ebenfalls vermehrte Anzahl an Anschlägen auf Unterkünfte eigentlich so unter dem Radar der eigenen Wahrnehmung abläuft.

Um das ganze nochmal zu unterstreichen:



Um was geht es dem User, Verurteilung von Anschlägen auf Unterkünfte oder Verurteilung von Gewalt unter Bewohner*innen?

Natürlich gibt es Gewalt in allen Etnien und sozialen Schichten. Eine Bevölkerungsgruppe ist da aber nunmal besonders verhaltensauffällig. Hab ich mir auch nicht ausgesucht, ist aber so.

Sorry @Mingo , aber lieber gut geklaut als schlecht selbst geschrieben.
 
Keiner von uns "verteidigern" der flüchtlinge heißt Gewalt und kriminalität - gleich aus welchem Grund - gut und redet das schön.
Für uns lautet die konsequenz nur nicht, die Hilfe für hunderttausende einzustellen, weil eine promillemenge negativ auffällt. Man sollte einfach,mal die umstände in denen sich diese Menschen befinden tiefer beachten als " ist mir egal, die sind hier". Finde ich zumindest.
Die Polizei und staatsanwaltschaft wird gegen entsprechende straftaten schon ermitteln und vorgehen. Dann werden die urteile gefällt und gut.
Dass das System nicht perfekt ist sagt ja keiner. Im Gegenteil: Uns allen,ist klar, dass die asylbescheide zu lange brauchen, es zu wenig Mitarbeiter gibt und im falle einer Abschiebung, diese auch durchgesetzt werden muss.

Ach und nochwas: Man muss den Menschen auch die Möglichkeit geben, sich hier anzupassen. In,einem auffanglager oder mit der ablehnenden Einstellung (gefolgt von: " die sind ja gar nicht integriert"), wird uns das nicht gelingen.

Btw gibt es viele gründe, sich gegenseitig auf die mappe zu hauen: Fußball, frauen, Alkohol, Religion und,tausende mehr.
Jeder,einzelne davon ist dumm, aber nur auf einem wird rumgeritten.
 
Ich hab übrigens gestern einen Bericht der bbc gesehen in dem selbst die Briten feststellen das es kaum bis keine negativen Auswirkungen von migration auf die lohnentwicklung und den arbeitsmarkt gibt. Teilweise gibt es sogar positive Entwicklungen.
 
Solche Straftaten könnten natürlich auch schneller bearbeitet werden, aber unsere Werteverteidiger sorgen ja selbst dafür das unser Justizapparat über seine Grenzen hinaus beschäftigt ist.
 
Was möchtest du mir damit jetzt sagen?

Dass es unter den etwa 70 Millionen deutschen Staatsbürgern geschätzte 50 Hohlbirnen gibt die Brandanschläge verüben?
Mhm. Ok. Gut. 50 Hohlbirnen. Realistische Schätzung. Wenn man davon ausgeht, dass jede Hohlbirne nicht nur für einen Angriff, sondern für 10, 20, 30 Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte verantwortlich ist. In verschiedenen Ortschaften.
Doch, ganz passable Schätzung!

edit: und die Hohlbirnen immer alleine handeln. Was ja auch extrem realistisch ist.
 
Ich rede nichts klein. Ich vergleiche nur Tatsachen. Natürlich ist es schlimm wenn irgendwelche Schwachköpfe Brandanschläge verüben. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist das allerdings ein verschwindend geringer Teil.

Aber du kannst dich ja mal informieren wie groß der Anteil der Muslime in den Mafia Strukturen unserer Großstädte ist. Ich verate dir eines: Da kommste mit x < 0,00001% nicht hin.

Aber danke für die Erweiterung meines Wortschatzes :D
 
Klar kann ich den ein oder anderen verstehen, dem angesichts der vielen männlichen Muslime mulmig wird. Da viele im pessimistischen Sinne erwarten, dass einige von ihnen genau solche Hampelmänner werden, die einem zumindest hier im Westen des Öfteren auf den Zeiger gehen. Aber: Diese Entwicklung ist doch noch gar nicht abgeschlossen, es steht doch nirgends geschrieben, dass sie genauso werden. Klar, vielleicht kann das geschehen, aber man darf doch keine Hilfesuchenden mit den Worten ablehnen: „Ne, Sorry, wir haben mit eurer Sorte schon genug schlechte Erfahrungen gemacht“.

Mir ist das auch zu viel Rumdeuterei, wie beispielsweise in der aktuellen Kolumne von Jan Fleischhauer, der kaum gezielt darauf eingeht, was uns erwarten könnte:

http://www.spiegel.de/politik/deuts...i-der-zuwanderung-sein-kolumne-a-1056364.html

70 Prozent der Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind junge, allein reisende Männer. Soziologen sagen, dass wir uns auf eine "Maskulinisierung" des öffentlichen Raums einstellen sollten. Sind wir darauf vorbereitet?


Aber ganz davon ab, meint ihr, der Mindestlohn wird wieder gekippt, um Flüchtlinge für schlechte Bezahlung beruflich zu integrieren? Hans-Werner Sinn ließ da was vom Stapel, wobei ich das Gefühl habe, dass die Schere ohne Mindestlohn noch weiter auseinander geht, als mit. Ist das nur ein einfacher Reflex der Arbeitgeber-Repräsentanten bei jeder Gelegenheit nach ein Liberalisierung der Arbeitsmärkte und Löhne zu gieren?

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-10/fluechtlingskrise-hans-werner-sinn-mindestlohn-sozialreform
 
Oh das würde die Zeitarbeitsfirmen freuen. Schön Flüchtlinge für 4 Euro Drecksarbeiten machen lassen und sich selbst die Taschen füllen.

Das darf nicht passieren.
 
War einer von euch schon einmal in einem Flüchtlingsheim um Kleidung oder essen abzugeben und hat die Reaktionen darauf erlebt? Nein, dann einfach mal ganz leise sein. Wenn man dann von den Flüchtlingen beschimpft wird dann wisst ihr was wahrscheinlich auf uns zu kommt. "Give Money not that Shit" dann ist das mehr als nur traurig.
 
War einer von euch schon einmal in einem Flüchtlingsheim um Kleidung oder essen abzugeben und hat die Reaktionen darauf erlebt? Nein, dann einfach mal ganz leise sein. Wenn man dann von den Flüchtlingen beschimpft wird dann wisst ihr was wahrscheinlich auf uns zu kommt. "Give Money not that Shit" dann ist das mehr als nur traurig.

wieso antwortest du für alle mit nein? hier sind einige, die das machen. oder sprachkurse anbieten. die reaktionen sind durch die bank weg andere, als von dir berichtet. ich hab ebenfalls andere erfahrungen gemacht. entsprechend wird man nicht "einfach mal ganz leise sein".
 
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