05.10:
Toter bei Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Saalfeld
06.10:
Flüchtlingsheim in Xanten brennt
02.10:
Geplante Unterkunft in Bischhagen brennt
19.09:
Wertheim: Brandanschlag auf geplante Unterkunft
20.09:
Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Rostock
15.09:
Brandanschlag auf Flüchtlingsheim bei Minden
usw. usf.
Ich habe bei Google News "Brandanschlag Flüchtlingsunterkunft" eingegeben und einfach mal einige Links von Seite 1 hier reinkopiert. Und das sind btw noch nicht alle Fälle von Brandstiftung, von denen man auf der ersten Seite der Suchergebnisse lesen kann!
Nun zur Gretchenfrage: Nur ein paar Vollidioten oder landesweites Problem?
Und nein, es geht mir nicht darum Gewalttaten geflüchteter Menschen irgendwie schön zu rechnen. Ich finde es nur interessant zu sehen, wie die vermehrte Berichterstattung über Gewalttaten in Unterkünften als Anlass aufgefasst wird sich größte Sorgen machen zu müssen, während man sich an das Thema "Anschläge auf Unterkünften" fast schon gewöhnt zu haben scheint.
Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Vielleicht denkt man mal darüber nach, ob es bei einer rasant steigenden Anzahl an geflüchteten Menschen hier im Land und angesichts überbelegter Unterkünften nicht logisch ist, dass wir in den Medien derzeit vermehrt von Konflikten in eben diesen lesen? Und ob wir daraus wirklich solche Schlüsse zu ziehen haben, wie es hier teilweise getan wird?
Und andersrum kann man sich auch fragen, warum die ebenfalls vermehrte Anzahl an Anschlägen auf Unterkünfte eigentlich so unter dem Radar der eigenen Wahrnehmung abläuft.
Um das ganze nochmal zu unterstreichen:
Um was geht es dem User, Verurteilung von Anschlägen auf Unterkünfte oder Verurteilung von Gewalt unter Bewohner*innen?