Macht "Party-Modus"-Verbot Mercedes stärker?
Das
Verbot des "Party-Modus" ab Spa war am Wochenende ein großes Thema. Die Gegner erhoffen sich, dass Mercedes damit eingebremst wird. Laut Toto Wolff könnte aber sogar das Gegenteil passieren. Bei 'Sky' holt er aus: "Am Ende des Tages nimmt man verschiedenen Teams Performance weg. Wir haben uns jahrelang konzentriert, dass genau dieser spezifische Aspekt funktioniert, und jetzt kommt man da von linksaußen und sagt, wir wollen das nicht mehr."
"Aber die Regel muss erst genau definiert werden.
Im Endeffekt glaube ich, dass es einfach eine neue Herausforderung für uns ist. Wenn uns durch diesen 'Party-Modus' ein paar Runden weggenommen werden im Qualifying, dann können wir das Vier- oder Fünffache drauflegen im Rennen mit mehr Power. Und im Moment ist das Rennen unsere Schwäche, nicht das Qualifying. Vielleicht tut man uns sogar einen Gefallen", so Wolff.
Hintergrund: Wenn in Qualifying und Rennen in Zukunft nur noch mit einem Motorenmodus gefahren werden darf, dann heißt das nicht zwangsläufig, dass Mercedes sich für den momentanen Rennmodus entscheiden wird. Man könnte sich auch irgendwo "in der Mitte" treffen. Dann wäre man im Qualifying zwar in der Tat etwas langsamer als aktuell, im Rennen aber dafür sogar etwas schneller.