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Die grösste Seuche dieser Gen ist...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

DLC, lustiger weise aber nicht wegen der Sache an sich, sondern weil die meisten Studios so offensichtlich Abzocke damit betreiben. Eigentlich steckt da ja ein guter Gedanke hinter.
 
Der Umfang der meisten Spiele. Ein Großteil meiner gespielten Titel war viel zu schnell vorbei. 5-6h Spielspaß finde ich dann doch etwas albern.
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Der Umfang der meisten Spiele. Ein Großteil meiner gespielten Titel war viel zu schnell vorbei. 5-6h Spielspaß finde ich dann doch etwas albern.

imo liegt das aber auch daran das die spiele heute einfacher sind als früher. wirklich umfangreich sind die klassiker auch nicht. nur hängt man eben stundenlang irgendwo fest, während man heute kurz [START] - [OPTIONEN] - [KI SCHWIERIGKEIT] anwählt und einfach weiterrennt.
 
Umfang haben die Spiele, für die ich mich interessiere, meist genug. Allerdings schaffen es die wenigsten Entwickler, launige Nebenjobs oder Aktivitäten in ihre Open-World zu setzen oder lassen das gleich weg (Geldmangel, Releasedruck usw., wie bei Mafia 2).
 
Anubis schrieb:
Neben dem schon genannten, sind mir die Spiele alle viel zu gleich geworden und die Spiele bekommen dann auch noch einen Nachfolger nach dem anderen.

Das war in der 16 Bit und in der 32 Bit Ära nicht anders. Man meint nur dass damals immer alles so innovativ war, dabei gab es auch damals schon Nachfolger ohne Ende.

Am schlimmsten ist das Casual Gaming, danach folgen solche neumodischen Dinge wie Onlinepass, Konsolenexklusive Charaktere ect. und PreOrder Exklusivs. Das nervt alles.
 
Wolverine schrieb:
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Der Umfang der meisten Spiele. Ein Großteil meiner gespielten Titel war viel zu schnell vorbei. 5-6h Spielspaß finde ich dann doch etwas albern.

imo liegt das aber auch daran das die spiele heute einfacher sind als früher. wirklich umfangreich sind die klassiker auch nicht. nur hängt man eben stundenlang irgendwo fest, während man heute kurz [START] - [OPTIONEN] - [KI SCHWIERIGKEIT] anwählt und einfach weiterrennt.

Früher kamen viel mehr und viel hochwertigere Spiele aus Japan und eben diese hatten meist extremen Umfang, sowas gibt es heutzutage leider nicht mehr, da weht der wind eher aus dem westen :P
 
Wolverine schrieb:
imo liegt das aber auch daran das die spiele heute einfacher sind als früher. wirklich umfangreich sind die klassiker auch nicht. nur hängt man eben stundenlang irgendwo fest, während man heute kurz [START] - [OPTIONEN] - [KI SCHWIERIGKEIT] anwählt und einfach weiterrennt.

Vergleiche mal die Anzahl/die Größe der Levels eines GoldenEye/Perfect Dark mit denen eines heutigen Call of Duty. ;)
 
America`s Most Wanted schrieb:
Wolverine schrieb:
imo liegt das aber auch daran das die spiele heute einfacher sind als früher. wirklich umfangreich sind die klassiker auch nicht. nur hängt man eben stundenlang irgendwo fest, während man heute kurz [START] - [OPTIONEN] - [KI SCHWIERIGKEIT] anwählt und einfach weiterrennt.

Vergleiche mal die Anzahl/die Größe der Levels eines GoldenEye/Perfect Dark mit denen eines heutigen Call of Duty. ;)

ja, und? hier call of duty als negativbeispiel zu bringen ist ja nun nicht sonderlich überraschend. zumal auch die üblichen call of duty level durchaus etwas länger sind als dort dargestellt.
 
Freezi schrieb:
Das war in der 16 Bit und in der 32 Bit Ära nicht anders.

richtig.

gerade erst alttp durchgezockt. die lichtwelt ist geradezu winzig, die dungeons hat man in jeweils 5 - 30 minuten. schattenwelt geht, streckt die spieldauer dann doch auf ein ordentliches maß.

aber kein vergleich zu meinen nostalgischen gedanken an ein abenteuer mit wahrhaft epischen ausmaßen. :ugly:

mal was positives: noch nie wurden gute spiele so schnell günstig. relativiert die kurze spielzeit nochmal.
 
Wolverine schrieb:
ja, und? hier call of duty als negativbeispiel zu bringen ist ja nun nicht sonderlich überraschend. zumal auch die üblichen call of duty level durchaus etwas länger sind als dort dargestellt.

Ja, eine Abbiegung mehr. In Sachen SinglePlayer-Umfang haben die meisten EgoShooter heftigst Federn lassen müssen zwischen der fünften und siebten Generation. ;)
 
America`s Most Wanted schrieb:
Wolverine schrieb:
imo liegt das aber auch daran das die spiele heute einfacher sind als früher. wirklich umfangreich sind die klassiker auch nicht. nur hängt man eben stundenlang irgendwo fest, während man heute kurz [START] - [OPTIONEN] - [KI SCHWIERIGKEIT] anwählt und einfach weiterrennt.

Vergleiche mal die Anzahl/die Größe der Levels eines GoldenEye/Perfect Dark mit denen eines heutigen Call of Duty. ;)

Und vergleiche mal bitte den technischen Aufwand dieser Spiele. Damals sah ein Areal aus wie das andere, es gab kaum Effekte... diese Vergleiche hinken daher etwas.
 
In GoldenEye sah der Dschungel aus wie die Facility? :?
Das war übrigens damals auch ein großer Aufwand, der nur mit den heutigen Methoden leicht wäre. ;) Dem Mehraufwand begegnen die Publisher btw. mit mehr Leuten und größeren Budgets. Rein prozentual hat sich dort nicht viel verändert imo.
 
  • DLC, bzw. die (meist vorhandene) damit verbunde Abzocke
  • Online-Pässe und DRM: Der PC ist dadurch für mich schon quasi unnutzbar geworden.
  • Viele Genres werden zu stupiden Shootern (berümtestes Beispiel: Mass Effect 2+3)
  • Cover-Shooter: Dadurch spielt sich alles gleich; bezieht sich auch auf den vorigen Punkt
  • Fokussierung auf Multiplayer: Mich interessiert das so gut wie nie, und trotzdem ists überall drin und nimmt wohl den SP-Parts wertvolle Entwicklungszeit.
  • Social-Networks in Spielen: Also sowas nutzloses und dämliches gibts ja eigentlich gar nicht.

Auf dem PC mache ich eigentlich wirklich nichts mehr, mein bisheriger trauriger Höhepunkt ist dabei Anno 2070 von Ubisoft. Großspurig wurde ein Offlinemodus angekündigt, dieser ist aber nur auf Umwegen nutzbar und bietet ein stark eingeschränktes Spieleerlebnis. Meiner Meinung nach ist das die pure Abzocke.

Storybasierte spiele entwickeln sich in der Geschichtenerzählung nicht weiter, dafür darf man mehr ballern... yeah... NOT!
 
America`s Most Wanted schrieb:
In GoldenEye sah der Dschungel aus wie die Facility? :?
Das war übrigens damals auch ein großer Aufwand, der nur mit den heutigen Methoden leicht wäre. ;) Dem Mehraufwand begegnen die Publisher btw. mit mehr Leuten und größeren Budgets. Rein prozentual hat sich dort nicht viel verändert imo.

Natürlich war der Aufwand damals auch groß, aber heute sind doch technische Dinge möglich die man damals nur erahnen konnte. Die Produktionen werden auch immer teurer, Bewegungen müssen realistisch aussehen usw.

Müsste mal ein Technikprofi etwas zu sagen, aber ich denke die heutigen Spiele sind vom Aufwand her schon gewaltiger und deswegen auch kürzer. Wenn ein Modern Warfare 4 25 Stunden gehen müsste wäre das wohl kaum zu finanzieren.
 
Mal was ganz anderes: ich finde die Trailer heutzutage 10mal besser als früher. Was da manchmal hingezaubert wird ist klasse, und deswegen finde ich diese Gen in dem Bezug unschlagbar. Alleine die Trailer zu Dragon Age oder Gears of War sind oberste Spitzenklasse.
 
Freezi schrieb:
Die Produktionen werden auch immer teurer, Bewegungen müssen realistisch aussehen usw.

Ja aber dem begegnen die Publisher doch mittels der einfachsten Methoden: Mehr Geld, mehr Leute. Für die Aufgaben für die damals ein Team von 20 Personen zuständig war hast du heute Teamgrößen von 200 und mehr, genauso ist das nötige Budget mit angestiegen [20.000.000$ sind inzwischen günstige(!) Produktionen], so das rein prozentual eben genau das gleiche Ergebniss rauskommen müsste wie damals.

Und selbst wenn man bspw. den Aufwand der FMVs mit bedenkt [für die teilweise extra Studios engagiert werden damit das Hauptstudio nicht belastet wird] müsste trotzdem mehr drinn sein als ein SinglePlayer der keine sechs Stunden geht [wobei auch die jährliche Fließbandproduktion mit ihren Anteil haben wird, es bleibt eben keine Zeit mehr für die noch zwei/drei geplanten Level, das Spiel muss dann und dann in den Läden stehen].
 
Alles genannte...

+
-Die Gamer, mit denen man den Scheiss abziehen kann und die sich brav wie die Lemminge jeden kack DLC kaufen.
Die Industrie ist da nicht schuld drann-die die kaufen sind es.Aber hey..Wer gerne 100+ Euro für "sein" Spiel ausgibt soll das natürlich tun.Nur hinterher nicht heulen wenn das in der nächsten Gen. noch krasser wird.
Auch das "wir" wirklich so blöd sind und anscheinend einfach nicht verzichten können wenn ein Entwickler/Publisher scheisse baut.Wie war das mit MW2 und der berühmten Grafik dazu?

Das Grab schaufeln wir uns selbst!
 
Zusätzlich zu allem anderen hier: Open World Aspekte. In jedem dämlichen Spiel wird so ein Kram reingepackt, selbst wenn es vorne und hinten nicht zum Spiel passt (siehe Wolfenstein).
 
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