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Der granatenmäßige Zeichenthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Christian86 schrieb:
acblk.jpg


Die Anatomie ist halt auffällig schlecht. Darin steckt, wie bereits erwähnt, ~1 Stunde Arbeit.
Ich werd daran evtl noch einen Abend ansetzen.
Stil schockt imo die Reise.

Erinnerte mich an das:

engineer_inline.jpg


(Engineer aus Halo3:ODST)
 
KaKun schrieb:
Auch Fantasiewesen unterliegen anatomischen Gesetzmässigkeiten. Du mußt dort genauso gut auf Gelenke, Körperschwerpunkte oder Muskulatur achten als bei real existierenden Wesen sonst stößt du bei der späteren Aus- oder Weiterverarbeitung der Figur an Punkte wo eine fehlende Körperstruktur dir einen Strich durch die Rechnung macht.

Alles schön und gut. Aber wenn dieses Fantasiewesen in einer Fantasiewelt lebt, dann muss ich gar nix. Das Wesen von Christian könnte ja z.B. in einer Sumpfgegend leben. Was an dem Körper wie Ausbuchtungen aussieht, können Taschen sein, in denen ein Gas gespeichert wird, welches leichter als Luft ist. Dieses Gas entsteht durch die Verdauung des Wesens und durch seine Eigenschaften wirkt es quasi wie ein Heliumballon. Dadurch verringert sich das Gewicht, das auf den Beinen lastet. Das Wesen kann diese somit einfach dazu nutzen, sich fortzubewegen. Gleichzeitig sind die vorderen beiden Extremitäten hohl und dienen zur Nahrungsaufnahme. Voila. :D
 
Und wenn man sie beschießt platzen sie, und verbreiten für ein paar Sekunden eine giftige Wolke die 10 Damage/sec. zufügt. :D
 
Thrillhouse schrieb:
ENTSTANDEN IN UNGEFÄHR EINER STUNDE :lol:

Was ist daran so lustig?

KaKun schrieb:
Auch Fantasiewesen unterliegen anatomischen Gesetzmässigkeiten. Du mußt dort genauso gut auf Gelenke, Körperschwerpunkte oder Muskulatur achten als bei real existierenden Wesen sonst stößt du bei der späteren Aus- oder Weiterverarbeitung der Figur an Punkte wo eine fehlende Körperstruktur dir einen Strich durch die Rechnung macht.

Ist zwar das, was ich bereits gesagt habe, aber ich wollts nochmal hervorheben.

Eigentlich wollte ich mich grob an die Viecher halten, die gaaaaanz am ANfang von Mass Effect (1) kommen.
 
Glod schrieb:
KaKun schrieb:
Auch Fantasiewesen unterliegen anatomischen Gesetzmässigkeiten. Du mußt dort genauso gut auf Gelenke, Körperschwerpunkte oder Muskulatur achten als bei real existierenden Wesen sonst stößt du bei der späteren Aus- oder Weiterverarbeitung der Figur an Punkte wo eine fehlende Körperstruktur dir einen Strich durch die Rechnung macht.

Alles schön und gut. Aber wenn dieses Fantasiewesen in einer Fantasiewelt lebt, dann muss ich gar nix. Das Wesen von Christian könnte ja z.B. in einer Sumpfgegend leben. Was an dem Körper wie Ausbuchtungen aussieht, können Taschen sein, in denen ein Gas gespeichert wird, welches leichter als Luft ist. Dieses Gas entsteht durch die Verdauung des Wesens und durch seine Eigenschaften wirkt es quasi wie ein Heliumballon. Dadurch verringert sich das Gewicht, das auf den Beinen lastet. Das Wesen kann diese somit einfach dazu nutzen, sich fortzubewegen. Gleichzeitig sind die vorderen beiden Extremitäten hohl und dienen zur Nahrungsaufnahme. Voila. :D

Solche Gedanken sollte man sich aber am Anfang des Entstehungsprozesses machen und nicht hinterher :D

Und wie gesagt, auch für Fantasywesen gelten anatomische wie auch physikalische Grenzen die eingehalten bzw. bedacht werden müssen sonst wirkt das Endprodukt am Ende nicht glaubwürdig genug.
 
Die Gedanken habe ich mir ja gemacht, obwohl das Vieh nicht mal von mir stammt. Das allein zeugt imo schon davon, dass mehr als genug Glaubwürdigkeit vorhanden ist, denn es bietet genügend Details, die die Zuordnung zu einem bestimmten Lebensraum möglich machen. :D

Und das ist es, worauf es imo im Grunde ankommt: Ein Wesen muss vom Künstler in den entsprechenden Kontext gesetzt werden, um glaubwürdig zu wirken. Das Vieh da oben in einem Sumpf? Imo perfekt. Das Vieh im Gebirge? Fail. Das ist aber weniger eine Frage der Anatomie oder Physik sondern eher eine Frage der evolutionären Anpassung.
Wie ich schon schrieb, gibt es bereits auf unserer wirklichen Welt Viecher, wo man sich fragt, wie sowas überhaupt leben/funktionieren kann. Und diese Beweise haben wir vor uns. Aus rein anatomischer Sicht dürften Hummeln nicht fliegen können. Sie tun es aber trotzdem, weil sie ihre Flügel anders einsetzen als z.B. Bienen. Das geht aber z.B. aus einem Bild nicht hervor. Wenn ich jetzt in 3D quasi ein Insekt modellieren würde, dass die exakten Proportionen einer Hummel hat, aber eben eine andere Farbe und evtl. eine leicht andere Form, dann würde ich 100 Euro wetten, dass es keine 5 Minuten dauert, bis einer kommt und sagt, dass das Vieh ja niemals fliegen kann, weil die Flügel viel zu klein sind.

Und wenn wir jetzt von einem Fantasiewesen reden, welches in einer Fantasiewelt lebt - wo sollen da die anatomischen Gesetzmäßigkeiten liegen? Diese Welt hat andere Schwerkraftverhältnisse, womöglich bestehen die Lebewesen (Knochenstruktur etc.) dort aus anderen Elementen als bei uns und selbstmurmelnd ist die Umwelt eine ganz andere. Wer will da festlegen, was eine korrekte Anatomie ist und was nicht? Damit ein künstlerisches Lebewesen glaubwürdig ist, muss imo zuallererst sein Umfeld glaubwürdig sein. Kriegt der Künstler das hin, spielt die Anatomie imo nur die zweite Geige (und die ist sehr leise). Anatomie kann natürlich viel dabei helfen, ein Wesen interessanter zu gestalten. Und da sollte man sich schon überlegen, ob es sinnvoll ist, ein Vieh mit einer Schulterhöhe von 1.10 m mit einem 5 m langen Rüssel auszustatten. Aber auch das kann man locker erklären, wenn das Umfeld des Tieres stimmt.
 
Das Hummeln nicht fliegen dürften, ist übrigens nur ein Aberglaube.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln#Flugf.C3.A4higkeit_.E2.80.93_das_.E2.80.9EHummel-Paradoxon.E2.80.9C
 
Glod schrieb:
Die Gedanken habe ich mir ja gemacht, obwohl das Vieh nicht mal von mir stammt. Das allein zeugt imo schon davon, dass mehr als genug Glaubwürdigkeit vorhanden ist, denn es bietet genügend Details, die die Zuordnung zu einem bestimmten Lebensraum möglich machen. :D

Und das ist es, worauf es imo im Grunde ankommt: Ein Wesen muss vom Künstler in den entsprechenden Kontext gesetzt werden, um glaubwürdig zu wirken. Das Vieh da oben in einem Sumpf? Imo perfekt. Das Vieh im Gebirge? Fail. Das ist aber weniger eine Frage der Anatomie oder Physik sondern eher eine Frage der evolutionären Anpassung.
Wie ich schon schrieb, gibt es bereits auf unserer wirklichen Welt Viecher, wo man sich fragt, wie sowas überhaupt leben/funktionieren kann. Und diese Beweise haben wir vor uns. Aus rein anatomischer Sicht dürften Hummeln nicht fliegen können. Sie tun es aber trotzdem, weil sie ihre Flügel anders einsetzen als z.B. Bienen. Das geht aber z.B. aus einem Bild nicht hervor. Wenn ich jetzt in 3D quasi ein Insekt modellieren würde, dass die exakten Proportionen einer Hummel hat, aber eben eine andere Farbe und evtl. eine leicht andere Form, dann würde ich 100 Euro wetten, dass es keine 5 Minuten dauert, bis einer kommt und sagt, dass das Vieh ja niemals fliegen kann, weil die Flügel viel zu klein sind.

Und wenn wir jetzt von einem Fantasiewesen reden, welches in einer Fantasiewelt lebt - wo sollen da die anatomischen Gesetzmäßigkeiten liegen? Diese Welt hat andere Schwerkraftverhältnisse, womöglich bestehen die Lebewesen (Knochenstruktur etc.) dort aus anderen Elementen als bei uns und selbstmurmelnd ist die Umwelt eine ganz andere. Wer will da festlegen, was eine korrekte Anatomie ist und was nicht? Damit ein künstlerisches Lebewesen glaubwürdig ist, muss imo zuallererst sein Umfeld glaubwürdig sein. Kriegt der Künstler das hin, spielt die Anatomie imo nur die zweite Geige (und die ist sehr leise). Anatomie kann natürlich viel dabei helfen, ein Wesen interessanter zu gestalten. Und da sollte man sich schon überlegen, ob es sinnvoll ist, ein Vieh mit einer Schulterhöhe von 1.10 m mit einem 5 m langen Rüssel auszustatten. Aber auch das kann man locker erklären, wenn das Umfeld des Tieres stimmt.

Sorry, aber das Meiste was du schreibst ist Käse. Ich befasse mich schon seit Jahren mit dem Zeichnen/Malen, zeichne selber und hab schon so einige Bücher und Kurse über das Zeichnen hinter mir, vor allem was Dinge wie Charakterentwicklung oder das Ausdefinieren von Figuren anbelangt. Du schreibst, das im Kontext der Evolution die Einflüsse von Physik und Anatomie außer Frage stehen, was Unsinn ist da Evolution unter anderem genau das ist, die Veränderung der Anatomie über eine gewisse Zeitspanne unter Einfluß der physikalischen Kräfte zur idealsten Form.

Und jedes Lebewesen und auch Fantasiewesen unterliegt diesen physikalischen Kräften. Klar kann die Schwerkraft höher oder geringer sein, es bleibt aber immer noch Schwerkraft. Schwerkraft ist der Grund warum der Kopf jedes Lebewesen an der höchsten Stelle des Köpers sitzt, warum Gelenke nach unten klappen können und jeder Körper einen Weg finden muß mit seinem Gleichgewicht fertig zu werden. Und die Schwerkraft ist überall, auf jedem Planeten, denn wo keine Schwerkraft da kein Planet.

Als Zeichner hast du ständig mit der Schwerkraft zu kämpfen, einen Köper so wirken zu lassen das er einer gewissen Masse unterliegt, die ihn nach unten drückt, um ihm einen Schwerpunkt und so auch eine Balance zu geben, das erforder anatomische Grundkenntnisse von Mensch als auch Tier und das ist das A und O bei der Erstellung von Figuren/Wesen/Charakteren...von wegen zweite Geige.
 
und wenn es in der fantasiewelt keine masse gibt? warum auch immer? muss man immer alles über unser menschliches verständnis erklären können? wir verstehen ja nicht einmal den faktor "zeit" richtig...

ich teile die ansicht von glod. der fantasie soll keine grenzen gesetzt werden.
 
maXX schrieb:
und wenn es in der fantasiewelt keine masse gibt? warum auch immer? muss man immer alles über unser menschliches verständnis erklären können? wir verstehen ja nicht einmal den faktor "zeit" richtig...

ich teile die ansicht von glod. der fantasie soll keine grenzen gesetzt werden.

Das will ich sehen wie du eine Geschichte in einer Welt erzählst die keine Masse besitzt :lol:
 
Sisaya schrieb:
Das Hummeln nicht fliegen dürften, ist übrigens nur ein Aberglaube.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln#Flugf.C3.A4higkeit_.E2.80.93_das_.E2.80.9EHummel-Paradoxon.E2.80.9C

Man, jetzt hast du mir meinen Klugscheiß-Auftritt versemmelt :D

Wollt ich nämlich auch grad schreiben, nachdem ich das gelesen hatte :lol:

Aber abgesehen davon finde ich auch, das Glod recht hat.
Wenn man eine Fantasiewelt voraussetzt, kann man auch gehörig an den anatomischen Grundsätzen drehen, da nicht alle Parameter unserer Welt gelten müssen (geringere Schwerkraft, andere Substanzen, aus denen die Körper gebaut sind etcpp)

Ich find Christians Vieh super und denke auch, eine Kopie der Beinanatomie von Vierbeinern könnte den Gesamteindruck kaputtmachen.
 
kann man sich sicher so vorstellen. aber das problem is da eher, dass man an die sehgewohnheit der menschen denken muss. wenn man nachvollziehen kann, warum etwas so aussieht, wie es aussieht isses glaubwürdig. wenn man eigene physikalische gesetze erschafft driftet das schnell in willkür. der punkt is, wenn es in sich schlüssig is, in der umgebung funktioniert isses glaubhaft.
da is der fantasie keine grenze gesetzt. auf einem planeten mit 100% wasseroberfläche is ein wesen mit grossen schweren füssen eher unglaubwürdig... ein pflanzenfresser auf dem mond ebenso... wenn es dort keien pflanzen gibt. das mag ohne grenzen sein, aber auch blödsinn.
 
KaKun schrieb:
maXX schrieb:
und wenn es in der fantasiewelt keine masse gibt? warum auch immer? muss man immer alles über unser menschliches verständnis erklären können? wir verstehen ja nicht einmal den faktor "zeit" richtig...

ich teile die ansicht von glod. der fantasie soll keine grenzen gesetzt werden.

Das will ich sehen wie du eine Geschichte in einer Welt erzählst die keine Masse besitzt :lol:

Geschichten aus dem Schwarzen Loch - Erst ging es um nichts, doch daraus wurde schnell weniger!
 
SirHorst schrieb:
KaKun schrieb:
maXX schrieb:
und wenn es in der fantasiewelt keine masse gibt? warum auch immer? muss man immer alles über unser menschliches verständnis erklären können? wir verstehen ja nicht einmal den faktor "zeit" richtig...

ich teile die ansicht von glod. der fantasie soll keine grenzen gesetzt werden.

Das will ich sehen wie du eine Geschichte in einer Welt erzählst die keine Masse besitzt :lol:

Geschichten aus dem Schwarzen Loch - Erst ging es um nichts, doch daraus wurde schnell weniger!

es war einmal die masse. :grins:
 
RealClaymore schrieb:
Thrillhouse schrieb:
ENTSTANDEN IN UNGEFÄHR EINER STUNDE :lol:

:lachweg:

zu geil !

Könnt ihr mal kommentieren, was ihr Schwachmaten daran so lustig findet? Was ist das hier für ein verfo90jepfdsltes Forum, dass es so viele Idioten gibt? Hier gehts ums Zeichnen, und nicht um die Tagesbetreuung von Kindern!


Und dass weiterhin wieder auf diesem Niveau diskutiert wird (die Sache mit der Anatomie) und vor allem, welche Argumente gebracht werden, ist wieder typisch für den Konsolentreff.

Niemanden interessiert, was tatsache ist. hauptsache, ich mach dne Mund auf und geb was von mir- schrecklich. Was Kakun sagt, stimmt (hab ich anfangs auch schon geschrieben).
Stellt eindlich eure persönliche Meinung in den Hintergrund, wenn ihr keine Ahnung vom Thema habt, verdammt!


Und jetzt blättert mal zurück und schaut, wieviele Bilder es gibt und wieviel unsinnige und vor allem unqualifizierte Diskussion. Toll.
 
Warum bist du dann eigentlich noch hier und nicht in einem der unzähligen Grafik-Design Foren?

Edit: Nichts gegen dich aber ernst gemeinte Frage. Immerhin ist das hier ein Forum, Ort für Meinungsaustausch und wenn dir Diverse Aussagen nicht in deine Lebenswelt passen und deiner Wahrnehmung wiedersprechen musst du halt damit klar kommen. Kein Grund direkt rumzupöbeln und alle anderen als verblödet hinzustellen und sich selbst als reifen Supermenschen hinzustellen der über allen anderen steht.
 
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