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Flüchtlinge

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Ernsthaft? Mal ganz abgesehen von eurem Privatkrieg hier, der mir scheißegal ist, dürfen dann nur reine Deutsche Bedenken haben/besorgt sein/kritisch sein/etwas gegen Flüchtlinge haben? Sollen alle deren Eltern, Großeltern irgendwann mal nach Deutschland gekommen sind erst Recht nicht dagegen sein dürfen, weil sie froh sein können unter uns Deutschen zu sein? Hier im Thread wird man angekackt wenn man von Einzelfällen anstatt Menschen spricht, aber "Deine Eltern kommen aus dem Ausland, sei lieber mal still" ist in Ordnung? Rechts ist nie cool (falls man jetzt sagen will, dass das hier der ein oder andere ist), aber "Sei mal demütig, dass deine Eltern damals geduldet worden sind" ist jetzt auch nicht wirklich das Wahre.


Wie schon in weiteren Posts geschrieben, wollte ich ihn lediglich auf die gewisse Ironie hinweisen. Und ich finde es schon etwas seltsam, wenn man hier permanent äußert, dass die Leute bloß wegbleiben sollen, wenn man eben selbst davon profitiert, dass Menschen hier wohlwollend aufgenommen werden. "Nach mir die Sintflut" klingt da schon ein wenig durch. Er pocht permanent darauf, wie gut sich seine Eltern integriert haben und Deutsch gelernt haben, vertritt aber seltsamerweise die Meinung, dass die Flüchtlinge, die hierhin kommen, nach einiger Zeit zu einem Großteil die Sprache nicht sprechen und auch nicht arbeiten.

Ja, das finde ich komisch.
 
Ich will ja euer ewiges hin und her nicht stören, aber ganz interessante Aussage von unserer Innenministerin (Johanna Mikl-Leitner):

Sie zeigt sich verärgert, dass der Flüchtlingsstrom nun auch über Kroatien und Slowenien Richtung Österreich und Deutschland weitergeht. Dafür dass in den beiden Staaten keine Asylanträge gestellt würden, fehle ihr jedes Verständnis.

---------------------

Da muss ich ihr aber recht geben, kapier ich genauso wenig. Irgendwie kommt es mir schon langsam so vor wie als würden die ganzen Flüchtlinge sich das bequemste Land aussuchen, und das ist anscheinend Deutschland. Wenn ich vorm Krieg flüchte, dann muss auch Kroatien und Slowenien eine gute Anlaufstelle sein.

PS: so noch der Artikel dazu:


http://www.msn.com/de-at/nachrichte...onsequent-anwenden/ar-AAeuMgy?ocid=spartandhp
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon in weiteren Posts geschrieben, wollte ich ihn lediglich auf die gewisse Ironie hinweisen. Und ich finde es schon etwas seltsam, wenn man hier permanent äußert, dass die Leute bloß wegbleiben sollen, wenn man eben selbst davon profitiert, dass Menschen hier wohlwollend aufgenommen werden. "Nach mir die Sintflut" klingt da schon ein wenig durch. Er pocht permanent darauf, wie gut sich seine Eltern integriert haben und Deutsch gelernt haben, vertritt aber seltsamerweise die Meinung, dass die Flüchtlinge, die hierhin kommen, nach einiger Zeit zu einem Großteil die Sprache nicht sprechen und auch nicht arbeiten.

Ja, das finde ich komisch.
Jetzt nimmt der Ausländer uns auch noch den Rassismus weg.:grins:
Hier wird propagiert, dass man den Einzelfall anschauen soll. Dass man Personen, die aus Flüchtlingslagern aus der Türkei kommen nicht in die Schublade der sicheren Herkunft stecken darf. Aber wenn die Eltern von jemandem aus dem Ausland kommen zeigt man mit dem Finger drauf und spricht ihm eine bestimmte Meinung über gewisse Themen ab, weil er ja kein reiner Deutscher ist. Ich hab nicht den ganzen Thread auswendig im Kopf glaube aber zu wissen, dass das "Was willst du überhaupt, du bist doch aus dem Ostblock"-Ding zuerst da war. Dann sind die Vorfahren halt nicht aus Deutschland. So what? Es ist ja jeder ein Einzelfa... ach nee halt Mensch und hat seine eigene Erfahrung/Meinung. Und warum soll das für Flüchtlinge gelten, aber für Diskussionspartner (welcher Meinung auch immer) nicht?
Sorry, aber ich seh da keinen Unterschied zwischen "Sei mal demütig" und "Die kommen doch aus der sicheren Türkei".
 
Ich will ja euer ewiges hin und her nicht stören, aber ganz interessante Aussage von unserer Innenministerin (Johanna Mikl-Leitner):

Sie zeigt sich verärgert, dass der Flüchtlingsstrom nun auch über Kroatien und Slowenien Richtung Österreich und Deutschland weitergeht. Dafür dass in den beiden Staaten keine Asylanträge gestellt würden, fehle ihr jedes Verständnis.

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Da muss ich ihr aber recht geben, kapier ich genauso wenig. Irgendwie kommt es mir schon langsam so vor wie als würden die ganzen Flüchtlinge sich das bequemste Land aussuchen, und das ist anscheinend Deutschland. Wenn ich vorm Krieg flüchte, dann muss auch Kroatien und Slowenien eine gute Anlaufstelle sein.

So ist es auch.
Bestimmt nicht alle.Aber auch nicht wenige.

Wurde sogar in einen ZDF Bericht schon gesagt.
Jaaaa. ZDF !!!
Nicht der Kopp Verlag. :)
 
Jetzt nimmt der Ausländer uns auch noch den Rassismus weg.:grins:
Hier wird propagiert, dass man den Einzelfall anschauen soll. Dass man Personen, die aus Flüchtlingslagern aus der Türkei kommen nicht in die Schublade der sicheren Herkunft stecken darf. Aber wenn die Eltern von jemandem aus dem Ausland kommen zeigt man mit dem Finger drauf und spricht ihm eine bestimmte Meinung über gewisse Themen ab, weil er ja kein reiner Deutscher ist. Ich hab nicht den ganzen Thread auswendig im Kopf glaube aber zu wissen, dass das "Was willst du überhaupt, du bist doch aus dem Ostblock"-Ding zuerst da war. Dann sind die Vorfahren halt nicht aus Deutschland. So what? Es ist ja jeder ein Einzelfa... ach nee halt Mensch und hat seine eigene Erfahrung/Meinung. Und warum soll das für Flüchtlinge gelten, aber für Diskussionspartner (welcher Meinung auch immer) nicht?
Sorry, aber ich seh da keinen Unterschied zwischen "Sei mal demütig" und "Die kommen doch aus der sicheren Türkei".


Entweder verstehst du mein Posting nicht, oder hast dir halt wirklich nicht die Mühe gemacht, alles zu lesen.

Das einzige, was ich gemacht habe, war ihn darauf hinzuweisen, dass er jetzt über Menschen urteilt, die in einer ähnlichen Situation sind, wie es seine Eltern einmal waren. Das sollte man sich zumindest bewusst machen. Dazu schrieb er, dass er der Meinung ist, dass der Großteil der Flüchtlinge kein Deutsch lernt und keiner Arbeit nachgehen wird. Seine Familie hat es doch auch geschafft, sich wunderbar zu integrieren - das könnte er sich einfach mal vor Augen halten, bevor er ein pauschales Urteil fällt. Eine Meinung spreche ich ihm überhaupt nicht ab - allerdings lasse ich mir meine Meinung gegenüber seiner Einstellung ebenso wenig absprechen. Dass du aus meinem Posting ein "Er darf die Meinung nicht haben, weil er kein reiner Deutscher ist"-Ding machst, finde ich unheimlich unverschämt.
 
Entweder verstehst du mein Posting nicht, oder hast dir halt wirklich nicht die Mühe gemacht, alles zu lesen.

Das einzige, was ich gemacht habe, war ihn darauf hinzuweisen, dass er jetzt über Menschen urteilt, die in einer ähnlichen Situation sind, wie es seine Eltern einmal waren. Das sollte man sich zumindest bewusst machen. Dazu schrieb er, dass er der Meinung ist, dass der Großteil der Flüchtlinge kein Deutsch lernt und keiner Arbeit nachgehen wird. Seine Familie hat es doch auch geschafft, sich wunderbar zu integrieren - das könnte er sich einfach mal vor Augen halten, bevor er ein pauschales Urteil fällt. Eine Meinung spreche ich ihm überhaupt nicht ab - allerdings lasse ich mir meine Meinung gegenüber seiner Einstellung ebenso wenig absprechen. Dass du aus meinem Posting ein "Er darf die Meinung nicht haben, weil er kein reiner Deutscher ist"-Ding machst, finde ich unheimlich unverschämt.
Nochmal, meine Eltern waren nicht in einer ähnlichen Situation, ebenso habe ich geschrieben das ALLE EU-Länder gemeinsam eine Lösung finden müssen und sich dann ALLE daran halten müssen.
Was ist daran schlimm wenn ich der meinung bin das sich nicht alle Flüchtlinge anpassen werden und auch nicht alle Deutsch lernen werden ? Es gibt genügend Städte in Deutschland mit reinen ausländischen vierteln in welchen sogar alle Schaufensterbeschriftungen in ausländischen schriften sind und da findest du so gut wie nichts deutsches, ausser vielleicht einen Benz oder BMW, und da sprechen die meisten kaum deutsch.
 
Nochmal, meine Eltern waren nicht in einer ähnlichen Situation, ebenso habe ich geschrieben das ALLE EU-Länder gemeinsam eine Lösung finden müssen und sich dann ALLE daran halten müssen.
Was ist daran schlimm wenn ich der meinung bin das sich nicht alle Flüchtlinge anpassen werden und auch nicht alle Deutsch lernen werden ? Es gibt genügend Städte in Deutschland mit reinen ausländischen vierteln in welchen sogar alle Schaufensterbeschriftungen in ausländischen schriften sind und da findest du so gut wie nichts deutsches, ausser vielleicht einen Benz oder BMW, und da sprechen die meisten kaum deutsch.


"Nicht alle" waren bei dir letztens noch "die meisten". Und jetzt einfach mal zu behaupten, dass die meisten sich eh nicht anpassen, finde ich einfach ziemlich daneben. Mit wie vielen Flüchtlingen hast du dich unterhalten?
 
Das mit den stadtvierteln kenn ich noch aus düsseldorf.. ganze strassenzüge in japanisch, keine ahnung, was das für läden waren, stört aber auch niemanden.
 
Also rechte Einstellung ist nicht gleich Nazi, aber die Flüchtlinge von heute sind wie die Gastarbeiter vor 45 Jahre.


Verdreh doch nicht alles. Natürlich ist eine rechte Einstellung nicht gleich Nazi. Selbst die Kirche vertritt zum Teil rechte Ansichten - dennoch sind das wohl nicht alles Nazis. :D

Und ich will auch deine Familie nicht mit Flüchtlingen gleichsetzen. Die Gemeinsamkeit ist aber wohl, dass auch deine Familie nach Deutschland gegangen ist, weil sie hier eine bessere Perspektive gesehen hat. Andernfalls wären sie ja sicherlich in Jugoslawien geblieben.

Und ich finde es auch toll, dass du irgendwie ja doch versuchst, da eine Lösung zu finden. Aber ich glaube einfach, dass es problematisch ist und wird, wenn man in den Menschen erst mal das Schlechte sieht - oder etwas Schlechtes erwartet. Wie gesagt, habe ich sehr positive Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht. Mit motivierten Menschen, die sich anpassen wollen. Und ich glaube, dass ihnen dieses "sich Anpassen" deutlich besser gelingen wird, wenn man sie unterstützt. Wenn wir Menschen nicht integrieren wollen, dann kommt es eben zu den von dir genannten Vierteln. Stell dir vor, du gehst jetzt in ein fremdes Land und merkst, dass dich dort eben alle sehr kritisch sehen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich mit anderen Menschen aus deinem Land, denen es genauso geht, zusammenrottest, einfach deutlich größer. Wenn du aber willkommen bist, dann fällt es dir auch leichter, dich anzupassen. Was genau aus den meisten Flüchtlingen wird, weiß ich nicht. Und du auch nicht. Aber sie kommen zu uns, weil sie eine Chance haben möchten. Eine Chance, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Dabei können wir sie unterstützen und somit eben auch eine gewisse Integrationshilfe leisten, oder sie kritisch beäugen und ihnen klar machen, dass sie es hier sowieso zu nichts bringen. Ich bevorzuge einfach die erste Variante.
 
Dass du aus meinem Posting ein "Er darf die Meinung nicht haben, weil er kein reiner Deutscher ist"-Ding machst, finde ich unheimlich unverschämt.

Als jemand, der selbst einen Migrationshintergrund hat, wäre ich mal ganz vorsichtig und auch demütig, anstelle, dass ich hier immer denselben rechten Rotz herausposaune.

Achso, er darf sie haben aber halt nicht aussprechen, weil Demut und so.
Ansonsten viel Spaß noch, euer ewiger Kleinkrieg hier ist mir ehrlich gesagt zu blöd.
 
Ich finde das es einen sehr grossen unterschied gibt, zwischen den Gastarbeitern von damals und den Flüchtlingen heute.
stimmt. deine eltern, genau wie millionen anderer gastarbeiter wurden nach dem krieg gebraucht, um das land wieder aufzubauen. daher waren sie hier willkommen und erwünscht und wurden eingeladen. man dachte übrigens, dass die meisten nach getaner arbeit wieder verschwinden. aber das nur am rande.

die flüchtlinge dagegen sind oft von krieg und mord und totschlag verfolgt, kommen offenbar aus den falschen ländern (gegen das schon angesprochene japaner-viertel in düsseldorf hab ich noch nie jemanden wettern hören, über die türken-, libanesen-, irgendwas anderes "südländisches"/östliches dagegen schon) und keiner braucht sie hier. wobei das eigentlich gar nicht stimmt. ohne immigration würde hier in absehbarer zeit (einige jahrzehnte) alles zusammenbrechen (allen voran der generationenvertrag) und den fachkräftemangel erklärt man auch schon seit jahren.

fazit: so groß ist der unterschied gar nicht, außer das die, die heute kommen nicht eingeladen wurden, aber deren haus brennt.
 
Ich finde das es einen sehr grossen unterschied gibt, zwischen den Gastarbeitern von damals und den Flüchtlingen heute.

Ja, Asylwerber haben laut Völkerrecht nur so lange Recht auf Asyl, bis der Asylgrund wegfällt.

"Gastarbeiter" bedeutet allerdings wohl auch, dass man für die Zeit die man im fremden Land arbeitet ein "Gast" ist, und Gäste gehen irgendwann wieder nach Hause, oder etwa nicht?
 
Ja, Asylwerber haben laut Völkerrecht nur so lange Recht auf Asyl, bis der Asylgrund wegfällt.

"Gastarbeiter" bedeutet allerdings wohl auch, dass man für die Zeit die man im fremden Land arbeitet ein "Gast" ist, und Gäste gehen irgendwann wieder nach Hause, oder etwa nicht?
Sofern sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen......
Aber gut, ich stamme aus einer Gastarbeiterfamilie und habe dadurch einen Migrationshintergrund und darf mich demzufolge nicht kritisch über die Flüchtlingssituation äussern, dies dürfen nur "echte" deutsche ;)
 
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