Ich finde, den demografischen Wandel merkt man aber schon. In meinem Alter (mitte 20) bin ich der einzige aus meien Bekanntenkreis, der sich bewusst für Kinder entschieden hat. Alle anderen, die bereits Eltern sind, haben mal mit 17, 18 oder so ungewollt ein Kind bekommen natürlich inkl. Zerwürfnis mit dem Ex-Partner und allem drum und dran. Auch unter meinen Kameraden sind bloß wenige, die Kinder haben, obwohl viele in seit Jahren festen Beziehungen leben und sogar verheiratet sind. Aber das Bild des 40-jährigen Verheirateten ohne Kinder ist sehr häufig geworden. Daneben haben die, sie sich aktiv für Kinder entschieden haben, oft nur eins, während ich mindestens ebenso viele kenne, teils Mitte 30 und älter, die einfach keine Kinder wollen oder auch immer noch keinen festen Partner gefunden haben. Demgegenüber sind Familien mit mehr als zwei Kindern ehct selten geworden. Überhaupt sind Familien selten geworden. Kenne eigentlich mehr Eltern, die bloß noch über Anwälte miteinander sprechen.
Das finde ich auch immer sehr traurig, wenn ich mit meiner Frau zum Frauenarzt gehe. Wie viele Schnwangere da immer sitzen, die nicht mal wissen wer der Vater ist oder wo der sich längst abgesetzt hat. Da bin ich schon sehr gespannt, wie viele Kinder mit funktionierendem Elternhaus (was für mich nicht heißen muss, dass die Eltern noch zusammen sind) später mal in der Klasse meiner Tochter sein werden. ich weiß noch, dass zu meiner Zeit Kinder mit geschiedenen Eltern oder einem alleinerziehendem Elternteil die absolute Ausnahme waren.