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VOTE Seid ihr schon Eltern?

Seit Ihr schon Vater/Mutter?


  • Umfrageteilnehmer
    112

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mandos

Aure entuluva!
Wir hatten vor einigen Jahren ja mal die Umfrage wer denn mal Kinder möchte.

Dadurch dass der Babythread immer mehr frequentiert wird und ich wohl selbst bald Vater werden, erscheint es mir so, als hätte KT in den letzten beiden Jahren schon massiv Zuwachs bekommen. Also wer hat Gamepad gegen Windeln getauscht?
 
Ich finde, den demografischen Wandel merkt man aber schon. In meinem Alter (mitte 20) bin ich der einzige aus meien Bekanntenkreis, der sich bewusst für Kinder entschieden hat. Alle anderen, die bereits Eltern sind, haben mal mit 17, 18 oder so ungewollt ein Kind bekommen natürlich inkl. Zerwürfnis mit dem Ex-Partner und allem drum und dran. Auch unter meinen Kameraden sind bloß wenige, die Kinder haben, obwohl viele in seit Jahren festen Beziehungen leben und sogar verheiratet sind. Aber das Bild des 40-jährigen Verheirateten ohne Kinder ist sehr häufig geworden. Daneben haben die, sie sich aktiv für Kinder entschieden haben, oft nur eins, während ich mindestens ebenso viele kenne, teils Mitte 30 und älter, die einfach keine Kinder wollen oder auch immer noch keinen festen Partner gefunden haben. Demgegenüber sind Familien mit mehr als zwei Kindern ehct selten geworden. Überhaupt sind Familien selten geworden. Kenne eigentlich mehr Eltern, die bloß noch über Anwälte miteinander sprechen.

Das finde ich auch immer sehr traurig, wenn ich mit meiner Frau zum Frauenarzt gehe. Wie viele Schnwangere da immer sitzen, die nicht mal wissen wer der Vater ist oder wo der sich längst abgesetzt hat. Da bin ich schon sehr gespannt, wie viele Kinder mit funktionierendem Elternhaus (was für mich nicht heißen muss, dass die Eltern noch zusammen sind) später mal in der Klasse meiner Tochter sein werden. ich weiß noch, dass zu meiner Zeit Kinder mit geschiedenen Eltern oder einem alleinerziehendem Elternteil die absolute Ausnahme waren.
 
Ich habe keine Kinder und verspüre irgendwie auch nicht den Drang, welche haben zu wollen. Es mag egoistisch klingen, aber in gewisser Weise empfinde ich eigene Kinder als eine zu große Einschränkung der Freiheit, vielleicht scheue ich aber auch nur die Verantwortung, die mit Kindern einhergeht. Ich bin der Meinung, dass wenn man nicht wirklich überzeugt davon ist, ein Kind zu wollen, sollte man es besser sein lassen.
 
Ich glaube das streift auch das Thema das Weasel angesprochen hat. Bei mir war das auch sehr lange so, dass ich die Furcht hatte meine "Freiheit" aufzugeben und wohl auch latent die Angst vor der Verantwortung bzw. als Vater zu versagen.

Irgendwann fragt man sich halt was man mit seiner Freiheit so alles anfängt und ob man sich wünscht dass das dann jetzt bis zum Lebensende alles sein soll. Und über solche Gedanken hat es letztes Jahr irgendwann dann bei mir Klick gemacht. Ich spüre jetzt auch deutlich wie ich mich unheimlich auf das kleine Wesen freue. Jede Ultraschalluntersuchung ist ein Highlight der Woche für mich. Hätte ich so vorher nicht erwartet. Und letztes Jahr war ich ja nun auch schon 35. Hat bei mir also auch länger gedauert.
 
Ich bin zu alt und zu frauenlos für Kinder. Abgesehen davon hab ich kaum genug Kohle für mich selbst, ich wüsst nicht, wie ich da ein Balg 18 Jahre oder länger durchfüttern sollte.
 
Mit meinen fast 30 Jahren bin ich nun auch nicht mehr der Jüngste und damit eigentlich im prädestinierten Alter dazu, aber das steht derzeit noch völlig außer Frage.
Bin kein Beziehungsmensch, der sich auf eine Frau derzeit länger als ein paar Wochen oder Monate einlässt, dazu würde ich mit meiner finanziellen Situation kein Kind in die Welt setzen wollen. Ich verdiene nicht schlecht und verfüge über eine Eigentumswohnung, um mir selbst ein gutes Leben zu finanzieren, aber für eine Familie würde das nicht ausreichen - zumindest nicht um ihr den gewollten Standard bieten zu können.

Daher ein eindeutiges Nein, außer der plötzliche Lebens- und Sinnenswandel würde mich treffen.
 
Ja.
Natürlich ändert sich das Leben durch Kinder. Die Freiheit wird eingeschränkt, Kinderklamotten sind auch teuer und manchmal kosten sie auch Nerven.
Trotzdem würde ich mich immer wieder dafür entscheiden. Man lernt, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und den wirklichen Sinn im Leben zu finden, anstatt sich in eine Karriere zu verrennen oder ein weiteres Discowochenende hinter sich zu bringen. Kinder geben ihren Eltern mehr wieder, als es ein Arbeitgeber je tun könnte.
Ich hoffe natürlich, dass ich den Post nach der bald anfangenden Pubertät nicht editieren muss....
 
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