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MULTI L.A. Noire

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@ Bonuscontent: :fp:

@ Coverdiskussion: Naja, nur Schriftzug ist nichts sagend. Und nur der Hauptdarsteller mit Knarre, sähe dann wie ein Shooter aus. Mit dem Tatort im Hintergrund unterstreicht man halt den Krimi. Und wenn ich kein informierter Spieler wäre, würde mich sowas im Media Markt sicher eher ansprechen.
 
Deutsches Packshot

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Vorbesteller von L.A. Noire erhalten Pre-Order-Boni. Möchtet ihr das Spiel nicht vorbestellen, auf diese Boni aber nicht verzichten, dann keine Angst. Alle Pre-Order-Boni können im Nachhinein als DLC erworben werden.

„Wir planen bereits seit langem, das so bei allen digitalen Pre-Order-Items handzuhaben“, so ein Kommentar von Rockstar auf der offiziellen Webseite.

Puh, nochmals Glück gehabt... :lol:
 
Da wurde ja ein ganzer Fall rausgeschnitten. Ich hoffe, im Hauptspiel sind es weiterhin 22 Fälle, weil der eine Verkehrsunfall aus dem GameStop-Paket (?) klang nach einem Hand-Ons-Bericht aus einer alten Zeitschrift. :tip: Kommt alles sicher mal im Deal of the Week für ein paar Euro. :D
 
Hier mal noch ein Hands On der GA:

Wie spielt sich L.A. Noire? Nach zahlreichen Videos und Trailern, die das Spiel in beeindruckenden Bildern zeigten, konnten wir nun endlich selbst die Gamepad-Finger ölen, um LA Noire einem Hands-On-Test zu unterziehen.


Das Detektiv-Action-Spiel aus dem Hause Rockstar handelt zu einer sehr spannenden Epoche des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Handlung ist angesetzt in den späten 1940er Jahren, die Welt schnauft nach dem großen Krieg erstmal durch. Während Deutschland um Souveränität kämpft, sich Europa von den Strapazen des Krieges erholt und Russland sich für den kalten Krieg warm macht, wird in den USA ein Mythos geboren: Hollywood. Denn das Mekka der Filmindustrie stand kurz davor, das Filmbusiness zu revolutionieren. Doch mit dem Glamour kam auch die Kriminalität in die Stadt - zu viele Menschen waren einfach zu neidisch auf den Wohlstand, den Glitz der anderen.

Der ideale Nährboden für spannende Kriminalfälle, weswegen die in L.A. Noire umgesetzten Fälle auch allesamt auf wahren Begebenheiten beruhen. Sie wurden zwar nicht 1:1 ins Spiel übernommen, sondern nötigerweise den Gameplay-Elementen angepasst. Doch schon die Thematiken lassen einen beim Spielen ahnen, dass man es hier wirklich mit den tiefsten Abgründen der Menschen zu tun bekommt. In L.A. Noire erleben wir nicht nur die Geschichte des aufstrebenden Los Angeles, wir erleben auch die ganz persönliche von Cole Phelps, einem Kriegsveteran, der sich im Laufe der Geschichte vom Verkehrsdezernat nach Oben arbeitet.

"The Red Lipstick Murder"

Als wir nun vor einigen Tagen die Gelegenheit hatten, L.A. Noire erstmals selbst zu spielen, haben wir uns die Chance natürlich nicht entgehen lassen. Doch bevor wir selbst das Gamepad in die Hand nehmen konnten, schnupperten wir in den bekannten Fall von Elisabeth Short hinein, der in der Presse auch als der Fall des "roten Lippenstift Mörders" bekannt wurde. Dies deswegen, weil er auf den Körpern seiner Mordopfer, die man allesamt nackt und schwer misshandelt auffand, mit rotem Lippenstift geschriebene Botschaften hinterließ. Cole Phelps hegte darum den Verdacht, dass es da einen Zusammenhang zwischen ähnlichen Fällen geben könnte, wohingegen sein neuer Kollege eher an einen eifersüchtigen Ehemann oder Ähnliches dachte. Zu dem neuen Kollegen kam Phelps, nachdem er inzwischen ins Morddezernat aufgestiegen war.

Weil es in L.A. Noire durchaus Situationen gibt, in denen man sich nicht sicher sein kann, was einem die Indizien sagen wollen oder ob man bei einem Verhör der Wahrheit wirklich näher kam, gibt es das sogenannte Intuitions-System. Dabei erhält man für erbrachte Leistung erwähnte Punkte, welche man bei der Klärung eines Falles einsetzen kann. Ohne nun ein konkretes Beispiel zu nennen, kann man sich das ähnlich wie einen 50/50 Joker vorstellen, durch Einsatz eines Intuitions-Punktes werden bestimmte Möglichkeiten ausgeschlossen und man kann sich den verbliebenen widmen. Gleichzeitig verbessert ein höherer Rang das Intuitions-System und ermöglicht es dem Spieler so, später auch die wirklich knackigen Fälle zu lösen.

"The Silk Stocking Murder"

Mit diesem Vorwissen ausgestattet, durften wir dann endlich selbst versuchen einen Fall zu lösen. Phelps und sein Kollege werden gerufen, weil man wieder eine nackte Frauenleiche gefunden hat. Natürlich denken wir dabei sofort an den Fall "Black Dahlia", der es 1947 zu trauriger Berühmtheit brachte, wohingegen unser Kollege Galloway eher davon ausgeht, dass es sich um einen Nachahmungstäter handelt. Um also entweder die eine oder die andere These zu stützen, begeben wir uns zum Tatort und suchen nach Hinweisen. Was wir dort finden, ist in der Lage einem das Blut in den Adern gefrieren zu lassen, denn der Mörder scheint unglaubliches mit der Leiche angestellt zu haben. Wir finden ihr Blut nicht nur in der Nähe des toten Körpers, sondern auch an der Häuserwand, der Feuertreppe, bis hinauf auf das Dach des Hauses. So scheint es zumindest, bis wir auch einen Eimer mit roter Farbe finden. Ganz offensichtlich also spielt der Mörder ein Spiel mit uns. Er legt absichtlich Spuren und hinterlässt Nachrichten, versucht also unsere Ermittlungen in eine bestimmte Richtung zu führen.

In der Praxis gestaltet sich das so, dass wir den Tatort im ersten Schritt einfach mal absuchen. Entdecken wir etwas, können wir es in die Hand nehmen und von allen Seiten betrachten. Besitzt es einen ermittlungstechnischen Wert, nimmt Phelps es in seinem Notizbuch auf, welches wir übrigens an jeder Stelle im Spiel benutzen können. Auf diese Weise entstehen im Notizbuch diverse Hinweise, zum Beispiel auf Personen oder zu Orten. In unserem speziellen Fall nun finden wir die zwei Teile eines Zettels auf dem sich die Adresse des Mordopfers befindet, womit natürlich klar ist, welchen Ort wir als nächstes besuchen werden. Sehr witzig in diesem Zusammenhang ist, dass wir die Autofahrten durch L.A. entweder selbst machen können, oder wir setzen uns auf den Beifahrersitz und unser Kollege übernimmt das Fahren.

Wir fahren also zum Appartement des Mordopfers und lernen dort die Vermieterin Ms. Lapenti kennen. Sie lässt uns das Zimmer der Verstorbenen untersuchen und ist dann auch bereit mit uns zu sprechen. Sehr freundlich geht sie auf unsere Fragen ein, was uns dazu brachte ihr uneingeschränkt Glauben zu schenken, was natürlich ein Fehler war und zeigt wie das Gameplay in L.A. Noire wirklich funktioniert. Es hätte mir auffallen müssen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Vermieterin nichts von dem Einbruch in das Appartement des Mordopfers mitbekommen haben will, wo doch offensichtlich mit roher Gewalt vorgegangen wurde, was entsprechenden Lärm verursacht haben muss. Auch fanden wir im Appartement die Scheidungspapiere des Opfers, sie wollte sich offensichtlich am Tag ihres Todes von ihrem Mann trennen. Das macht diesen natürlich hochgradig verdächtig. Zudem sagt Ms. Lapenti aus, dass es vor einigen Wochen einen Kampf im Appartement des Opfers gegeben haben muss, zumindest hätte sich der Lärm daraus so angehört.

Bevor wir nun den Ehemann des Opfers aufsuchen, besuchen wir noch die El Dorado Bar, wo sich das Mordopfer angeblich noch kurz vor ihrem Tod befand. Dies wird uns vom dortigen Wirt auch bestätigt. Er spricht davon, dass sie stark alkoholisiert gewesen sei, weswegen er sich noch gut an sie erinnern könne.

Klar, dass wir als nächstes den Mann des Opfers aufsuchen, der uns gemeinsam mit einem Freund beim Eintreffen auch gleich tätlich angreift und sehr erregt zu sein scheint. Doch angeblich will er vom Tod seiner Frau noch gar nichts mitbekommen haben, von einer Scheidung ebenfalls nicht. Seltsam nur, dass wir in seiner Wohnung eine Kiste finden, welche ausgerechnet die Aufschrift der El Dorado Bar trägt, aber nicht die versprochenen Früchte enthält, sondern Alkohol. Im Gespräch mit den Nachbarn finden wir zudem heraus, dass die Beiden offensichtlich eine sehr "laute" Ehe führten, es soll immer wieder zu lautem Streit und Gebrüll gekommen sein.

An dieser Stelle beginnt der Fall wirklich spannend, gleichzeitig aber auch kompliziert zu werden. Als erfahrener Videospieler nämlich spielten wir L.A. Noire so, wie wir auch ein GTA oder ein Mafia gespielt haben, was ein schwerer Fehler war. Denn besonders bei den Verhören sollte man sich wirklich Zeit lassen, und nicht wie wir glauben, gleich in der ersten Sekunde erkennen zu können ob das Gegenüber die Wahrheit spricht oder nicht. Denn stellt man die falschen Rückfragen, verdächtig man einen Unschuldigen, reagiert dieser ganz menschlich, er beginnt sich zu verschließen oder das Gegenteil, er wird aggressiv und laut. Auf diese Art entgingen mir die Hälfte der Hinweise, die mich den Fall viel schneller hätten lösen lassen, was aber den Kollegen Galloway umso mehr freute, der dann in die Rolle des Hinweisgebers schlüpfen konnte und uns wieder auf den richtigen Weg brachte.
 
Hiermal unser HandsOn von Andreas, der es schon spielen durfte *neid*
http://www.gameswelt.de/articles/previews/6963-L.A._Noire/index.html
 
4players klingt nicht ganz so begeistert

Was die über das Absuchen des Tatorts schreiben, klingt für mich aber wirklich alles andere als toll. Zum einen die Musik, die spielt, bis man alles gefunden hat und zum anderen das Rütteln des Controllers, wenn irgendeine entdeckte Spur wichtig ist. Ich hoffe, man kann den Mist im fertigen Spiel abstellen. Diese Casualkacke für Dummies können sie behalten.
 
Das haben andere Redaktionen auch schon bemerkt, einige kritisiert.

Wobei ich glaube, L.A. Noire werde ich nicht spielen, um möglichst "gut" zu sein. L.A. Noire könnte eher in Richtung Heavy Rain gehen, ein Spiel, welches man erleben und aufsaugen muss.
 
@ Zimtzicke

Sehe ich auch so. Aber gerade da dürfen solche Hilfen nicht drin sein. Der Spieler muss selber entscheiden, wann er einen Tatort verlässt und was er für wichtig erachtet. Ging ja bei Heavy Rain auch. Wenn da allerdings im Hintergrund permanent die Mucke dudelt, dann weiß ich genau, dass ich nicht gehe, ehe Ruhe herrscht. Und in dem Moment löse ich dann nicht meinen Fall, sondern mache nur das, was die Entwickler von mir wollen. Und das fände ich doof.
 
das mit dem Tatort absuchen hat mich schon bei der Ankündigung dieser Features gestört :I. hoffentlich ist das abschaltbar!

mich stört auch, dass -laut 4players- in den gespielten Szenen keinerlei düstere Atmosphäre aufkommt und der Hauptcharakter blass bleibt.

apropos Atmosphäre: Hat man schon Szenen gesehen, in denen es regnet?! in den meisten Noire filmen regnet es doch fast ausschliesslich?! :p

naja, bisher hat man ja kaum was vom Spiel gesehen und das meiste hat mir gefallen. ich bleibe optimistisch, dass wir auch noch düstere Atmosphäre und ein bisschen mehr Anspruch zu sehen bekommen :D
 
War ja auch nur eine Demo. Kann immerhin gut sein, dass sich da was ändert. Und zumindest auf die Aussage mit dem Hauptcharakter gebe ich nix, weil die da viel zu wenig Material gesehen haben.
 
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