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Flüchtlinge (1 Betrachter)

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Der Spiegel aus dem Juni 1980... Man könnte ja den Versuch starten zu erklären, dass Sprache ständigen Veränderungen ausgesetzt ist, dass Begrifflichkeiten ihre Bedeutung verlieren oder ändern, dass Gesellschaften versuchen diskriminierende Wörter zu meiden weil das Argument "War früher auch schon so" weder sinnvoll noch irgendwie intelligent ist, aber dann denk ich mir: das geht eh nicht durch den Stahlhelm durch.

Dass die besagte Asylantenschwemme eben mit Vorliebe von der NPD und anderen Organisationen mit ähnlichen Zielen zitiert wird ist ja keine Erfindung der linksverseuchten Vegankommunisten. Das steht so frei für jeden Doitschen nachlesbar im Netz. Wer dann immer noch meint den Begriff zu verwenden der legt es halt drauf an. Eignet sich aber nicht für eine Märtytrerrolle.
 
Dann erklärs mir. Und spar dir die pampigen Antworten.

Tja, wie man in den Wald hineinruft schallt es wieder heraus. Deine Antwort mit dem ":kaffee:" Smilie war dann nach deinen eigenen Maßstäben nicht pampig, oder wie?

Abgesehen davon, dass ich nicht sehe, wo meine Antwort wirklich "pampig" gewesen sein soll, ich habe nur in ganz simplen Worten darauf hingewiesen, dass du mein Posting offenbar nicht verstanden hast.

Aber gut, ich erklär es dir nochmal in ganz einfachen Worten: Wer jahrelang sagt "Die EU darf nicht die Kompetenz bekommen X zu machen!" und sich dann später aufregt "Warum macht die EU nicht X?" der ist ein absoluter Vollidiot.

Das hat nichts mit TTIP oder der Kritik an bestimmten politischen Ideen oder bestimmten Handlungen der EU zu tun, welche die EU im Rahmen ihrer ihr von den EU-MS übertragenen Kompetenzen setzt.

Wobei, Notiz am Rande, mit bis heute niemand nachvollziehbar hat zeigen können, was am TTIP-Abkommen eigentlich so schlecht sein soll. Man hört viel Schwachsinn, wie etwa dass Streitigkeiten in Bezug auf das Abkommen lieber vor staatlichen Gerichten anstatt vor Schiedsgerichten ausgetragen werden sollten, aber wirklich sinnvolle und belegbare Argumente hab ich bis heute keine gehört.
 
Jo, das haben wir den ganzen Leuten zu verdanken, die eine tiefere Integration der EU ablehnen und auf die Erhaltung von möglichst viel "Souveränität" der EU-Mitgliedstaaten pochen. Weil es kann ja nicht sein, dass man sich "von denen da in Brüssel" als Nationalstaat irgendetwas vorschreiben lassen soll.

Dass dann in solchen Situationen kein (durch die EU gegenüber den EU-MS vorgeschriebenes aber dafür zumindest) koordiniertes Handeln des Staatenverbundes möglich ist, das solche Probleme viel besser lösen könnte, ist den Gegnern einer stärkeren EU-Integration zuzuschreiben.

Lustigerweise sind es nun oft gerade diese "EU-kritischen" geistigen Tiefflieger, die in einer Lage wie der aktuellen mit dem Finger auf die EU zeigen und lauthals schreien, dass die EU doch absolut nutzlos wäre, wenn sie hier keine Lösung herbeiführen kann. Dass es gerade Leute wie sie waren, die durch ihre Ablehnung einer Verlagerung gewisser Kompetenzen der EU-MS zur EU diese Handlungsunfähigkeit der EU herbeigeführt haben, erfassen diese Gehirnakrobaten in ihrer geistigen Beschränktheit leider nicht.

Imo siehst du das hier ein wenig einseitig. So wie die EU in bestimmten Punkten handelt, so wie sie besonders in Krisensituationen reagiert - da kann man imo den Leuten nicht ausschließlich Vorwürfe machen, wenn sie daran zweifeln, dass eine stärkere Souveränität der EU allen Mitgliedern gegenüber fair oder gar effizienter ablaufen würde. In der Theorie hast du natürlich Recht, es bräuchte in allen Bereichen die "Vereinigten Staaten von Europa", die politisch, militärisch und wirtschaftlich mit einer Stimme sprechen. Praktisch ist das aber wieder ne andere Sache. Selbst in den USA wird jegliche Einmischung Washingtons ja kritisch gesehen und bei denen ist das Ganze über nen längeren Zeitraum gewachsen und die sprechen sogar noch überall die gleiche Sprache.
 
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Hmmm...warte mal...da war doch was, da war doch was. Irgendjemand hat doch mal gesagt man soll sich nicht so anstellen und den dritten Weltkrieg ausrufen, weil dieses Bild auch locker auf dem Cover einer Satirezeitschrift landen könnte. Wer war das denn gleich nochmal...

Ach! Da schau her. Das war ja ich! :grins:

Auch wenn jetzt dann gleich ein Mob besorgter Eltern bei mir vor der Tür steht: mal abgesehen von der expliziten Darstellung des Kindes würden das erste und letzte Bild auch locker als Titanic Cover durchgehen. Das liegt meiner Meinung nach auf dem selben Level wie das Cover bei Breivik damals mit "Jugendproteste endlich eingedämmt" (oder so ähnlich) oder irgendwelchen Fritzl-Witzen.
 
Wobei, Notiz am Rande, mit bis heute niemand nachvollziehbar hat zeigen können, was am TTIP-Abkommen eigentlich so schlecht sein soll. Man hört viel Schwachsinn, wie etwa dass Streitigkeiten in Bezug auf das Abkommen lieber vor staatlichen Gerichten anstatt vor Schiedsgerichten ausgetragen werden sollten, aber wirklich sinnvolle und belegbare Argumente hab ich bis heute keine gehört.
auch nur am rande 2 sachen: 1. die mangelhafte transparenz 2. der investitionsschutz. dieser macht die europäischen länder einseitig angreifbar. soweit ich weiß sind das punkte wegen denen z.b. australien ein ähnliches abkommen aufgekündigt hat.
 
Ist das schlimm hier.... Vllt sollten wir einen positiven Flüchtlingsthread und einen negativen Flüchtlingsthread machen, wie damal bei der One. Damit alle unter sich sind und es nicht zum Meinungsaustausch kommt.
 
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