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Flüchtlinge

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Finds witzig das die ganzen Sachen jetzt wieder ausgekramt werden.
Zu wenig Wohnungen in Großstädten, zu wenig Kitaplätze, etc. pp.

Das sind Probleme die wir seit Jahren haben. Wenn in Köln und anderen großen Städten wohnst dann weißt das auch.
 
die EU rockt....


Wer ist gegen einen festen Verteilungsschlüssel - und warum?
Polen: Das Land hatte zugesichert, 2000 Menschen aufzunehmen, als es darum ging, 40 000 Menschen aus Syrien und Eritrea in der EU zu verteilen. Nun soll das Land mehr als 9000 aufnehmen. Doch Warschau will sich das nicht vorschreiben lassen. Ministerpräsidentin Ewa Kopacz sagte unlängst, Polen würde langfristig 150 christliche Familien aus Syrien aufnehmen. Außerdem kämen nach Polen schon Ukrainer und Tschetschenen. Nichtregierungsorganisationen haben die Regierung dafür kritisiert, dass sie die Religion als Kriterium nutzt, um zu entscheiden, wer kommen darf.

Slowakei: Die Slowakei soll etwa 1500 Flüchtlinge aufnehmen. Regierungschef Robert Fico sagte allerdings, sein Land werde niemals Quoten zustimmen. Der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák begründete das jüngst im Spiegel damit, diese wären "eine Einladung, dass noch mehr Flüchtlinge sich auf den Weg nach Europa machen". Die Regierung in Bratislava fordert, Flüchtlingen außerhalb der EU zu helfen, die Grenzen dagegen stärker zu schützen.

Tschechien: Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, fast 3000 Flüchtlinge nach Tschechien zu schicken. Regierung und Opposition in Prag lehnen die Quoten jedoch einhellig ab. Die Länder müssten die Migration selbst kontrollieren und dabei die eigene wirtschaftliche und soziale Situation berücksichtigen, sagte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka kürzlich. Präsident Miloš Zeman unterstützt inzwischen eine Petition seines Vorgängers Václav Klaus gegen Einwanderung. Darin warnt Klaus vor einer "künstlichen Mischung von Nationen, Kulturen und verschiedenen Religionen", die "Risiken und Bedrohungen" berge.

Rumänien: Rumänien soll den Quoten gemäß etwa 4600 Flüchtlinge aufnehmen. Jüngst hatte das Land sich bereiterklärt, etwa 1800 Asylsuchende aufzunehmen. Mehr sollen es nicht sein - und schon gar nicht wollen sich die Rumänen zu einer Aufnahme zwingen lassen. Das Land will, statt mehr Flüchtlinge aufzunehmen, lieber die Grenze besser sichern.


Estland, Lettland und Litauen: Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sollen den Quoten zufolge je einige Hundert Flüchtlinge aufnehmen. Sie bestehen jedoch auf einer freiwilligen Verteilung. Gerade Esten und Letten haben in der Vergangenheit starke Einwanderung durch Russen erlebt und sind deshalb zurückhaltend. Es gibt jedoch Signale aus den Ländern, dass sie bereit sind, mehr Flüchtlinge aufzunehmen als bislang zugesagt.

Ungarn: Zu den 120 000 Flüchtlingen, die in der EU verteilt werden sollen, gehören 54 000 Asylsuchende, die sich derzeit in Ungarn aufhalten. Das Land, in dem die Flüchtlingszahlen dramatisch angewachsen sind, würde also entlastet. Trotzdem ist die Regierung in Budapest strikt gegen die Quote. Premier Viktor Orbán bezeichnete sie sogar als "verrückt". Die Ablehnung rührt vor allem daher, dass die meisten Flüchtlinge gar nicht in Ungarn bleiben, sondern in andere EU-Länder weiterreisen wollen. Eine Quote würde deshalb langfristig vor allem Griechenland und Italien entlasten, sowie die Skandinavier und sogar Länder wie Deutschland. Ungarn aber, das nur ungern Flüchtlinge aufnimmt, müsste damit rechnen, in Zukunft mehr zugeteilt zu bekommen, als jetzt bleiben wollen.

Großbritannien, Dänemark und Irland: Die drei Länder Großbritannien, Dänemark und Irland haben einen Sonderstatus in der EU und konnten sich von vornherein von den Quoten ausschließen lassen. Die Regierung in London will aber Flüchtlinge außerhalb der EU unterstützen - und hat angekündigt, 20 000 Syrer aus den Lagern in den Nachbarländern Syriens aufzunehmen. Die Dänen gehen davon aus, bereits jetzt genug Flüchtlinge aufzunehmen.

Quelle :
http://www.sueddeutsche.de/politik/...fluechtlingsquote-gestritten-wird-1.2646658-2
 
ach komm schon. das haus wurde zum zweck der unterbringung von asylbewerbern erichtet. dann stand es leer. man vermietet es nach einer weile einer achtköpfigen familie, damit es wenigstens genutzt wird (sonst schimpfen sicher alle: warum lässt man das denn leerstehen?). jetzt soll es seinem eigentlich zweck zugeführt werden. natürlich ist das doof für die familie aber die leben zu acht da, wo eigentlich 25 hin sollen. und scheinbar ist die stadt ja gewillt zu helfen (wenn man dem glauben kann, was der bürgermeister sagt).

das falsche signal ist nicht, dass denen gekündigt wird, das falsche "signal" ist die art der berichterstattung.
Laut aussage der Familie wurde dieses aber beim Einzug nicht erwähnt.
Trotz allem finde ich es befremdlich das man es in Ordnung findet das eine Grossfamilie jetzt eine Wohnung räumen muss damit diese von Flüchtlingen bewohnt werden kann. :vogel:
 
sind immernoch keine millionEN, selbst wenn man alles andere (deutschen pass usw) unberücksichtigt lässt.

Doch! Es geht um Millionen und nicht um weniger. Allein dieses Jahr wird mit der Aufnahme von etwa 1 Million Menschen gerechnet. (400.000 -> 800.000 -> 1.000.000, mal sehen wie die Zahlen dann in 2 Wochen aussehen) Das Flüchtlingsthema hat sich auch nicht plötzlich ab 01.01.2016 erledigt. Auch nächstes Jahr werden weiter Menschen kommen und auch aufgenommen werden. Gabriel hat es doch schon selbst angesprochen und geht in etwa von jährlich ca. einer halben Million aus und hält dies auch für machbar. Des weiteren haben die bereits aufgenommenen Menschen (nach Bewilligung des Asylantrages) ein gesetzliches Recht auf Familienzusammenführung. Das werden am Ende eben insgesamt doch Millionen sein und nicht weniger. Diese große Anzahl von Menschen muss man letztendlich aber auch ordentlich unterbringen.
 
Laut aussage der Familie wurde dieses aber beim Einzug nicht erwähnt.
Trotz allem finde ich es befremdlich das man es in Ordnung findet das eine Grossfamilie jetzt eine Wohnung räumen muss damit diese von Flüchtlingen bewohnt werden kann. :vogel:
du. von mir aus können die noch offenen 17 plätze auch mit flüchtlingen auffüllen. aber ich fürchte, dass das geschrei dann genauso groß ist.
 
Doch! Es geht um Millionen und nicht um weniger. Allein dieses Jahr wird mit der Aufnahme von etwa 1 Million Menschen gerechnet. (400.000 -> 800.000 -> 1.000.000, mal sehen wie die Zahlen dann in 2 Wochen aussehen) Das Flüchtlingsthema hat sich auch nicht plötzlich ab 01.01.2016 erledigt. Auch nächstes Jahr werden weiter Menschen kommen und auch aufgenommen werden. Gabriel hat es doch schon selbst angesprochen und geht in etwa von jährlich ca. einer halben Million aus und hält dies auch für machbar. Des weiteren haben die bereits aufgenommenen Menschen (nach Bewilligung des Asylantrages) ein gesetzliches Recht auf Familienzusammenführung. Das werden am Ende eben insgesamt doch Millionen sein und nicht weniger. Diese große Anzahl von Menschen muss man letztendlich aber auch ordentlich unterbringen.
okay, langfristig gesehen soll das von mir aus stimmen. wobei ich die naive hoffnung habe, dass wir es irgendwann mal gebacken bekommen, die asylanträge schneller zu bearbeiten. und weiterhin bin ich der meinung, dass die alle auf dauer überhaupt nicht hier bleiben. somit stellt sich für mich die frage oder das problem einfach nicht. ach und das wir den platz haben, wenn wir denn wollen, glaube ich auch ;)
 
Weil es ein Flüchtlingsheim ist und kein Hotel!

Wenn man so etwas aber vermietet, dann sollte man imo auch die Verantwortung dafür tragen. Man hätte die Möglichkeit gehabt es nie zu vermieten oder aber, die beste Lösung, der Familie klipp und klar zu sagen das sie übergangsweise dort wohnen können aber sich ne neue Butze suchen sollen. Anscheinend! hat man das nicht getan und das ist nicht ok.
Hat man es doch getan, brauch sich die Familie nicht zu beschweren.
 
Laut aussage der Familie wurde dieses aber beim Einzug nicht erwähnt.
Trotz allem finde ich es befremdlich das man es in Ordnung findet das eine Grossfamilie jetzt eine Wohnung räumen muss damit diese von Flüchtlingen bewohnt werden kann. :vogel:

Sowas muss natürlich kommuniziert werden. Ansonsten sehe ich darin nichts Verwerfliches. Wenn man mir sagen würde, dass die Wohnung, die ich haben will, als Unterkunft für Flüchtlinge geplant ist, dann heule ich nicht rum, wenn dort Flüchtlinge wohnen sollenund ich raus muss.
 
Kündigungen wegen Eigenbedarf sind noch immer der häufigste Grund für eine Kündigung. Man darf und sollte nie vergessen, dass man ja zur Miete wohnt.

Da es der häufigste Grund ist, kommt es wohl also öfter zu solchen Situationen, die für die Betroffenen mit Sicherheit nicht schön sind, aber nun einmal vorkommen und das unabhängig von der Flüchtlingsthematik. Natürlich kann ich das Ganze aus einer gewissen Entfernung betrachten, da es mich nicht betrifft. Aber mich würde es auch ärgern, würde mir gekündigt werden, da wäre der Grund erst einmal egal, aber dennoch würde ich nicht den Flüchtlingen die Schuld geben.

Durch die Berichte kriegt jetzt der typische RTL Zuschauer wieder den Eindruck, dass dieses Mittel des Eigenbedarfes jetzt wieder nur wegen den "Flüchtlingsschwemmen" benutzt wird und das ist schlichtweg falsch.

Ich konnte leider keine Zahlen finden, aber dass Eigenbedarf der häufigste Grund ist kann man auf mehreren Mietrechtsseiten nachlesen.
 
dann heule ich nicht rum, wenn dort Flüchtlinge wohnen sollenund ich raus muss.
Wenn dir die Eltern egal sein mögen, aber die Familie hat halt auch X Kinder die nach dem Umzug ein komplett anderes Umfeld haben (finden ja in der gleichen Stadt wohl keine mehr), ich würde da sowas von kotzen. Wenn es dich betreffen würde, würde ich dich mal sehen wollen wie du reagierst. Du würdest sicherlich keine Freudensprünge machen. Als Eltern würde ich dann schon heulen können, voarllem mach das den Kindern klar, die heulen dann spätestens.
 
@XtreCoolX : Wobei natürlich der Punkt das es a) ne Großfamilie ist und b) dem Staat das Ganze gehört, die Thematik schon zuspitzt. Aber wie gesagt, hier ist eigentlich nur wichtig ob am Anfang kommuniziert wurde, das es nur temporär ist/ sein kann.
 
Wenn dir die Eltern egal sein mögen, aber die Familie hat halt auch X Kinder die nach dem Umzug ein komplett anderes Umfeld haben (finden ja in der gleichen Stadt wohl keine mehr), ich würde da sowas von kotzen. Wenn es dich betreffen würde, würde ich dich mal sehen wollen wie du reagierst. Du würdest sicherlich keine Freudensprünge machen. Als Eltern würde ich dann schon heulen können.

Aber dann gib nicht den Flüchtlingen die Schuld, sondern den Eltern, dass sie da nicht weit genug gedacht haben.
Dann müßte die Überschrift auch lauten "Unverantwortliche Eltern zwingen Kinder jetzt in eine neue Umgebung"
 
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