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APPLE Der ultimative Apple Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

lüsterneLINDA schrieb:
datenmüll ist das sicher nicht. apple wird sich schon was dabei gedacht haben diese daten unbegrenzt zu speichern. die machen das nicht zufällig.

und jeder der sich damit halbwegs auskennt (also hobbyhacker), kann diese daten missbrauchen, ohne das was der normaluser mitbekommt.

so könnten stalker z.b. ihre opfer ausspionieren wo die sich für gewöhnlich so rumtreiben. mir fallen da spontan duzende möglichkeiten ein wie man solche daten missbrauchen könnte.

Ja ein Einzelner könnte daran Interesse haben, der mich kennt!

Aber Apple die Millionen Telefone/Computer* überwachen, welche noch mehr Millionen Information zurücksenden, dass alles zusammen ergibt niemals etwas, was irgendwie groß gegen mich benutzt werden könnte!

Und sicherlich hat Apple sich dabei etwas gedacht, die werden aber da mit Statistiken für die gesamten Besitzer erstellen. Am Ende wissen die dann das der Durchschnitts Iphone Besitzer 4,43 mal am Tag telefoniert, 3 mal seinen Standort ändert, 23.435 Besitzer in Dänemark leben oder durchschnittlich 232 Lieder drauf gespeichert werden.

*Mac OS X schickt jeden Tag einmal, irgendetwas nach Cupertino.
 
Anubis schrieb:
Ja ein Einzelner könnte daran Interesse haben, der mich kennt!

Aber Apple die Millionen Telefone/Computer* überwachen, welche noch mehr Millionen Information zurücksenden, dass alles zusammen ergibt niemals etwas, was irgendwie groß gegen mich benutzt werden könnte!

Schon mal was von "Daten filtern" gehört? Man kann alle über dich bekannten Daten mit einem Mausklick zusammenfassen und das gibt ein sehr genaues Profil. Vielleicht interessiert es deine Krankenkasse später mal wieviel Alkohol du kaufst, um deinen Tarif festzulegen oder die Kripo interessiert sich dafür, dass du in das von einem Profiler erstellte Täterprofil für eine Straftat passt und zur Tatzeit auch noch ganz in der Nähe warst, oder deinen Chef welche Extremsportarten du in deiner Freizeit machst (und er überlegt sich ob ihm das Risiko eines krankheitsbedingten Ausfalls nicht zu hoch ist und er sich besser nach Ersatz für dich umsehen sollte), oder einen Erzfeind der sich einfach mal informieren will, warum du so oft in der Nähe des Bahnhofsbordells aufhältst.

Und diese Daten sind vorhanden. Somit ist die Frage ob du der Firma, die sie über dich sammelt so sehr traust, dass sie die Daten nicht verkauft und das sie so sicher sind, dass sich niemand Zugang dazu verschaffen kann (sei es durch gerichtliche Anordnungen oder Hacking).

Glaub mir, du hast genug zu verheimlichen (wie alle Menschen) und es gibt sehr viel in deinen Daten (gerade bei Bewegungsprofilen) was gegen dich verwendet werden könnte.

Anubis schrieb:
*Mac OS X schickt jeden Tag einmal, irgendetwas nach Cupertino.

Deine Banking Pin, die Pornoseiten, die du besucht hast, die politischen Statements die du abgegeben hast?
Wahrscheinlich nicht. Vermutlich nur was anderes. Sicher nur was ganz harmloses, um dir irgendeine maßgeschneiderte Werbung zuzusenden.
Oh, eine Werbung für eine Creme gegen eine Infektion im Genitalbereich? Das passt ja gut, die Frage hattest du doch noch vor wenigen Tagen in einem Medizin-Forum gestellt. Na, dann ist ja alles OK.

Who cares? Big Stevie wirds schon richten...
 
Okay und wie schützt du dich, wenn du es als so große Bedrohung siehst?

Du wist jawohl nicht glauben das nur Apple so was macht? So naiv kannst du ja eigentlich nicht sein, wenn deiner Meinung nach, davon so eine große Bedrohung ausgeht.

Wie schon ne Seite vorher geschrieben, davon gibt es eh kein Entkommen! Deshalb braucht man sich drum auch keine Sorgen machen, wahrscheinlich wird man schon seit Jahrzehnten irgendwie, von irgendjemanden auf dieser Art überwacht.
 
damit macht man es sich aber schon ziemlich leicht. einfach zu sagen: man kann eh nix dagegen tun. undgerade darauf hoffen die ganzen datensammler ja.
 
Ich verstehe nicht, warum einerseits alle das so schlimm finden, aber anderseits alle ihre Urlaubsfotos auf Flickr, Facebook oder hier im Forum hochladen und eigentlich wildfremden zeigen. Aber wenn dann Apple weiß das ich gestern im Rewe einkaufen war, dann geht die Welt unter.

Viele Menschen machen sich und ihre Aktivitäten einfach viel zu wichtig ;)
 
du vergisst den kleinen aber feinen unterschied: das eine passiert freiwillig, das andere unfreiwillig (in gewisser hinscht... natürlich akzeptiert man agbs. aber die sien bei apple nicht umsonst 64 seiten lang wenn n update kommt...) und teilweise heimlich.

das hat auch nix mit wichtig nehmen zu tun. hoover hat oben eh schon ein paar beispeiel geneannt die JEDEM passieren können.
 
Auf der anderen Seite wird es EXTREM mühselig, wenn man sich wirklich gegen alle potentiellen Gefahren der digitalen Welt verteidigen will. Hoover hat schon sehr schön die Negativ-Beispiele aufgezeigt: Die richtige Gefahr geht nicht von Unternehmen aus, sondern eher von staatlichen Institutionen bzw. Individuen - nur müssen die eben zuerst einmal an die Daten kommen, wo wir wieder bei den Unternehmen wären.

Nichtsdestotrotz: Wenn man sich wirklich dagegen schützen will, steht man vor einer Lebensaufgabe - dass da manche kapitulieren und einfach hoffen, dass ihnen nichts passiert (eine Strategie, die wohl in 99% der Fälle aufgehen wird), kann ich ganz gut verstehen.
 
Anubis schrieb:
Okay und wie schützt du dich, wenn du es als so große Bedrohung siehst?

Das frage ich mich auch.
Wenn du Deine Privatsphäre wie vor 25 Jahren haben willst, dann musst du auch leben wir vor 25 Jahren. Die Unterhaltungselektronik und neuen Medien, die wir so sehr zu schätzen haben leider ihren Preis und der nennt sich Privatsphäre.

Das alles hat aber mal rein gar nix im Apple Thread zu suchen
 
om3ga schrieb:
Nichtsdestotrotz: Wenn man sich wirklich dagegen schützen will, steht man vor einer Lebensaufgabe - dass da manche kapitulieren und einfach hoffen, dass ihnen nichts passiert (eine Strategie, die wohl in 99% der Fälle aufgehen wird), kann ich ganz gut verstehen.

Eine Strategie, die mit Sicherheit in 99% der Fälle nicht aufgehen wird.

eMKay schrieb:
Anubis schrieb:
Okay und wie schützt du dich, wenn du es als so große Bedrohung siehst?

Das frage ich mich auch.
Wenn du Deine Privatsphäre wie vor 25 Jahren haben willst, dann musst du auch leben wir vor 25 Jahren. Die Unterhaltungselektronik und neuen Medien, die wir so sehr zu schätzen haben leider ihren Preis und der nennt sich Privatsphäre.
Das alles hat aber mal rein gar nix im Apple Thread zu suchen

Wieso nicht im Apple Thread? So dreist und heimlich Bewegungsprofile zu protokollieren ist eben ein momentan heiß diskutiertes iPhone-"Feature".

Der Preis der Privatsphäre wäre in den allermeisten Fällen gar nicht nötig. Allein die Sorglosigkeit und "da kann man sowieso nichts dran ändern" - Einstellung ist hier das Problem.

Beeinflussen kann man das Z.B. in dem man Dienste (oder die Hersteller) die bekanntermaßen heimlich Daten von einem aufzeichnen oder in ihren AGBs gleich festgeschrieben haben, dass sie alles mit deinen Daten machen dürfen, meidet.
Man kann aber auch sagen, "Oh da bekomme ich so tolle bunte Bildchen auf mein Handy, dafür teile ich denen doch gerne jedes Details aus meinem Leben mit".

Ich denke nur der Gegenwert den man dafür erhält wiegt den Wert dieser Informationen bei weitem nicht auf.
 
Warum geht die Strategie nicht auf? Die von dir beschriebenen Härtefälle werden wohl nie eine Mehrheit der Nutzer betreffen ...

Aber nochmal zurück zur ursprünglichen Frage: Wie schützt du dich? Privacy beim Browsen ist ja nicht das große Problem, aber wie gehst du mit Emails, Instant Messaging etc. um? Nutzt du alles nicht?
 
om3ga schrieb:
Warum geht die Strategie nicht auf? Die von dir beschriebenen Härtefälle werden wohl nie eine Mehrheit der Nutzer betreffen ...

Das kommt sehr drauf an wie sich die Gesellschaft und die Rechtslage verändert. Die Technologie ist ja bereits da.

om3ga schrieb:
Aber nochmal zurück zur ursprünglichen Frage: Wie schützt du dich? Privacy beim Browsen ist ja nicht das große Problem, aber wie gehst du mit Emails, Instant Messaging etc. um? Nutzt du alles nicht?

Klar nutze ich e-mails. Ich verschlüssele sie sogar noch nicht mal (wobei man das eigentlich tun sollte). Allerdings würde ich z.B. keinen Google Mail Account benutzen, nur damit ich komfortabel alle anderen e-mails auf diesen pushen kann, damit ich mit meinem Smartphone (ich habe keins) besser klarkomme. Google durchsucht z.B. automatisch alle Mailinhalte. Momentan angeblich mit dem Zweck einem maßgeschneiderte Werbung zu schicken.

Mit den Smartphones habe ich ein Problem. Ich möchte weder Google noch Apple alles über mich mitteilen und dort meine gesamte Kommunikation, Kontakte und Bewegung zusammenlaufen lassen. Daher nutze ich keins.

Ansonsten nutze ich häufig Fake Accounts, viele Namen, viele Adressen und hin und manchmal auch Proxyserver. Cookies (ja auch Flash-Cookies) werden ohnehin laufend gelöscht. Natürlich mache ich das auch nur so, wenn die Daten nicht relevant sind für das was ich im Netz machen möchte. Eigentlich nichts besonderes. Halt nur nicht so, dass ich alle meine Daten völlig unkritisch an jeden Hinz und Kunz versende.
 
hoover schrieb:
Keymaker schrieb:
Was ich bei Google sage, gilt für mich auch bei Apple: Klar sammeln sie Daten, aber sie verwenden sie nicht gegen dich. Sie spionieren dir nicht nach, um dir Steine in den Weg zu legen oder dich abzuzocken oder deine Privatsphäre irgendwie zu veröffentlichen.

So sehr vertraust du den Firmen? :staun: Ich denke zwar auch, dass das einzige was sie mit deinen Daten vorhaben KOHLE MACHEN ist, aber 1. wer garantiert dir das?
Niemand. Es ist einfach gesunder Menschenverstand. Man stelle sich vor, wieviele (klein)kriminelle Machenschaften Google seinen Kunden nachweisen könnte. Aber wieso sollten sie etwas dagegen tun? Je mehr Leute ihre Services nutzen, desto besser. Solange sie nicht selbst Opfer der Absichten ihrer Kunden sind (und wer will oder besser, kann, Google angreifen?), ist alles in Butter. Und ausserdem würden sie ja dann quasie Selbstjustiz ausüben, was nicht nur illegal sondern auch resourcenverschwendend wäre.
Wenn, dann wäre die Regierung an den Daten interessiert. Und da müssen wir eben Vertrauen haben, dass sie sich an die Datenschutzgesetze hält.

und 2. was ist wenn jemand anderes (drittes) eben einen HAUFEN KOHLE für genau diese Daten bietet?
Was wenn? So verdient Google doch u.a. haufenweise Kohle. Und bei diesen Firmen besteht wiederum dasselbe Prinzip: Die wollen Geld machen. Ich wette, wäre es nicht illegal und würde Google Amazon Kundendaten verkaufen, würde Amazon den Pädophilen kinderpornografische Inhalte empfehlen. Amazon hätte evt. sogar ein Interesse daran, dass die Identität selbiger Kunden geschützt bleibt - weil sie sonst eine eigene Käuferschicht verlieren würden.

Wenn man so eine Einstellung hat, darf man sich echt nicht beklagen, wenn unser Land sich immer mehr in Orwells Vision von 1984 entwickelt.
Das ist Schwarzmalerei. Und in 1984 besteht ein totalitärer Überwachungsstaat, der seine Bürger bis ins Detail überwacht und bei Ungereimtheiten bestraft/verfolgt. Das ist der Staat, nicht die Firmen.

Und 'meine Einstellung'? Ich weiss, wieso ich kein Smartphone besitze... Aber aus einer anderer Paranoia als einer gegenüber Staat/Firmen.

Nutze die Zeit in der du deine Meinung noch vermeintlich frei äußern kannst. In Zukunft wirst du dafür vielleicht aufgrund oder mit Hilfe deiner heimlich gesammelten Geo-Daten in den Knast gesteckt.
Wenn der Staat erstmal soweit ist, können wir sowieso alle einpacken. Schau' dich mal um, wieviele Kameras in einer durchschnittlichen Stadt so aufgestellt sind. Und dann die heutigen Möglichkeiten der Spurensuche.
Überwachungstaate konnten auch schon vor iPhones äusserst erfolgreich existieren.

Edit: Und wenn wir schon von so einem Staat sprechen, dann nützen auch alle deine in deinem letzten Post genannten Massnahmen nichts. Wenn eine genug mächtige Instanz WOLLTE, dass man dich findet und 'bestraft' (wofür auch immer), wäre das eine Sache von Stunden. In erster Linie, weil du überhaupt das Internet verwendest.
 
Habe leider gerade keine Zeit intensiver auf dein Posting einzugehen, aber nur kurz:

Das Hauptproblem ist, dass die Daten da sind. Wer sie für was nutzt ist dann erst die nächste Frage. Und dann kann es richtig ernst werden. Gerade mit den digitalen Möglichkeiten.
Aber nochmal, die bloße Existenz dieser Daten ist bereits das Problem.
Und Überwachungskameras sind gegen die Möglichkeiten, die eine Überwachung mittels Smartphone bietet wie eine Wasserpistole gegen eine Sniper Rifle.

Und dieses "Da kann man eh nichts machen." - Argument kann ich eh nicht leiden.

Da gibts doch diesen Song... :?

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=lsp0VitaCNE[/vid]
 
Ja, dass die Daten da sind, kann mal als Hauptproblem bezeichnen. Aber wieso existieren die Daten? Um sie gegen individuelle Kunden zu verwenden? Nein.

Leute, die ein Smartphone kaufen, erwarten auch Funktionalität. Und wenn man sich so ein Ding anschaut, dann ist die Komplexität ja kaum mehr erfassbar. Was da alles funktionieren muss, damit die Leute den Weg zum nächsten Supermarkt finden, ist unglaublich, ganz zu schweigen, von der schieren Anzahl von Teilnehmern.
Und wenn etwas nicht geht, wird reklamiert und zur Konkurrenz übergegangen. Datenerfassung ist enorm wichtig, um Fehler aufzuspüren und die Funktionalität sinnvoll zu erweitern, mit Möglichkeiten, die auch genutzt und begrüsst werden. Und zwar, bevor man Millionen in einen hochkomplexen Service steckt, der dann aus welchen Gründen auch immer in der Praxis nicht funktionieren kann.

Nicht umsonst werden heute vermehrt Betareleases von Games veröffentlicht - da werden Daten gesammelt, um das Produkt zu verbessern. Das ist im Interesse des Kunden, der ein besseres Produkt erhält, als auch im Interesse des Entwicklers, der mehr Kohle macht.
Das ist ein einfaches, verallgemeinerndes Beispiel, aber trotzdem anwendbar.

Wir können vermutlich kaum mehr erahnen, für welche Analysen all die Daten heute verwendet und weiterverkauft werden. Aber um sie gegen das Individuum zu verwenden? Um die Meinungsfreiheit einzuschränken?
Nicht unmöglich, aber imo unwahrscheinlich.

Edit: Und das:
Halt nur nicht so, dass ich alle meine Daten völlig unkritisch an jeden Hinz und Kunz versende.
kann ich selbst unterschreiben. Aber erwarten, dass ich damit vor Firmen/Staat 'geschützt' wäre, wäre illusionistisch.
 
"Mac people are 80% more likely to be vegetarian" - ich sags ja, der Verzicht auf wesentliche Dinge ist bei Mac-Anhängern extrem ausgeprägt. Oder ist das andersrum und das Mac-Anhänger-sein ist Folge der Mangelernährung?



:D ...bitte nicht hauen...
 
Weil die Diskussion hauptsächlich hier stattfand, poste ich das auch hier rein:

Apples Antwort auf die Location-Sache.

Apple Q&A on Location Data

Apple would like to respond to the questions we have recently received about the gathering and use of location information by our devices.

1. Why is Apple tracking the location of my iPhone?
Apple is not tracking the location of your iPhone. Apple has never done so and has no plans to ever do so.

2. Then why is everyone so concerned about this?
Providing mobile users with fast and accurate location information while preserving their security and privacy has raised some very complex technical issues which are hard to communicate in a soundbite. Users are confused, partly because the creators of this new technology (including Apple) have not provided enough education about these issues to date.

3. Why is my iPhone logging my location?
The iPhone is not logging your location. Rather, it’s maintaining a database of Wi-Fi hotspots and cell towers around your current location, some of which may be located more than one hundred miles away from your iPhone, to help your iPhone rapidly and accurately calculate its location when requested. Calculating a phone’s location using just GPS satellite data can take up to several minutes. iPhone can reduce this time to just a few seconds by using Wi-Fi hotspot and cell tower data to quickly find GPS satellites, and even triangulate its location using just Wi-Fi hotspot and cell tower data when GPS is not available (such as indoors or in basements). These calculations are performed live on the iPhone using a crowd-sourced database of Wi-Fi hotspot and cell tower data that is generated by tens of millions of iPhones sending the geo-tagged locations of nearby Wi-Fi hotspots and cell towers in an anonymous and encrypted form to Apple.

4. Is this crowd-sourced database stored on the iPhone?
The entire crowd-sourced database is too big to store on an iPhone, so we download an appropriate subset (cache) onto each iPhone. This cache is protected but not encrypted, and is backed up in iTunes whenever you back up your iPhone. The backup is encrypted or not, depending on the user settings in iTunes. The location data that researchers are seeing on the iPhone is not the past or present location of the iPhone, but rather the locations of Wi-Fi hotspots and cell towers surrounding the iPhone’s location, which can be more than one hundred miles away from the iPhone. We plan to cease backing up this cache in a software update coming soon (see Software Update section below).

5. Can Apple locate me based on my geo-tagged Wi-Fi hotspot and cell tower data?
No. This data is sent to Apple in an anonymous and encrypted form. Apple cannot identify the source of this data.

6. People have identified up to a year’s worth of location data being stored on the iPhone. Why does my iPhone need so much data in order to assist it in finding my location today?
This data is not the iPhone’s location data—it is a subset (cache) of the crowd-sourced Wi-Fi hotspot and cell tower database which is downloaded from Apple into the iPhone to assist the iPhone in rapidly and accurately calculating location. The reason the iPhone stores so much data is a bug we uncovered and plan to fix shortly (see Software Update section below). We don’t think the iPhone needs to store more than seven days of this data.

7. When I turn off Location Services, why does my iPhone sometimes continue updating its Wi-Fi and cell tower data from Apple’s crowd-sourced database?
It shouldn’t. This is a bug, which we plan to fix shortly (see Software Update section below).

8. What other location data is Apple collecting from the iPhone besides crowd-sourced Wi-Fi hotspot and cell tower data?
Apple is now collecting anonymous traffic data to build a crowd-sourced traffic database with the goal of providing iPhone users an improved traffic service in the next couple of years.

9. Does Apple currently provide any data collected from iPhones to third parties?
We provide anonymous crash logs from users that have opted in to third-party developers to help them debug their apps. Our iAds advertising system can use location as a factor in targeting ads. Location is not shared with any third party or ad unless the user explicitly approves giving the current location to the current ad (for example, to request the ad locate the Target store nearest them).

10. Does Apple believe that personal information security and privacy are important?
Yes, we strongly do. For example, iPhone was the first to ask users to give their permission for each and every app that wanted to use location. Apple will continue to be one of the leaders in strengthening personal information security and privacy.

Software Update
Sometime in the next few weeks Apple will release a free iOS software update that:

reduces the size of the crowd-sourced Wi-Fi hotspot and cell tower database cached on the iPhone,
ceases backing up this cache, and
deletes this cache entirely when Location Services is turned off.

In the next major iOS software release the cache will also be encrypted on the iPhone.

http://www.apple.com/pr/library/2011/04/27location_qa.html


Dass Apple (genauso wie Google) WLAN-Netz-Daten sammelt, weiß man schon seit Jahren. Dass bei der Ortsbestimmung auch die Position von Sendemasten durch Triangulation zu Hilfe genommen wird, ebenfalls (beim iPhone 2G war das übrigens die einzige Möglichkeit zur Ortsbestimmung). Wenn diese Daten also wirklich nur Cache davon sind, ist das jetzt genau gar keine (neue) Aufregung wert, weil alles absoluter Standard ist/war und noch dazu seit langem bekannt ist.
"Witzig" finde ich nur, dass das angeblich wieder ein Bug gewesen sein soll ... erinnert ein bisschen an Antennagate und an "Oooh, wir haben jahrelang den Empfang besser dargestellt als er eigentlich ist und jetzt fällt uns das auf den Kopf ... war einfach ein unabsichtlicher Bug!" :grins:

Wenn im nächsten Update aber wirklich eine Beschränkung auf 7 Tage kommt inklusive standardmäßiger Verschlüsselung sehe ich da wirklich keinerlei Problem mehr.
 
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