Ich hab einige (nicht alle) der neueren 2D-Titel gespielt, die allesamt nach Symphony of the Night aufgetaucht sind, gespielt und hab sie genossen. Ich finde es aber trotzdem ein wenig seltsam, wie man sich an dem Punkt so aufhängen kann. Eine 82%-Wertung verpassen und sagen, es ist "Pfui"? Passt für mich irgendwie nicht. Wenn man sagt, es ist nicht das, was ich mir wünsche oder erhofft, ist das natürlich ne andere Sache, aber man sollte ein Spiel für das werten, was es ist und nicht für das abwerten, was man sich gewünscht hat. Man scheint ja von Beginn an nicht darauf abgezielt zu haben, die 2D-Spiele in die dritte Dimension zu verfrachten und das Feeling beizubehalten, sondern man hat ja einen anderen Ansatz gewählt.
Es gibt ja auch Leute (glücklicherweise nicht in einer professionellen Redaktion), die Alan Wake schlechter bewertet haben, weil es kein Open World Spiel ist. Will sich mir auch nicht so recht erschließen und ist dem Spiel gegenüber an sich unfair. Okay, es war mal angekündigt, aber die Idee war ja schon Ewigkeiten vom Tisch, von daher kann man diesen Aspekt nicht bemängeln.