Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

ONE/PC State of Decay 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der neue DLC scheint sich wirklich zu lohnen. Zumindest für jeden, dem das Hauptspiel und dessen Kampagne zu belanglos waren. Es ist zwar keine groß nennenswerte Story, weil sie auch immer noch wie alle anderen Dialoge uninszeniert im Spiel abläuft, aber man hat zumindest einen narrativen Rahmen. Jede neue Figur im Verlauf hat einen kleinen Hintergrund, eine Einführungsquest und Persönlichkeit, und macht die eigene Gruppe und jeden NPC zu mehr als nur austauschbaren Randoms.

Im Hauptspiel war sehr früh egal wer stirbt, wem man hilft oder welche Quest man verfolgt, weil alles nur auf den Gameplay-Loop ausgelegt und zufallsgeneriert war. Anders als in Teil 1, bei dem die Story zwar 08/15-Zombie-Blabla war, aber immerhin ein Anfang und ein Ende geliefert hat, war Teil 2 ein stumpfes Endlosspiel. Das hat zwar auch für mehrere Stunden unterhalten, lief sich aber irgendwann tot, ohne wirklich einen befriedigenden Abschluss zu liefern.

Heartland bietet soweit ich das bis jetzt gespielt habe nur eine feste Base pro Kampagne. Neue Gruppenmitglieder werden durch die Story hinzugefügt und bringen jeweils unterschiedliche Spezialisierungen und Baumöglichkeiten mit sich. Alle Zombies sind nun Blood-Plague-Zombies, auch die Freaks, was sie besonders gefährlich macht. Die Blood-Plague spielt hier einen weitaus größeren Faktor, weil es kaum zu vermeiden ist sich permanent mit der Seuche anzustecken. Der DLC ist also weitaus anspruchsvoller als noch das Hauptspiel. Man begegnet von Anfang an Ferals und den ganzen anderen Arschgeigen, und nicht wie im Hauptspiel erst ab einem gewissen Punkt des Fortschritts.

Die Grafik ist wie auch schon im Hauptspiel weiterhin mager und der Stil immer noch potthässlich (normale One oder One X hin oder her). Die alte Map (des ersten Teils) ist halt die alte Map, mit ein paar Änderungen, zusätzlichen Spots und Umbauten. Allerdings kenne ich die jetzt auch schon aus der 360-Version, der PC-Version und dem One-Remaster in und auswendig. Eine komplett neue Map wäre auf jeden Fall cooler gewesen. Zumindest scheint das Spiel/der DLC aber stabiler zu laufen als noch das Hauptspiel damals. Kann natürlich auch schon durch einen der vielen Patches in der Zwischenzeit verbessert worden sein, hab Teil 2 jetzt schon eine Weile nicht mehr gespielt.

Spielgefühl und Movement ist in vielen Situationen immer noch janky, fühlt sich aber schon etwas griffiger an. Es gibt ein paar neue Komfortfunktionen und Erleichterungen, neue Items und Waffen...die 10 Euro scheint es bis jetzt auf jeden Fall wert zu sein, oder halt im GamePass.
 
Der DLC ist wirklich Hardcore, Handlungen und Entscheidungen haben teils wirklich krasse Konsequenzen. Im Hauptspiel konnte man sich so gut wie jede Fraktion und jeden NPC anlachen, hatte vielleicht im Camp dann ein paar Reibereien, aber keine größeren Auswirkungen auf den Spielverlauf. In Heartland jetzt kann die falsche Freundschaft oder das Bündnis mit den falschen Leuten zur richtigen Eskalation ausarten.

Ich will jetzt keine genauen Umstände spoilern, aber ich habe einer Gruppe Leuten vertraut, die im weiteren Verlauf von einer Horde angegriffen wurden. Daraufhin sind die zu meinem Camp geflüchtet und haben die gesamte Schar mitgezogen. Am Ende waren bis auf den Mainchar und dessen Storybegleiter alle im Camp tot (die externe Gruppe ausgeschlossen). Die Frage ist halt ob man diesen Angriff hätte verhindern können, indem man der externen Gruppe einfach frühzeitig das Bündnis verweigert hätte, oder ob der Zombie-Raid unausweichlich ist. Ohne Verluste halte ich den jedenfalls für unmöglich, zumindest so früh im Spiel.

Auf der anderen Seite ist mir kurz darauf vor den Augen ein Story-NPC verreckt, welcher zumindest in der vorherigen Handlung Relevanz hatte. Ist im Off langsam an der Seuche gestorben, während ich mit einem anderen NPC gequatsch habe. Aber mein Char hatte dazu nicht viel zu sagen. Der NPC fehlt jetzt natürlich in meiner Spielwelt, was wiederum unabsehbare Folgen auf die Haupthandlung und Nebenquests haben könnte.

Diesen permanenten Struggle hab ich im Hauptspiel aber auf jeden Fall vermisst. Der Survival-Aspekt ist weitaus ausgeprägter und schafft es dem Spielprinzip mal wieder etwas Pfeffer zurückzugeben, nachdem der Anspruch im Hauptspiel schnell dem generischen ABM gewichen ist.
 
Ich muss dem Game auch noch einmal eine Chance geben. Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr auf das Gruppenmanagement und habe aufgehört. Muss mal einen Neustart wagen.
 
Hatte ja eigentlich auch Lust auf den Koop, aber scheint ja auf dem PC nicht möglich zu sein, sich zu verbinden. Naja, flog dann halt hochkant wieder runter, Gamepass machts möglich.
 
Meinte auch eher, dass wir uns nicht verbinden konnten (Fehler oder dauerte einfach zu lange). Sind wohl irgendwelche Einstellungen im Router, die man umstellen muss. Und hier was ändern. Dort Häkchen rein. Usw. Für son' Käse habe ich keine Geduld.
 
Der DLC ist wirklich Hardcore, Handlungen und Entscheidungen haben teils wirklich krasse Konsequenzen. Im Hauptspiel konnte man sich so gut wie jede Fraktion und jeden NPC anlachen, hatte vielleicht im Camp dann ein paar Reibereien, aber keine größeren Auswirkungen auf den Spielverlauf. In Heartland jetzt kann die falsche Freundschaft oder das Bündnis mit den falschen Leuten zur richtigen Eskalation ausarten.

Ich will jetzt keine genauen Umstände spoilern, aber ich habe einer Gruppe Leuten vertraut, die im weiteren Verlauf von einer Horde angegriffen wurden. Daraufhin sind die zu meinem Camp geflüchtet und haben die gesamte Schar mitgezogen. Am Ende waren bis auf den Mainchar und dessen Storybegleiter alle im Camp tot (die externe Gruppe ausgeschlossen). Die Frage ist halt ob man diesen Angriff hätte verhindern können, indem man der externen Gruppe einfach frühzeitig das Bündnis verweigert hätte, oder ob der Zombie-Raid unausweichlich ist. Ohne Verluste halte ich den jedenfalls für unmöglich, zumindest so früh im Spiel.

Auf der anderen Seite ist mir kurz darauf vor den Augen ein Story-NPC verreckt, welcher zumindest in der vorherigen Handlung Relevanz hatte. Ist im Off langsam an der Seuche gestorben, während ich mit einem anderen NPC gequatsch habe. Aber mein Char hatte dazu nicht viel zu sagen. Der NPC fehlt jetzt natürlich in meiner Spielwelt, was wiederum unabsehbare Folgen auf die Haupthandlung und Nebenquests haben könnte.

Diesen permanenten Struggle hab ich im Hauptspiel aber auf jeden Fall vermisst. Der Survival-Aspekt ist weitaus ausgeprägter und schafft es dem Spielprinzip mal wieder etwas Pfeffer zurückzugeben, nachdem der Anspruch im Hauptspiel schnell dem generischen ABM gewichen ist.

Wäre jetzt echt interessant zu wissen wie das ganze bei jemand anderem mit anderen Entscheidungen aussieht.
 
Wie sieht es eigentlich mit der technischen Seite des Spiels aus? Hat sich da was getan nach dem Release?

Ich kann jetzt nur im Bezug auf den DLC und im Vergleich zur Release-Version von damals sprechen, plus/minus der ersten paar Patches von damals. Seit Release gab es neben dem jetzigen Heartlands auch noch andere Content-Patches, aber so wie ich das bis jetzt empfinde, läuft es allgemein etwas flüssiger (auf meiner normalen ONE). Ich hatte allerdings auch schon wieder zwei oder drei Momente beim schnellen Fahren, bei denen das Spiel für ein oder zwei Sekunden komplett in eine Ladepause geht, wohl weil die Landschaft mit dem Streaming nicht hinterherkommt. Daran kann ich mich beim Hauptspiel jetzt nicht erinnern.
 
Hab es nun wieder mal begonnen, auch aufgrund der beiden letzten großen Content-Updates und einiger wichtiger Bugfixes. Zum Heartland-Release hatte ich ebenfalls noch mal das Hauptspiel gezockt, allerdings beim Durchspielen dann schlichtweg das Achievement für die Trader-Legacy nicht bekommen. Beim zweiten Versuch mit der Sheriff-Legacy dann stumpf einen Quest-Bug gehabt, welcher mich dessen Questsline nicht mehr weiterspielen ließ. Da hatte ich dann doch erst Mal den Kaffee wieder auf.

Die Questbugs scheinen laut Patchnotes endlich gefixt zu sein, und auch die neu hinzugefügten Spielelemente geben dem Spiel etwas mehr an nötiger Abwechslung und Sinn im doch recht monotonen Gameplayloop.

Der Bounty Broker als neuer permanenten Händler liefert besondere Waffen, Items und Klamotten als Gegenleistung für allerlei Challenges und Aufgaben. Also z.B. "Kille 10 Juggernauts" oder "Burn 300 Zombies". Drei von diesen Quests kann man permanent aktivieren und verfolgen.

Außerdem sind im letzten Update endlich Klamotten und eine dementsprechende Character Customization hinzugekommen. Man kann nun aus einer Reihe von Outfits, Varianten und Farbkombis wählen, oder auch in der Spielwelt finden und beim Broker erspielen. Sowohl das Angebot des Brokers als auch die Klamottenauswahl sollen regelmäßig per Updates erweitert werden.

Zusätzlich scheint die Performance (spiele auf der normalen Xbox) wieder mal weiter verbessert worden zu sein (auch Ladezeiten), und eine Reihe von Spielelementen und Eingaben wirken nun polierter und weniger clunky.
 

Ähnliche Themen

G
2 3 4 5
Gelöschte Mitglieder 617
Antworten
84
Aufrufe
5K
G
Gelöschte Mitglieder 213
Antworten
377
Aufrufe
32K
G
Gelöschte Mitglieder 213
Antworten
2K
Aufrufe
128K
Zurück
Oben