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Flüchtlinge

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wenn du der ansicht bist, dass ein deutscher (oder jemand mit deutscher staatsbürgerschaft) ein anderes -und in diesem falle humaneres- recht verdient hat, als jemand "fremdes", dann ist das fremdenfeindlich. die einheimischen haben das verdient, die fremden nicht. dein probelm ist eher, dass fremdenfeindlichkeit negativ belegt ist, du das aber positiv findest, aber es so nicht aussprechen darfst.
Ein deutscher ist in Deutschland ja wohl kein Asylant oder Flüchtling, von daher sehe ich meine meinung nicht als Fremdenfeindlich. Deutsche, welche im Ausland leben, müssen sich doch auch den dortigen Gesetzen beugen, oder nicht. Es gibt Länder, wenn ich in diesen beim Drogenschmuggeln erwischt werde, droht mir auch die Todesstrafe, auch wenn ich Deutscher bin.
 
Ein deutscher ist in Deutschland ja wohl kein Asylant oder Flüchtling, von daher sehe ich meine meinung nicht als Fremdenfeindlich. Deutsche, welche im Ausland leben, müssen sich doch auch den dortigen Gesetzen beugen, oder nicht. Es gibt Länder, wenn ich in diesen beim Drogenschmuggeln erwischt werde, droht mir auch die Todesstrafe, auch wenn ich Deutscher bin.
Dann sollte, der Argumentation deines Post folgend, die Abschiebung auch kein Thema sein, sondern die Techtssprechung in dem Land in dem das Verbrechen begannen wurde, was dann Deutschland wäre.
 
Deutsche, welche im Ausland leben, müssen sich doch auch den dortigen Gesetzen beugen, oder nicht.


Jap, genau. Und das macht jeder Asylant auch. Jeder, der eine Straftat begeht, wird den deutschen Gesetzen entsprechend bestraft. Und ein deutsches Gesetz ist eben auch, dass der Asylant nicht in seine Heimat abgeschoben und dort möglicherweise getötet wird. Das sind die deutschen Gesetze, die du - so sagst du es doch im Grunde selbst - als jemand, der hier lebt, akzeptieren solltest.
 
Ein deutscher ist in Deutschland ja wohl kein Asylant oder Flüchtling, von daher sehe ich meine meinung nicht als Fremdenfeindlich.


Und eben das ist übrigens dein Problem: Du differenzierst zwischen Deutschen und Ausländern. Für die einen gilt das, für die anderen was anderes. Das Ding ist aber, dass eben auch Flüchtlinge und Asylanten, die hier leben, dieselben Rechte haben, wie Hans Schmidt, der hier geboren wurde. Dass du das eben nicht siehst, ist der Aspekt, der deine Aussagen zu fremdenfeindlichen Aussagen macht. Denn faktisch verlangst du für Deutsche eine andere Behandlung als für Asylanten und Flüchtlinge. Wäre das nicht so, wäre es damit getan, dass der Asylant, der hier einen Mord begeht, genauso seine lebenslange Haftstrafe bekommt wie der Deutsche.
 
Jap, genau. Und das macht jeder Asylant auch. Jeder, der eine Straftat begeht, wird den deutschen Gesetzen entsprechend bestraft. Und ein deutsches Gesetz ist eben auch, dass der Asylant nicht in seine Heimat abgeschoben und dort möglicherweise getötet wird. Das sind die deutschen Gesetze, die du - so sagst du es doch im Grunde selbst - als jemand, der hier lebt, akzeptieren solltest.
Wenn ein Asylant in Deutschland eine schwerwiegende Straftat begeht, gelten deutsche Gesetze, richtig. Ich persönlich bin halt der meinung das dieser dann aber durch diese Straftat sein bleiberecht verwirkt hat. Er sollte dann nach deutschem Gesetz verurteilt werden, von mir aus dann seine Strafe absitzen und danach abgeschoben werden. Wieso sollte jemand, der Asyl beantragt und dann während dieses Verfahrens eine schwerwiegende Straftat begeht, noch das recht haben das seinem gesuch statt gegeben wird ? Ich kenne jetzt nicht die ganzen Gesetze aller Länder, aber wenn zum beispiel ein Asylant (egal woher) in Deutschland einen Mord begeht, wieso sollte ihm dann in seinem Herkunftsland dafür die Todesstrafe drohen ? Wenn er allerdings in seinem Herkunftsland schon ein Verbrechen begangen hat, für welches in diesem die Todesstrafe gilt, und dieser dann nach Deutschland als Flüchtling flieht und hier dann wieder einen Mord begeht, sorry, aber dann hätte er es nicht anders Verdient.
 
Wenn ein Asylant in Deutschland eine schwerwiegende Straftat begeht, gelten deutsche Gesetze, richtig. Ich persönlich bin halt der meinung das dieser dann aber durch diese Straftat sein bleiberecht verwirkt hat. Er sollte dann nach deutschem Gesetz verurteilt werden, von mir aus dann seine Strafe absitzen und danach abgeschoben werden.

Genau, das ist deine persönliche Meinung. Damit stellst du dich gegen das Deutsche Gesetz, das das eben nicht vorsieht.

Wieso sollte jemand, der Asyl beantragt und dann während dieses Verfahrens eine schwerwiegende Straftat begeht, noch das recht haben das seinem gesuch statt gegeben wird ?

Weil er ein Bleiberecht hat und eben jemand ist, der in Deutschland lebt. Dadurch wird er hier genauso behandelt, wie jeder andere, der in Deutschland lebt. Alles andere ist eine ungleiche Behandlung der Menschen - und damit schlichtweg fremdenfeindlich

Ich kenne jetzt nicht die ganzen Gesetze aller Länder, aber wenn zum beispiel ein Asylant (egal woher) in Deutschland einen Mord begeht, wieso sollte ihm dann in seinem Herkunftsland dafür die Todesstrafe drohen ? Wenn er allerdings in seinem Herkunftsland schon ein Verbrechen begangen hat, für welches in diesem die Todesstrafe gilt, und dieser dann nach Deutschland als Flüchtling flieht und hier dann wieder einen Mord begeht, sorry, aber dann hätte er es nicht anders Verdient.

Dann ist das einfach eine "doppelte Bestrafung". Er büßt in dem Land für seine Straftat, in der er sie begangen hat. Genau wie jeder andere Mensch auch, der eine solche Straftat begeht. Wenn du jetzt - warum auch immer - eine schwere Straftat begehst und man dich dann zurück nach Serbien (oder wohin auch immer) schickt, nachdem du eh schon 25 Jahre im Knast warst, dann ist das einfach nicht menschenwürdig in meinen Augen. Es gelten für Asylanten genau dieselben Rechte wie für Deutsche - wer fordert, dass das nicht so ist, vertritt in dieser Angelegenheit fremdenfeindliche Ansichten.

Du darfst gerne so denken. Im Grunde ist mir das scheißegal. Was du machst, ist aber einerseits deine Meinung kundtun, aber gleichzeitig den Begriff, den es dafür gibt (Fremdenfeindlichkeit) vehement verneinen. Und zwar, weil das etwas Negatives ist, du deine Aussagen aber eben nicht negativ empfindest. Das ist hier dein Problem! Dir muss bewusst werden, dass eine unterschiedliche Behandlung, die du forderst, fremdenfeindlich ist. Wenn du nicht fremdenfeindlich sein möchtest, dann überdenke einfach deine Ansichten. Aber letztendlich diskutieren wir uns hier tot.

Entweder bleibst du bei deinen Ansichten, musst aber dann halt einfach damit leben, dass diese sich gegen Asylanten und Flüchtlinge richten, oder du denkst einfach noch mal nach. Man kann aber schlichtweg nicht die ganze Zeit gegen etwas sprechen, aber verlangen, dass man gleichzeitig noch als Freund desjenigen betrachtet wird. Das sollte dir eigentlich einleuchten.
 
Genau, das ist deine persönliche Meinung. Damit stellst du dich gegen das Deutsche Gesetz, das das eben nicht vorsieht.

Um hier aber fair zu bleiben: Das Recht Gesetze in Deutschland zu kritisieren und andere Gesetze zu fordern hat er eben auch als deutscher Staatsbürger.

Nur weil bestimmte Gesetze die gerade in Kraft sind sich mit unseren Wertvorstellungen decken, aber seinen Wertvorstellungen widersprechen, macht die Aussage "das ist aber nun mal in Deutschland Gesetz und wenn du damit nicht einverstanden bist stellst du dich gegen das deutsche Gesetz" nicht zu einer validen Argumentation. Die damit angedeutete Implikation, jemand der ein bestimmtes Gesetz kritisiert würde die gesamte deutsche Rechts- und damit Werteordnung in Frage stellen, ist in dieser Form nicht zulässig.

Ich halte mich auch für einen guten österreichischen Bürger, der eindeutig zu unserer österreichischen Verfassung und der österreichischen Rechtsordnung steht, dennoch lehne ich jene österreichischen Gesetze die noch immer in (einigen wenigen Dingen) homo- und heterosexuelle Partner nicht rechtlich komplett gleichstellen entschieden ab und fordere eine Änderung dieser Gesetze. Damit stelle ich mich zwar gegen einige wenige österreischische Gesetze, bin aber gleichzeitig der Meinung, dass ich damit im Einklang mit den wesentlichen Prinzipien der österreichischen Bundesverfassung stehe.

Im Übrigen: Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege, aber ich denke dass streng genommen das Bleiberecht bei schweren Straftaten verwirkt ist, aber die Tatsache dass Folter oder die Todesstrafe im Heimatstaat drohen, die Abschiebung hemmen. Natürlich läuft das faktisch zumindest temporär auf das selbe hinaus (die Person bleibt in Deutschland, da sie nicht abgeschoben werden kann), ist aber dennoch ein wesentlicher Unterschied, vor allem langfristig gesehen. Man stelle sich vor, die Bedrohung mit Folter oder Tod fällt weg: Dann kann abgeschoben werden, dann das Bleiberecht ist ja weg.
 
Um hier aber fair zu bleiben: Das Recht Gesetze in Deutschland zu kritisieren und andere Gesetze zu fordern hat er eben auch als deutscher Staatsbürger.

Nur weil bestimmte Gesetze die gerade in Kraft sind sich mit unseren Wertvorstellungen decken, aber seinen Wertvorstellungen widersprechen, macht die Aussage "das ist aber nun mal in Deutschland Gesetz und wenn du damit nicht einverstanden bist stellst du dich gegen das deutsche Gesetz" nicht zu einer validen Argumentation. Die damit angedeutete Implikation, jemand der ein bestimmtes Gesetz kritisiert würde die gesamte deutsche Rechts- und damit Werteordnung in Frage stellen, ist in dieser Form nicht zulässig.


Natürlich. Es zielte eher darauf ab, dass er so vehement fordert, dass die Flüchtlinge und Asylanten partout unsere Gesetze hier zu akzeptieren und zu beachten haben - und wenn sie es nicht tun, eben dorthin zurück müssen, wo sie herkommen. Nebenbei finde ich da auch noch den Aspekt seiner Herkunft interessant: Seine Eltern sind wannauchimmer nach Deutschland immigriert. Sollten die dann genauso wieder zurück, sollten sie eine Straftat begehen? Oder sind diese schon lange genug hier, dass das nicht mehr gilt?

Jeder darf Gesetze kritisieren, wie er mag. Aber er stellt sich halt hier hin und sagt, man möge doch bitte die deutschen Gesetze akzeptieren. Tut es dann aber halt gewissermaßen selbst nicht. Ich möchte gar nicht wissen, was er über einen Asylanten denkt, der hier lebt, aber irgendwas am deutschen Rechtssystem zu mäkeln hat.
 
IMO ist es auch ein verständlicher Kritikpunkt. Von den Vorkommnissen im Flüchtlingsheim mal abgesehen, geplante Kriminalität ist halt schwer nachvollziehbar wenn derjenige vor 2 Wochen noch um sein Leben fürchte musste. Viele sehen da einfach eine fehlende Dankbarkeit und fehlenden Respekt. Und wie gesagt... in meinen Augen ist das auch legitim.
 
IMO ist es auch ein verständlicher Kritikpunkt. Von den Vorkommnissen im Flüchtlingsheim mal abgesehen, geplante Kriminalität ist halt schwer nachvollziehbar wenn derjenige vor 2 Wochen noch um sein Leben fürchte musste. Viele sehen da einfach eine fehlende Dankbarkeit und fehlenden Respekt. Und wie gesagt... in meinen Augen ist das auch legitim.


Wenn du diese Anzahl an Deutschen ins Ausland schiffst, hast du das aber genauso. Wie viele Flüchtlinge sind jetzt hier? Dass es da auch Probleme gibt, ist klar. Dennoch sind das wenige Ausnahmen.
 
Natürlich. Es zielte eher darauf ab, dass er so vehement fordert, dass die Flüchtlinge und Asylanten partout unsere Gesetze hier zu akzeptieren und zu beachten haben - und wenn sie es nicht tun, eben dorthin zurück müssen, wo sie herkommen. Nebenbei finde ich da auch noch den Aspekt seiner Herkunft interessant: Seine Eltern sind wannauchimmer nach Deutschland immigriert. Sollten die dann genauso wieder zurück, sollten sie eine Straftat begehen? Oder sind diese schon lange genug hier, dass das nicht mehr gilt?

Jeder darf Gesetze kritisieren, wie er mag. Aber er stellt sich halt hier hin und sagt, man möge doch bitte die deutschen Gesetze akzeptieren. Tut es dann aber halt gewissermaßen selbst nicht. Ich möchte gar nicht wissen, was er über einen Asylanten denkt, der hier lebt, aber irgendwas am deutschen Rechtssystem zu mäkeln hat.
Müssen also deiner meinung nach Flüchtlinge und Asylanten sich in Deutschland nicht an geltende Gesetze halten bzw. sie müssen sie nicht akzeptieren ??
 
Müssen also deiner meinung nach Flüchtlinge und Asylanten sich in Deutschland nicht an geltende Gesetze halten bzw. sie müssen sie nicht akzeptieren ??


Hast du jemals einen meiner Posts gelesen? Die Antworten auf das, was ich von dir zitiert habe? Da steht alles drin. Ich schreibe das jetzt nur, weil du es nicht verstanden hast, nicht noch einmal. Sorry.
 
Müssen also deiner meinung nach Flüchtlinge und Asylanten sich in Deutschland nicht an geltende Gesetze halten bzw. sie müssen sie nicht akzeptieren ??


Im Ernst: Ich schreibe hier seit mehreren Seiten, dass Asylanten genauso behandelt werden sollen, wie jeder andere, der hier lebt.. Und du kommst mir so? Ich frage mich echt, wofür ich das alles schreibe, wenn du ganz offensichtlich nicht mal ein Wort von dem verstehst. :fp:
 
Wenn du diese Anzahl an Deutschen ins Ausland schiffst, hast du das aber genauso. Wie viele Flüchtlinge sind jetzt hier? Dass es da auch Probleme gibt, ist klar. Dennoch sind das wenige Ausnahmen.
Wie war das? - und - ergibt +? Warum kommt dann immer das Argument "Bei uns gibts auch genug Vollhonks."? Ja klar gibts die. Deswegen mach ich das auch nicht an der Nationalität fest. Es geht einfach darum, dass es nicht nachvollziehbar ist, wenn jemand Asyl bekommt, dass derjenige dann mit dem Gesetz in Konflikt anstatt dankbar die ihm gegeben Möglichkeiten ausnutzt.
 
Hast du jemals einen meiner Posts gelesen? Die Antworten auf das, was ich von dir zitiert habe? Da steht alles drin. Ich schreibe das jetzt nur, weil du es nicht verstanden hast, nicht noch einmal. Sorry.
Du hast dich doch eben in einem post darüber aufgeregt das ich vehemt fordere das sich Asylanten und Flüchtlinge an unsere Gesetze halten, oder nicht ?
 
Lächerliche Diskussion!

Übrigens wird der Begriff Asylant nur noch in rechten Kreisen genutzt. Auch wenn es vor 50 Jahren vielleicht mal ein harmloses Wort war. Spätestens seit den 80er Jahren hat es einen negativen Unterton.
 
Wie war das? - und - ergibt +? Warum kommt dann immer das Argument "Bei uns gibts auch genug Vollhonks."? Ja klar gibts die. Deswegen mach ich das auch nicht an der Nationalität fest. Es geht einfach darum, dass es nicht nachvollziehbar ist, wenn jemand Asyl bekommt, dass derjenige dann mit dem Gesetz in Konflikt anstatt dankbar die ihm gegeben Möglichkeiten ausnutzt.


Das hat damit gar nichts zutun. Nur wenn man hier den kompletten Flüchtlingen quasi ihr Bleiberecht abspricht, weil es unter ihnen eben auch welche gibt, die sich nicht benehmen, ist das halt einfach kompletter Unsinn. Und zvezda schrieb unter anderem, dass die meisten in 10 Jahren ja eh nicht die Sprache können etc - weil es da wenige gibt, die sich nicht so gut anstellen? C'mon! Und du machst aus einem kriminellen Typen halt keinen dankbaren Samariter, nur weil man ihn in ein anderes Land verschifft. Zumindest nicht aus allen - ganz offensichtlich.
 
Natürlich. Es zielte eher darauf ab, dass er so vehement fordert, dass die Flüchtlinge und Asylanten partout unsere Gesetze hier zu akzeptieren und zu beachten haben - und wenn sie es nicht tun, eben dorthin zurück müssen, wo sie herkommen. Nebenbei finde ich da auch noch den Aspekt seiner Herkunft interessant: Seine Eltern sind wannauchimmer nach Deutschland immigriert. Sollten die dann genauso wieder zurück, sollten sie eine Straftat begehen? Oder sind diese schon lange genug hier, dass das nicht mehr gilt?

Jeder darf Gesetze kritisieren, wie er mag. Aber er stellt sich halt hier hin und sagt, man möge doch bitte die deutschen Gesetze akzeptieren. Tut es dann aber halt gewissermaßen selbst nicht. Ich möchte gar nicht wissen, was er über einen Asylanten denkt, der hier lebt, aber irgendwas am deutschen Rechtssystem zu mäkeln hat.
Welches Gesetz missachte ich den eigentlich deiner meinung nach ?
 
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