Klar aber eben da es nur eine Studie ist, fragen sie viel zu wenig, z.b. was du dadurch ändern würdest.
Was bringt jmd. der genau garnichts ändern würde der Studie wenn er einfach nur die 1200€ abstaubt.....
Ich bring dir jetzt nicht bei, was eine empirische Studie ist, was sie leisten kann und was nicht
Aber soviel: Wenn Ergebnis der Studie wäre, dass "jeder" die KOhle abstaubt und sonst nichts geändert wird - dann wird das Ergebnis wohl sein, dass der makroökonomische Effekt eines Grundeinkommens nicht positiv bewertet würde. Was die Validität eines tatsächlichen Grundeinkommens in Frage stellen würde.
Genau DAS sind ja die Fragen, die herausgefunden werden sollen. Welche Auswirkungen hat ein Grundeinkommen auf das Beschäftigungsverhältnis, aus die Freizeitgestaltung, auf soziale Aktivitäten, auf das Familienleben - auf jeden Aspekt des Lebens eben.
Und klar, es gab schon Feldversuche. Die aber - so die Autoren der Studie - mangels Kontrollgruppe und statistischen Vehikeln nicht so tief wissenschaftlich untersucht werden können wie es gewünscht ist.
Und sie fragen mit Absicht jetzt nicht, was man ändern würde. Denn das sind die Dinge, die die Studie RAUSFINDEN will.
Jetzt geht es erst mal nur darum, eine MIllion Bewerber zu finden und diese auf Basis absolut grundlegender Kriterien wie EInkommensverhältnisse, Kinder, Alter, Bildungsgrad zu sortieren, damit man daraus eine repräsentative Stichprobe von knapp 1400 Personen (120 Grundgehaltsbezieher, der Rest Kontrollgruppe) bilden kann.
DANN geht die Studie erst los. Und dann bekommen die Teilnehmer regelmäßige, tiefgehende Fragebögen (Probanden und Kontrollgruppe gleichermaßen), um Effekte und Auswirkungen verstehen zu können.
Durchführen wird das Sing übrigens das Deutsche Institut für Wirtschaft in Berlin, das u.a. das sozioökonomische Panel betreibt, das schon sehr viele wertvoller Erkenntnisse über gesellschaftliche Phänomene gewonnen hat.