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MULTI The Elder Scrolls V: Skyrim (+ Special Edition)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

TCRS schrieb:
So, habs mir jetzt angeguckt. Haha, voll die japanischen RPGs gedisst!

Er disst doch nicht, er entlarvt nur seine Unwissenheit. Er sagt ja zu Beginn, dass er im Prinzip keine Ahnung von J-RPG's hat ("I'm not in it") und für ihn deshalb alles verrückt und übertrieben wirkt.
Er findet sogar, dass dieses ganze Zwischenmenschliche ("...have trouble with my father and mother...") nicht kapiert und es für ihn "nuts" ist. Er kritisiert etwas, wovon er keine Ahnung hat (gibt er selbst zu).
Für mich sagt das allerhand aus.

Was ihm und dem Studio fehlt, ist ein richtiger Storyschreiber, der auch etwas von seinem Gebiet versteht :deal:

Wäre ich Boss, würde ich einen engagieren und allen anderen sagen "So, Ihr macht jetzt das, was ER will !"
 
Wärst du Boss, würde Käse raus kommen.

jRPGs, und ich nehme jetzt meinen persönlichen Genrekönig FFX her, funktionieren imo nur, weil sie eben kaum Freiheiten haben. Wenn man die Geschehnisse rund um Tidus, Yuna & Co. in ein typisches wRPG packt kommt keine tolle Spielerfahrung auf. Durch die frei begehbare Welt büßt man zwangsläufig Dichte beim Hauptstrang ein.
 
Evin schrieb:
jRPGs, und ich nehme jetzt meinen persönlichen Genrekönig FFX her, funktionieren imo nur, weil sie eben kaum Freiheiten haben. Wenn man die Geschehnisse rund um Tidus, Yuna & Co. in ein typisches wRPG packt kommt keine tolle Spielerfahrung auf. Durch die frei begehbare Welt büßt man zwangsläufig Dichte beim Hauptstrang ein.

Da ist was dran. Je größer die Welt, desto seichter ist meist die Story. Warum man das nicht auch anders auf die Reihe kriegt, verstehe ich nicht. Bei einem GTA klappt das doch auch, fesselnder Haupt-Erzählstrang PLUS Möglichkeiten abseits. Und das ist nix anderes, nur eben ohne den Zahlenballast, der bei RPG's dazugehört. GTA ist Käseglocke, TES ist Käseglocke. Eine Käseglocke ist halt etwas größer, versagt dafür in Sachen Präsentation und Erzählung.
Bethesda kriegt nichtmal den Roten Faden, also die Hauptquest, ordentlich präsentiert und erzählt. Das würde mir ja schon genügen.

Ich verlange kein Plagiat eines Tales oder anderen, oft auch überladenen J-RPG (nein, ich mag nicht jedes J-RPG). Ich verlange nur mehr Herzblut und mehr Zwist, mehr Intrigen, mehr Charakter, mehr Persönlichkeit, mehr Emotion. Nicht immer bloß dieses kühle Herunterrasseln von "kalkulierter Rechenschieber-Romantik" ;)


P.S. Ich weiß nicht, was Du in letzter Zeit für eine Entwicklung durchmachst, aber Deinen Titel trägst Du immer mehr zurecht. Ich beginne langsam, Dich zu hassen aufgrund Deiner unnötigen Aggressivität, die bei Dir immer mehr Oberhand gewinnt. Ich glaube, ich bin nicht der Erste, der das bemerkt.
 
Ich bin ausnahmsweise mal auf Bazongs Seite,die Storys von Bethesda sind wirklich ein schlechter Witz.
Bei New Vegas erfährt man null Hintergrundwissen über den Kurier und bei Fallout 3 macht die Story alleine eine Spielzeit von ungefähr 15 Stunden aus.
Was bei FFX auch sehr stark war,war der Hauptgegner Sin,der macht viel von FFX aus.
Was mich nur auch stört ist das man immer ein paar Halbstarke beim Erwachsen werden beleiten muss,aber das ist Geschmackssache ;)
 
Natürlich ist die Handlung des Hauptstranges ausbaufähig... :D

Ich bin jetzt kein GTA-Kenner, aber ich glaube trotzdem nicht, dass es vergleichbar ist.

Bei TES-Spielen hat man i.d.R.:

• Haupthandlung
• Kämpfer/Magier/Diebes/Assassinengilde samt recht umfangreichen Nebenhandlungsstrang
• Ratshäuser (Redoran/Hlallu/...)
• Normale Quests

Das ist weit mehr an "Nebenbei machen können" als Päckchen/Tauben/Stunts-finden bei GTA.

Ich finde Fallout ging den richtigen Weg mit seiner Mainquest um die 15h. Gefiel mir recht gut und war vom erzählerischen ok, wenngleich das Ende Scheiße war.

Meiner Meinung nach ist der Mainquest deswegen so dünn, weil etwas, das im Grunde keine 20h dauert auf oftmals 100h ausgedehnt wird wenn man 5 Gilden und 50 sonstige Quests durchackert.

Bei einem jRPG bestimmt meist der Entwickler das Pacing. Da kann man weitaus besser Spannung aufbauen weil der Spieler eben genau dieses und jenes machen muss. FFX wäre sichern ur halb so emotional packend gewesen, wenn man an gewissen Schlüsselstellen erstmal 25h etwas anderes gemacht hätte. Die Open-World-Einlagen bei FF zB sind ja auch immer recht begrenzt "nutzbar"; siehe Pacing.

Das klappt imo bei einem Spielprinzip wie dem von TES nicht.

Was aber möglich wäre, wäre eine dichte Handlung ala FF, wenn man trotz der Möglichkeit genau das zu tun, keine Sidequests und Ausflüge machen würde. Dann wäre das Spiel wieder lächerlich kurz und, viel wichtiger, völlig unglaubwürdig.

Man startet ja als kleiner Wutz, der nix kann. Was soll das also für ein epochales Problem sein, das ein Bauer der gerade mal ein Schwert halten und eine Kerze anzünden kann, löst? Warum macht das nicht einer der 354689 anderen Krieger oder einer aus der Kämpfergilde? Weiters hat man das Problem, dass die Gegnerlevel angepasst werden müssen. FUBAR, wie man bei Oblivion gesehen hat.

Natürlich, man könnte jetzt eine 60h Mainquest mit dichter Handlung basteln, in der der Spieler vom Mini-Wutz zum Ober-Wutz reift UND eine extrem umfangreiche Nebenquestreihe. Aber man muss ja durchaus mal realistisch bleiben, was die Finanzierbar- und Machbarkeit betrifft. :D

Außerdem hätte man dann noch immer das Problem, dass das Aftergame lächerlich einfach wäre, wenn man schon zum Big Motherfakker aufgestiegen ist. Oder es gibt einen Haufen Gegner, die weitaus stärker und bedrohlicher als der Oberschurke sind... :ulgy:
 
Naja das man aber so eine No name Person wie in Oblivion ist kann es ja auch nicht sein.
Ein bischen Hintergrundgeschichte solte da schon drin sein,ausser das man dem König im Traum erschienen ist :ulgy:
Wie gesagt eine zwischensequenz von zeit zu Zeit wie bei GTA kann da viel ausmachen.
 
Deswegen fänd ich es irgendwie cool, wenn man zbsp. eine Art Prologue Arcade Game hat, mit dem man die Vorgeschichte seine Charakters bestimmen kann. Einfach irgendeine Kleinigkeit.

Man könnte ja ähnlich Dragon Age ne grobe Vorgeschichte nehmen und dann halt ein paar Sachen, die zbsp. die Klasse oder Orientierung deines Charakters bestimmen. Allgemein auch erstmal die Rassen kennenlernen wäre schon tol..

Bei Morrowind konnte man ja die Hintergrundgeschichte und Klassenbeschreibung sogar noch selbst schreiben :D
Fand ich cool, obwohl meine 2000 Zeichen lange Beschreibung der Klasse und meine fast 4000 Zeichen lange Hintergrundgeschichte NIEMALS jemand gelesen hat :ugly:
 
Ja, eventuell.

Aber ich finde es nicht unbedingt schlecht, ein Namenloser zu sein. Das soll ja ICH sein. Wenn ich einen vorgegebenen Hintergrund habe, dann bin ich es zwangsläufig nicht mehr; zumindest in meinem Kopf.

Bei einem Spiel, das mir größtmögliche Freiheit einräumen soll, will ich mich gar nicht mit Problemen aus meiner vermeintlichen Vergangenheit rumschlagen, sofern ich diese Vergangenheit nicht selber im Spiel Einfluss genommen habe.

So geht es zumindest mir... :D

Ich liebe Eiscreme.
Ich liebe Wiener Schnitzel.
Trotzdem brauche ich kein Wiener Schnitzel mit Eiscreme als Beilage. :ulgy:
 
Kein Mensch verlangt eine dichte Handlung wie bei einem FF, das würde Bethesda eh nicht hinbekommen :grins:
Etwas mehr Gehalt dürfte es aber schon sein.
Das haben selbst andere West-RPG-Entwickler bewiesen, das das geht.

Im Gegenzug wünsche ich mir bei J-RPG's oft mehr Freiraum.

Achja: Ich bin durchaus der Ansicht, dass auch der eine Süßspeise essend darf, der KEIN süßes Hauptgericht gegessen hat ;)
 
Eigentlich ist die Geschichte zur Elder Scrolls Serie gar nicht soo schlicht
Und an manchen Stellen wird es echt kompliziert :) Erst Recht das Ende von Elder Scrolls 2 : Daggerfall - Aber wieso das komplex ist erfährt man in einem Buch in Morrowind
 
Also wenn ich das Story Telling mit Mass Effect vergleiche ist es schlecht :D
Die Story an sich nicht aber wenn ich so überlege .... als ich angefangen habe mit The Elder Scrolls bin ich die Main Quest durchgebrettert und das wars
Wenn man sich mit der Lore befasst ist die Story toll aber najaaa

Bethesad war noch nie sehr bekannt für ultra krasse Storys ( siehe Fallout 3 )
Man möchte nur den Abenteurer raus hängen lassen ;)
 
Nein, das ist Spitzenstorytelling, so ist das bei Halo ja auch. Das Spiel hat eine tolle Story, man muss nur die tausend Bücher lesen, weil das im Spiel nicht rüberkommt... :grins:
 
Die Hauptstory ist mir bei solchen Games echt unwichtig.

Dafür gibts einen ganz einfach Grund: ich verliere auf einmal schlagartig die Motivation für alles andere wenn die Credits über den Bildschirm laufen. :wand:
Leider echt die Pest und ich darf bei solchen Spielen die mir sehr viel Spaß machen einfach nicht die Hauptstory durchspielen.

Ich liebe zbsp. Okami unglaublich sehr und wollte nach der Mainquest noch ein paar Sachen hie und da machen... und das geht einfach nicht mehr :traurig:
Genauso mit Tales of Vesperia obwohl das ja noch sehr zum Neuanfang einlädt.
 
Reaver schrieb:
Leider echt die Pest und ich darf bei solchen Spielen die mir sehr viel Spaß machen einfach nicht die Hauptstory durchspielen..

Geht mir genauso! Bei solchen Games mache ich erst alle Nebenquests bevor ich mich an die Hauptstory wage, weil sonst die Motivation bei mir flöten geht. Das geht so weit, daß ich teilweise die Nebenquest alle durchhabe, aber ich die Hauptquest nicht abschließe, weil ich es dann irgendwann über habe, oder was Neues rausgekommen ist, was interessanter ist :ugly:
 
Selbst bei solchen RPGs (egal ob östlich oder westlich) level ich mich auch meistens noch gehörig auf, solange ich Spaß daran habe. Das kann denn aber auch noch mehrere Stunden gehe.
Sobald die Hauptstory durch ist, habe ich auch dafür ÜBERHAUPT KEINE Lust mehr :wand:

Es ist ein Krampf, egal wieviele geile Sidequests ich noch übrig hätte. Es geht einfach nicht mehr. Dabei muss die HQ ja nicht einmal wirklich gut sein.

Ist wohl wie beim essen. Wenn man leere Teller sieht wird man satter.
 
Bei mir genau das Gegenteil..

Wenn ich die Mainquest durchhabe, fällt mir immer eine Last für den Schultern und dann nehm ich mir die Zeit für Nebenaufgaben, entdecken der Welt etc..

Ich lass mir doch nicht tausend Stunden Zeit während in Cyrodil überall Oblivion-Tore offen stehen. ;)
 
http://www.youtube.com/watch?feature=iv&v=5PQCdSqZnBI&annotation_id=annotation_941262
Hier nochmal das Main Theme von Morrowind auf Piano

Zu Oblivion gibts nicht viele gute :/
Aber hier persönlich vom Bethesda Blog --> http://www.youtube.com/watch?v=5s6vi_itufU
Extra Skyrim Main Theme :D
 
Mini92 schrieb:
Wenn man sich mit der Lore befasst ist die Story toll aber najaaa

Jup, die Lore ist toll. Ich hab voll viele von den in-game Buechern gelesen. Die Story ist aber trotzdem schlecht erzaehlt. Epic kampf um die Menscheit mit fuenf Soldaten... sowas ist doch voll der Atmos killer.
 
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