Genau das hat mich an World of Warcraft mit der Zeit ziemlich angestunken, dieses ewige Raiden.
Mir hat es viel besser gefallen, mit kleinen Gruppen unterwegs zu sein und seinen Spaß zu haben, als in möchtegern elitären Raids integriert zu sein.
Vielleicht habe ich mich aber davon einfach nur satt gespielt. Zu Zeiten von WoW Classic war ich ja in einer ziemlich aktiven Raid Gilde integriert, mit der ich auch noch den Fall von Naxxramas miterleben durfte, bevor The Burning Crusade kam.
Der Content für einen Spieler alleine oder einer kleinen Gruppe, war einfach viel zu dünn, als dass man sich länger damit beschäftigen konnte, ohne still zustehen.
MMORPGs spiele ich, um 1. mit anderen zu spielen und 2. meinen Charakter stetig voranzutreiben. Ist einer der beiden Punkte nicht mehr gegeben, ist der Spielspaß beim Teufel.
Ich hoffe inständig, dass man sich mehr auf den kleineren Content konzentrieren wird, anstatt sich am Vorbild von World of Warcraft zu orientieren.
Belagerungen und große Schlachten würden mich ja sehr reizen, wie es zu Anfangszeiten von WoW üblich war, bis dann das Ehrensystem kam und keiner mehr Lust hatte, mit zwei bis drei Schlachtzügen gleichzeitig eine Hauptstadt anzugreifen.
Sollte man sich allerdings am Kurs von WoW orientieren, werde ich das Spiel nicht einmal mit der Kneifzange anfassen.
Sobald ich eine Instanz ein oder zweimal durch hatte, war die Motivation dafür fast an einem Nullpunkt angelangt. Man hat sich dann aber dennoch immer wieder durchgekämpft, um an die begehrten Items zu kommen.
Das ist das Problem an WoW, der Content wiederholt sich immer und immer wieder, bis zum Erbrechen.