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Wie viele Nachrichtendienste hatte auch der MAD einen Abhörskandal. Es gab einen illegalen Lauschangriff des Dienstes, der in der Wohnung der Sekretärin des damaligen Verteidigungsministers Georg Leber Abhörwanzen anbrachte, da sie der Spionage für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR verdächtigt wurde. Der Verdacht ließ sich nie beweisen. Minister Leber erfuhr Anfang 1978 von der illegalen Abhöraktion, teilte dies dem Deutschen Bundestag aber erst mit, nachdem am 26. Januar 1978 die Illustrierte Quick einen entsprechenden Artikel veröffentlicht hatte. Am 2. Februar 1978 trat der bei der Truppe äußerst beliebte Minister zurück.
Tragischer und für den MAD mit weiter reichenden Folgen verlief die sogenannte Kießling-Affäre im Jahre 1983, die durch das Bespitzeln des in einer Dienststelle der NATO beschäftigten Bundeswehrgenerals Günter Kießling durch den MAD ausgelöst wurde. Aufgrund von „Erkenntnissen“, die der Geheimdienst durch eine zweifelhafte Quelle erlangt hatte, wurde dem General unterstellt, homosexuell und deshalb ein Sicherheitsrisiko zu sein. Die „Erkenntnisse“, für die keine zureichende Tatsachengrundlage bestand, wurden gleichwohl dem damaligen Verteidigungsminister Manfred Wörner übermittelt, der Kießling ohne weitere Nachprüfungen und ohne ihn auch nur anzuhören, sofort in den einstweiligen Ruhestand versetzte. Die Gründe hierfür wurden kurze Zeit später publik gemacht. Die peinlichen Details der Ermittlungen und der Umstand, dass die erhobenen Vorwürfe lediglich auf den Angaben eines einzigen zwielichtigen Informanten beruhten und einer weiteren Verifizierung nicht zugänglich waren und in einzelnen Punkten auch widerlegt werden konnten, führten zu kritischer Presseberichterstattung und letztlich zur Rehabilitierung Kießlings, der am 1. Februar 1984 wieder in den aktiven Dienst zurückversetzt wurde. Der Minister trat trotz zahlreicher Aufforderungen nicht zurück. Er wurde kurze Zeit später NATO-Generalsekretär. Für den MAD hatte der Fall weitreichende Folgen. Der Kommandeur wurde abgelöst und eine Kommission unter dem ehemaligen Bundesinnenminister Hermann Höcherl (CSU) eingesetzt (sogenannte Höcherl-Kommission), die Struktur und Arbeitsweise des MAD untersuchte und Vorschläge zu seiner Reform erarbeitete. Diese Vorschläge wurden zeitnah umgesetzt, die zu Änderungen in der Organisationsstruktur führten. Militärs in Spitzenpositionen des Dienstes wurden durch zivile Beamte ersetzt.
Der stellvertretende Amtschef des MAD, der 1988 verstorbene Oberst Joachim Krase, war nach seinem Tod als Agent der Stasi entlarvt worden.
ich wollte nur eben den MAD grüßen![]()

Ich grüsse dann schnell noch den CIA die mir wahrscheinlich immer noch hinterherschnüffeln weil ich damals regelmässig Geld nach Kuba geschickt habedöschensam schrieb:ich wollte nur eben den MAD grüßen![]()
el_barto schrieb:dwee is weg?![]()

el_barto schrieb:dwee is weg?![]()
Drar schrieb:el_barto schrieb:dwee is weg?![]()
endlich....wurde auch zeit
kommt wieder...wohl nur kurzzeitig weg...urlaub...umzug...kein plan...ruby sagt ja nix
Du solltest auch endlich mal die Nordkoreanische Flagge vom Dach nehmensilbex schrieb:Ich wohne quasi in direkter Nachbarschaft zum BND, da stehe ich sicherlich auch unter besonderer Beobachtung.![]()
el_barto schrieb:Wieso weiß Ruby eigentlich immer alles, sagt aber nix?![]()
ruby soho schrieb:el_barto schrieb:Wieso weiß Ruby eigentlich immer alles, sagt aber nix?![]()
Weil mich hier plötzlich keiner mehr mag.
Wie kam das MAD Thema eigentlich in den Thread hier rein?
Weasel1988 schrieb:Ich bin ja Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Und der freundliche MAD (militärische Abschirmdienst), dieser Scheiß-Stasi-Apparat, hat mir nahe gelegt, in gewisser Hinsicht über meine "Auftritte in der Öffentlichkeit" nachzudenken. Ihr glaubt gar nicht, was wir in unserer Bundesrepublik für Kontrollapparate haben. Und der MAD ist die Krönung. Die Überwachen meine Internetaktivität, fragen meine Freunde über mich aus und schnüffeln in deren Vergangenheit herum und und und. Ich hatte eine nette dreistündige Vernehmung mit den Typen, da durfte ich denen dann erklären, was ich vom Holocaust halte, wie ich zur deutschen Geschichte stehe etc...
Und das alles nur, weil ich Return to Castle Wolfenstein (UK-Version) auf nem Trödelmarkt verkauft habe...
Die haben zwar offiziell das Verfahren gegen mich eingestellt, aber ich traue dem Braten noch nicht so wirklich.
Zum Glück darf ich (noch) frei meine Meinung äußern.
Da fehlen mir echt die Worte. 
ruby soho schrieb:Weil mich hier plötzlich keiner mehr mag.

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