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PS3 Killzone 2 Vollversion - Ersteindruck

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Schuhuuuu! :ugly:


So, hab gestern die beiden ersten Kapitel gespielt. Die Anfangssequenz kannte man ja bereits aus der Demo. Die Kapitel ansich sind sehr lang, was ich eigentlich nicht so mag. Da aber regelmässif gespeichert wird, ist das nicht tragisch.

Was allerdings in diesen ersten beiden Kapiteln schon an Feuerwerk abgefeuert wird, ist absolug geil. Es vergeht keine ruhige Minute, keine Verschnaufpause, immer wieder kommen Helghast auf einen zugestürmt. Meistens kommen nicht ein oder zwei, ganze Trupps der Rotäugigen stehen einem gegenüber. Während einige Helghast in den Nahkampf gehen, aktiv nach einem suchen, sichern andere Helghast ihr Gebiet aus der Deckung heraus. Überall zischt, kracht, rattert und explodiert es (auch im nicht unmittelbaren Kampfgebiet), es gibt nur wenige Ecken, in denen man halbwegs sicher ist.

Ich hab dann nach zwei Kapiteln auch aufgehört, weil ich wirklich auch eine "Verschnaufpause" brauchte. Die innere Anspannung bei dem Spiel ist IMO enorm, die Athmosphäre unheimlich beklemmend und dicht. Der Hype, der um das Spiel aufgebaut wurde, beruht grösstenteils auf der Grafik. Und da wird KZ2 dem Hype auch mehr als gerecht. Ansonsten ist IMO auch der Rest des Spiels über jeden Zweifel erhaben. KZ2 erfindet das Rad nicht neu, aber das was es macht, macht es uneheimlich gut.
 
Hab jetzt auch wieder mal weiter gespielt. Und nach wie vor finde ich vor allem die engen Hauskämpfe mega genial. So was macht mir einfach tierisch Spass. Leider bekommt man wegen der Daueraction viele Details überhaupt nicht mit. Wie geil da teilweise die Umgebung bei den Gefechten zerlegt wird. :headbang:

Und für mich persönlich ist das eh das realistischste Spiel seit langem. Endlich spielt man mal nen 1,70 Zwerg der nur von 190 KT Riesen umgeben ist. :grins: Wenn man höchstens bis Höhe Schultern der Kameraden schauen kann komm ich mir vor wie in der Warstory of Mandos :lol:
 
Irgendjemand rief hier hinein, daß er (grafisch) noch nie so etwas wie den Zug-Level gesehen hat. Den hab ich gestern erreicht und hab sonstwas erwartet (quasi sowas wie das Feuerzimmer in Resi4 :grins: ) aber nun ja, was soll ich sagen, ich war schon etwas enttäuscht.
 
Och ich fand das Zug Level schon recht ansprechent. Und das man wegen dem Fahrtwind langsamer geht und permanent die Luf einem um die Ohren pfeift finde ich auch sau cool gemacht.

Aber man was zum Sound. Bei mir ist das so, dass wenn sich Leute unterhalten und die genau hinter mir stehen, dann hört man die nicht. Als ob man nen 6.1 System braucht. Wenn ich mich ein ganz bisschen schräg stelle, dann höre ich es wieder aus den Hinteren Boxen (bzw. der jeweiligen).

Mag ja sein das das Spiel 7.1 unterstützt, aber selbst dann müsste dieser Fehler auftreten denn, denn 7.1 müsste ja so aussenen
x....x.....x T
......o....x V
x.....x....x

Und 6.1 so
x...........x T
x.....o.....x V
x............x

Wenn ich Müll erzähle dann sagts mir :-)
Ist auf jeden Fall teilweise etwas komisch wenn jemand was zu einem sagt oder die sich unterhalten.
Dann Muss man schon in der nähe sein und am besten immer die angucken.
 
Niggy schrieb:
Aber man was zum Sound. Bei mir ist das so, dass wenn sich Leute unterhalten und die genau hinter mir stehen, dann hört man die nicht.

das ist ein allgemeines problem bei shootern.
der protagonist kann mehrere kilometer hinter sich ein einhörnchen furzen hören, aber sobald jemand redet muss er die person anschaun sonst hört er nichts. :ugly:
 
Also ich höre auch Personen die Hinter mir sind sprechen, Je nachdem wie ich mich zu der entsprechenden Person drehe höre ich die Gespräche aus einer anderen Richtung.
 
Ich wüsste im Moment eigentlich garnicht, was mir an KZ2 am positivsten auffällt? Die Grafik ist geil, kommt nur seltenst überhaupt mal ins Stocken.

Im ersten Kapitel gegen Ende kommt es zu einer "Massenschlacht" zwischen Helghast und eigenen Truppen. Geschätzte 40 Soldaten befinden sich auf dem Schlachtfeld, zudem ein Helghast-Panzer, der ununterbrochen die MGs rattern lässt und mit Raketen schiesst. Dazu feuern die Helghast von ihren Geschütztürmen auf alles, was nach Gegner aussieht. Einige Helghast gehen in den Nahkampf, suchen nach mir, während andere sich verschanzen, immer aus der Deckung feuern. Oftmals gruppieren sich die Helghast und greifen zusammen an. An jeder Ecke donner einem die Salven um die Ohren, Raketen detonieren im Sekundentakt, lassen keine Ecke sicher sein. Die gebotene Grafik bei der Gegner-KI und der Nonstop-Action ist phänomenal.

Wer die Threads hier mitverfolgt hat weiss, dass ich dem KZ2-Hype nicht verfallen bin (vor allem, weil ich die letzte Zeit eh kaum Shooter gespielt habe). Aber KZ2 macht mir persönlich sehr viel Spass und braucht sich hinter keinem Shooter zu verstecken. Heute Abend geht es wieder nach Helghan. :dhoch:
 
Nachdem meines am Samstag endlich aus UK aufgeschlagen ist, will ich auch mal meinen Senf ablassen ... und, mit einigen Aussagen hier im Thread im Hinterkopf, vermutlich direkt Gründe liefern mich zu steinigen :D

Ich bin bisher ehr mäßig begeistert von dem Spiel. Grafik, mittendrin Gefühl, Atmosphäre, großartig, auch wenn letztere etwas vom, in meinen Ohren enttäuschenden Sound geschmälert wird. Dieser präsentiert sich mir wenig Basslastig, und oft kratzig-überfordert, was aber sicher zu Teilen am Stereo-Upmix bei mir liegt. FEAR2 hat mich aber vor kurzem noch mehr weggeblasen.

Mein Größtes Problem bisher: Ich habe leider mit der Steuerung Probleme, ich weiß dass ich extrem empfindlich auf die Stickabfragen vieler Egoshooter anspreche und mich zusehr auf die exzellente CoD Steuerung versteife, aber mit Killzone werd ich einfach nicht warm. Die Steuerung ist extrem träge und spricht erst mit Verzögerung an, Waffengewicht hin oder her, aber ich hab ehr das Gefühl einen behäbigen Mech zu steuern als mit einem leicht beladenen Infantrie-Soldaten durch Häuserschluchten zu taktieren. Liegt zu Teilen sicherlich am weniger für Shooter-geeigneten DS3 mit seinen langen Stickwegen, aber wenn ich hinter einer Deckung von einem flinken Gegner flankiert werde bin ich in 50% der Fälle tot, ich hatte schon lange nicht mehr in einem Spiel so sehr das Gefühl von der Steuerung in meinen Handlungen eingeschränkt zu sein wie in Killzone, auch bedingt durch das sehr eingeschränkte Sichtfeld mit seiner hohen Vignettierung (die schwarzen Ränder der Kamera). Bis ich da rübergezogen und gezielt habe sind die Lichter meistens aus. Das Waffenhandling an sich find ich hingegen großartig, schönes Trefferfeedback, ordentlich Wumms und gutes Rückstoßgefühl.

Worüber ich vermutlich ewig fluchen werde ist die fehlende Möglichkeit die Tasten frei zu belegen. Anlegen auf dem Sicht-Stick ist einfach ... njärrrgh! Alternativ2 als Tastenbelegung ist auch suboptimal, weil man sich beim Deckungshocken die Finger abbricht, um zu zoomen ... und die Alternative: Ducken nicht togglebar zu machen ist ein Verbrechen bei diesem wunderbaren Spiel.

Viel Spielspass nimmt mir bisher auch die Entscheidung dass man nur eine große Waffe tragen kann. Realismus hin oder her, finde ich das eine ehr unschöne Beschränkung, klar liegen oft an der richtigen Stelle die entsprechenden Waffen für die Situation, aber gerade so semi-nützliche Waffen, wie das Schrotgewehr oder den Flammenwerfer lasse ich in 90% alle Fälle liegen weil die Assaultrifles eigentlich immer die bessere Allroundwahl sind.
Umso weniger kann ich die Designentscheidung verstehen den Waffen auch noch die von mir sehr geliebte Sekundärfunktion aus dem ersten Teil zu nehmen. Die Autorifle hatte einen eingebauten Granatwerfer und die Helghast-Knarre einen Schrotlauf. Schade dass dieses Signature-Feature von Killzone dem Rotstift zum Opfer gefallen ist. So finde ich die Waffen nämlich recht uninspiriert ... man hätte trotz der spacigen Namen auch einfach das Waffenarsenal von CoD4 importieren können, trotz SciFi fühlen sich die Waffen nämlich exakt so an wie ihre zeitgenössischen Gegenstücke, wie schonmal gesagt, ist das nicht zwangsläufig schlecht, denn die Waffen fühlen sich durchweg gut und "richtig" an, aber diese gestrichenen Zusatzfunktionen nehmen Killzone etwas von seiner Identität.

Mein größter Spielspasskiller sind aber die Enemy-Dispenser. Ich hab die ja schon bei CoD2 gehasst, aber Killzone setzt dem ganzen die Krone auf. Bin jetzt bei der Eroberung der Brücke und was hier abgeht ist spieltechnisch unterste Schublade. Jede Position die man aus der Entfernung ausschaltet wird binnen 5 Sekunden wieder von einem Gegner besetzt, endlos ... ohne Pause. Man muss vorpreschen und weiter vorne Stellung beziehen um diesen Gegnerstrom zu stoppen, das als vorrantreibendes Element in Maßen einzusetzen ist schön und gut, aber ich muss mich hier teilweise an Positionen begeben die kein Soldat mit auch nur einem Funken Gehirnschmalz freiwillig einnehmen würde, ohne vorher gewisse Gegnerstellungen gesäubert zu wissen, teilweise MUSS ich mich an vorgelagerte Stellen setzen an denen ich von 3 Seiten beballern lasse um das Spawning zu stoppen ... blöd! Gepaart mit dem schwammigen Aiming bin ich da oft verloren und es baut sich schnell Frust auf, ich hoffe derartige Stellen im Spiel kann man insgesamt an einer Hand abzählen. Es verwundert mich bei Killzone umso mehr da ich mich eigentlich als geübteren Shooterspieler bezeichnen würde, und bei Egoshootern selten wirklich Frust bekomme ... da ich bei Killzone an dieser Brücke aber so viele gelernte und vor allem logische(!) Instinkte über Board schmeißen musste, war ich schnell so angesäuert dass ich das Spiel ausgemacht habe.

So das war lang genug :ugly: ich hoffe im weiteren Spielverlauf etwas mehr angefixt zu werden, vielleicht wenn ich mich mal mit der Steuerung arrangiere.
 
Da wirst Du bezgl. des Gegnerspwans im letzten Abschnitt des Spiels richtig kotzen :D

Aber glücklicherweise sind solche Stellen - im Vergleich zu CoD - doch eher seltener. Das war zumindest mein Eindruck.

mfg
 
Also an der Brücke habe ich mir auch die Zähne ausgebissen.
Das hat mich auch so genervt.

ist das letzte level das Raumschiff wo man diese 4 dinger (habe vergessen was das war) Manuell einstellen muss?
Ich bin noch nicht durch, aber denke das, dass das letzte Level ist.
 
Och, die Brücke war ein Zuckerschlecken zum letzten Abschnitt. Dort hat man wirklich das Gefühl von den Gegnermassen regelrecht überrannt zu werden. Man hat kaum Zeit um Luft zu holen. Und nein, der Abschnitt den du meinst ist nicht der Letzte. Kommt noch ein bisschen was danach.
 
Habe es gerade beendet in 5 Stunden und 41min -.-

Mittlerweile kann ich das 4 Players Review richtig gut nachvollziehen in einigen Punkten.

Kommen wir zur Grafik:
Ist echt schick und erfüllt seinen Zweck sehr gut. Hat zwar teilweise ein paar Macken aber mit das beste was es auf den next gen Konsolen gibt. Die Beleuchtung scheint mir allerdings nicht immer in "echtzeit" zu sein. Auf ner Multiplayer map gibt es eine Stelle zu einem anderen Raum, wenn man die überschreitet (noch ca 4m vor dem Raum) ändert sich die Beleuchtung des gesamten lvl in den Farbton des Raumes und selbst die Kacheln glänzen auf einmal.

Sound:
Einfach nur sehr gut. Auch wenn die Stimme von Rico absolut scheisse klingt...

Gameplay:
Tja, mein grösster Kritikpunkt. Einfach rotze :P Und wer jetzt mit fühlt sich real an kommt hat wohl noch nie ne Waffe in der Hand gehalten... Ich meine, man rennt da mit Soldaten mit Oberarmen wie ich Oberschenkel rum und die schaffen es net ne MP einigermaßen zu halten?

Es gibt ziiiiig mio. Spieler die mit der CoD Steuerung vertraut sind,warum dann son murks machen? Was ich ja besser gefunden hätte, wäre wenn man wenigstens im MP auf auf ne direkte Steuerung umstellen könnte, aber dann würde die wohl jeder nehmen :P Aber das der Entwickler sich da nicht selbst so ganz sicher ist, merkt man ja schon daran, das im MP die Steuerung fixer anspricht als im sp...


Was mir bei Killzone aber völlig nach ner Stunde gefehlt hat, waren Highlights, mehr Bossfights mehr unterschiedliche Gegner. Anfangs steigert sich KZ2 echt sehr weit nach oben, dann sinkt das ganze wieder und bleibt dann leider auch auf diesem lvl. Einzige was einem da vll. ein kleines wow entlocken kann ist dann die Grafik (besonders lvl2).

Leider stagniert das Game ungemein. Was ich auch nicht gut finde ist, man greift an sucht dann was, das eigene Schiff wird zerstört und schwups steht man im Palast. Ähm hallo? Wo ist der ganze Mittelteil? Fühlt sich ein wenig wie ein Spiel mit Anfang und Ende aber ohne Mittendrin an.

Der Endkampf ist leider wie bei Gears absolute scheisse.
Ein normaler Gegner eigentlich der mehr aushält und sich beamen kann
...super Idee... Macht irre viel Spass sich ständig im Kreis zu drehen kurz zu ballern und sich wieder zu drehen, ja so stelle ich mir nen Bossfight in so nem Titel vor :drunter:

Aber immerhin wird ja wohl Teil3 kommen...

Insgesamt würde ich 85% vergegeben. Mit ner besseren Steuerung und mehr Spielzeit, wäre auch mehr drin. Wobei die knappen 6 Stunden zum Großteil nur daher rühren da man ständig in ner Deckung kauern muss. Level Vielfalt sucht man ansich vergebens.


Soll ich noch was zu dem schrottigen Lobby system sagen, oder werde ich dann hier von den Freaks gehängt?:ugly:
 
Irgendwie wollte ich das eben auch so krass schreiben wie Eventer, aber da ich es noch nicht durch habe, habe ich mich Zurückgehalten ... meinen bisherigen ganz persönlichen ... (und ehrlichen) Eindruck von dem Spiel spiegelt sich aber zu 100% in deinen drastischen Worten wieder :knuddel:

/edit:
Gerade nochmal gelesen ... irgendwie vergeht mir gerade vollständig die Lust weiterzuspielen :ugly:
 
War das beste was man machen konnte...wenn das Design das als beste Taktik hergibt ;) In 17min lag er im Dreck und ich bin kein mal gestorben ;)

Der is ja eh immer hinter einem aufgetaucht. Warum also rennen wenn er eh kommt..
 
Eventer, welchen Schierigkeitsgrad hast du gewählt?
ich habe den schwersten den man zu anfang wählen kann und bin jetzt bei 6 Stunden und habe wohl noch so ein bis zwei Stunden vor mir.
Nicht schlecht deine Geschwindigkeit!
 
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