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Kampfsportler oder Kampfkünstler hier?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Judo in meinen Kindheitstagen, bis zum 3. Kyu und vor etwa 7 Jahren mit Kendō angefangen. Kendō betreibe ich war immer noch im Verein, aber lange nicht mehr so intensiv wie früher. Im Moment bilde ich mich im Bereich der Budō-Disziplinen anderswoher weiter, vor allem im Iaidō und das macht mir mehr Spaß bzw. bringt mich derzeit weiter, als im Verein.
 
Dann hol ich den Thread mal wieder hoch :x

Ich will demnächst mal was in Richtung Selbstverteidigung ausprobieren.
Mit Sachen wie Karate, Judo und sowas kann ich allerdings nicht viel anfangen, also hab ich mal gegooglet und bin auf Krav Maga bzw. Kokkar Kempo gekommen.

Krava Maga / Muay Thai / Kokkar Kempo sind so die Sachen die mich interessieren und die auch in meiner direkten Umgebung angeboten werden.

Jetzt meine Frage, hat hier einer Erfahrung mit den oben genannten Kampfsportarten?

Grade zu Kokkar Kempo find ich kaum was im Internet, ist wohl so ähnlich wie Krav Maga?

Grüße
Ruhrpottritter
 
Ich hab mit Boxen angefangen, hab nach zwei Trainings eine derbe Grippe bekommen (Ende Januar) und bin seit dem nicht mehr richtig gesund geworden.
Jetzt hab ich schon wieder Schnupfen. So ein scheiss. Hab jetzt schon 1 1/2 Monate umsonst bezahlt :wand:
 
Ruhrpottritter schrieb:
Dann hol ich den Thread mal wieder hoch :x

Ich will demnächst mal was in Richtung Selbstverteidigung ausprobieren.
Mit Sachen wie Karate, Judo und sowas kann ich allerdings nicht viel anfangen, also hab ich mal gegooglet und bin auf Krav Maga bzw. Kokkar Kempo gekommen.

Krava Maga / Muay Thai / Kokkar Kempo sind so die Sachen die mich interessieren und die auch in meiner direkten Umgebung angeboten werden.

Jetzt meine Frage, hat hier einer Erfahrung mit den oben genannten Kampfsportarten?

Grade zu Kokkar Kempo find ich kaum was im Internet, ist wohl so ähnlich wie Krav Maga?

Grüße
Ruhrpottritter

Muay Thai würd ich nicht in die Selbstverteidigungssparte stecken. So wie ich das gelernt habe ist das ein reiner Aggresionssport. Ich kanns aber nur empfehlen.

Ansonsten gehts mir irgendwie wie eMKay, ich hab auch anfang des Jahres wieder mit dem normalen Boxen angefangen, war 2 Mal da und seitdem schieb ich das so vor mich her und geh lieber normal laufen :ugly:
 
Ich würde echt gern hingehen und habe auch schon seit Jahren Bock einen Kampfsport zu lernen, aber irgendwie klappt das net so ganz. Ok jetzt bin ich krank, aber auch generell.
Die Motivation Basketball spielen zu gehen bzw. dort ins Training zu gehen hat mir nie gefehlt. Beim Boxen ist das anders :(
 
Als Jungspund war ich so 6-10 (:ugly: ) Jahre im Kung Fu. War eigentlich ganz geil, aber mit steigendem Niveau fast jedes Wochenende weg zu irgendwelchen Sondertrainings und als ich dann in den Ferien wochenlang zu Mönchen sollte hab ich ganz aufgehört.
Boxen und Muay Thai hab ich danach jeweils zwei Monate oder so gemacht :ugly:²³

Naja, mittlerweile Fitnesstudio>>>>>>>>>sowas
 
Pillendreher schrieb:
Als Jungspund war ich so 6-10 (:ugly: ) Jahre im Kung Fu. War eigentlich ganz geil, aber mit steigendem Niveau fast jedes Wochenende weg zu irgendwelchen Sondertrainings und als ich dann in den Ferien wochenlang zu Mönchen sollte hab ich ganz aufgehört.
Boxen und Muay Thai hab ich danach jeweils zwei Monate oder so gemacht :ugly:²³

Naja, mittlerweile Fitnesstudio>>>>>>>>>sowas

Naja, ins Fitnessstudio geh ich auch seit 2 Jahren .. aber ob man das jetzt mit Kampfsport gleichsetzen kann :P

Fitness ist natürlich ein Aspekt dabei, aber ich will ja auch lernen, wie ich mich im Notfall effektiv verteidigen kann.
 
@Ruhrpottritter: Ich würde dir zu Krav Maga raten, habe es zwar selber noch nicht gemacht aber soll sehr effektiv in der Serlbstverteidigung sein auch wenn ich nicht glaube, dass man binnen kurzer Zeit zum ultimativ unantastbaren Selbstverteidigungsgott wird. Ich selbst mache seit 2 Jahren Kickboxen und TSD (Tactical Solutions for Defense) und bin sehr zufrieden damit. Desweiteren sollte PFS und Alpha Systems auch nciht schlecht sein. Was gibt es denn in deiner Gegend für ein Vereinsangebot? Ansonsten einfach mal Probetraining machen, geht bei jedem seriösen Verein problemlos.
 
Angeboten werden hier die ganzen "klassischen" Kampfsportarten von Karate, Judo, Taekwondo etc. über - die die sich für mich interessant anhören:
---> Krav Maga, Muay Thai und "Kokkar Kempo" (was auch immer das sein soll^^)

Ich glaube Kokkar Kempo hat auch was mit TSD und Alpha Systems zutun ...
 
Ich würd, wenns darum geht einfach mal in einen Kampfsport reinzuschnuppern zum Boxen gehen. Da bringt man einem imo intensiv die Basics bei.
E-Gitarre lernt man ja auch erst über ne Akkustikgitarre :deal:
 
Tommse hat recht. Es ist immer gut erst eine normal Kampfkunst oder einen Kampfsport zu betreiben, weil dir dort eben die Grundtechniken beigebracht werden. Aber du solltest dir im Klaren darüber sein dass Boxen, Kickboxen oder Muay Thai nichts mit Straßenkampf zu tun hat und nicht als Selbstverteidigung gilt. Also natürlich hilft es dir dich zu verteidigen, ganz klar, aber es gibt einige Aspekte warum man solche Kampfsportarten nicht auf der Straße ausüben sollte.
Also am besten wäre es natürlich wenn du einen Kampfsport/Kampfkunst betreibst um die Basics zu erlernen, die du dann gegebenenfalls in der SV einsetzen kannst.
 
Dieser ganze Selbstverteidigungsquark ist sowieso eine Sache für sich... Unter Stress reagiert man so, wie man gedrillt wurde und da musst du schon mehr für machen als 2 mal die Woche 45 Minuten Selbstverteidigung zu machen.
Und wenn einer ein Messer hat, dann hast du besser schnelle Füße, sonst ist da Sense. Polizisten kriegen zB eine deutlich intensivere SV-Ausbildung und lernen da auch ein paar Tricks, die du in so offenen Kursen gar nicht gelehrt kriegen kannst und wenn die einem mit nem Messer begegnen, dann haben die schneller die Pistole in der Hand als du gucken kannst...
 
Ich hab ja schon ein paar Mal in verschiedenen Threads was dazu geschrieben, deshalb mal nur die Kurzfassung:

Ich hab mit 10 Jahren (also 1982. In zwei Wochen werde ich 39) mit Aikido angefangen aber nach 2-3 Jahren gemerkt, das mich das nicht erfüllt. Deshalb hab ich mit ca. 13 angefangen nebenbei Karate zu trainieren. Zuerst Shotokan, später (ab 16) Kyokushinkai Karate (Vollkontakt ohne Schützer) und weil noch Zeit war und das so gut zusammen gepasst hat Kick-und Thaiboxen, unter anderem in Hamburg mit dem damaligen Deutschen Meister Michael Otto. Aikido hab ich zu dem Zeitpunkt mit Blaugurt Abgebrochen, hat mir nichts mehr gebracht.

Karate hab ich als meine "Heimatsportart" bis zum Alter von 30 gemacht. Verschiedene Stile. Eben Kyokushinkai und ein paar Jahre später Special Forces Combat Karate, eine Stilrichtung ähnlich wie Krav Maga. Wie der Name schon sagt von den US Special Forces für Kampfhandlungen hinter feindlichen Linien entwickelt. Hat mit Karate eigentlich nur den Namen und die Basistechniken gemeinsam, ansonsten ist es knallharter Militärnahkampf. Dazu gehören auch Waffentechniken wie Stock, Messer und anderen Dingen. Den ersten Dan Karate hab ich mit 18 gemacht, also 1990. Den zweiten 1992, den dritten 1995 und den vierten 2000. Im Kickboxen hab ich den ersten 1991 und den zweiten 1994 gemacht. Zwischendurch bin ich dann immer noch zu Eskrima Seminaren gefahren und hab mit dem damaligen Bundestrainier Dieter Knüttel trainiert.

Übungsleiterlizenz hab ich 1990 und die Trainer A und B Lizenz hab ich 1992 im Sportzentrum in Malente gemacht. Dürfte mittlerweile abgelaufen sein, weil ich seitdem keine Auffrischungskurse mehr mitgemacht habe.

Während meiner Aktiven Wettkampfzeit (zwischen 1988 und 1998) hab ich mehrere Deutsche und Europameisterschaften mitgemacht und in verschiedenen Kategorien und Gewichtsklassen Pokale mit nach Hause genommen, irgendwann hat aber der Rücken nicht mehr auf so hohem Niveau mitgemacht (wohl auch von den schweren Gewichten mit denen ich trainiert habe, denn vor dem Martial Arts Traninig bin ich immer noch im Fitnessbereich gewesen und hab Gewichte geschoben), ich hatte inzwischen 2 Knieoperationen hinter mir und der Job hat immer weniger Zeit gelassen um 5 x pro Woche mehrere Stunden zu trainieren und irgendwann muss man auch mal einsehen das man zu alt wird.

Seit 2002 hab ich das ganze zurück geschraubt aber 3 x pro Woche bewege ich meinen faulen Hintern dann doch noch zum Training. Zuerst hab ich noch ein paar Jahre WT und Waffenkampf mit einem befreundeten Kung Fu Trainier trainiert und nebenbei zum Spaß Capoeira gemacht aber jetzt geh ich nur noch ein paar Mal die Woche zum MMA Training und davor noch jeweils ne Stunde in den Kraftraum, das reicht mir inzwischen. Irgenwann mit 60 werd ich wohl nur noch Thai Chi machen, aber das ich aufhöre solange ich mich noch bewegen kann, das glaube ich nicht.
 
Knappe 7 Jahre Judo im Kindesalter.
Aktuell boxe ich mal regelmäßig, mal weniger regelmäßigseit knappen 3 jahren. Bin aber aktuell richtig am Start um im Juni wieder in den Ring zu steigen.
 
Glod schrieb:
Kurz und knapp: Blue besser nicht anpissen. :gerri:

Schon krass, was du da alles gemacht hast. :staun:

Naja, ich bin ja auch schon uralt und hab dementsprechend ja auch genug Zeit gehabt. Und in fast 30 Jahren kommt halt schon was zusammen. Und ich hab bin garnicht so krass, sondern im Gegenteil äußerst entspannt und chillig. :D

Hab ich im Laufe der Zeit aber schon oft bei Kampfsportlern erlebt, je länger einer dabei ist, desto lockerer, entspannter und fröhlicher sind die fast immer. Kommt wohl aus dem großen Maß an Selbstsicherheit her, gepaart damit, das man innerlich ausgeglichen ist und niemandem mehr etwas beweisen muss.

Ein netter Nebeneffekt ist auch das ich durch die lange Zeit mal mit fast jedem Türsteher hier in der Zeit zusammen trainiert habe und deshalb 1) nirgends mehr eintritt zahlen muss und 2) nie warten muss, ich werd immer direkt durchgewunken. :D
 
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