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Flüchtlinge

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Noch mal, nur für dich! :)

Wenn ich meinetwegen nach Italien gehe und dort herausposaune, dass die bloß mit den teuflischen Ausländern, die ins Land kommen, vorsichtig sein sollen, ist das doch irgendwie was anderes, als wenn ich nach Italien gehe, und erst recht keine Straftat begehen darf, weil ich permanent dankbar sein soll, dass ich dort sein darf. Was ich dir aber auch schon hundertmal erklärt habe (du aber noch immer nicht verstehen willst), ist einfach der Aspekt, dass ich mir im ersten Fall vllt. einfach mal die Umstände bewusst machen könnte, um eine reflektiertere Meinung zu bekommen.

Du solltest es dann auch einfach nicht aus dem Kontext reißen, ne?
Hast du nicht selbst mal geschrieben das ich dankbar sein soll hier in Deutschland leben zu dürfen :?
 
Auch wenn es nicht direkt hier reinpasst, aber kannst du dich noch an den "Ehrenmord" einer ich glaube 16jährigen Türkin durch ihren Bruder vor einigen jahren hier in Deutschland erinnern ? Der Bruder wurde damals zu einer Gefängniss-Strafe verurteilt, und nach der Verkündung hat die Familie und einige Angehörigen total erbost den Gerichtssaal verlassen und alles und jeden in Deutschland beleidigt, und das aufs übelste. Solche Menschen haben nach meiner persönlichen meinung kein recht mehr in Deutschland zu leben, auch wenn sie schon zig jahre hier sind.

Und warum nicht?

Was ist mit dem Deutschen der 2008 eine muslimische Frau im Gerichtssaal mit 18 Messerstichen abgestochen hat, weil sie ihn Angezeigt hat weil er sie beleidigt hat. Der hat auch über Deutschland geschimpft das er eingebuchtet wurde, der konnte das auch nicht verstehen wieso er als Deutscher jetzt dafür in den Knast muss.
Hat er kein Recht mehr in Deutschland zu leben, auch wenn er schon zig Generationen hier ist?

Oder was wäre wenn ich ein Verbrechen begehe, werde ich dann auch abgeschoben? Ich bin übrigens Wirtschaftsflüchtling, kein scheiss jetzt. :D
Muss ich dann auch abgeschoben werden. Oder deine Eltern? Ab wann ist denn die Grenze wo man nicht mehr abgeschoben wird?
 
"Die Bundesregierung hat das Bleiberecht sowie das Ausweisungs- und Abschiebungsrecht reformiert. Vorgesehen ist unter anderem ein Bleiberecht nach achtjährigem Aufenthalt, für Familien mit minderjährigen Kindern bereits nach sechs Jahren. Das entsprechende Gesetzespaket ist am 1. August in Kraft getreten"

Das beantwortet wohl deine Frage.

"Voraussetzungen sind, dass der Lebensunterhalt überwiegend gesichert ist und mündliche Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zudem dürfen die Personen nicht straffällig geworden sein."
 
Ich glaube dass viele besorgte bürger die flüchtlinge aus syrien mit irgendwelchen asseln verwechseln und denken dass jetzt überall eingebrochen, vergewaltigt und gestolen wird. danke liebe faschistoide bildzeitung für diese hetze, wieso die bild wegen volksverhetzung nicht längst verklagt worden ist ist mir ein Rätsel, meinungsfreiheit hat leider auch nachteile.

Ich will niemanden diese tolle, sehr witzige und humane doku über flüchtlinge in bayern vorenthalten. http://www.daserste.de/information/...rf-di-28-7-23-00-uhr-video-ab-18-uhr-100.html
Und wenn jetzt jemand denkt, wieso haben die ein iphone? Kann es dann sein dass es gar keine wirtschaftsflüchtlinge sind? Man will keine mordende, stehlende flüchtlinge haben aber wenn dann gebildete, ehemals reiche, als flüchtlinge ins land kommen die wahrscheinlich klüger sind als man selbst, ist auch nicht recht.

Die sind teils 2 jahre unterwegs um in ein land zu kommen das sie aufnimmt, warum kann man sich das nicht vorstellen was es bedeutet wenn menschen einen umbringen wollen und man davor flüchten möchte, wer würde das nicht tun?

Die doku ist klasse, ich will nicht sagen dass alle flüchtlinge solche sympathen sind aber jeder soll doch die chance haben sein leben zu retten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Smartphone-Diskussion ist sowieso lächerlich. Das ist deren einziger Kontakt zu den Verwandten Zuhause. Kann man nicht ganz mit unseren Anwendungsgebieten vergleichen.
 
Das ist doch das Absurde. Im feuchten Traum dieser Idioten haben Asylsuchende in löchrigen Klamotten und vor ner brennenden Tonne vor total runtergekommenen Gebäuden rumzulungern, nur damit sie dann sagen könnten "Guckt euch mal dieses Gelumpe an, was Merkel uns ins Land holt!" In der einen Version könnten sie auf jemanden eindreschen, in der anderen kommt ihnen der unwissende Sozialneid hoch. Als die Pauschale von 670€ beschlossen wurde, die der Bund den Ländern und Kommunen pro Flüchtling zahlt musste man nur die Kommentarspalten bei FB überfliegen, um festzustellen wie viele Hohlbirnen davon ausgehen, dass 670€ der Betrag ist, den die Flüchtlinge nun monatlich in die Hand gedrückt bekommen.

Das sind leider auch Menschen, die Argumente eh nicht erreichen, weil der Grund für diese Mißgunst ganz woanders liegt. Und nein, niemand wirft ihnen DESWEGEN vor gleich Nazi zu sein. Das muss man auch nicht sein um seine Xenophobie zu streicheln. Einige wären sicherlich schon mit der Welt am Ende, wenn der Nachbar sein Haus in einer Farbe streicht, die nicht gefällt. Allerdings ist der Weg nicht mehr ganz so weit, wenn erstmal Gutmensch, Asylant und Lügenpresse in den Wortschatz gelangt sind und Argumente, sowie Appelle an Solidarität, Menschlichkeit und ggf. diese ominösen "christlich-abendländischen Werte" ungehört verhallen.
 
Ich finde es sehr schwierig, mir eine Meinung zu dem Thema zu bilden, gerade da es emotional und politisch sehr aufgeladen ist und beinahe alles, was man darüber hört, in irgendeiner Richtung gefärbt ist.
Bei SPON habe ich zum Beispiel das Gefühl, dass sie allzu wohlwollend über das Thema berichten bzw. mit jedem Artikel ihre eigene Meinung sehr stark zu transportieren versuchen. Andere (z.B. die CSU) scheinen sich einzig auf die negativen Aspekte zu konzentrieren.
Ich würde mir wünschen, dass die Debatte allgemein sachlicher geführt werden würde.

Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, mir meine Meinung zu bilden, indem ich selbst einmal bei der Flüchtlingshilfe unterstütze. Da kann ich einfach selber mal sehen, was da los ist und was das für Menschen sind, auch wenn ich natürlich nur einen ganz kleinen Ausschnitt aus der ganzen Geschichte persönlich miterleben kann. Aber irgendwie muss man ja mal anfangen, sich mit dem Thema zu beschäftigen ...
 
Durch die Flüchtlingskrise gibt es jetzt nicht weniger oder mehr Nazis/ Linke als vorher, nur mehr Menschen die sich dazu äußern.

Aber was passiert denn mit den Menschen, die sich eher kritisch zum Thema äußern?
Sie werden bestenfalls noch ignoriert, aber auch denunziert und als Rechte Spinner, als Pack und schlimmstenfalls als Nazi beschimpft.

Und anstatt sie in eine Diskussion zu verwickeln, bei der man jeweils seine Argumente bringt und die des anderen gegebenfalls widerlegt, wird schnell abgestempelt... was zwar einfach ist, aber keine Lösungen anbietet.
Und damit stehen diese Menschen dann allein da.

Denn diese kritischen Reaktionen entstehen meiner Meinung nach ausschliesslich aus der Angst heraus, ob nun rational oder irrational spielt dabei garkeine Rolle.
Diese Menschen haben Angst und denen sollte man diese in einem Gespräch mit sachlichen Argumenten unbedingt nehmen.
Denn aus der Angst heraus kann Gewalt wachsen, besonders wenn man sich nicht ernst genommen fühlt.

Man sollte es auch nicht wie Frau Merkel machen, die in einem Interview beim Kirchentag zu einer Frau sagt, welche Angst um ihre Zukunft und die Ihrer Familie hat (warum auch immer), sie solle in die Kirche gehen und beten, und doch bitte keine Angst vor irgendwas haben.

Sowas alles führt dann zur Spaltung der Gesellschaft.
Und was passiert wenn es zwei größere Massen gibt, die gegenteiliger Meinung sind?

Laut eine Politbarometer-Umfrage (google: "politbarometer, flüchtlinge") sind es immerhin 37% der Deutschen, die aktuell meinen, Deutschland könne nicht noch mehr Flüchtlingen verkraften.
Und diese Zahl könnte sich noch steigern, wenn es dann irgendwan mal an das Geld der Menschen geht (durch Steuererhöhungen etc.), um die Einwanderer zu unterstützen.

Klar, es ist eine riesige Forderung, sich mit der Gegenseite anständig zu verständigen.
Aber es ist meiner Meinung nach, gerade jetzt, unbedingt nötig.
Denn später kann es bereits zu spät sein...


So, und dies war nun mein letzter Post in diesem Thread.
Ich bin weiterhin sehr dafür, das Ganze hier dicht zu machen.
 
Man sollte es auch nicht wie Frau Merkel machen, die in einem Interview beim Kirchentag zu einer Frau sagt, welche Angst um ihre Zukunft und die Ihrer Familie hat (warum auch immer), sie solle in die Kirche gehen und beten, und doch bitte keine Angst vor irgendwas haben.

Die Frau hat gefragt wie Merkel die "Islamisierung Europas und unserer Kultur" verhindern will und Merkel hat daraufhin geantwortet, dass man vielleicht auch mal öfter in die Kirche gehen sollte oder bibelfester sein sollte, wenn man sich auf christliche Kultur beruft, da viele nicht mal wissen, warum Pfingsten gefeiert wird.

Das war jetzt zwar auch grob zusammengefasst, aber so wie im Zitat war es mir dann doch n bischen zu platt.
 
Ich hab jetzt leider nicht die ganzen vorherigen 90 Seiten gelesen,aber ich hab da ja noch nen Punkt bzgl Integration, den ich gerne auch ansprechen würde, weil mich dan Thema irgendwie bewegt. Undzwar geht es um die Leute, die wir schon im Land haben und die mittlerweile als 'besorgte Bürger' bekannt sind.
Die sind meiner Meinung nach nämlich ein Problem, dass man mit Abschiebung nichtnlos wird und im Moment wird überall auf die eingeschlagen, mit Beleidigungen und ad hominem Attacken fühlen die sich aber natürlich auch nicht wohl und wollen/können ihren Standpunkt auch gar nicht überdenken. Da können hippe Leute wie Joko und Claas oder Til Schweigen noch so traurig in die Kamera gucken und denen sagen, wie blöd die sind. Damit führt man all diese Leute nur in eine Abwehrhaltung.
Und guckt euch die Facebook Profile dieser "Ich bin kein Nazi, aber...a" Sager mal an! Das sind Krankenschwestern, Kaufleute und was weiß nich nicht alles. Leute aus der Mitte der Gesellschaft, Leute die die Bilder von den ersoffenen Kindern auch irgendwie bewegt haben.
Wo kommt bei denen diese Angst her und wie kann man der begegnen?
Bei so verquerem Gedankengut muss man schließlich auch helfen, denn seien wir mal ehrlich, das Problem mit den Flüchtlingen wird uns jetzt noch ne Weile begleiten, da muss man beide Seite der dreckigen Medaille polieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bevölkerung hat halt ein Gespür dafür, welche Dinge für sie zur Belastung werden können. Die Flüchtlingswelle wird dazu führen. Es heisst in vielen Fällen teilen, was mitunter eh schon Mangelware ist ( Stichwort:Wohnraum). Oder es führt zu noch mehr Druck auf Arbeitsmärkten, die eh schon schlecht bezahlt werden.

Und man kann den Menschen auch nur schwer mangelndes Mitgefühl vorwerfen, für Dinge die irgendwo auf der Welt passieren. Das grenzt an Heuchelei, weil wir alle so gestrickt sind, wenn wir nicht gerade praktizierende Christen sind. Wenn uns das Elend fremder Menschen nicht prinzipiell erstmal egal wäre, wäre Ausschwitz nicht passiert. Genau dewegen agieren die Medien ja auf solch volkspädagogische Weise, indem sie das Elend bebildern, tote Kinder zeigen etc. Nur damit ist es nicht getan. Die Menschen wollen Konzepte und Politiker, die dahinterstehen und sie umsetzten. Die wollen nicht nur hören "Wir schaffen das", sondern Wie schaffen wir das? Merkel versagt da kolossal. Wir brauchen wieder Politiker, die Ziele und meinetwegen auch Visionen haben und die sich was trauen und vielleicht auch mal spontan sind. Merkel kann man nicht mehr ernst nehmen. Für die Leute klingt das eher wie "Ihr schafft das schon".
 
wohnraum haben wir genug, hab ich vor einigen seiten schon mal gepostet. in deutschland stehen zehntausende wohnungen leer.

arbeitsmarkt ist auch so ne sache. gab auch in diesem jahr wieder tausende ausbildungsstellen, die nicht besetzt sind. wir können seit jahren verfolgen, dass wir ohne migration bevölkerungstechnisch schrumpfen, was den generationenvertrag plättet und damit renten noch "unsicherer" werden lässt, als sowieso schon.

und wenn es um mitgefühl geht erwartet niemand, dass man in tränen ausbricht oder jeder ne horde flüchtlinge bei sich aufnimmt. einzusehen, dass man diesen menschen helfen muss, aufhören irgendwelche flüchtlingsheime anzuzünden, rassistisch zu hetzen oder zu jammern, dass die ja mehr haben, als man selber wäre allerdings ein anfang.

und zur merkel: die gute frau regiert das land und europa nicht alleine. so wenig ich sie mag und so unglücklich sie manchmal agiert (in meinen augen) ist es quatsch, jetzt alles an ihr festzumachen. es wird ja an einer lösung gearbeitet. das geht aber nunmal nicht von heute auf morgen und schon gar nicht verschwinden die flüchtlinge einfach über nacht.
 
Eine Wahl hast du schon. :deal:

Bei manchen Kommentaren hier, könnte ich auch schreiben " Was sind das für arrogante linke Spinner",
ich lasse es aber. ;)
kannst du gerne tun. ich hab kein problem damit, als arrogant abgestempelt zu werden. auch nicht als spinner. wobei ich nicht wirklich links bin ;)

wenn aber jemand blöd ist, dann sag ich das auch. meist merkt so jemand das doch eh nicht.

wobei ich echt selber gerne blöd wäre. dann würde ich mir weniger gedanken machen, mich weniger aufregen und hätte ein viel entspannteres leben. da hat man seine "feinde" und der tag struktur. ist doch prima.
 
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