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MULTI Fazit und Wertung zu Witcher 3

Eure Wertung für Witcher 3


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    68

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In dem Zusammenhang sei hier auch noch kritisch die Sache mit dem Diebstahl erwähnt. Wenn nicht gerade eine Wache neben der Kiste steht, kannst du im Spiel jedes Dorf, jede Hütte und halb Novigrad ausrauben.

Jop - eben genau sowas. Und andersrum, hab ich versehentlich schonmal ne Kiste in der Stadt gelootet und wurde dann sofort von den Wachen zusammengewichst. Kein ergeben, kein Schmiergeld, nix. Beine in die Hand, und hoffen...

Wenn erstmal die rosarote Brille weg ist, dann findet man bei TW3 Ungereimtheiten, und ne Menge kleiner Ecken und Kanten. Ändert nichts dran, dass es nicht trotzdem eines der besten Spiele aller Zeiten ist. ...aber grade für RPG Fans gibt es nach einiger Zeit doch Elemente, die etwas zu sehr Casual und/oder unlogisch ist, und die Welt nicht mehr ganz so Organisch erscheinen lassen wie auf den ersten Blick.
 
Ich finde ja viel witziger, dass die Wachen mitleveln. Egal wie stark Geralt wird, die Wachen bleiben immer ein paar Level höher.
Wodurch es noch witziger wird, dass Geralt gegen eine einzelne Nobody-Wache solche Probleme hat, ihn zu Boden zu bringen. Jaja, ein ganz großer Monsterjäger, aber sobald es gegen nen Rekruten der Redanischen Armee geht, sieht Geralt kein Land mehr. :D
Ich hab einen Level 50 Guard in 5 Sekunden niedergemetzelt. Kommt alles auf die richtigen Moves an. Aber klar, deutlicher Fall davon, dass die Entwickler dem Spieler etwas aufzwingen wollen, was sich mit der Story beißt. Du sollst halt nicht stehlen.
 
Joa, mit den richtigen Tränke und Zeichen kriegt man die trotzdem locker platt.
Ist aber trotzdem schrecklich dämlich, wenn Geralt und die anderen Hexer als die krassen, super konditionierten Kämpfer inszeniert werden (man nehme nur mal die Sequenz bei der Verteidigung von Kaer Morhen) und sie dann an einer einzelnen Wache zu Bruch gehen.

Ich frag mich wozu es überhaupt dieses ganze Zeugs wie Hexer und Zauberinnen und so gibt, wo die mächtigste Waffe doch scheinbar eine einzelne Wache ist. Macht auf jeden Fall mehr Schaden bei mir als alle Krieger der Wilden Jagd zusammen, könnte man ja die einzeln in' Krieg schicken und die Sache ist gegessen... :D
 
Wobei sich doch die ganze Geschichte mit dem Kisten Looten auch schon beißt. Wenn man sich als Rollenspieler begreift ist es schon selten unrealistisch einfach jedes Haus im Dorf zu überfallen und auszurauben nur um dann den nächst besten Auftrag gegen Belohnung anzunehmen. Ich nehme zwar auch immer wieder die ein oder andere Truhe mit, aber bei mir bleibt da selbst ein Störgefühl, weil es so gar nicht zum Charakter passt. Aber da könnte ja etwas drin sein was man dringend braucht.......Gerade da man für die Tränke ja immer Alkohol braucht. Betrifft aber nicht nur TW3, sondern ist z.B. auch in jedem TES Teil Thema.
 
Das Klauen hat bei Skyrim auf alle Fälle mehr Spaß gemacht. Da haben sowohl Passanten als auch Wachen gleichermassen reagiert. Und die Wachen konnten sich an dich erinnern und haben dir beim erneuten Fußtritt in die Stadt die Rübe runtergeschlagen. Beim Witcher kann man ja einfach ohne jegliche Konsequenzen eine Gruppe von Wachen niedermetzeln. Oder ein Haus vor den Augen des Besitzers leer räumen.
 
Das sehe ich genau so wie ihr drei. Das stört im Witcher schon etwas das Rollenspielgefühl. War ehrlich gesagt auch eine der ersten Sachen die mir aufgefallen sind - noch mit der Rosaroten Brille im ersten Run. Da bin ich beim Baron in ein Privathaus reingerannt, hab noch TES gebrannt nach NPCs geschaut, trotzdem einen Übersehen, aber dann Seelenruhig unter seiner direkter Beobachtung alles weggelootet was da war, ohne Konsequenzen. Darum war ich dann viel später auch so überrascht als mich plötzlich die Wachen angegriffen haben - denn ich hab schon die Verbindung nicht mehr hergestellt, dass die mich angreifen weil ich ne Flasche Schnaps aus ner Kiste genommen habe.

Naja, unterm Strich ist TW3 halt trotzdem Grandios - nur eben bei Licht betrachtet auch nicht überall Perfekt, und vorallem eben wie gesagt nicht so Hardcore Rollenspiel, wie ein (immernoch hier und da ziemlich weichgespültes und vercasualisiertes) Skyrim.
In Skyrim spielt man ein Rollenspiel, in The Witcher spielt man eine Rolle im Spiel - vielleicht kann man das so ausdrücken.
Und diese Rolle kommt eben mit mehr Einschränkungen, sonst funktioniert diese Rolle nicht.

Wenn man aber bedenkt, was wir hier für eine Welt haben, und vorallem wie aufwändig und kompliziert die Storyline mit den ganzen Entscheidungen und Questreihen aufgebaut ist, kann man (ich zumindest) im Großen und Ganzen über diese kleineren Brüche und Vereinfachungen des Spiels hinweg sehen. Ich möchte nicht wissen wieviele sich beschwert hätten, wenns ein ausgefeilteres (Taschen)Diebstahl-System, inkl. Stealth und allem gegegeben hätte, und dann womöglich plötzlich Storyteile kaputtgegangen wären oder man aufgrund von Gewalt gegen NPCs, Wachen usw... bestimmte Dinge nicht mehr hätte machen können.

Von der Komplexität und dem Aufbau ist TW3 ja schon weit vorne mit dabei - mehr kann man sich natürlich immer wünschen, aber da ist eben die Gefahr, dass für viele Spieler auch irgendwann too much wird, und vorallem ist bei der bereits vorhandenen Komplexität der Aufwand es noch komplexer hinzubekommen noch deutlich schwieriger, und meiner Ansicht nach auch nur sehr schwierig zu bewerkstelligen, ohne dabei auf weitere, eher unglaubwürdige Mechaniken zurückzugreifen (z.B. wenn man sich durch die Stadt plündern und morden könnte, und dann mit einem Bußgeld davon kommen würde dafür und alle NPCs plötzlich wieder friedlich mit einem sind, machts das ja auch net grade Glaubwürdiger).
 
Gut zusammengefasst. So geht es mir auch. Das Spiel macht mir extrem viel Spaß, aber es gibt halt doch einige Punkte die mich schon stören beim Spielen und mir eben immer wieder auffallen. Es hat Bereiche in denen ist es outstanding und Wegweisend, aber es ist sicher nicht DAS Spiel überhaupt. Spiele ja jetzt auch schon ne Weile und bin total gefangen von der Welt, habe auch schon viele Questen erledigt - aber ehrlich wirklich im Kopf bleibt mir bisher auch nur die Baronquest. Viele andere Questen sind eben doch eher Standardkost. Wenn man manche Meinungen so liest meint man aber, dass da jede Quest eine Innovationsfeuerwerk abbrennt. TW3 wird am Ende bei mir sicher einen Platz im Alltime RPG Olymp erklimmen, aber eben an der Tafel mit anderen Highlightspielen sitzen und nicht über ihnen thronen.
 
Hängt halt davon ab, was einem bei einem Rollenspiel wichtig ist. Sind es viele spielerische Freiheiten, dann bietet Skyrim wahrscheinlich mehr. Ein anspruchsvolles Action-Kampfsystem, dann die Soulsreihe, sucht man ein umfangreiches Character-Management, wird Pillars die richtige Wahl sein. Eine so stark inszenierte Story bis in die kleinste Nebenquest in einer homogenen Welt voller Konsequenzen und Quereinflüssen bietet aber imo nur The Witcher 3. Das gab es auf dem Niveau meiner Meinung nach noch nicht. Auch nicht ansatzweise. Für mich definitiv das beste "klassische" Rollenspiel und auch bei meinen Alltime-Favs Platz 2 hinter Dark Souls.
 
Bin jetzt in Skellige angekommen. Für mich bis jetzt die beste Location. Diese rauhe Natur ist einfach :liebe:

Mal bis hierhin ein kleines Zwischenfazit. Ich bin ja jemand der sehr nach seinem Gefühl beim zocken bewertet, daher kann ich über viele Dinge hinwegsehen. Technik spielt bei mir so gut wie keine Rolle, siehe Deadly Premonition.

Kurz einige Punkte zu denen mir etwas einfällt.

Das Kampfsystem vom Hexer find ich ganz ok, die Kamera spackt oft rum und das Lock-on System funzt auch nicht immer so wie es soll. was auf Todesmarsch manchmal stressig werden kann.

Die Welt vom Hexer ist wunderschön und sehr Abwechslungsreich, trotzdem gefällt mir hier Skyrim besser. Die Immersion ist größer, was natürlich an der Egosicht liegt, aber auch das Gefühl der Einsamkeit, das ich in einer großen Welt auf mich allein gestellt bin fehlt mir beim Hexer. Auch fesselte mich das Erkunden bei Sykrim länger als hier.

Die Quests sind teilweise wirklich gut, aber jetzt auch nicht sooo besonders wie ich finde. Ist halt viel dabei was man irgendwo schonmal so ähnlich hatte. Und immer wieder irgendwohin um mit jemanden zu reden, dann wieder woanders lang um etwas zu finden, da geht die Motivation langsam dahin. An die Qualität vom Bloody Baron kam bisher auch keine Questreihe mehr ran, leider. Aber vielleicht kommt da ja noch was, hab ja noch bissl was vor mir. Aber was mich mittlweile etwas stört, ist das ständig innerhalb einer größeren Quest, zig andere starten. Ich verliere so oft den Überblick was ich als nächstes zu tun habe und welcher Chara der da nochmal war und bin dann komplett durcheinander. Es ist mir persönlich einfach zu viel. Da fehlt mir dann irgendwann der Überblick und das raubt dann einiges an der Atmo. Die Lust auf kleineren Missionen ist aktuell auch weg.

Zur Story, für mich persönlich mit das wichtigste an einem Game. Nunja, hier gefällt mir noch Teil 2 besser. Die Suche nach Ciri war am Anfang noch interessant, aber nun geht das mir zu lange, ich hoffe es geht bei Witcher 3 nicht nur darum, das wäre schon enttäuschend...

Das beste OW Game wirds wohl nicht für mich, das ist und bleibt ziemlich sicher auch nach dem Hexer, Red Dead Redemption. Best West-RPG (der jüngeren Jahre) Dragon Age:Origins.

Natürlich alles IMO:)
 
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Hängt halt davon ab, was einem bei einem Rollenspiel wichtig ist. Sind es viele spielerische Freiheiten, dann bietet Skyrim wahrscheinlich mehr. Ein anspruchsvolles Action-Kampfsystem, dann die Soulsreihe, sucht man ein umfangreiches Character-Management, wird Pillars die richtige Wahl sein. Eine so stark inszenierte Story bis in die kleinste Nebenquest in einer homogenen Welt voller Konsequenzen und Quereinflüssen bietet aber imo nur The Witcher 3. Das gab es auf dem Niveau meiner Meinung nach noch nicht. Auch nicht ansatzweise. Für mich definitiv das beste "klassische" Rollenspiel und auch bei meinen Alltime-Favs Platz 2 hinter Dark Souls.
Und wer alles zusammen sucht spielt Diablo 2.
 
Gestern abend durchgespielt, gleich das wohl beste Ende erwischt.

Ein geniales Spiel, dass wohl lange Jahre auf den Thron der RPG´s sitzen wird.
Leider zieht das Ende das Spiel etwas runter, Final war in jeder Hinsicht enttäuschend und in der Form unabsehbar. Auch, dass man nach dem eigentlichen Finale nicht noch mehr Konsequenzen zu sehen bekommt, finde ich sehr schade.

Hat das Spiel bei auch am Ende auch so geruckelt? Ich fand das wirklich nervig, genauso wie der miese Pferderitt.
 
Zur Story, für mich persönlich mit das wichtigste an einem Game. Nunja, hier gefällt mir noch Teil 2 besser. Die Suche nach Ciri war am Anfang noch interessant, aber nun geht das mir zu lange, ich hoffe es geht bei Witcher 3 nicht nur darum, das wäre schon enttäuschend...

Ohne zu spoilern kann ich dich da beruhigen, dich erwarten noch unzählige epische Momente. Wenn du gerade erst in Skellige angekommen bist hast du eh noch sehr viel Mainstory und einige überragende Sidequests vor dir.
 
Recht hat er aber. Dieses Katz-und-Maus-Spiel auf der Suche nach Ciri war schon eher nervig und ermüdend.
 
Hängt halt davon ab, was einem bei einem Rollenspiel wichtig ist. Sind es viele spielerische Freiheiten, dann bietet Skyrim wahrscheinlich mehr. Ein anspruchsvolles Action-Kampfsystem, dann die Soulsreihe, sucht man ein umfangreiches Character-Management, wird Pillars die richtige Wahl sein. Eine so stark inszenierte Story bis in die kleinste Nebenquest in einer homogenen Welt voller Konsequenzen und Quereinflüssen bietet aber imo nur The Witcher 3. Das gab es auf dem Niveau meiner Meinung nach noch nicht. Auch nicht ansatzweise. Für mich definitiv das beste "klassische" Rollenspiel und auch bei meinen Alltime-Favs Platz 2 hinter Dark Souls.
Gut zusammengefasst - kann man so stehen lassen. :)
 
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