und gestern endlich mal richtig zeit gehabt und sogar einigermaßen früh ins bett gekommen 1:00 wars, nach 5 stunden zocken
ein dunkles kapitel...
ich durchforstete die wälder nachdem ich mich von meinem ursprünglichen gedanken, dieser spur der roten adler weiter zu verfolgen, abgewandt hatte... ich habe einer dame im tempel versprochen einen dolch von einer hexe wieder zu besorgen. der weg führte mich zurück nach flusswald und helgen, wo mein abenteuer begann... ich kämpfte mich mit meinem treuen gefährten faendal durch den schnee bis wir plötzlich eine bewegung im unterholz sahen. ich duckte mich und schlich mich an das wesen heran... es war ein mensch in einer schwarzen kutte... ich hätte es wissen sollen... hexen ... die eisigen augen fixierten mich, faendal ließ pfeil um pfeil auf das wesen herniederprasseln udn ich stürmte mit einem beherzten schrei auf sie zu und trennte ihr den kopf vom rumpf...
die magie in diesen wesen war stark, sehr stark und ich fühlte mich gleichermassen schwach... ich blutete aus vielen wunden, aber leider blieb keine zeit zum verbinden, denn aus dem wald brachen 2 weitere hexen, die mit blitzen und feuerbällen nur so um sich warfen... ich warf mich aus dem dirketen schussfeld in eine mulde... keine sekunde zu spät, denn es krachte um mich herum, als ob der himmel über mir zusammenbräche... mit einem stoßgebet an crom packte ich axt und schild fester, brach aus meiner deckung hervor und tötete die hexe, die mir am nächsten stand... also ich aufsah, war die zweite bereits von meinem getreuen freund faendal in einen igel verwandelt worden... so sah sie mit pfeilen gespickt nämlich aus...
ich sah, dass wir unserem ziel nahgekommen waren, denn oben auf dem hügel war feuerschein zu sehen. vorsichtig schlich ich mich an ... doch leider machte faendal einen fehler und das knacken eines astes machte unseren gegner wachsam... die hexe ließ ein regen aus feuer auf uns herab, dass ich dachte, mein letztes stündlein hätte geschlagen. ich verkoch mich soweit es ging hinter einem findling bis der spuk vorerst ein ende hatte. ich verband meine brennende haut soweit es ging und kroch auf allen vieren auf den hügel zu. da war ein gestürzter baum, über den man....
ein blick zu faendal.... ein leichtes nicken von mir.... ein kurzes zwinkern von ihm... ich brach aus meiner deckung hervor, faendal schickte seine gefiederten freunde auf die reise.... über den baumstamm flog ich förmlich auf die hexe zu aus meiner linken schossen die flammen, mit der rechten schlug "eistod" riesige löcher in die hexe, die alsbald ihr jämmerliches dasein aushauchend vor mir lag...
ich fand ein paar nützliche sachen, die ich später untersuchen würde... und verließ den ungastlichen ort... die reise nach weißlauf war ohne weitere unterbrechungen verlaufen... im tempel erzählte ich danica vom verlauf der reise und wollte ihr den dolch überreichen, als sie sagte, dass sie das ding nicht berühren wolle und ich stattdessen damit etwas harz vom baum nehme sollte... gleichzeitig kam ein mann aus einer dunklen ecke, der sich als maurice jondrelle vorstellte und mit mir ziehen wollte... faendal zuckte mit den achseln und ich willigte ein... also machten wir uns auf den langen weg nach dem baum.
wir waren gerade aus dem sichtbereich der stadt, als ich auf einem hügel seltsame stimmen hörte. neugierig, wie ich nunmal bin, ging ich dem nach und jemand rief: "bleibt weg, wenn euch euer leben lieb ist" ... na wenn das mal keine einladung war...
vor mir baute sich ein bewaffnetes skelett auf, das meinen flammen aber nichts entgegenzusetzen hatte... auf dem hügel stand ein junger bursche in schwarzer kutte und brabbelte mit verdrehten augen vor sich hin... nekromanten ... ich hasse diese burschen... meine axt "eistod" wohl auch denn es brauchte nur einen schlag und der kopf schlug naben dem fallenden körper auf den boden... faendal hatte derweil ganz andere probleme... er beugte sich über maurice, der wohl mit bloßen fäusten versucht hatte ein skelett zu töten und nun den preis für seine dummheit bezahlte... er starb ohne ein weiteres wort...
wir begruben ihn in der nähe des hügels und setzten unseren weg fort. es wurde immer dunkler, als plötzlich vor uns am fluss die silhouette einer brücke mit riesigen wachtürmen erschien. ich bedeutete faendal zurückzubleiben und schlich vorsichtig weiter. irgendetwas ist passiert, keine ahnung was, aber plötzlich schien sich die hölle aufzutun... von überall her flogen die pfeile, ich konnte nichts sehen, aber ich stürmte in richtung von stimmen, die ich zu hören glaubte... vor mit ein bogen schütze... mein altes kampfmuster ... flammen, 2 schläge mit eistod, flammen und mein gegner war tot. ich sprang in die deckung der brücke, faendal direkt hinter mir... überall feinde die in den dunklen winkeln der feste auf uns warteten... wir erschlugen einen nach dem nächsten... unsere rüstungen waren mit blut getränkt und von oben hörte ich wieder stimmen... der wind pfiff mir um die ohren... vor mir... ein schatten... intuitiv schlug ich zu ... und sah faendal mit meiner axt im kopf sterben....
völlig außer mir vor zorn und raserei, stürmte ich die brücke und metzelte mich durch die banditenhorde... als aller kampfeslärm verstummt war, und es immer dunkler wurde übermannte mich der gram und ich fiel ohnmächtig um...
als es heller wurde, machte ich mich auf die suche nach faendals leiche... ich fand ihn nicht mehr ... weder seinen jagdbogen, noch seine habe... er war einfach weg...
wir sehen uns mein freund...

