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Der "Früher war alles besser" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ach, ich erinnere mich auch noch gerne an Elite (die schöne Musik beim Andocken an der Raumstation), die ganzen Winter,Summer,etc Gamesreihe von Epyx, Defender of the Crown (:D) oder auch gerne Pirates!...... aber ehrlich gesagt, heute würde ich die nicht mehr spielen.
 
YARRR! Dat du hier nix gegen Pirates! sagst. Defender of the Crown übrigends :P

Pirates! ist ein Spiel was wirklich viel für mich getan hat, in seiner Urversion, als Goldversion und in der modernen Version. Sogar die leicht abgespeckte Geschichte auf der PSP ist super :)
 
Boarder schrieb:
Ach, ich erinnere mich auch noch gerne an Elite (die schöne Musik beim Andocken an der Raumstation), die ganzen Winter,Summer,etc Gamesreihe von Epyx, Crown of the Defender oder auch gerne Pirates!...... aber ehrlich gesagt, heute würde ich die nicht mehr spielen.

Das ist n gutes Beispiel:
Nehmen wir mal Summer/Winter Games. Wir haben das bis zum Exzess gezockt (mit etlichen zerbrochenen Joysticks), ich hab soooo viele tolle Erinnerungen daran.
Aber was ist das Spiel ohne Nostalgiebrille? Man rüttelt nen Stick hin und her und drück irgendwann auf nen Knopf. Das wars.... Sowas lebte damals NUR von der kindlichen Faszination (und davon, dass Games generell was neues waren), und kein bisschen von tollem Gameplay.
Natürlich ist das ein Extrembeispiel, aber das kann man auf viele Spiele dieser Zeit (und den Jahren danach) übertragen.
 
Oxblood schrieb:
YARRR! Dat du hier nix gegen Pirates! sagst. Defender of the Crown übrigends :P

Pirates! ist ein Spiel was wirklich viel für mich getan hat, in seiner Urversion, als Goldversion und in der modernen Version. Sogar die leicht abgespeckte Geschichte auf der PSP ist super :)

Ich sage nix gegen Pirates! Nur heute würde das in der Urversion einfach keiner mehr spielen.
 
übrigens übrigens :P

ich empfinde Zickes Aussage als den falschen Ansatz. Der "Fehler" liegt doch nicht bei den Spielen, sondern beim Spieler. Zicke ist übersättigt und lässt sich nicht mehr beeindrucken. Die aktuellen Spiele hätten ihn imo in seiner begeisterungsfähigen Zeit ebenfalls umgehauen, ergo ist das Problem nicht das der Spiele. (Und natürlich bleibt z.B. ein GTA IV in genug Köpfen.)
 
Pirates! lebt bei mir weniger von der Nostalgie, sondern eher davon, daß es das verdammt nochmal beste Piratenspiel ist :D Es besticht durch seine simple Eleganz, hinter der sich aber doch ein gewisses Maß an unvermuteter Komplexität und Langspielbarkeit verbirgt, man denke nur mal daran, all seine entführten Familienmitglieder zu finden, nach Schätzen zu suchen, die berüchtigten Kapitäne auszuschalten, seinen Besitz zu mehren, die Schatzflotte zu überfallen oder einfach zu handeln.

Pirates! ist nicht zu unrecht eines der meistbesungenen Spiele der acht Weltmeere :)


EDHIT: Dnake fr di Koräktuhr, dweezu :D
 
Glod schrieb:
@ Zimtzicke

Alles schön und gut. Aber würdest du nicht auch sagen, dass die meisten Spiele heutzutage eben deswegen nach 4 Wochen aus dem Gedächtnis verschwunden sind, weil sie eben auch Rotz sind? Nur weil heute inflationär mit 80er und 90er Wertungen rumgeschmissen wird, macht das die Spiele nicht besser. 9/10 Spielen sind weitgehend uninspirierte Aufgüsse vom Vorjahres-Sequel. Übrig bleiben dann die wenigen wahren Perlen und an die erinnert man sich auch in der heutigen Spieleflut nach etlicher Zeit noch.
Und Zocker, die heute einsteigen, haben genauso ihre Schlüsselerlebnisse, die ihnen lange im Gedächtnis bleiben werden

Natürlich sind heute letztlich 9 von 10 Spielen Rotz (heute nennt man das ja 80% Mittelmass).

Natürlich erinnern wir uns heute noch gerne an die besonderen Spiele zurück.

Aber wird Sawbones, der vor drei Monaten das Forum beim Gedanken an Dead Space 2 virtuell voll onaniert hat, sich in fünf Jahren noch so an das Spiel zurück erinnern, wie wir es bei SMW tun?

Mir geht es ja eigentlich garnicht um die Qualität der Spiele. Es geht um die Zeit, die Generation, den Überschuss an allem, was uns gefällt. Ich bin ja nichtmals eine Ausnahme. Ich bin mit Portal 2 noch nicht fertig, ich warte schon auf L.A. Noire. Damit muss ich mich beeilen (!), weil am 10. Juni schon inFamous 2 kommt. Wir haben garnicht mehr die Zeit, etwas richtig zu schätzen. Gefallen kann es uns trotzdem.
 
Zimtzicke schrieb:
Natürlich sind heute letztlich 9 von 10 Spielen Rotz (heute nennt man das ja 80% Mittelmass).

Natürlich erinnern wir uns heute noch gerne an die besonderen Spiele zurück.

Aber wird Sawbones, der vor drei Monaten das Forum beim Gedanken an Dead Space 2 virtuell voll onaniert hat, sich in fünf Jahren noch so an das Spiel zurück erinnern, wie wir es bei SMW tun?

Mir geht es ja eigentlich garnicht um die Qualität der Spiele. Es geht um die Zeit, die Generation, den Überschuss an allem, was uns gefällt. Ich bin ja nichtmals eine Ausnahme. Ich bin mit Portal 2 noch nicht fertig, ich warte schon auf L.A. Noire. Damit muss ich mich beeilen (!), weil am 10. Juni schon inFamous 2 kommt. Wir haben garnicht mehr die Zeit, etwas richtig zu schätzen. Gefallen kann es uns trotzdem.

dweezzu schrieb:
ich empfinde Zickes Aussage als den falschen Ansatz. Der "Fehler" liegt doch nicht bei den Spielen, sondern beim Spieler. Zicke ist übersättigt und lässt sich nicht mehr beeindrucken. Die aktuellen Spiele hätten ihn imo in seiner begeisterungsfähigen Zeit ebenfalls umgehauen, ergo ist das Problem nicht das der Spiele. (Und natürlich bleibt z.B. ein GTA IV in genug Köpfen.)
 
Zimtzicke schrieb:
Glod schrieb:
@ Zimtzicke

Alles schön und gut. Aber würdest du nicht auch sagen, dass die meisten Spiele heutzutage eben deswegen nach 4 Wochen aus dem Gedächtnis verschwunden sind, weil sie eben auch Rotz sind? Nur weil heute inflationär mit 80er und 90er Wertungen rumgeschmissen wird, macht das die Spiele nicht besser. 9/10 Spielen sind weitgehend uninspirierte Aufgüsse vom Vorjahres-Sequel. Übrig bleiben dann die wenigen wahren Perlen und an die erinnert man sich auch in der heutigen Spieleflut nach etlicher Zeit noch.
Und Zocker, die heute einsteigen, haben genauso ihre Schlüsselerlebnisse, die ihnen lange im Gedächtnis bleiben werden

Natürlich sind heute letztlich 9 von 10 Spielen Rotz (heute nennt man das ja 80% Mittelmass).

Sorry, das ist totaler Blödsinn...
Vllt gefallen dir 9 von 10 Spielen nicht, das mag sein. Aber richtiger ROTZ, den man nicht spielen kann und bei dem es absolut indiskutabel ist, dass das Spiel wirklich schlecht ist, gibt es heute kaum noch.
Ich könnte wetten, dass z.B. ich ein paar (oder gar viele) Spiele ziemlich gut oder gar klasse find, die du als Rotz bezeichnest.
Nehmen wir mal Modern Warfare: Für dich sicher Rotz, für mich tolle Actionspiele (auch wenn ich nur MW1 gezockt hab, ich bin mir aber sicher, dass mich MW2 auch flasht). Oder FFXIII. Hier im Forum für viele Rotz, mir gefällts super. Alles eine Frage des persönlichen (!!) Geschmacks, da kann man nicht von Rotz sprechen

Zimtzicke schrieb:
Mir geht es ja eigentlich garnicht um die Qualität der Spiele. Es geht um die Zeit, die Generation, den Überschuss an allem, was uns gefällt. Ich bin ja nichtmals eine Ausnahme. Ich bin mit Portal 2 noch nicht fertig, ich warte schon auf L.A. Noire. Damit muss ich mich beeilen (!), weil am 10. Juni schon inFamous 2 kommt. Wir haben garnicht mehr die Zeit, etwas richtig zu schätzen. Gefallen kann es uns trotzdem.

Dann bist du aber sowas von selbst schuld an deiner Misere...
Wieso musst(!!) du alles zu Release haben? Wird ein Spiel schlechter, wenn man es später spielt, zu einem Zeitpunkt, an dem man gerade Zeit und Lust darauf hat?

Ich lass mich nicht von Releases hetzen, ich spiel Spiele dann, wenn ich Lust auf sie hab. Das bedeutet bei den Massen an angestauten Wunschkandidaten, dass ich oft erst Jahre nach Release dran komm. Dafür lass ich mich dann nicht hetzen und nehm mir so lange Zeit, wie ich brauche.

Deine Aussage bestätigt mir nur, was ich schon lange denke: Viele hier setzen sich selbst dermaßen unter Konsumdruck und zocken schnellschnell alles, weil in 2 Wochen schon wieder 4 vorbestellte Spiele kommen. Dadurch zocken sie mechanisch, ohne Leidenschaft... So KANN man ja keine Faszination entwickeln und Spiele so genießen, dass man sich auch in 10 Jahren noch daran erinnern wird.
 
ich bin gespannt ob barto nun nach Marcello, dweezzu und mir die vierte Person wird auf die Zimtmensch nicht eingeht da ihm die Aussagen zu schwierig werden.
 
früher war auf jeden fall nicht die bildqualität im kino besser.

da hat man ja zum teil selbst die ausgelutschten filmrollen aus den usa hier vorgesetzt bekommen. so kams mir jedenfalls vor.

und porn gabs auch nicht frei verfügbar immer und überrall. ich würd ja auch gerne sagen früher war alles besser, aber irgendwie find ich nichts passendes. ich will auf jeden fall nicht mehr auf die technik von heute verzichten müssen.
 
schöner thread... :)

was oxi geschrieben hat, fand ich ziemlich prägnant, kurz und treffend... vor allem was die geschwindigkeit des lebens und die permanente existenzangst betrifft...

auch zimtis ansichten teile ich mehr oder weniger uneingeschränkt...

aber ob das früher trotzdem besser war???

ein bekannter von mir (3-4 jahre jünger) schwelgt immer in erinnerungen von früher... à la "weißt du noch..." und "... das war so geil früher..." etc. etc. ... sein leben scheint vorbei zu sein, irgendwie schaut der null nach vorne... schade eigentlich...

aber das ist glaub ich auch nicht der sinn des threads. ABER, was ich persönlich heute vermisse, ist dieses selbstverständliche menschliche miteinander, das heute in zeiten von facebook, internet allgemein, unterschichten TV etc. immer mehr untergeht... ebenso wie ein gefühl für wertigkeit oder moral...

wir haben früher als kinder mit dem kassettenrekorder radiosendungen gehört und stunden gelauscht bis unser lieblingstitel kam, um dann schnell die aufnahmetaste zu drücken, weil wir uns die single (kennt sowas noch jemand?) nicht leisten konnten...

ebenso musste ich wochen sparen, um mir z.B. die neue AC/DC scheibe (damals "back in black") kaufen zu können... wenn man diese dann mit leuchtenden augen aus dem plattenladen mitgenommen hat, war das wie der heilige gral... sowas wurde nicht verliehen, es könnten ja kratzer reinkommen... schließlich hat die 18 mark 95 gekostet... (A.D. 1980) bei 10 DM taschengeld im monat ne menge holz...

heute wird sich einfach alles aus dem netz gezogen... somit verkommt irgendwie alles zum massengut ohne wert... zumindest bei den meisten... ausnahmen bestätigen wie immer die regel...

bei den spielen ist das was anderes... nicht viel... aber der unterschied zur heutigen generation ist, dass ich (fast 43) von pong bis 360 die komplette entwicklung miterlebt habe... GElebt habe... damals gab es keinen solch exzessiven gewaltoverkill ... weder in spielen, noch in filmen... selbst verbotene/beschlagnahmte filme wie "man eater", waren vom gewaltgrad her harmloser, als mancher 16er streifen von heute...

klar werden die kids von heute irgendwann durch ihre holo decks wandern und sich erinnern.... "was war das doch früher cool... wir hatten echte freunde, echte menschen, mit denen wir uns online unterhalten haben.... und das beim zocken... heute haben wir nur noch unsere holo kabine und die KI, die mit uns spielt"
 
Das ist der Beweis.

Egal aus welcher Generation man kommt, man erinnert sich gerne zurück, aber man findet immer was cooles.:deal:
 
Oxblood schrieb:
Pirates! lebt bei mir weniger von der Nostalgie, sondern eher davon, daß es das verdammt nochmal beste Piratenspiel ist :D Es besticht durch seine simple Eleganz, hinter der sich aber doch ein gewisses Maß an unvermuteter Komplexität und Langspielbarkeit verbirgt, man denke nur mal daran, all seine entführten Familienmitglieder zu finden, nach Schätzen zu suchen, die berüchtigten Kapitäne auszuschalten, seinen Besitz zu mehren, die Schatzflotte zu überfallen oder einfach zu handeln.

Pirates! ist nicht zu unrecht eines der meistbesungenen Spiele der acht Weltmeere :)


EDHIT: Dnake fr di Koräktuhr, dweezu :D

Gibt es denn eigentlich von Pirates! ein Remake ?
 
Der_Geächtete schrieb:
ich bin gespannt ob barto nun nach Marcello, dweezzu und mir die vierte Person wird auf die Zimtmensch nicht eingeht da ihm die Aussagen zu schwierig werden.

Ich gehe auf gewisse Dinge nicht ein, weil ich selbst geschrieben habe, dass ich es NICHT an der Qualität der Spiele festmache. Für diese Erkenntnis brauche ich nicht dich, nicht Marci und auch nicht dweezzu. Ich habe aber auch nirgends geschrieben, dass die Spiele von damals besser waren, oder? ;)

Ich bin eigentlich auch auf die Zeit und die Umstände eingegangen. Und den Überfluss. Und dass daraus IMO resultieren wird, dass ein Sawbones sich in 20 Jahren wahrscheinlich nicht mehr so an die heutigen Perlen erinnern wird, wie wir es mit den Perlen von vor 20 Jahren tun.
 
el_barto schrieb:
Sorry, das ist totaler Blödsinn...
Vllt gefallen dir 9 von 10 Spielen nicht, das mag sein. Aber richtiger ROTZ, den man nicht spielen kann und bei dem es absolut indiskutabel ist, dass das Spiel wirklich schlecht ist, gibt es heute kaum noch.
Ich könnte wetten, dass z.B. ich ein paar (oder gar viele) Spiele ziemlich gut oder gar klasse find, die du als Rotz bezeichnest.
Nehmen wir mal Modern Warfare: Für dich sicher Rotz, für mich tolle Actionspiele (auch wenn ich nur MW1 gezockt hab, ich bin mir aber sicher, dass mich MW2 auch flasht). Oder FFXIII. Hier im Forum für viele Rotz, mir gefällts super. Alles eine Frage des persönlichen (!!) Geschmacks, da kann man nicht von Rotz sprechen

MW, FFXIII etc. - alles sicher kein Rotz. Geschmackssache, wie du schon sagst, aber bestimmt kein Rotz. Dafür müssen die jeweils 9 anderen Spiele herhalten, die zusammen mit den beiden veröffentlicht wurden. In dem Punkt hat Zimtzicke absolut Recht: Die Softwareschwemme ist unübersehbar. Und da zählen ja nicht nur Konsolen- und PC-Spiele sondern auch der ganze Krempel auf den Handhelds und Smartphones, Downloadtitel etc. pp. mit rein.

Du hast auch Recht, wenn du sagst, dass heutzutage fast alles vernünftig spielbar ist. Aber kann das Kriterium für ein gutes Spiel sein? Früher war es das vielleicht, denn da gab es außer dem Gameplay fast nix, was den Spieler bei der Stange hielt. Heutzutage sind Spiele als Medium aber beträchtlich gewachsen und es spielen noch einige andere Aspekte mit rein. Und da hat man vielleicht ein MW mit seiner tollen Präsentation und ein Killzone, welches diese noch toppt. Aber an der anderen Hand hat man dann soundsoviele Nachahmer, die sich einfach nur schnell ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen und irgendwelchen uninspirierten Käse abliefern, bei dem man im zweiten Level schon nicht mehr weiß, was im ersten passiert ist und man obendrein eine Standardsituation nach der anderen abarbeitet, ohne auch nur ein echtes Highlight zu sehen. Spielbar ist das auch, aber ist es gut? Ich persönlich bezeichne genau diese Spiele als Rotz und davon gibt es unendlich viel. Schnell hingeschusterte, seelenlose 0815 Auftragsarbeit zum Vollpreis, die einzig und allein der Gewinnmaximierung dient - das ist für mich der Rotz von heute und mit den unspielbaren Krücken aus der NES-Ära identisch.
 
Aber das ist ja - wie ich auch schon geschrieben habe - Personenabhängig und hat nichts mit dem Zeitabschnitt als solches zu tun.
Eine Knappheit an Spielen hab ich jedenfalls auch in früheren Zeiten nie gehabt :)
 
Diese seelenlosen Kopien gabs damals doch auch schon und die waren dann zusätzlich noch kacke!
 
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