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Der "Früher war alles besser" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da fällt mir die Doris Knecht Kolumne von neulich wieder ein

Fliegen war früher schöner

Und glamouröser. Es hatte etwas Exklusives, ein Flugzeug besteigen zu dürfen.

Nicht jeder flog. Nicht jeder konnte fliegen. Fliegen war teuer, das konnte man sich nicht oder nicht so oft leisten. Und ein Wagnis: Der Umstand, dass Flugzeuge schwerer sind als Luft, war und blieb bedrohlich.

Wenn man flog, tat man das sozusagen im Sonntagsgewand, schlief davor schlecht, fand: es hat etwas Magisches, in einem großen, metallenen Vogel durch die Luft transportiert zu werden.

Fliegen war früher lustiger. Man durfte zum Beispiel früher in Flugzeugen rauchen; Ihre Autorin, der das damals noch Bedürfnis war, hat es erlebt und getan. (Für die Nichtraucher war es zugegebenermaßen nicht so lustig, sie fanden aber die längste Zeit auch nichts dabei, denn es war normal.) Es gab richtiges Essen mit richtigem Besteck - echtes Metallbesteck, in Klarsichtfolien eingeschweißt, zuweilen so besonders schön designt, dass es einem mitunter versehentlich ins Handgepäck fiel. (Ich habe noch immer irgendwo einen Lufthansa-Kaffeelöffel.)


Und es galt früher als stilvoll, sich in Flugzeugen gediegen zu betrinken, während man heute vor lauter Thrombosen-Angst nichts als Wasser trinkt und noch mehr Wasser.
Dessen Mitnahme trotz Lockerung der Sicherheitsregelungen ein Problem bleibt: Erst kürzlich wurde man wieder (man weiß es ja eh! Man hat es nur, der frühen Stunde geschuldet, kurz vergessen!) vom Security-Check fort und zu einem großen blauen Fass geschickt, in das man mit rotem Schädel sein unschuldig Wasser goss, um hernach vor fremden Leuten Gürtel und Schuhe auszuziehen. Fliegen war früher weniger demütigend, echt.
 
Der_Geächtete schrieb:
@ Zimtmensch

Weil?

hast du schonmal nem Kind zugesehen das mit glänzenden Augen vor Super Mario Galaxy sitzt? Wo genau ist dan der Unterschied dazu als du/ich mit leuchtenden Augen vor Pong (du), Super Mario World (ich) gesessen haben.

Sieh dir doch nur Sawbones an. Gut der Junge schreit bei jedem Schmu " EPIC EINSELF!!!". Aber er zeigt nur dass die Faszination der Sache gegenüber doch nicht abnimmt.

Mich faszinieren Filme heute genauso wie meinen Vater damals in den 40er jahren

So ist es.
Die Genres haben sich vielleicht etwas verschoben.
War es für uns in der Anfangszeit doch überwiegend Jump'n'run, beat 'em up und einfache Actiontitel sind es heute halt vermehrt Shooter und Rollenspiele und so.

Ich wüsste aber auch nicht warum zB ein Goldeneye von früher eine grössere Faszination haben sollte als zum Beispiel ein Gears of War von heute.

Der größte Teil unserer Faszination ist doch flöten gegangen weil wir keine Kinder mehr sind...und nicht weil die Spiele schlechter geworden sind.
 
Der_Geächtete schrieb:
@ Zimtmensch

Weil?

hast du schonmal nem Kind zugesehen das mit glänzenden Augen vor Super Mario Galaxy sitzt? Wo genau ist dan der Unterschied dazu als du/ich mit leuchtenden Augen vor Pong (du), Super Mario World (ich) gesessen haben.

Sieh dir doch nur Sawbones an. Gut der Junge schreit bei jedem Schmu " EPIC EINSELF!!!". Aber er zeigt nur dass die Faszination der Sache gegenüber doch nicht abnimmt.

Mich faszinieren Filme heute genauso wie meinen Vater damals in den 40er jahren

Lies, was Alex schrieb. Das ist der erste Ansatz, den ich teile.

Spiele waren damals kein Massengut, kein Fast Food. Wir haben nur wenige Spiele gehabt, weil wir uns nicht mehr leisten konnten, weil es die schiere Auswahl so nicht gab. Es gab den medialen Overkill nicht. Es gab die Videogames, da war ein Test mit 8 Screenshots drin und das war's. Man ist ganz anders an Spiele rangegangen. Man hat sie gehuldigt, als etwas Besonderes. Jedes schöne Spiel war eine Errungenschaft.

Heute gibt es auch schöne Spiele. Sie werden 10 Jahre im Vorfeld angekündigt, alles sei noch schöner, noch grösser, noch besser. Es gibt hunderte Videos, Trailer, Entwicklervideos und Interviews, Previes, Messeberichte, Reviews, usw. Wir füllen im Vorfeld ganze Foren mit gehypten Threads... und dann kommt sowas wie Homefront. Der einzige Unterschied zwischen Rotz von damals und Rotz von heute ist, dass die Entwickler gewisse Standards bei den Spielmechaniken etabliert haben, damit es wenigstens spielbar ist. Aber Rotz ist Rotz, nur die Erkenntnis kommt manchmal später.

Du sagst es ja selbst. Die "Kleenen" heute feiern selbst den Rotz als heiligen Gral. Ein Spiel wird gekauft, es wird konsumiert, es wird weggeworfen. Die meisten Spiele sind nach vier Wochen aus dem Gedächtnis verschwunden, weil man a) bereits wieder vier neue Spiele gespielt hat und b) einfach nichts da ist, was im Gedächtnis bleibt.

Die Generation heute ist anders. Die Zeit hat sich gewandelt. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass in 20 Jahren noch jemand feuchte Augen beim Gedanken an GTA IV oder Modern Warfare 2 bekommt.

WIR sind die Generation, die Spiele zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Wir haben die Anfänge miterlebt, die Zeit und Entwicklung hat uns geprägt. Die "Kleenen" von heute halten das alles für selbstverständlich, so wie sie die Kassetten nie kennengelernt haben. Diese Zeit wird nie wieder zurück kommen. Die Faszination ist IMO nicht mehr die Gleiche. Und die heutigen Spiele werden in 20 Jahren nur noch in Listen auftauchen. In Köpfen nicht mehr.

Magst du darüber diskutieren? :D
 
Ich denke, das Nachlassen der Euphorie kommt schlicht und ergreifend von der Menge an Konsum. Man kann fast sagen, dass wir, die wir seit 10 Jahren oder länger spielen, inzwischen einfach alles schon mehrfach gesehen haben. Deswegen hauen uns diverse Dinge nicht mehr aus den Latschen, die Leute, welche noch nicht so lang zocken, zum Sabbern veranlassen.
 
Zimtzicke schrieb:
Spiele waren damals kein Massengut, kein Fast Food. Wir haben nur wenige Spiele gehabt, weil wir uns nicht mehr leisten konnten, weil es die schiere Auswahl so nicht gab. Es gab den medialen Overkill nicht. Es gab die Videogames, da war ein Test mit 8 Screenshots drin und das war's. Man ist ganz anders an Spiele rangegangen. Man hat sie gehuldigt, als etwas Besonderes. Jedes schöne Spiel war eine Errungenschaft.

Heute gibt es auch schöne Spiele. Sie werden 10 Jahre im Vorfeld angekündigt, alles sei noch schöner, noch grösser, noch besser. Es gibt hunderte Videos, Trailer, Entwicklervideos und Interviews, Previes, Messeberichte, Reviews, usw. Wir füllen im Vorfeld ganze Foren mit gehypten Threads... und dann kommt sowas wie Homefront. Der einzige Unterschied zwischen Rotz von damals und Rotz von heute ist, dass die Entwickler gewisse Standards bei den Spielmechaniken etabliert haben, damit es wenigstens spielbar ist. Aber Rotz ist Rotz, nur die Erkenntnis kommt manchmal später.

Du sagst es ja selbst. Die "Kleenen" heute feiern selbst den Rotz als heiligen Gral. Ein Spiel wird gekauft, es wird konsumiert, es wird weggeworfen. Die meisten Spiele sind nach vier Wochen aus dem Gedächtnis verschwunden, weil man a) bereits wieder vier neue Spiele gespielt hat und b) einfach nichts da ist, was im Gedächtnis bleibt.

Die Generation heute ist anders. Die Zeit hat sich gewandelt. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass in 20 Jahren noch jemand feuchte Augen beim Gedanken an GTA IV oder Modern Warfare 2 bekommt.

WIR sind die Generation, die Spiele zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Wir haben die Anfänge miterlebt, die Zeit und Entwicklung hat uns geprägt. Die "Kleenen" von heute halten das alles für selbstverständlich, so wie sie die Kassetten nie kennengelernt haben. Diese Zeit wird nie wieder zurück kommen. Die Faszination ist IMO nicht mehr die Gleiche. Und die heutigen Spiele werden in 20 Jahren nur noch in Listen auftauchen. In Köpfen nicht mehr.

Magst du darüber diskutieren? :D

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Du sprichst mir aus der Seele....
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@Zicke: Ächti und Marcello haben alles schon erwähnt, was ich dazu schreiben gewollt hätte :D

Besonders Marcellos letzter Satz ist die absolute Wahrheit. Spiele sind im Schnitt eher besser als schlechter geworden.

Nehm doch mal ein x-beliebiges Spiel von damals (außer die großen genreprägenden Klassiker) und spiels heute noch mal. Du wirst dich wundern, was man damals an Unfairheiten, repetetivem Gameplay, nicht vorhandener Story, schlechter Steuerung etc. ertragen hat, weil man in seiner kindlichen Faszination (die auch immer ein kritikloses Hinnehmen ist) einfach alles toll fand. Und da reicht ein bloßes Zurückdenken nicht, weil die Erinnerung hier selektiv ist und trügt.
Selbst bei (auch heute noch wunderbaren Spielen wie) DKC muss man sich objektiv über die nicht vorhandene Spielzeit ärgern (nach 2 Stunden ist das Ding durch, hab ich grad vor 3 Wochen gezockt) und auch da gibt es Trial and Error Stellen, simpelste Bossgegner nach immer dem selbem Schema etc. Wären wir damals so alt und erfahren dewesen wie heute, hätten wir damals darüber im Forum (oder eher BTX :ugly: ) abgekotzt...
 
Eine Kugel Eis kostete 50 Pfennig und nicht 1 €.
Der Eintritt im Freibad hat 2 Mark gekostet und nicht 4,50€.

Früher konnte man Blödsinn machen (zündeln, trinken, Mofas frisieren) ohne dass gleich befürchten zu müssen, dass ein Pädagoge mit einem oder den Eltern reden will.
 
@ Zimtzicke

Alles schön und gut. Aber würdest du nicht auch sagen, dass die meisten Spiele heutzutage eben deswegen nach 4 Wochen aus dem Gedächtnis verschwunden sind, weil sie eben auch Rotz sind? Nur weil heute inflationär mit 80er und 90er Wertungen rumgeschmissen wird, macht das die Spiele nicht besser. 9/10 Spielen sind weitgehend uninspirierte Aufgüsse vom Vorjahres-Sequel. Übrig bleiben dann die wenigen wahren Perlen und an die erinnert man sich auch in der heutigen Spieleflut nach etlicher Zeit noch.
Und Zocker, die heute einsteigen, haben genauso ihre Schlüsselerlebnisse, die ihnen lange im Gedächtnis bleiben werden
 
Viele Spiele gabs auch damals, was das ganze magisch gemacht hat war, dass man das Cover eines Spiels gesehen hat und darauf dann wochenlang gespart hat.
Das Cover ist heute vielleicht ein Trailer, aber das Prinzip ist doch das selbe, außer ihr kauft euren Kindern gleich jedes Spiel :?
 
Früher gab es einen Ausleih-Shop nur für Videospiele. Ich kann mit Stolz behaupten, dass ich fast jedes der Super Nintendo Spiele dort zumindest mal ausprobiert und längere Zeit gespielt habe! :D Von meinem Kommunionsgeld hab ich mir drei Videospiele gekauft! :lol:
 
Das kommt eben auch drauf an wie man es erlebt hat :)

Also...

Auch damals gab es schon viele Konsolen.
Das Mega Drive hat sich 30 Millionen mal verkauft, das SNES 50Millionen mal.
Da kann man nicht von einer erlesenen, kleinen Gruppe sprechen.
Auch die Anzahl an Spielen fand ich nicht besonders klein.
Allein für das Mega Drive habe ich noch an die 100 Cartridges bei meinen Eltern auf dem Dachboden.

Womit du recht hast ist die "Fütterung" die wir jetzt bekommen.
Man kann überall massig Videos, Screenshots, Previews, Reviews, Hands on und so weiter ansehen, jeder kleine Schnipsel eines Spiels wird in News erwähnt und in Foren diskutiert.
Bei Kameo hab ich zum Beispiel alles aufgesaugt was es über das Spiel gab.
Hat im Endeffekt dazu geführt, dass es mir dann alles schon bekannt vorkam.

Aus dem Grund lese ich auch nicht mehr soviel über Spiele und erlebe sie lieber.
So ein Blindkauf hat zwar den Nachteil das man auch man ein Fehlkauf machen kann.
Aber meiner Meinung nach sind die meisten Spiele heutzutage so gut, dass ein Fehlkauf heute nicht so schlimm wiegt wie ein Fehlkauf vor 20 Jahren (auch wenn es da sicher heute auch noch ein paar DInger gibt die man besser direkt in den Mixer als in die Konsole steckt).
 
Marcello schrieb:
Aber meiner Meinung nach sind die meisten Spiele heutzutage so gut, dass ein Fehlkauf heute nicht so schlimm wiegt wie ein Fehlkauf vor 20 Jahren (auch wenn es da sicher heute auch noch ein paar DInger gibt die man besser direkt in den Mixer als in die Konsole steckt).

Ist es nicht eher so das ein Fehlkauf heute nicht so schwer wiegt, weil man sich die Games nicht mehr mühsam von seinem Taschengeld zusammen sparen muß? ;)
 
Zeig mir mal 5 richtig beschissene Spiele diese Gen. :deal:
Man kann das teilweise gar nicht vergleichen, son scheiß wie früher würds heute nichtmal als Demo geben...
 
Zimtzicke schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
@ Zimtmensch

Weil?

hast du schonmal nem Kind zugesehen das mit glänzenden Augen vor Super Mario Galaxy sitzt? Wo genau ist dan der Unterschied dazu als du/ich mit leuchtenden Augen vor Pong (du), Super Mario World (ich) gesessen haben.

Sieh dir doch nur Sawbones an. Gut der Junge schreit bei jedem Schmu " EPIC EINSELF!!!". Aber er zeigt nur dass die Faszination der Sache gegenüber doch nicht abnimmt.

Mich faszinieren Filme heute genauso wie meinen Vater damals in den 40er jahren

Lies, was Alex schrieb.

Alex hat genau das geschrieben:

Da fällt mir die Doris Knecht Kolumne von neulich wieder ein

Eigener Gedanke war da keiner bei.



Zimtzicke schrieb:
Das ist der erste Ansatz, den ich teile.

Spiele waren damals kein Massengut, kein Fast Food.

Super. Weil etwas seinen elitären Status verliert ist es nichts mehr wert. Ne is schon recht. Die High Society muss sich schon n bisschen behaupten. und ja ich finde es auch zum kotzen dass sich mittlerweile jeder Bauarbeiter das fliegen leisten kann!

Zimtzicke schrieb:
Wir haben nur wenige Spiele gehabt, weil wir uns nicht mehr leisten konnten, weil es die schiere Auswahl so nicht gab.

Also die meisten kinder die ich kenne ( und da sind Kinder mit sehr sehr sehr sehr sehr reichen Eltern bei) können sich selbst ungefähr soviel leisten wie ich damals. :)

Zimtzicke schrieb:
Es gab den medialen Overkill nicht. Es gab die Videogames, da war ein Test mit 8 Screenshots drin und das war's. Man ist ganz anders an Spiele rangegangen. Man hat sie gehuldigt, als etwas Besonderes. Jedes schöne Spiel war eine Errungenschaft.

Das mag bei uns Freaks anders sein. Aber damals als Kind mochte ich Videospiele war aber sicher noch nciht so versessen. Und exakt so ist es auch heute noch. Bis auf ein paar ausnahmen spielen Kinder mit eben dieser Gottgegeben naivität.


Zimtzicke schrieb:
Heute gibt es auch schöne Spiele. Sie werden 10 Jahre im Vorfeld angekündigt, alles sei noch schöner, noch grösser, noch besser. Es gibt hunderte Videos, Trailer, Entwicklervideos und Interviews, Previes, Messeberichte, Reviews, usw. Wir füllen im Vorfeld ganze Foren mit gehypten Threads... und dann kommt sowas wie Homefront.

Nochmal. Wir sind nicht der standard. ich traue mich einfach mal behaupten das mehr als 2/3 der Menschen die Videospiele konsumieren noch nie in ihrem Leben in einem Forum waren.

Zimtzicke schrieb:
Du sagst es ja selbst. Die "Kleenen" heute feiern selbst den Rotz als heiligen Gral.

Also bitte. Wenn wir soweit sind das Sawbones die gesellschaft symbolisiert dann haben wir aber größere Probleme als die Entwicklung der Videospiele.


Zimtzicke schrieb:
Ein Spiel wird gekauft, es wird konsumiert, es wird weggeworfen. Die meisten Spiele sind nach vier Wochen aus dem Gedächtnis verschwunden, weil man a) bereits wieder vier neue Spiele gespielt hat und b) einfach nichts da ist, was im Gedächtnis bleibt.

An wieviele Spiele erinnert man sich so pro Konsole ca?

Ich komme so im Schnitt auf 5. Alle anderen egal aus welcher ära sind mir nicht sodnerlich in erinnerung geblieben. Man nennt es einen normalen Vorgang.

Zimtzicke schrieb:
Die Generation heute ist anders. Die Zeit hat sich gewandelt. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass in 20 Jahren noch jemand feuchte Augen beim Gedanken an GTA IV oder Modern Warfare 2 bekommt.

Ich kann mir gut vorstellen das Leute/ich beim gedanken an das spielen von SMG, Enslaved, the Darkness, half Life, etc feuchte Augen bekomme


Zimtzicke schrieb:
WIR sind die Generation, die Spiele zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Wir haben die Anfänge miterlebt, die Zeit und Entwicklung hat uns geprägt. Die "Kleenen" von heute halten das alles für selbstverständlich, so wie sie die Kassetten nie kennengelernt haben.

Genau!

Und mein Opa hat Deutschland aufgebaut und ich bin nur ein Pisser der das einfach so hinnimmt.

Also bitte....

Zimtzicke schrieb:
Diese Zeit wird nie wieder zurück kommen. Die Faszination ist IMO nicht mehr die Gleiche. Und die heutigen Spiele werden in 20 Jahren nur noch in Listen auftauchen. In Köpfen nicht mehr.

Das selbe sagt mir mein Vater auch immer über die Filme seiner Jugend und die Spiele die er damals schon als Erwachsener konsumiert hat , spricht . Und trotzdem weine ich heute noch wenn ich mich an gewissen Filme und Spiele erinner.

Zimtzicke schrieb:
Magst du darüber diskutieren? :)

Sei mal nicht so überheblich mein Tellerrandiger Freund
 
Damals ging man mit Fehlkäufen anders um. Jemand, der irgendeinen Crap gekauft hat, hat ihn dann halt trotzdem gespielt, war ja nix anderes da so oder so. Es sei denn, man hatte einen C64 oder Amiga, dann hatte man diese ominösen Diskettenkästen mit schätzungsweise 8.500.000 Spielen von denen aber nie einer wusste, wo diese Kästen jetzt eigentlich genau herkamen, die waren halt irgendwie dabei oder ein geheimnisvoller Fremder hat sie einem gegeben.
 
Ich weiß gar nicht was ihr habt "alle Spiele nach 4 Wochen ausm Gedächtnis"...
Selbst für mich als alten Hasen, der nur noch selten dieser kindlichen Faszination (oder was davon übrig ist :I ) erliegt, gibt es einige Spiele, an die ich mich noch in Jahren zurückerinnern werde...
Den Schrecken von Condemned, das für mich grandiose GTAIV, die epische Welt von Mass Effect, das tolle Feeling von Bioshock etcpp...
Nehmen wir mal GTA: Das ist jetzt schon Jahre her, als ich das gezockt hab und es ist mir immernoch lebhaft im Gedächtnis. Hätt ich das als Jugendlicher gezockt, wär das in ein paar Jahren nix anderes wie meine jetzigen Erinnerungen an z.B. Mario 64 (wobei ich jetzt keine Diskussion über die Qualität der Spiele auslösen will, ich find Mario 64 auch das weit bessere Spiel).

Klar, sowas wie Homefront oder auch Modern Warfare (wobei mir hier das grandiose Level in Prypjat durchaus hängengeblieben ist als eine der besten Stellen/Level dieser Gen) bleibt nicht hängen, aber von damals ist auch nicht lange alles hängengeblieben, oder?

Tommse schrieb:
Viele Spiele gabs auch damals, was das ganze magisch gemacht hat war, dass man das Cover eines Spiels gesehen hat und darauf dann wochenlang gespart hat.

oh ja, ich weiß noch wie ich im Laden die Glasvitrinen, in denen die Spiele eingeschlossen waren, angestiert hab und einmal meine Eltern angebettelt hab, dass sie mir jetzt sofort Forsaken für den N64 mitnehmen sollen, als wärs gerade das wichtigste auf der Welt^^
Zum nächsten Geburtstag hatte ichs dann :D

Oxblood schrieb:
Damals ging man mit Fehlkäufen anders um. Jemand, der irgendeinen Crap gekauft hat, hat ihn dann halt trotzdem gespielt, war ja nix anderes da so oder so. Es sei denn, man hatte einen C64 oder Amiga, dann hatte man diese ominösen Diskettenkästen mit schätzungsweise 8.500.000 Spielen von denen aber nie einer wusste, wo diese Kästen jetzt eigentlich genau herkamen, die waren halt irgendwie dabei oder ein geheimnisvoller Fremder hat sie einem gegeben.

ich hab meine ominöse Diskettenkiste mit etlichen unbeschrifteten Disketten damals von meinem Onkel (RIP :( ) geschenkt bekommen.

Was hab ich damals gestaunt, als ich eines Tages Commando Libya gefunden hatte :lol: Das war ja geil damals^^
 
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