Spoiler zum zweiten Level vom Tower of Latria!
Gestern Abend wagte ich mich in den zweiten Abschnitt vom Tower of Latria.
Oh mein Gott!
Den Helm voll kotzend stand ich an einer Brüstung, meine Knie waren ganz weich und ich wollte eigentlich umdrehen. Was das Problem war?
Höhenangst!
Ich stand soweit oben auf einer Brücke, das ich in der Dunkelheit nicht einmal den Boden unter mir erblicken konnte, Geländer kannten die hier nicht und die Brücke war höchstens 2m breit. Ich schaute in meinen Kräutertasche, nichts gegen Reiseübelkeit dabei, oder geschweige den Höhenangst. Na dann Master immer schön gerade ausschauen und langsam gehen, in der linken wie immer mein Schild und in der rechten wählte ich meinen Sai Stab+8, nicht nur das ich mir damit ziemlich stark vor kam, nein ich hörte mal mit Stangen könne man besser balancieren.
Ich ging langsam auf das vor mir lodernde Feuer zu, das auf einer Kreisrunden Plattform in einem Feurkorb brannte, von Gegnern keine Spur, zwei Wege um weiter zu gehen, ich entschied mich für einen und ging wieder über eine verdammt schmalle Brücke, links und rechts von Ihr standen Säulen, auf denen steinernde Dämonenstatuen mit Flügeln standen.
Doch ???

Die eine Statue hat ja leuchtend rote Augen und die andere nicht?

Noch ein wenig näher gehen und schauen...
Da stürzt sich das Biest von der Säule im Sturzflug auf mich und donnert mit seinem Speer und aller Wucht vor meinen Schild. Holy Shit das Biest hat aber Kraft, der Druck drängt mich ein wenig nach hinten und der Abgrund kommt näher, es kommt sofort ein Gedanke "Angriff ist die beste Verteidigung", mit einer schnellen Bewegung schleudere ich mein Schild auf meinen Rücken, greife meinen Stab nun mit beiden Händen (zwei Händiger Kampf, gleich 1,5x mehr Angriffskraft) und versetze dem Biest zwei kräftige Schläge. Die Klinge meines Saistabes dringt tief ein in seine verhornte Haut ein und mit einem kurzen Schrei verabschiedet sich ein Dämon mehr von seinem erbärmlichen Leben.
Doch was war das für ein Geräusch?
Ein pochen das immer lauter wurde, als ich auf einen großen Turm in der mitte zu lief, es war nun schon fast ein Hämmern geworden und ich rannte die Treppen des Turms hinauf um endlich zu sehen was das ist.
Ein riesiges, riesiges Herz hing in der mitte des Turms und sein schlagen war es das ich hörte. Es wurde von riesigen Stahlketten gehalten und unter Ihm ging es ziemlich weit abwärts. Ich konnte dem Herz nichts anhaben und arbeite mich durch ein riesiges verwinkeltes wirr war von Treppen, schmallen Brücken, Geheimenpfaden und des öfteren verspeerten mir riesige, pulsierende Adern den Weg. Die Kämpfe in dem Level waren durch die schmalen Gänge und die nicht zu unterschätzenden Gegner immer eine Herausforderung und ich mußte jeden Schritt gut überlegen....
Ja schon Schluß!
Das war erst der Anfang, was dieses Level noch alles zubieten hat, unbeschreiblich und lässt jedes Herz eines Abenteurers höher schlagen. Ich habe es bis zu der, die, das Boss geschafft, aber ich habe soetwas von keine Schnitte gesehen, das war echt ne Trauernummer. Doch habe ich mit Hilfe eines dieser Teleportations Steine meine 27.000 Seelen die ich bei der, die, das Endboss liegen ließ zurück geholt.
Was für ein Spiel !!!
